Posts Tagged ‘Mobbing’

Die siamesischen Zwillinge Mobbing und Korruption im Fall des Vivantes-Chef Bovelet

2. März 2014

Mobber haben immer weitere Leichen im Keller, so auch im Fall des selbstherrlichen Chef der „kommunale(n) Berliner Klinikkette Vivantes“. (1)

Frühjahr 2012 geisterte der Vivantes-Chef Bovelt wegen Mobbing-Attacken gegen eine angesehne „Chefärztin für Orthopädie“ am Klinikum in Friedrichshain durch die Presse. „Arbeitgeber Vivantes mobbt Chefärztin und bekennende Lesbe aus dem Job“ (2) Heute ist die „Olympia-Siegerin und Chefärztin Büttner-Janz in Zehlendorf mit dem Aufbau einer Wirbelsäulenklinik tätig. (3)

Doch Bovelet war schon damals kein unbeschriebenes Blatt, im Mobbing-Fall der „Altenpflegerin Brigitte Heinisch„, die „Missstände bei Vivantes“ publik macht und dann einfach gekündigt wurde, zeigte dieser Mann sein wahres Gesicht.

Zur Erinnerung, „Heinisch hat ein Stück Rechtsgeschichte geschrieben. Im Juli gewann die 50-Jährige vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ihre Klage gegen die Bundesrepublik wegen Verletzung der Menschenrechtskonvention, die Berliner Zeitung berichtete. Die Richter in Straßburg urteilten, dass Arbeitnehmer im Rahmen des Rechts auf freie Meinungsäußerung Missstände im eigenen Unternehmen publik machen dürfen“. Deutsche Gerichte bis zum Bundesverfassungsgericht hatten dagegen mit der Kündigung wegen einer „freien Meinungsäußerung“ kein Problem gesehen. (4)

Dank Frau Heinisch wurden die erheblichen Mängel in der Altenversorgung endlich abgestellt. „Die Bewohner waren unterernährt, sie mussten teilweise bis mittags in ihrem Kot liegen und wurden ohne richterlichen Beschluss in ihren Betten fixiert.“ Nur der selbstherrliche Bovelet sah für eine Entschuldigung keinen Anlass. (4)

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Frau Heinisch dagegen hat ihre Gesundheit eingbüst, „(i)ch habe sechs Jahre gegen meine Kündigung gekämpft und bin darüber krank geworden. Sie leide unter schweren Depressionen und müsse von ihrer kleinen Rente monatlich 180 Euro für nicht rezeptpflichtige Medikamente finanzieren“. Die Politik in der Stadt Berlin hat wie im Fall der „Chefärztin Büttner-Janz“ weggeschaut und Bovelet hat weiter saniert. 

Heute nun steht eine verfehlte Gesundheitspolitik des Berliner Senats und seiner kommunalen Klinikkette Vivantes vor einem Scherbenhaufen. Gegen „Ex-Vivantes-Chef Joachim Bovelet“ wird nun wegen Untreu ermittelt genauso wie gegen „Geschäftsführer des Vivantes-Forums für Senioren Dieter W.“. (5) Beide haben zusammen wohl einer Magdeburger Firma eine  Auftrag über 900 000 Euro für  Möbel ohne Ausschreibung zukommen lassen.

In dem Zusammenhang wurde dann noch bekannt, dass Bovelet wohl der Experte für Mobbing bei Vivantes war. „Wie inzwischen bekannt ist, wurden allein im Jahr 2012 die Verträge von 81 Führungskräften mit Abfindungen von insgesamt 3,2 Millionen Euro aufgelöst. Ende 2012 stand Bovelet im Verdacht, Urheber eines anonymen Papiers zu sein, mit dem der Finanzsenator verleumdet und zu Fall gebracht werden sollte. Das wäre ein schwerer Fall von Illoyalität gewesen“. (5)

Doch gelernt haben die Berliner Politiker aus dem Fall Bovelet genauso wenig wie unsere Richter und Medien. Hätten alle schon im Fall der „Altenpflegerin Brigitte Heinisch“ korrekt gehandelt und den Täter und nicht das Opfer gekündigt, wäre es nie so weit gekommen. Und man glaubt es kaum, Bovelet ist heute Leiter eines „kommunalen Klinikverbund mit Sitz in Coburg“, er weiß ja was man so alles in dem Gewerbe sich erlauben kann, traurig aber wahr. (5)

1)http://www.md-institute.com/cms/portraits/Portrait_kma_0508.pdf 

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/04/23/arbeitgeber-vivantes-mobbt-chefarztin-und-bekennende-lesbe-aus-dem-job/ 

3)http://www.tagesspiegel.de/berlin/olympia-siegerin-und-chefaerztin-buettner-janz-baut-wirbelsaeulenklinik-in-zehlendorf-auf/8869384.html

4)http://www.berliner-zeitung.de/berlin/vivantes-der-fall-heinisch,10809148,10994470.html

5)http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ex-vivantes-chef-joachim-bovelet-konzern-stellt-strafanzeige,10809148,26298420.html

 

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DGB-Chef Sommer mobbt Rentnerin Ursula Engelen-Kefer

5. September 2013

Innerhalb der Gewerkschaften wird genauso gemobbt und schikaniert wie im Rest der Gesellschaft. Aktuell belegt dies der Fall von Frau Ursula Engelen-Kefer.(1)
Um was geht es? Eigentlich um eine Lappalie, denn der Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) hat zur 40 Jahr Feier geladen und dazu Persönlichkeiten aus dem sozialen Bereich der SPD nach Duisburg eingeladen.
Neben sozialdemokratischen Schwergewichtlern wie Rudolf Dressler und Klaus Wiesehügel sollte Michael Sommer vom DGB die Festansprache halten, was noch kein Problem darstellte. Doch irgendwie fiel wohl dem Vorsitzenden Klaus Barthel auf, das eine Frau fehlte und so hat er flux die jetzt in Rente lebende Ursula Engelen-Kefer eingeladen, die früher die Stellvertreterin von Sommer war. (2)
Doch das war dann „Ich & Ich“ Sommer zu viel. Schon 2006 ist die couragierte Sozialexpertin nicht nur den Herren Jürgen Peters (IG Metall), Frank Bsirske (Verdi) und Hubertus Schmoldt (IG BCE) auf die Nerven gegangen, auch Sommer war ihr wohl geistig nicht so ganz gewachsen. Selbst der „Totengräber der Arbeitslosenversicherung und der SPD“, HartzIV-Kanzler Gerhard Schröder hatte Probleme mit ihr, er hat sie gerne als „Quengelen-Keifer“ beleidigt. (3)

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DGB-Boss Sommer hat nun gegenüber Klaus Barthel klar gemacht, entweder „Ich & Ich“ oder die Genossin Ursula Engelen-Kefer. Barthel hat dann lieber Frau Engelen-Kefer über die Klinge springen lassen, da sie auch noch mit einem Artikel in der TAZ für Aufsehen sorgte. (4)
Sie hat dort Sommer mit der These konfrontiert, wie kann man als SPD-Genosse und DGB-Boss sich als „Kuscheltier“ ständig der Kanzlerin Merkel anbieten und gleichzeitig „gesetzliche Mindestlöhne und einen Marshallplan für Europa“ fordern, beides scheitert ja bekanntlich an der Hartnäckigkeit der ehemaligen FDJ-Sekretärin und derzeitigen Bundeskanzlerin.
Im Original hört sich das so an: „Es geht nicht, wie der DGB-Vorsitzende es tut, auf der einen Seite Frau Merkel in höchsten Tönen zu loben und andererseits gesetzliche Mindestlöhne und einen Marshallplan für Europa zu fordern.“ (3/4)
Also werden nun die Herren unter sich selbst feiern und Frau Ursula Engelen-Kefer wird uns hoffentlich lange mit ihren lesenswerten Artikel erhalten bleiben. Dem Genossen „Ich & Ich“, Michael Sommer und dem DGB sei der Rat ans Herz gelegt, sich lieber mal „Mobbing“ und seinen Ursachen zu beschäftigen, Beispiele dafür finden sie ja in ihren Organisationen.

1)http://www.engelen-kefer.de/
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Sommer_%28Gewerkschafter%29
3) http://www.pnn.de/titelseite/783094/
4) http://www.taz.de/!115424/

Peter Wickler zum humanitären Wertesystem und Mobbing.

2. Mai 2013

Zu recht sieht der ehemalige Arbeitsrichter Peter Wickler einen Zusammenhang zwischen Wertesystem und Mobbing. Weiter gehend muss man feststellen, dass unsere Medien wie ARD und ZDF an diesem Verfall des Wertesytsem genauso ihren Anteil haben wie die Justiz.

Alleine die Tatsache der sogenannten  „Vergleiche“ sprechen jedem Wert Hohn, denn wer in einem Gerichtssaal Druck ausübt hat sich schon längst zum Verursacher des Werteverfalls aufgeschwungen.

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„Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis. Entsprechend dem Verfassungsauftrag des Art. 1 Abs. 1 GG muss die Rechtsprechung in Ermangelung einer speziellen gesetzlichen Regelung, in Verantwortung gegenüber dem Bestandsschutz der verfassungsmäßigen Wertordnung und zur Gewährleistung der physischen und psychischen Unversehrtheit der im Arbeitsleben stehenden Bürger gegenüber Mobbing ein klares Stopp-Signal setzen.“

(Quelle: Peter Wickler, Handbuch Mobbing-Rechtsschutz, 2004, S. 417)

Neben Mobbing hat mit der Nichtaufarbeitung der Stasivergangenheit ab 1991 die Auflösung der Demokratie eine rasante Entwicklung genommen die in der wachsenden Anzahl der Nichtwähler nur ein Indiz hat.

Stirb oder physisch und psychisch misshandelt

21. November 2012

In Deutschland werden immer mehr Bereiche wahrnehmbar in denen Mobbing zum Alltag gehört. So am „Elite-Internat Salem am Bodensee“ wo es regelrechte Aufnahmerituale gibt.

„Ein neuer Schüler wurde unter dem Vorwand eines Aufnahmerituals unter Androhung von Gewalt gezwungen, die Füße seiner Mitschüler zu massieren“. Doch bei dem Ritual blieb es nicht, die Täter hatten nur Blut geleckt. „Des Weiteren wurde das Mobbing-Opfer über längere Zeit physisch und psychisch gemobbt. Unter anderem wurde er brutal mitten in der Nacht geweckt“. (1)

Wohin?

Wohin?

Auf den Berliner regierenden SPD-Bürgermeister Klaus Wowereit geht die „sozialdemokratische Maxime zurück, „die SPD hat eine stabile Mobbingkultur„. (2)

Und was stabile Mobbing-Kultur in der SPD heißt, das erlebte hautnah „Jasmina Banaszczuk, 27 Jahre jung, Hamburgerin“ und Teilnehmerin des Nachwuchstreffen der Sozialdemokraten in Magdeburg.  „Wenn 300 Menschen im Raum dir und deiner Delegation fast gesammelt Hass entgegen brüllen und dich als Faschistin und Nationalistin bezeichnen, obwohl du, genauso wie sie, in der SPD bist und von Herzen aus gegen jegliche nationalistische Scheiße bist, dann ist das echt krass, berichtet Banaszczuk“. (3)

Doch dabei blieb es für Genossin Jasmina oder Mina wie sie auf Twitter heißt nicht. (4) Schilder lagen auf ihren Tischen. „Auf meinem stand “Stirb!” (3) Für Jasmina war diese Erfahrung einfach krass und bisher einmalig. „So systematisch gemobbt wurde ich vorher nie. So ein Verhalten ist der SPD unwürdig.“ Offenbar kennt Jasmin den wahren Kern vieler Genossen in der SPD nicht, schlag nach bei Wowi sollte man das sagen. (2)

Zu empfehlen ist auch der Blog auf wordpress von Jasmina, wo sie ihre Erfahrungen zu Magdeburg mit eigenen Worten zusammen gefasst hat. (5)

Und was in der Politik in Deutschland auf lokaler Ebene geht, wird im Fall von Frankreich auch auf internationaler Ebene durch unseren allseits beliebten Mobber Schäuble nachhaltig bestätigt.

„Mobbing und Provokation. Man fragt sich aber in Europa auch, was sich deutsche Politiker wie Schäuble herausnehmen, wenn sie sich derart in die inneren Angelegenheiten des Nachbarlandes einmischen. Sogar in der Financial Times Deutschland wurde schon von Mobbing gesprochen“. (6)

Dabei geht es nur oberflächlich um die letzte AAA-Orgie der Ratingagenturen Standard & Poor’s (S&P) und zuletzt Moody’s. Schäuble, bekannt als Brüllaffe im Fall seines Ministeriumssprecher Offer (7) passt die soziale Politik des französischen Präsidenten François Holland und seines Finanzministers  Pierre Moscovici nicht.

Die Ratingagenturen haben schon längst jede Scheu vor dem Klassenkapf pur von oben verloren, denn wie sonst könnte man Frankreich trotz eines ökonomischen Erfolgs in der Bonität herabstufen. „Denn anders als die übrigen großen Länder in der Eurozone hat Frankreich gerade im dritten Quartal ein leichtes Wachstum verzeichnet, nachdem die Wirtschaft im Vorquartal noch stagnierte“. (6)

Nein, es geht jetzt um die „Ausbeutung des Faktors Arbeit“ oder wie es die Ratingagenturen verschwommen formulieren, der „starre Arbeitsmarkt“, das heißt 24 Monate Arbeitslosengeld, für Arbeitnehmer ab 55 Jahren die Möglichkeit nach  aussichtsloser Suche nach Arbeit in Frührente zu gehen, ein gesetzlicher Mindestlohn für alle Beschäftigte und eben auch eine strafrechtliche Verfolgung von Mobbing.

Schäuble muss es bei der Liste schwarz vor Augen werden. „Die Probleme untergrüben nach und nach die exportorientierte Industrie des Landes, weshalb auch der Ausblick negativ sei“. (6) Soll heißen, wer seine Arbeitskräfte nicht mit Leiharbeit, Hartz IV oder Rente mit 67 drangsaliert, den muss man eben öffentlich mobben.

Mobbing und Provokation. Man fragt sich aber in Europa auch, was sich deutsche Politiker wie Schäuble herausnehmen, wenn sie sich derart in die inneren Angelegenheiten des Nachbarlandes einmischen. Sogar in der Financial Times Deutschland wurde schon von „Mobbing“ gesprochen. Allerdings wird hier nur kritisiert, dass die „Besserwisserei zur französischen Krisenmalaise“ nun ausgerechnet „in dem Augenblick“ vorgetragen werde, in dem man sich in Paris „an die von Berlin erhofften Wirtschaftsreformen“ herantaste. Das wird als „Provokation“ und „grob kontraproduktiv“ gebrandmarkt“. (6)

Wenn man die Welt eines CDU-Politikers wie Schäuble verstehen will, muss man sich nur unsere Lehrer und ihren Alltag ansehen. Es geht um das Fertigmachen von Menschen an ihrem Arbeitsplatz bis sie sich am Schluss nur noch wie „Zombies“ mit allem anfinden, was von oben kommt. Wer keine Zivilcourage mehr hat, wen man durch Mobbing in seinem Wesen gebrochen hat, der wehrt sich auch nicht gegen Sanktionen im Alltag mehr.

„Mobbing gegen Lehrer geht meist von Schulleitung aus: Mit einem peinlichen Handyvideo im Netz bloßgestellt oder mit Sprüchen bedroht werden: Nur selten müssen sich Lehrer solche Attacken von Schülern gefallen lassen. Am häufigsten geht Mobbing aus Sicht betroffener Pädagogen von der Schulleitung aus (54 Prozent), gefolgt von Kollegen (48 Prozent) sowie Eltern (21 Prozent)“. (8)

Oder in den Worten von Bundesrichter Thomas Fischer formuliert „Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt“, und bekanntlich sind nur jene für den Prozess der produktiven Verwertung brauchbar, die keinen eigenen Willen mehr haben. (9) Man kann es aber auch klassisch als Klassenkampf des Geldadels gegen die Kaste der aufmüpfigen Arbeitnehmer nennen.

1)http://www.shortnews.de/id/994951/Skandal-im-Elite-Internat-Schuler-wird-physisch-und-psychisch-misshandelt

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/07/12/hat-die-spd-eine-stabile-%E2%80%9Emobbing-kultur%E2%80%9C/

3)http://www.tagesspiegel.de/politik/anfeindungen-beim-spd-nachwuchs-jungsozialistin-wirft-jusos-systematisches-mobbing-vor/7414088.html

4)https://twitter.com/miinaaa

5)http://klingtkomischistaberso.wordpress.com/2012/11/19/buko12-wir-sind-gleich-aber-andere-sind-gleicher/?like=1&_wpnonce=012217bb4d

6)http://www.heise.de/tp/artikel/38/38035/1.html

7)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/10/ein-fall-von-mobbing-durch-finanzminister-schauble/

8)http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Mobbing-gegen-Lehrer-geht-meist-von-Schulleitung-aus-id22798026.html

9)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/01/16/bundesgerichtshof-bgh-selbstgelegte-juristische-fusfesseln-und-richter-thomas-fischer/

Mobbing- und Suizidopfer Amanda Todd erhält eine Stiftung

25. Oktober 2012

Ihr Fall hat in einer Welt der Egoismen, Gier und Gleichgültigkeit viele wach gerüttelt.(1) Aamanda Todd hat viel unternommen um dem Cyber-Mob zu entgehen, am Schluss hat sie jedoch im Freitod die letzte Möglichkeit gesehen.

„Wieder zu Hause schaltet Amanda den Computer ein und findet neue Hassmails und Fotos von Bleichmittelflaschen. Ihre Eltern ziehen noch einmal mit ihr um, aber die Nachrichten folgen ihr. >> Sie sollte ein anderes Bleichmittel versuchen, dann stirbt sie hoffentlich <<, schreibt einer.“ (1)

Das schlimmste für Amanda* war jedoch die zunehmende soziale Isolierung, „(i)ch habe niemanden, ich brauche jemanden, schreibt sie am Ende des Videos“. (1)

Mobbing

Mobbing

Nun hat sie eine Stiftung erhalten, in der ihre Familie versucht den Kampf gegen den Mob weiter zu führen. Auf Facebook gibt es die Seite „Amanda Todd Foundation to End Cyber – Bullying„, hier kann sich jeder eintragen und sollte dies auch tun, wenn er gegen Mobbing ist.

In Deutschland haben wir trotz dem tragischen Selbstmord des 18-jährigen Facebook-Mobbingopfers aus  Niedersachsen immer noch keine Stiftung die sich gegen Cyber-Mobbing zur Wehr setzt und die Angehörigen sozial, juritisch und therapeutisch unterstüzt. Wir erfahren nicht einmal den Vornamen des Opfers.

„In Deutschland fordern Experten bisher vergeblich Maßnahmen gegen Cybermobbing“ und das wird auch wohl so bleiben, warum wohl? (1)

*A Vancouver singer-songwriter releases a poignant, powerful tribute to Amanda Todd. (3)

This song is written for Amanda Todd and all the victims of bullying across the world. (4)

1)http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/trauer-um-15-jaehrige-cybermobbing-trieb-amanda-todd-aus-vancouver-in-den-tod/7277052.html

2)http://www.facebook.com/pages/Amanda-Todd-Foundation-to-End-Cyber-Bullying/421359411247040

3)http://www.google.de/imgres?q=amanda+todd&hl=de&sa=X&rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&rlz=1I7GGLL_en&biw=1280&bih=854&tbm=isch&prmd=imvnsuo&tbnid=MFur2WWEMHHPdM:&imgrefurl=http://www.chfi.com/tag/amanda-todd-song/&docid=7EPIpfc-lxBFyM&imgurl=http://www.chfi.com/files/Amanda-Todd3.jpeg&w=600&h=328&ei=mzCJUMDoAtPS4QT3j4GwCw&zoom=1&iact=rc&dur=234&sig=108128042962907032056&page=1&tbnh=126&tbnw=230&start=0&ndsp=20&ved=1t:429,r:3,s:0,i:84&tx=43&ty=86

4)http://www.youtube.com/watch?v=hMqwqUA1fDs

Mobbing-Opfer Amanda Todd oder Mobbing sowie Suizid nach Absage einer Facebook-Party, zwei Sichtweisen

21. Oktober 2012

In Deutschland hat man zu den Tätern und ihren grausamen und asozialen Methoden immer schon ein besonderes Verhältnis gehabt. Ob es sich um die Mordserie der NSU dreht oder um Cybermobbing bis hin zum Suizid, es wird verharmlost, die Öffentlichkeit wird von wichtigen Hintergrundinformationen ausgrenzt und alles immer im Namen der Opfer oder deren Angehörigen.

Ich stelle dies in Frage und denke, man will hier nur versuchen Mobbing zu verniedlichen und mögliche Gesetze zu boykottieren. Das war so im Fall des Amoklaufs von Tim K. in Winnenden und sein anschließender Selbstmord. (1)

Für mich hat das dmals die Frage aufgeworfen, warum wurde die Anti-Mobbing-Aktion der 1000 Koffer ins Leben gerufen, wenn im Fall Tim K. Mobbing keine Rolle gespielt hat? (2)

Im Fall des Suizid von Henning. G, der als Polizist sich in der Nacht zum 11.09.2011 sich auf dem Friedhof selber verbrannt hat, wurde sofort von der amtierenden Polizeipräsidentin Margarete Koppers „nicht dienstliche sondern private Probleme“ als Ursache genannt. (3)

Und Beispiele derart lassen sich zu Hauf im Umgang mit Mobbing und Selbstmorde finden, doch nur bei uns in Deutschland. Ein letztes Beispiel in dieser Reihe soll ist der Fall des 18-jährigen Mobbing- und Suizidopfers aus Niedersachsen, man hat uns nicht mal seinen Namen mitgeteilt, wenigstens den Vornamen hätten sie ja veröffentlichen können.

„Freunde des Verstorbenen berichten FOCUS, dieser habe die Feier über das soziale Netzwerk abgesagt. Daraufhin sei er dort offenbar massiv beschimpft und unter Druck gesetzt worden. Ein früherer Mitschüler erzählte zudem, der Jugendliche sei schon seit Jahren gemobbt worden“. (4)

Und wie reagiert die Ermittlungsbehörde? „Thomas Teuber von der Polizei Rotenburg bestätigte FOCUS, dass es sich bei dem Toten um den Veranstalter der Facebook-Party handelt. Wir wollen die Familie schützen. Deshalb halten wir uns mit Aussagen über den Zusammenhang zwischen dem Selbstmord und Facebook zurück“, … (4)

Normalerweise setzen sich die Familie für eine lückenlose Aufklärung ein und will mit dem Schritt an die Öffentlichkeit dabei andere Familien vor einem ähnlichen Schicksal bewahren (6), dass sie nun zu ertragen haben. Psychologie war noch nie eine Stärke unserer Behörden.

In Kanada wäre man ebenfalls einen ganz anderen Weg gegangen, wie der Fall des Mobbing-Opfers Amanda Todd belegt. (5) Nicht nur das Opfer hat sich mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewandt, sondern die Familie hat auch Anonymus in der Publizierung des Täters mit Namen und Anschrift unterstützt, denn nur wenn Täter die Macht des Lichtes der Öffentlichkeit spüren, dann besteht Hoffnung dass sie ihr grausames Mobbing einstellen.(6)

„Nach dem Selbstmord der 15-jährigen Amanda Todd hat das Hackernetzwerk Anonymous Name, Adresse und Onlineprofil eines Mannes veröffentlicht, der die junge Kanadierin erpresst haben soll. Dabei soll es sich um einen 32-jährigen aus der kanadischen Provinz British Columbia handeln“. (6)

„Todds Eltern beklagen wie viele Angehörige von Cyber-Mobbing-Opfern, dass sie sich hilflos und allein gelassen gefühlt hätten. Sie forderten die Politik und Schulen auf, schärfer gegen den Missbrauch im Netz vorzugehen“ (5)

Und es wurde jetzt eine Foundation, also Stiftung für Mobbing.Opfer eingerichtet, die den Name von Amanda Todd trägt. So etwas nenne ich einen würdevollen Umgang mit dem grausamen Schicksal eines Mobbing-Opfers, dass nach seinem Tod noch vielen Opfern helfen kann. (7) Welche Stiftung haben wir eigentlich in Deutschland die den Namen eines Mobbing-Opfers trägt?

Nicht umsonst hat der Bundesrichter Thomas Fischer (8) allen Opfer bescheinigt, dass sie deshalb stigmaitisert werden, weil sie sich einfach nicht länger demütigen lassen. Und wer sich mit Zivilcourage wehrt, den macht bekanntlich der Mob fertig, oder haben sie Zweifel daran?

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/30/mobbing-opfer-und-amoklaufer-tim-k-und-sein-vermachtnis/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/tag/amoklauf/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/15/polizeiprasidentin-margarete-koppers-besucht-henning-g-jedoch-zu-spat-er-ist-tot/

4)http://www.focus.de/panorama/welt/mobbing-nach-absage-facebook-party-abgeblasen-18-jaehriger-begeht-selbstmord_aid_838411.html

5)http://www.berliner-zeitung.de/panorama/mobbing-opfer-amanda-todd-tausende-trauern-um-amanda-todd,10808334,20674544.html

6)http://www.fr-online.de/panorama/mobbing-opfer-amanda-todd-anonymous-auf-taeter-jagd,1472782,20661412.html

7)http://www.amandatoddfoundation.com/

http://www.facebook.com/pages/Amanda-Todd-Foundation-to-End-Cyber-Bullying/421359411247040

8)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/01/16/bundesgerichtshof-bgh-selbstgelegte-juristische-fusfesseln-und-richter-thomas-fischer/

Entschuldigungen für Mobber und Mobbing empört Ulenspygel.

4. September 2012

Beiträge und Kommentare von Lesern geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. Doch wenn auch seine Wortwahl etwas drastisch ist, kann man „Ulenspygel“ verstehen.

Seine innerliche fassbare Empörung bezüglich der Wortwahl des Journalisten Wolfgang Hettfleisch von der Berliner Zeitung kann man nachvollziehen, wenn auch nicht seine Wortwahl am Schluss seines Kommentars: „Erst wenn Ihnen, Herr Hettfleisch, mal ebenfalls die Visage von solchem Abschaum (das hat mit “Mensch” leider nichts mehr zu tun) das erste mal poliert worden ist, …“ (1)

Einer fehlt!

Einer fehlt!

Doch leider sind solche Verharmlosungen und Rechtfertigungen von Mobbing-Attacken und Mobbern wie durch den Journalisten Wolfgang Hettfleisch heute leider keine Ausnahme sondern vielmehr die Regel. Ich möchte hier nur an die Selbstverbrennung des Mobbing-Opfers Henning G. vor einem Jahr erinnern. Da hat außer dem Tagesspiegel keine Zeitung über Hintergründe des grausamen Freitods des Polizeihauptkommissars nur annähernd berichtet, warum wohl? (2)

Bis heute sind die Hintergründe nicht geklärt weshalb Hennig G. am 10.09.2011 auf dem Friedhof in der Paul-Schneider-Straße in Lankwitz sich das Leben genommen hat.

Doch zurück zur Empörung von Ulenspygel, der sich über die Äußerungen von Hetting zu recht getroffen fühlt, wenn der Journalist Mobbing mit folgenden Ausführungen rechtfertigen will, „viele Menschen wissen in der durchrationalisierten und bis ins absurde Detail reglementierten Gesellschaft nicht mehr, wohin mit ihren dunklen Gefühlen, mit ihrer Wut, ihrer Frustration.

Und manche finden ein Ventil ausgerechnet dort, wo es im Zuge der Kommerzialisierung.…“. dann nur noch Mobbing geben soll? Dann können wir doch den Laden Bundesrepublik gleich schließen und an Nordkorea verkaufen, womit dan wieder mal eine Demokratie Made in Germany am A.. wäre, sorry für das A-Wort.

Ulenspygel schreibt:

„Zum Link … Berliner Zeitung:
Ich finde es eine absolute Unverschämtheit vom Schreiberling Wolfgang Hettfleisch, wenn er schreibt:
..
viele Menschen wissen in der durchrationalisierten und bis ins absurde Detail reglementierten Gesellschaft nicht mehr, wohin mit ihren dunklen Gefühlen, mit ihrer Wut, ihrer Frustration. Und manche finden ein Ventil ausgerechnet dort, wo es im Zuge der Kommerzialisierung…(3)

Der Schrei

Der Schrei

Das klingt nicht nur, sondern dieses stellt eine der grandiosesten Entschuldigungen für Mobber und Mobbing und letztendlich Gewalt-Schläger dar, die mir jemals untergekommen ist.

So etwas quasi “als Auswuchs unserer Gesellschaft” zu entschuldigen ist mehr als schändlich. Wer nicht weis wo hin mit seinem Frust, soll so lange um seinen Häuserblock laufen, bis er platt ist – ich verspreche, das hilft!! Und etliche andere “Therapien” sind garantierten 100% Erfolg!!

Ich hoffe auf noch viel mehr Detail-Regelungen, z.B. dass Neo-Nazi und andere Schläger nach Straftaten erstmal solange in U-Haft bleiben, bis ihnen der Arsch halbwegs vertrochnet ist, und nicht wieder erstmal auf freien Fuss gesetzt werden.

Erst wenn Ihnen, Herr Hettfleisch, mal ebenfalls die Visage von solchem Abschaum (das hat mit “Mensch” leider nichts mehr zu tun) das erste mal poliert worden ist, vielleicht so sehr, dass Sie als erwerbsunfähiger Krüppel den Rest Ihres Daseins fristen müssen, würden Sie einen solchen journalistischen “Krampf”, bestimmt nicht mehr von sich geben…“. (4)(von Ulenspygel)

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass wer sich gegen Mobbing  heute wehrt muss mit Sanktionen und Schikanen aller Art rechnen, nicht umsonst erscheint die „aktuelle Antimobbingrundschau“ auf einer amerikansichen Website. WordPress wäre in Deutschland undenkbar, Mobbing wäre Tür und Tor geöffnet und nnoch mehr für jeden der dort veröffentlicht.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/09/03/kolner-mobbing-hooligans-werden-immer-radikaler/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

3)http://www.berliner-zeitung.de/sport/pezzoni-loest-vertrag-beim-1–fc-koeln-auf-der-spieler-als-feindbild,10808794,17030056.html

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/09/03/kolner-mobbing-hooligans-werden-immer-radikaler/

Bayerisches Rotes Kreuz mobbt Mitarbeiter über 4 1/2 Jahre lang

24. August 2012
Die Patin-wie Angela Merkel Deutschland umbaut

Die Patin-wie Angela Merkel Deutschland umbaut

Mobbing bei den Rettungsdienstunternehmen DRK oder BRK scheint wohl Alltag zu sein und zeigt nur einmal mehr wie weit das System Mobbing diese Gesellschaft schon zerrüttet hat. (1)

Tiger 52 hat zum Glück uns anonym seine Erfahrungen beim Bayerischen Rotes Kreuz, BRK genannt mitgeteilt. Hier seine Mobbing-Erlebnisse.

„Hallo, mir ist ähnliches beim BRK passiert! Zwar war ich kein Angestellter des BRK, sondern Praxispersonal einer Notärztin. Über 4,5 Jahre hat man mir dort das Leben zur Hölle gemacht. Schikanen, Unterstellungen, Lügen, regelmäßiger Terror bis hin zur absoluten Demütigung war alles dabei. Nachdem man man mich auch noch zwingen wollte, dass ich in “Zivilkleidung” am Einsatzort zu erscheinen habe, keine Hilfe mehr am Einsatzort mehr leisten dürfe, in 3 Meter Abstand zum Patienten mich aufhalten muss, habe ich es nicht mehr ausgehalten.

Die sogen. Rettungsdienstunternehmen (egal ob DRK oder BRK) sind meiner Meinung nach alles andere als sozial. Ihnen geht es niemals darum anderen Menschen zu helfen oder zu unterstützen. Sie demütigen und schikanieren Menschen, die ihre Freizeit und Kraft opfern (bei mir waren es über 4500 Std.).

Und Dank, scheint für diese “Vereine” ein Fremdwort zu sein. Auf die Frage, ob sich der entsprechende Kreisverband nicht wenigstens einmal bedanken wollte, lachte mich der Rettungsdienstleiter nur aus und meinte, da ich nicht beim BRK angestellt wäre, müsste er sich bei mir auch nicht bedanken.

Spenden für das Rote Kreuz? Nein Danke! Eine Organisation die sich so verhält, hat keine Spende verdient!“ (2)

Ob nun DRK oder BRK (3), man hat mehr und mehr den Eindruck als würde sich das System Mobbing mit dem System M der Patin zum Alltag in dieser Republik entwickeln, was im Klartext heißt, Mobbing statt Demokratie. (4)

1) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/08/06/stasi-anweisung-nr-100-76-oder-das-system-mobbing-2012/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/07/13/deutsches-rotes-kreuz-mobbt-mitarbeiter-in-die-krankheit/

3)http://www.brk.de/

4) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-patin-gertrud-hoehler-stellt-ihr-buch-ueber-angela-merkel-vor-a-851709.html

 

Mobbingopfer, 15 Jahre, bezahlt 15-Jährigen mit 100 Euro für Mord aus Rache.

21. August 2012
Das Leben mehrerer Jugendlicher ruiniert.

 Das Leben ruiniert.

Facebook wird mehr und mehr zur Plattform der „Mobbing-Generation„. Der neuste Fall aus Holland zeigt einmal mehr, wei wichtig es ist Mobbing nicht zu ignorieren oder zu verharmlosen, wie es bei uns etwa geschieht.

Eine 15 Jährige hat für die Ermordung der mobbenden 15-jährigen Joyce 100 Euro an einen ebenfalls Gleichaltrigen bezahlt,   Jinghua K. hat die Tat gestanden. Kaum von der deutschen Presse beachtet, hat der Mobbing-Mord in Holland in der Öffentlichkeit zu recht Unfassbarkeit oder Bestürzung ausgelöst.

„Alles hatte mit einer Verleumdung auf Facebook begonnen: Dort verbreitete das spätere Opfer, dass ihre Freundin mit mehreren Jungen sexuelle Kontakte pflege. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft wollte sich diese daraufhin rächen. Gemeinsam mit einem Freund habe sie den Mord geplant und Jinghua K. 100 Euro gezahlt, um das Mädchen zu töten“. (1)

Erschütternd auch, dass der Freund des Mobbing-Opfers nicht die Notbremse gezogen hat, doch offenbar sind die Sitten und das soziale Leben nicht nur bei uns zerrüttet oder gar nicht mehr vorhanden. Facebook ist nur ein Spiegel einer in sich kranken Gesellschaft, in der Mobbing zu Haß und Mord werden kann.

„Der Vater des ermordeten Mädchens sagte niederländischen Medien: Die Gefahren durch Chatten und Online-Netzwerke werden unterschätzt.“ (1)

Unterschätzt man Mobbing wirklich oder ist es etwa gesellschaftlich und politisch nicht gewollt? Warum gibt es in der EU keinen Ombudsmann gegen Mobbing und ein einheitliches Gesetz wie es das AGG oder Antidiskriminierungsgesetz ist?

1)http://www.sueddeutsche.de/panorama/tod-nach-cyber-mobbing-attacke-niederlaendische-jugendliche-wegen-facebook-mord-vor-gericht-1.1446171

Mobbingschutz ist weder gesetzlich noch gerichtlich gewünscht.

17. Juli 2012

Sich.-Ing.J.Hensel  schreibt folgendes zum Grundproblem Mobbing in Deutschland, und wer vor Gerichten eigene Erfahrungen gesammelt hat weiß, er hat recht. Sein Artikel in voller Länge:“Insbesondere die Arbeitsgerichte gehen gegen Mobbingopfer unbarmherzig und eiskalt mittels Scheinurteile vor.
So auch offensichtlich wieder die “Richterin” Marlies Heimann, die in Ihrem erneuten skandalösen Scheinurteil folgendes verfasst hat, was von einer Anwaltskanzlei offensichtlich dankbar entgegengenommen wurde:

http://www.presseportal.co.uk/abmahnungen-kein-mobbing.html
Abmahnungen sollen / können also kein Mobbing oder auch kein Bestandteil eines Mobbingprozesses sein ?
Die Behauptungen der Menschenrechtsverächterin Marlies Heimann am s.g. Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, dass Abmahnungen kein Mobbing darstellen, tritt die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA) mal wieder mit Füßen und erfindet frei und stets zu Gunsten der Mobbingtäter ihre eigene Scheinurteilsbegründung.
Denn in der von der BAuA herausgegeben Schrift “Wenn aus Kollegen Feinde werden” ist z.B. auf Seite 10 folgendes festgehalten…..
Mobbingopfer erleben und erleiden diesen offenen, massiven Psychoterror, der nicht folgenlos bleibt: Das Opfer zieht sich zurück, wird unsicher, und macht stressbedingt Fehler.
Auch das bleibt auf Dauer nicht folgenlos, der Vorgesetzte bzw. die Personalleitung wird auf die Fehlleistungen des Mobbingbetroffenen aufmerksam und schreitet ein. Leider oft nicht, um dem Opfer beizustehen und die Übeltäter zur Rede zu stellen.
Im Gegenteil: In 60% aller Mobbingfälle wird das Opfer mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie Abmahnung, Versetzung oder Kündigungsdrohung überzogen – schließlich gilt der Gemobbte im Betrieb mittlerweile als problematischer und unzuverlässiger Mitarbeiter – eben als ein Querulant und Störenfried, der das Betriebsklima gefährdet …
So ›angezählt‹ ist es dann nicht mehr weit bis zum Ausschluss:
Der oder die Gemobbte geht oder ›wird gegangen‹.
Dabei ist für einige der Verlust ihres Arbeitsplatzes zugleich auch der Abschied von der Arbeitswelt überhaupt:
Zermürbt, psychisch und physisch angegriffen, oft an psychosomatischen Erkrankungen leidend, steht am Ende eines jahrelangen Mobbingterrors die Berufs- bzw. Arbeitsunfähigkeit.
Hieraus wird erkennbar, dass Heimann sich einen Dreck um den Europäischen Arbeitsschutz z.B. gem. Artikel 31 der Charta der Grundrechte der EU bzw. einen Dreck um das Recht auf körperliche Unversehrtheit schert.
Wie schon in einen anderen Fall, wo sie die Menschenrechte (beispielsweise gem. Artikel 3 der Europäischen Sozialcharta) von tausenden Lehrkräften an Schleswig-Holsteins Schulen (Mobbing/Burnout u.a.) ebenfalls mit Füssen tritt, in dem sie den Schutz einer ganzen Berufsgruppe per Scheinurteil verbietet.

So verursachte Heimann mittels Vorteilsgewährung durch Unterlassen (§ 333 i.V.m. § 336 StGB) erneut über tausend Fälle von Körperverletzung, die dem Steuerzahler pro Jahr ca. 20 Millionen Euro kosten und weiterhin mindestens kosten werden – siehe o.a. Sendung des Schleswig-Holstein Magazins.
Wie die Staatsanwälte sind auch „Richter“ politisch weisungsabhängig, so auch Heimann.

Dies gilt insbesondere für Mobbingverfahren.
Es gibt Menschen , die in Gerichtsverwaltungen jahrzehntelang gearbeitet haben.
Sie berichten über Namenslisten von Personen, die niemals ein Verfahren gewinnen dürfen.
Ich gehe davon aus , dass Mobbingopfer grundsätzlich auf dieser Liste stehen.
Vor diesem Hintergrund hätte ein Antimobbinggesetz m.E. keinerlei Gewinn bringende Bedeutung, da abhängige, nicht gesetzliche Richter (vgl. Art. 4 Ziff. 2. EinigVtr) – also Privatpersonen – in Ausnahmegerichten (vgl. Historie GVG) mittels rechtswidriger bzw. wertloser Scheinurteile und Scheinbeschlüsse, alle Anstrengungen des Mobbingopfers (und ihrer Anwälte) vor Gericht sein Recht zu bekommen, mit einem Handstreich zu Nichte machen.
Für diese „Richter“ ist das alles völlig problemlos, sowie ethisch und empathisch ohne jegliche Relevanz , da die von ihnen ausgestellten Scheinurteile folgendes für sie bedeuten:

Keine Unterschrift
Keine Bindung
Keine Verantwortung
Keine Haftung
(vgl. BVerG zur Nichtigkeit des Staatshaftungsgesetz)

Für die Millionen Mobbingopfer im Unternehmen BRDDR jedenfalls nicht.
*
Nachtrag: Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) hat sich im Koalitionsvertrag u.a. für mehr Gerichtigkeit ausgesprochen.

Doch wie soll das gehen, angesichts dieses Bankrotts vor den Menschenrechten ?“ (1)

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/03/08/ermittlungsverfahren-gegen-die-prasidentin-des-lag-schleswig-holstein-birgit-willikonsky/