Posts Tagged ‘Cyber-Mobbing’

Mobbing- und Suizidopfer Amanda Todd erhält eine Stiftung

25. Oktober 2012

Ihr Fall hat in einer Welt der Egoismen, Gier und Gleichgültigkeit viele wach gerüttelt.(1) Aamanda Todd hat viel unternommen um dem Cyber-Mob zu entgehen, am Schluss hat sie jedoch im Freitod die letzte Möglichkeit gesehen.

„Wieder zu Hause schaltet Amanda den Computer ein und findet neue Hassmails und Fotos von Bleichmittelflaschen. Ihre Eltern ziehen noch einmal mit ihr um, aber die Nachrichten folgen ihr. >> Sie sollte ein anderes Bleichmittel versuchen, dann stirbt sie hoffentlich <<, schreibt einer.“ (1)

Das schlimmste für Amanda* war jedoch die zunehmende soziale Isolierung, „(i)ch habe niemanden, ich brauche jemanden, schreibt sie am Ende des Videos“. (1)

Mobbing

Mobbing

Nun hat sie eine Stiftung erhalten, in der ihre Familie versucht den Kampf gegen den Mob weiter zu führen. Auf Facebook gibt es die Seite „Amanda Todd Foundation to End Cyber – Bullying„, hier kann sich jeder eintragen und sollte dies auch tun, wenn er gegen Mobbing ist.

In Deutschland haben wir trotz dem tragischen Selbstmord des 18-jährigen Facebook-Mobbingopfers aus  Niedersachsen immer noch keine Stiftung die sich gegen Cyber-Mobbing zur Wehr setzt und die Angehörigen sozial, juritisch und therapeutisch unterstüzt. Wir erfahren nicht einmal den Vornamen des Opfers.

„In Deutschland fordern Experten bisher vergeblich Maßnahmen gegen Cybermobbing“ und das wird auch wohl so bleiben, warum wohl? (1)

*A Vancouver singer-songwriter releases a poignant, powerful tribute to Amanda Todd. (3)

This song is written for Amanda Todd and all the victims of bullying across the world. (4)

1)http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/trauer-um-15-jaehrige-cybermobbing-trieb-amanda-todd-aus-vancouver-in-den-tod/7277052.html

2)http://www.facebook.com/pages/Amanda-Todd-Foundation-to-End-Cyber-Bullying/421359411247040

3)http://www.google.de/imgres?q=amanda+todd&hl=de&sa=X&rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&rlz=1I7GGLL_en&biw=1280&bih=854&tbm=isch&prmd=imvnsuo&tbnid=MFur2WWEMHHPdM:&imgrefurl=http://www.chfi.com/tag/amanda-todd-song/&docid=7EPIpfc-lxBFyM&imgurl=http://www.chfi.com/files/Amanda-Todd3.jpeg&w=600&h=328&ei=mzCJUMDoAtPS4QT3j4GwCw&zoom=1&iact=rc&dur=234&sig=108128042962907032056&page=1&tbnh=126&tbnw=230&start=0&ndsp=20&ved=1t:429,r:3,s:0,i:84&tx=43&ty=86

4)http://www.youtube.com/watch?v=hMqwqUA1fDs

Stasi-Anweisung Nr. 100 76 oder das System-Mobbing 2012

6. August 2012

Stasi-Anweisung MfS 008, 100 76, Januar 1976.

Viele Mobbing-Opfer haben sich über die Schikanen oder das einfache Nichtstun ihrer Anwälte, der Arbeitsrichter, Staatsanwälte, Politiker und anderer Behörden und privaten Organisationen gewundert. Wenn man jedoch die Stasianweisung MfS 008, Nr. 100 76 liest, dann versteht man das System Mobbing seit 1991 besser.

„Zersetzungsmaßnahmen können sich sowohl gegen Gruppen, Gruppierungen und Organisationen als auch gegen einzelne Personen“ richten. Zersetzung meint die Zerstörung der Würde des Menschen, seine Gesundheit und seiner sozialen Umfeldes.

Dazu gehören,

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

– „systematischer Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen.“

– „zielstrebige Untergrabung von Überzeugungen im Zusammenhang mit bestimmten Idealen, Vorbildern …“.

– „Erzeugen bzw. Ausnutzen und Verstärken von Rivalitäten innerhalb von Gruppen, Gruppierungen und Organisationen durch zielgerichtete Ausnutzung persönlicher Schwächen einzelner Mitglieder“.

– „die Verwendung anonymer und pseudonymer Briefe, Telegramme, Telefonanrufe usw.; kompromittierender Fotos„.

– „die gezielte Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen einer Gruppe, Gruppierung oder Organisation“.

– „Die Durchführung der Zersetzungsmaßnahmen ist einheitlich und straff zu leiten“.

Stasianweisung 100 76, vom Janaur 1976.

Nimmt alleine den Punkt „anonymer und pseudonymer Briefe“ ist das schon eine gängige Praxis innerhalb vieler Firmen und Behörden in Deutschland geworden. Und das Verwenden „kompromittierender Fotos“ ist im Fall von Cyber-Mobbing heute nur ein Rückgriff auf die Methoden der Stasi die gerne von den Mobbing-Tätern perfektioniert worden ist und mit dem Internet nur eine globale und nachhaltige Möglichkeit geschaffen wurde.

Die Methode Mobbing ist also nur eine konsequente Umsetzung einer seit Jahrzehnten erprobten und umgesetzten Handlungsanweisung wie sie von der Stasi zur Zersetzung von Bürgern in der DDR in vollem Umfang angewandt worden ist. Die Opfer leiden heute noch darunter, die Tätern oder Stasi-Mitarbeiter sind schon längst in alle Bereiche des öffentlichen und privaten Sektors unseres Landes abgetaucht und leben glänzend von ihrem Altwissen, und das ist das schockierende im System Mobbing und dem Umgang der Behörden und Ermittler damit.

EU-Bericht zu Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming

8. November 2011

Das Fensterkreuz

Die „Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA (European Network and Information Security Agency) hat einen Bericht über Cyber-Mobbing und Online-Grooming (Vorbereitung von sexuellem Missbrauch Minderjähriger) veröffentlicht, da immer mehr Kinder Opfer von Mobbing und sexuellem Missbrauch werden.

„Der Bericht schildert detailliert das Szenario der dreizehnjährigen Kristie, bei der ein Missbrauch in ihrem Online-Leben zu verändertem Verhalten, schlechten Noten und einer negativen Einstellung führte“. (1)

Eindeutig fordert weiterhin der geschäftsführende Direktor von ENISA Prof. Udo Helmbrecht die „Stärkung der Strafverfolgungsbehörden seitens der Mitgliedsstaaten: Zusätzliches Wissen und Ressourcen sind von grosser Bedeutung. Diese zusätzlichen Kapazitäten sind nötig, um regulatorische Fragen, die statistische Datenerfassung von Missbrauchsfällen sowie die Aufarbeitung von Einbrüchen in die Privatsphäre angemessen bewältigen zu können“. (2)

Nun ist die Bundesregierung gefordert um auch in Deutschland endlich mal vom „Jammern und Ohnmachtsbekundungen“ wegzukommen und ein Gesetz gegen Mobbing, Cyber-Mobbing und Online-Grooming zu verabschieden. Die Zeitbombe tickt, wer schaltet sie ab?

1)http://www.presseportal.de/pm/75234/2143479/eu-agentur-enisa-veroeffentlicht-bericht-ueber-cyber-mobbing-und-online-grooming-18/rss

2)http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3654270-eu-agentur-enisa-bericht-cyber-mobbing-online-grooming-18-sicherheitsempfehlungen-schluesselrisiken

2)

Mobbing wird dort sogar vom Kundendienst geduldet

9. August 2011

Immer wieder werden Intenteseiten von Mobbingtätern für ihr Treiben benutzt, das ganze nennt man dann Cyber-Mobbing. „Babsy 46“ hat uns eine Seite mitgeteilt, in der die Verantwortlichen es ablehnen, gegen „die denunzierende, sexuelle oder einfach nur gemeine Einträge enthalten“ vorzugehen.

Ich bin nicht auf dieser Seite gewesen, da man sich anmelden muss und es um eine dieser Spieleseiten handelt. Ich geben daher nur den Kommentar von „Babsy46“ wieder:

„Ich hätte da eine ganz bekannte Internetseite http:…king.com Mobbing wird dort sogar vom Kundendienst geduldet. Jegliche Screenshots oder Gästebucheinträge die denunzierende, sexuelle oder einfach nur gemeine Einträge enthalten, werden mit Standartantworten beantwortet.

Ich rate ab diese Seite als Entspannung und Spaßseite zu betrachten, da sich mittlerweile ein immer größeres Netz an Mobbern zusammengefunden hat. Das schlimmste aber daran ist, das Der Kundendienst nichts dagegen unternimmt obwohl lt. AGB´s jeder der sich auffallend verhält mit sofortigem Rauswurf bestraft werden kann.

Da es aber ganz einfach ist sich ein neues kostenloses Konto dort anlegen zu können, mit einer E-Mail Adresse4 die nichtmal überprüft wird, findet man diese Mobber dann mit einem anderen Nick wieder.

Nicht zu empfehlen und ich gehe dagen immer wieder an“, von Babsy46*

Es wird endlich Zeit, dass Politiker sich ihrer Verantwortung stellen und ein Anti-Mobbing-Gesetz erlassen, nur so haben Opfer eine Chance sich zu wehren und ihre Würde nach Artikel 1 GG zu schützen.

*https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/08/02/amtsgericht-dachau-verurteilt-cyber-mobber/

Siebtklässler in Augsburg mit 500 Einträgen im Net abgemobbt

14. Juni 2011

Cyber-Mobberin auf den Weg zum Gerichtssaal.

Die Augsburger Allgemeine ist dafür bekannt, dass sie sachlich und unfangreich über das Thema Mobbing berichtet. Es gibt kaum eine andere Zeitung in Deutschland die ihr das Wasser darin reichen kann. Nun hat sie sich dem Thema „Cyber-Mobbing“ verschrieben, und siehe da, was sie ans Tageslicht fördert ist schockierend.

“ .. 1500 Verfahren, die die Staatsanwaltschaft Augsburg pro Jahr wegen Internetkriminalität bearbeitet, dürften sich nicht einmal fünf Prozent mit „Cyber-Mobbing“ befassen. Zu Verurteilungen kommt es schätzungsweise nur in 20 oder 30 Fällen“. (1)

Und darunter sind Fälle wie der des Siebtklässler, den man über Monate im „Dauerbeschuss“ hatte. „Es ging los mit Ausdrücken wie fette Sau und endete mit der Aussage, es wäre besser, wenn er nicht auf der Welt wäre. 500 Einträge sammelten sich über Monate auf einer Internetseite, die Mitschüler angelegt hatten, um den Buben zu mobben. Am Schluss saß der Junge bei der Polizei und fragte den Beamten selber, ob es nicht besser wäre, wenn er nicht auf der Welt wäre“. Und hierin liegt die Gefahr zum Suizid, gerade Heranwachsende entwicklen kein Selbstbewusstsein mehr.(1)

Cyber-Mobbing-Krieg, CMK

Unverständlich ist bis heute, warum Lehrer von solchen Attacken nichts mitbekommen. Die Polizei und das Amt für Kinder, Jugend und Familie führen wenigstens Veranstaltungen zum Problem Cyber-Mobbing durch, zu den hunderte von Eltern und Lehrern kommen. Dies wird aber nicht helfen, so lange Richter den Tätern helfen, wenn man sie mal erwischt. (2) Und solange durch ein strafgesetzgesetzliche Regelung Cyber-Mobbing nicht geahntet wird, müssen wir auch mit „500 und mehr Attacken rechnen, die ein Mobbing-Opfer wegstecken soll?   (3)

Wenigstens steckt in Augsburg die Presse und Polizei nicht den Sand in den Kopf, sondern versuchen mit dem Wenigen was sie haben, sich gegen die Hetzkampagnen im Internet zu wehren. Wo geschieht dies sonst noch? In Stuttgart wohl kaum, da hilft man aus Mitleid lieber den Tätern. (2)

1)http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Hetzjagd-im-Internet-id15487771.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/06/14/richter-schutzen-cyber-mobberin/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/06/03/petition-fur-strafrechlichen-definition-von-mobbing-abgelehnt/

Cybermobbing, Südkorea wehrt sich

13. Juni 2011

Cyberwar

In Südkorea hat man das Problem Cyber-Mobbing und Suizide schon längst erkannt. Da sich seit 25 Jahren die Selbstmordrate um das dreifache erhöht hat, versucht man im Süden des geteilten Landes sich gegen Cyber-Mobbing zur Wehr zu setzen.

Aktueller Fall ist der Suizid der gemobbten  Sportjournalistin Song Ji-seon, die man „vor ihrem Apartment in Seoul“ leblos gefunden hat. (1) Hintergund sind die Blogeintragungen auf ihrer Internetseite, wobei unklar ist, wer sie gemacht haben dürfte. „Nur wenige Tage vor der Tragödie wurde auf Songs Blog von intimen Details über den Baseballspieler im Tae-hoon berichtet, mit dem sie seit eineinhalb Jahren eine Liebesbeziehung geführt haben soll“. (1) Die Journalistin geriet unter Druck und es begann eine regelrechte Treibjagd gegen sie.

„Song (wurde) in tausenden Foren, Posts, Twitternachrichten und Statusmeldungen in sozialen Netzwerken immer und immer wieder auf Übels-te beleidigt. Der daraus resultierende Druck war wohl ein Mitgrund für ihren Suizid“. (1)

In Südkorea gibt es über 11.000 Anzeigen pro Jahr, Tendez steigend. Für Song gab es wohl keine Hilfe mehr. „“Cyber Terror Units an Polizeistationen (versuchte  erfolglos)  Namensüberprüfung für Internetportale die Hasstiraden der Internetnutzer eindämmen“. Song hatte ein  19. Stock, am Tag ihres Suizids  standen auch nach ihrem Tod die Fenster offen. (1)

1)http://derstandard.at/1304554316339/Selbstmorde-wegen-Diffamierung-Suedkorea-kaempft-gegen-Cyber-Mobbing

Hetzplattform IShareGossip wird von Anwälten verteidigt.

6. Juni 2011

Cyberwar oder CMK.

Zuerst überkommen einem Wut, wenn man liest, was „sogenannte Strafrechtler“ in bornierter Weise zu der Hass- und Hetzplattform IShareGossip (1) so vom Stapel lassen. Doch geht man ein zweites Mal diesen unsäglichen Artikel in der Wirtschaftswoche durch, dann hat man nicht gleich die Gedanken von Dennis. (2)

Man spürt, hier sind Profis oder Fachleute am Werk, die mit der Kriminalität viel, ja sehr viel Geld verdienen. Was wäre zum Beispiel ein Otto Schily ohne die RAF geworden? Wohl ein kleiner Advokat mit einem Hinterhofbüro und Außentoilette in Berlin Charlottenburg. Doch Dank der RAF ist Otto Schily so berühmt geworden, wobei noch die intensive Männerfreundschaft zu Stefan Aust und die Folgen für uns alle nicht unerwähnt bleiben sollen. Beide haben sich auch nie zu dem Fall Kurras und Benno Ohnsorg geäußert, was viel aussagt.

Doch zurück zur Hassplattform IShareGossip, deren Anliegen es nach eigener Aussage, also der Inhaber oder Betreiber es ist, „100 Prozent anonym an deiner Schule, Universität oder Arbeitsplatz lästern“. (3) Auf die Androhung von Amokläufen an Berliner Schulen geht  Rechtsanwalt Vetter mal lieber nicht ein. Warum wohl?(4)

Cyber-Mobberin auf dem Weg zum Urteil, 19 Jahre alt, Schweiz

Und er scheint auch nicht so bewandert im GG zu sein, denn nach Artikel 1 ist die Würde eines Menschen unantastbar, und wer seinen Namen in Verbindung mit „Du Schlampe, unten rum ist sie nicht sauber, und und“ wieder findet hat wohl ein Recht darauf Anzeige zu erstatten, weil seine Würde angegriffen worden ist. Offenbar meint Herr Vogel, im Strafrecht müsse zuerst immer Blut fließen, bevor man aktiv wird.

Und wenn 139 Berliner Schüler und Lehrer gegen die Betreiber Anzeige alleine in Berlin erstatten, dann ist das wohl an der Zeit, dass Ermittlungen eingleitet werden. Es könnte zum Beispiel ja sein, dass die Betreiber von IShareGossip demnächst „IShareGossipAnwalt“ ins Leben rufen und man dann auf dieser Plattform „Anwälte fertig machen“ darf. Dann möchte ich mal die Strafrechtler hören, sie sich in der Wirtschaftswoche so vehment gegen die „Löschung von IShareGossip“ wenden. Androhungen von Amokäufen in Gerichtssälen will ich erst gar nicht als Gedanke hier einfließen lassen.

Nein, hier läuft etwas schief in der Diskussion, wie es typisch für das deutsche Strafrecht ist. Bei uns werden immer die Täter geschützt und über die Opfer redet niemand, ist doch komisch, oder. In der Schweiz zum Beispiel geht man jetzt ganz massiv gegen Cyber-Mobbing vor und dabei geht es auch nur um Lästern, „Du Seckel“. (5)

Und in Österreich hat man sogar ein Verbot von Mobbing erlassen, leider bisher nur im „öffentlichen Dienst und unter Richtern“. Interessant dabei ist, dass der Gesetzgeber darauf bestanden hat, dass das was drin ist auch drauf stehen muss, nämlich Mobbing. (6) Doch damit nicht genug, das mag dem Fachmann lästig sein, doch dem Bürger grade recht sein, in Österreich will man nur noch Gesetze verabschieden, die Jedermann versteht und lesen kann, sowie der Grundsatz gilt, was drin ist muss auch drauf stehen, wie schon unter Mobbing erwähnt.

Tim, keiner war für dich da.

Nur in Deutschland dürfen Fachchinesen über Gott und die Welt richten, vielleicht ist das der Grund, warum so viele Bürger mit ihren Anwälten unzufrieden sind, weshalb man jetzt bei der Bundesrechtsanwaltkammer „eine neue Anlaufstelle für enttäuschte Mandanten“ geschaffen hat. (7)

Und dann versteht man die Strafrechtler nur zu gut, die sich für IShareGossip stark machen, denn es geht an ihre Pfründe und Jagdreviere in denen sie sehr viel Geld oder Kohle scheffeln, doch das ist nicht unser Anliegen als Bürger, wir wollen einfach nicht länger Opfer im Spiel der Fachleute sein, die nicht einmal die Finanzkrise erkannt haben, obwohl doch Wirtschaftsanwälte so angesehen ein sollen. Nur in was, das sagen sie uns nicht. Ich denke, einen „schwarze Kutte“ macht noch keinen Profi oder Fachmann, allenfalls einen der es gerne sein möchte.

Und den deutschen Strafrechtlern sei mal die Justiz in den USA empfohlen, dort ist in vielen Bundesstaaten Cyber-Mobbing Straftatbestand, dort sind auch die Opfer nicht Beweis pflichtig und im Privatrecht wird nach der Erfolgsregel bezahlt.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/06/05/isharegossip-und-eine-endloser-cyber-mobbing-krieg/

2) „Ich plädiere für Selbstjustiz!“ https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/06/03/petition-fur-strafrechlichen-definition-von-mobbing-abgelehnt/

3)http://www.wiwo.de/technik-wissen/strafrechtler-ruegen-kampf-gegen-mobbing-plattform-467773/2/

4)http://www.wiwo.de/technik-wissen/strafrechtler-ruegen-kampf-gegen-mobbing-plattform-467773/2/

5)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/05/10/cyber-mobberin-19-jahre-alt-zu-einer-bedingten-geldstrafe-verurteilt/

6)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/12/endlich-mobbing-verbot-im-offentlichen-dienst/

7) Berliner Woche, 25 Mai 2011, Seite 20

Manifest gegen Cyber-Mobbing

15. April 2011

Nicht nur Deutschland leidet unter Cyber-Mobbing, andere Staaten auch. Doch der Unterschied liegt im demokratischen Bewusstsein der Politiker. Es wäre also falsch zu sagen, Politiker sind faul, dies trifft im wesentlichen allenfalls auf deutsche Politiker zu. Ein Beispiel für aktive und problembewusste Politiker findet man in Norwegen.

Auch dort kan es zu Cyber-Mobbing-Attacken, nur dass man dort nicht die Hände in die Taschen gelegt hat oder wie der Berliner Datenschutzbeauftragte Dix, der in Litauen anruft um einen Internetfirma in Lettland zu ermitteln.

In Norwegen haben die Verantwortlichen ein „Manifest gegen Mobbing“ verfasst und am Donnerstag, den 14.04.2011 hat der Regierungschef persönlich, Ministerpräsident Jens Stoltenberg mit seiner Unterschrift unter das Manifest den Startschuß zu einer Kampagne gegen Cyber-Mobbing gegeben.

Wir beglückwünschen die Norweger und ihre kluge und weise Regierung zu einer hoffentlich erfolgreichen Kampagne. Schade, dass wir in Deutschland nicht solche Politiker haben, vielleicht würden dann auch wieder 80 % der Bürger zu Wahlen gehen.

1)http://www.tk.no/nyheter/article5468440.ece

Eltern von Mobbing-Opfern wegen Hilfe bestraft

13. April 2011

Der Fall hat es in sich, gerade seit Cyber-Mobbing und die Hetz-Plattform Isharegossip.com aktiv geworden ist. (1) Doch wer da meint, er müsse seinem Kind oder seinen Kindern helfen und erhält dann Unterstützung oder Schutz, der hat sich gewaltig geirrt. Im Zweifelsfall gilt in Deutschland die makabere Weisheit, immer für den Täter.

Begonnen hat alles damit, dass sich ein fürsorglicher Vater um seine Kinder gekümmert hat. 2008 ist die Familie nach Paar umgezogen und die Kinder kamen in eine neue Schule. Damit begann ein Drama sonders gleichen für die Familie.

„Vor allem die Tochter, die die erste Klasse besucht, leide unter Mobbing. Die Lehrerin schreit die Kinder an, sagt er (der Vater). Das Mädchen habe Angst vor ihr, gehe nicht mehr gern zur Schule und müsse jetzt zum Psychologen. Die Lehrerin sage an einem Tag, das Kind sei klug, am nächsten Tag wolle sie das Kind für die Förderschule testen lassen, klagt Baumann. Und der Fünftklässler soll aggressiv sein, so Baumann, das ist er aber nicht. Er diskutiert nur gern, wenn er sich im Recht fühlt. Und jetzt wolle die Schule verhindern, dass er auf die Realschule gehe, sagt der Stiefvater“. (2)

Zivilcourage

Er diskutiert gerne um seine Rechte, das ist eigentlich in der Demokratie erwünscht und man nennt das auch Zivilcourage, doch unsere Lehrer und Richter in Bayern mögen das nicht. „Vater will Kühbacher Lehrer wegen Mobbing von Kindern anzeigen“, und er hat es wohl auch gemacht. (2)

Und nun kam die Retourkutsche der Lehrer, obwohl die Kinder nicht mehr in die Schule von Paar gehen. „Kühbacher Lehrer wehren sich mit Strafanzeige gegen die Anschuldigungen eines Vaters. Dessen Kinder haben inzwischen die Schule gewechselt„. (3) Das war März 2011.

Und nun das Urteil des hohen Gerichts, bei dem die Eltern oft sprachlos waren und nur der Vater zum Abschluss eines seltsamen Prozesses sagen konnte, wo der Hase im Detail liegt. „Das letzte Wort des Angeklagten: Ich kann dazu nicht mehr sagen. Die Mängel in den Ermittlungen sind ja ersichtlich. Seine Frau blieb stumm“. (4)

Die Eltern, also insbesondere der Vater wurden in der ersten Instanz nun zu einer Geldstrafe von 4 800 Euro verurteilt wegen „übler Nachrede„.(4)

Und man kann jetzt nur auf einen fairen Richter in der nächsten Instanz hoffen und dass die Eltern durch Spenden finanziell unterstüzt werden. „Mobbing-Vorwürfe gegen vier Lehrer: Eltern legen Berufung ein“ (4) Für Mobbing-Opfer hat dieses Urteil ein verheerende Wirkung und die Täter werden wohl noch dreister werden, wenn das überhaupt noch geht.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/03/30/hetz-internetportal-isharegossip-com-weiter-aktiv/

2)http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Vater-will-Kuehbacher-Lehrer-wegen-Mobbing-von-Kindern-anzeigen-id7903926.html

3)http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Mobbing-Vorwuerfe-gegen-vier-Lehrer-Eltern-legen-Berufung-ein-id14685186.html

4)http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Mobbing-Vorwuerfe-gegen-vier-Lehrer-Eltern-legen-Berufung-ein-id14685186.html