Archive for Dezember 2012

Mobbing-Opfer An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko braucht unsere Unterstützung

27. Dezember 2012
Wohin?

Wohin?

Die Altenpflege in Deutschland ist schon längst zum Geldschöpfungsgsystem Nummer Eins in der Gesundheitsindustrie geworden. Ob Pharmaindustrie, Politik oder Pflegeeinrichtungen, es geht um die schnelle Kohle und schon lange nicht mehr um den „pflegebedürftigen Menschen“.

Schon vor 2011 hat „die Berliner Altenpflegerin Brigitte Heinisch Strafanzeige gegen ihren Arbeitgeber erstattet, den Klinikbetreiber Vivantes, der dem Land Berlin gehört“. Sie erlebte daraufhin die komplette  Palette von Mobbing-Attacken die man sich nur als Normalbürger vorstellen kann bis hin zur fristlosen Kündigung.

Was hat Brigitte Heinischin der Altenpflege erlebt? „Bevor die Klägerin Anzeige erstattete, hatten sie und ihre Kollegen die Geschäftsleitung mehrfach darauf hingewiesen, dass das Personal überlastet sei. Auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen hatte bei einem Kontrollbesuch wesentliche Mängel in der Pflege festgestellt, unter anderem gebe es zu wenig Personal“. (1)

Eigentlich hätte man nun vom Land Berlin, der Staatsanwaltschaft und dem „Klinikbetreiber Vivantes“ reagieren und die Mängel abstellen müssen. Doch weit gefehlt, Brigitte Hanisch wurde fristlos gekündigt, die Staatsanwaltschaft hat wie immer in solchen Fällen die Ermittlungen eingestellt und auf ihre Klagen vor den deutschen Arbeitsgerichten hin hat Vivantes einen Erfolg nach dem anderen erzielt.

„Vivantes … wies darauf hin, dass die deutschen Arbeitsgerichte die Kündigung bestätigt hatten. Das arbeitsrechtliche Verfahren in Deutschland ist ausgeurteilt.“ Und das ist leider so, weil vor unseren Gerichten immer die Täter geschützt werden und die Opfer in eine unsinnige Beweisfhrungsebene abgedrängt werden, die letztendlich Mobbing bis zum Erbrechen fördert.

Hätte Brigitte Hanisch ihren Fall vor einem französischen Gericht einreichen könnte, wäre sie ohne Einschränkung zu ihrem Recht gekommen, denn dort hätte Vivantes nachweisen müssen, dass sie die Altenpflegerin nicht gmobbt haben. (2)

Nun ist damals Brigitte Hansich den langen und teueren Weg bis zum „Europäische(n) Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg“ gegangen und hat gewonnen. „Der EGMR führte aus, dass die Vorwürfe der Altenpflegerin zwar zweifellos eine schädigende Wirkung auf den Ruf und die Geschäftsinteressen von Vivantes gehabt hätten. In einer demokratischen Gesellschaft überwiege aber das öffentliche Interesse an Informationen über Mängel in der institutionellen Altenpflege in einem staatlichen Unternehmen“. (1)

Dada doc 12„Der EGMR, der… entschied hingegen, dass die fristlose Kündigung gegen Artikel 10 (Recht auf freie Meinungsäußerung) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt. Die Straßburger Richter befanden, dass das öffentliche Interesse an Informationen über Mängel in der institutionellen Altenpflege das Interesse des Unternehmens am Schutz seines Rufes und seiner Geschäftsinteressen überwiegt. Auch hätten keine Anhaltspunkte dafür vorgelegen, dass die Klägerin wissentlich oder leichtfertig falsche Angaben gemacht hätte“. (1)

Und diesen langen und teueren Weg muss nun auch die Pfle­ge­hel­fe­rin An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko gehen, die sich gegen die unhaltbare „Ver­sor­gung de­menz­kran­ker Men­schen … im Alter und (in) ihre(n) Be­treu­ung“ zur Wehr gesetzt hat. Auf ihrem Blog gibt uns An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko sehr detailliert einen Einblick in ihre Mobbing-Geschichte die bis zur Frühverrentung bisher führte.(3)

Wie so oft haben die Täter sich bisher trotz „Pro­zess­be­trug vor Ge­richt (in zwei Instanzen) durch­set­zen“ können, nun muss sie vor dem Bundesarbeitsgericht klagen und das heißt Kosten, Kosten und Kosten.

An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko braucht Geld und wir bitten daher um eine Spende auf ihr Solidaritätskonto. Die Daten sind:

So­li-​Kon­to An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko
(Treu­hän­de­risch ver­wal­tet von der Rechts­an­walt­kanz­lei Wait­schies & Zie­gen­ha­gen)                                                               Konto: 10 166 15 427
BLZ: 120 300 00.
Deut­sche Kre­dit­bank (DKB)

Nur wenn wir solche Fälle wie den von  An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko oder Gustl Mollath nachhaltig mit bloggen auf Facebook und anderen Foren und sozialen Netzwerken unterstützen, haben die Betroffenen und wir eine Chance auf Gehör und Achtung unserer Würde. Bitte auch nicht eine kleine Spende vergessen, denn der Klageweg ist verdammt teuer, gerade wenn man sich durch unsere unfähigen Arbeitsgerichte das Geld aus der Tasche ziehen lassen muss. Und wir müssen bis zum EU Gerichtshof leider alle Instanzen dieser mehr als fragwürdigen deustchen Justiz ertragen, wenn wir auch wissen die „hauen uns ohne Skupel und Achtung vor den Grundrechten in die Pfanne„.

(Letzte Änderung 29.12.2014)

1)  http://www.stern.de/panorama/urteil-im-kuendigungs-prozess-altenpflegerin-darf-ihren-chef-kritisieren-1708465.html

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46739/Europaeischer_Gerichtshof_fuer_Menschenrechte_Altenpflegerin_zu_Unrecht_entlassen.htm

http://www.derwesten.de/nachrichten/europaeischer-gerichtshof-staerkt-arbeitnehmer-bei-der-offenlegung-von-missstaenden-id4894503.html

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gekuendigte-altenpflegerin-strassburg-urteil-staerkt-arbeitnehmer-rechte_aid_648085.html

2)http://www.volksstimme.de/nachrichten/deutschland_und_welt/meinung_und_debatte/956773_Ein-Mobbing-Fall-zwei-Laender-zwei-Urteile.html

3)http://konietzko.blogsport.de/

 

 

 

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Gelöscht ;-)

24. Dezember 2012

 

Herr Fitschen, Deutscher-Bank-Co-Chef attackiert Ermittler im System Mobbing Hessen

17. Dezember 2012

Es sind immer die selben Größen der Finanzwelt, die gleichen Methoden der Bankmanager, die Hintergründe sind wie immer Steuerbetrügereien der Nieten in Nadelstreifen* und die Opfer sind wie immer die Ermittler.

Zur Erinerung, „die Geschichte der Steuerfahnder Rudolf Schmenger, Heiko und Tina Feser, von Sven Försterling, Marco Wehner, Frank Wehrheim, Dieter Reimann, Eckard Pisch, Wolfgang Schad und den anderen beginnt im Sommer 2001″ als sie  „in einem Verfahren gegen eine Großbank wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung auch vor den Vorstandsetagen nicht halt (machten), und sie zwangen Großbanken dazu, die Steuern der Kunden nachzuzahlen“. (1)

Bei den Großbanken hat es sich unter anderem um die Commerzbank und Deutsche Bank gedreht, die „unter andere(m) Gelder reicher Kunden über Transferkonten anonym ins Ausland geschafft (haben), und sie hatten gewusst, dass dies illegal ist“. (2)

Die Ansprechpartner für die Bankmanager hießen damals im wesentlichen Kanzler Helmut Kohl, Ministerpräsident Koch und Schneider-Ludorff (Behördenleiter), Koch-Freund Hunnius, Psychiater Dr. med. Thomas Holzmann und eben einem Wasserträger der die Verbindung Bank und Politik herstellte und offenbar Thomas heißen soll.(2)

Damals tauchte dann Finanzminister Thomas Schäfer  im Kabinett der Tankstellen-Connection« von Volker Bouffier, dem Nachfolger des legendären Roland Kochs, auf. Auch der damalige Bundesverteidigungsminister und Winzersprößling Franz-Josef Jung panschte damals kräftig mit. Schäfer „war vor seiner politischen Karriere als Syndikusanwalt bei der Commerzbank in Frankfurt am Main tätig …….“(2) was sich als äußerst günstig für die Bankmanager heraustellte.

Für den Frankfurter Finanzbeamten und Steuerfahnder hieß das aber konkret:  „Schmenger, lass gut sein, sonst machen die dich fertig.“ Klarer kann man wohl keinen Mobbingfall beginnen. Am Ende hieß das für Rudolf Schmenger die Zerstörung seiner beruflichen Existenz und für seine Kollegin und Kollegen wie Marco Wehner und  Heiko und Tina Feser, Sven Försterling, Frank Wehrheim, Dieter Reimann, Eckard Pisch und Wolfgang Schad teilweise Zwangspensionierung Dank eines  gefälschten Gutachten eines rechtskräftig verurteilten Psychiaters. (3)

Und heute, was hat sich im „Archipel Gulag Hessen“ oder System Mobbing geändert? Nimmt man die aktuellen Ermittlungen gegen die Deutsche Bank und „25 Mitarbeitern der Bank“ wegen „Steuerhinterziehung, Geldwäsche und versuchte Strafvereitelung im Zusammenhang mit dem Handel mit Luftverschmutzungsrechten (CO2-Zertifikate) offenbar nichts außer dass diemals „fünf Mitarbeiter … verhaftet (wurden), vier davon sitzen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung auch gegen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause“. (4)

Und hier schließt auch mal wieder der Kreis zwischen Bankgrößen wie dem „Deutschen-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen“ und der Politik.  „Jürgen Fitschen ruft beim hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier an, um sich über den massiven Einsatz der Ermittler zu beschweren“. (4)

Aufschrei im Land der Arbeit

Aufschrei im Land der Arbeit

Doch diesmal stehen Wahlen an. Wahlen für die Freundin von Ex-Bankenboß Josef Ackermann, Angela Merkel, Niedersachsen, Bayern vor der Bundestagwahl und eben auch für Bouffier und den Rest der Tankstellen-Connection Mitte Dezember. Beachtet man noch den Hintergrund der europäischen Bankenkrise, fälscherlicher Weise Eurokrise genannt, dann herrscht Angst in den inneren Zirkeln der Politikerkaste. Die Bürger emanzipieren sich mehr und mehr vom Stimmvieh zum Wahlbürger mit einer eigenen Meinung. Da nützen dann Anrufe der Bankenherrscher wenig. „„Der Ministerpräsident hat klargemacht, dass es staatsanwaltschaftliche Ermittlungen sind, in die er sich nicht einmischen könne, sagte Bouffiers Sprecher Michael Bußer am Sonntag in Frankfurt“. (4)

Und bedenkt man noch den Fall Gustl Mollath, in dem es auch um Ermittler, Hintermänner, Gutachter und Psychatrie geht, so haben Politiker wohl die Macht des Internet begriffen, wenn auch noch nicht ganz. Es lässt sich nichts mehr vertuschen. Opfer haben mit dem www endlich ein Medium zur freien Meinungsäußerung gefunden, auf das auch eine „Art gleichgeschalteter Medien“ keinen Einfluß mehr hat, egal was uns die Generation Papier aus den Büros der Presseorgane einzureden versuchen. Nicht wir haben im Fall Gustl Mollath versagt, sondern die Ermittler, Richter, Staatsanwälte und wohl auch bewusst die Politiker. (5)

Im Fall Deutsche Bank  bleiben noch die Nachweise der Unabhängigkeit von Justiz und Politik offen, so lange wie im Fall Kirch Erben Ermittlungen viel zu lange dauern und Prozesse scheinbar nie enden wollen. (6) Doch zurück zum Telefonisten und Bankmanager Jürgen Fitschen.

„Auch die Deutsche Bank bestätigte das Telefonat, ohne Details zu nennen. Der „Spiegel“ hatte zuvor berichtet, Fitschen habe sich bei Bouffier über den massiven Einsatz der Ermittler beschwert“.(4) Es mag ja sein, dass heute Telefonanrufe nicht mehr den gewünschten Effekt auslösen, bleiben immer noch die „Clearing-Stellen in der Schweiz“. Für ganz blöd sollte uns Politiker vom Kaliber Bouffier nicht halten. Schließlich wurde am Schluß im Fall Zumwinkel auch der um einen Tag verspätete Brief einer fragwürdigen Staatsanwältin und jetzt wohl zur Richterin ernannten „Friseurgeherin“ zum Zaubertrick des Jahrhunderts. Nur bei 500 Ermittlern muss da schon was aus der großen Portokasse in die Schweiz fließen.

Anmerkungen von „Michael A. Else, Sicher ein Einzelfall – oder wieder ein Gefälligkeitsgutachten?

Im Fall von Gustl Mollath wird ein „paranoides Gedankensystem“ unterstellt und der Mann in einer geschlossenen Abteilung weggesperrt.

HB6YxpJA_Pxgen_r_Ax169Da können sich meine Polizeibeamten fast schon glücklich schätzen, die zwar wegen ‚gutachtlich festgestellter Diagnosen‘ wie

– „zwanghaft-querulatorische-Persönlichkeitsstörung“ (= Quertreiber)

– „negativer Antwortverzerrung“ (=Simulant)

– „Michael-Kohlhaas-Syndrom“ (=Querulantenwahn)

– „akzentuierte Persönlichkeit“ (=auf eigener Meinung bestehend)

drangsaliert werden, zumindest aber nicht in die Geschlossene eingewiesen worden sind.

Die grundlegenden Fehler dieser meist unsäglich und wider den Regeln der ärztlichen Standards angefertigten Gutachten sind meist ähnlich, und überdies erschreckend leicht zu kaschieren.

Im Fall Mollath schreibt die Süddeutsche:
„Ein Gutachter hatte ihm ein paranoides Gedankensystem attestiert: Mollath sei „unkorrigierbar“ der Überzeugung, dass eine ganze Reihe von Personen aus dem Geschäftsfeld seiner früheren Ehefrau – und diese selbst – in ein „komplexes System der Schwarzgeldverschiebung“ verwickelt seien.“

Der Gutachter muss nur bei der Schilderung des Sachverhalts von dessen Unwahrheit ausgehen. Er hinterfragt nicht, er erforscht nicht, ob nicht doch der Patient recht haben könnte, sei es noch so abenteuerlich. Und schnell sind die Schilderungen „Hirngespinste„, die Person „nicht normal“.

Da man mit Testungen entsprechend ärztlicher Standards und gemäß Kriterienkatalog (z.B. ICD-10) schnell erkennen würde, dass tatsächlich gar kein Krankheitswert vorliegt, lässt man diese Testungen meist ganz beiseite oder schreibt seitenweise Definitionen, um davon abzulenken.

Am Ende steht dann meist eine unheilbar schlimm klingende „Diagnose„, deren Zustandekommen regelmäßig die Menschenrechtsbeauftragen der Ärztekammern regelrecht schocken und anprangern.

Doch solange das System jemandem zu Nütze ist, wird es wohl Bestand haben. Ist ja auch praktisch, auf diese Weise unliebsame Wahrheiten zu „erledigen““. Link dazu: http://www.else-schwarz.de/

(Dank an Dirk Lauer für die Zusendung. http://www.facebook.com/behoerdenstress.de

1)http://www.stern.de/politik/deutschland/steuerfahndung-frankfurt-eiskalt-abserviert-649420.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/09/01/bouffier-und-schafer-die-kellner-und-strippenzieher-des-systems-mobbing-hessen/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/12/08/psychologische-untersuchungen-mobbing-und-schwarze-personalakten/

http://www.capital.de/steuern-recht/betrug/:Fall-in-Hessen–Entlassene-Steuerfahnder-keine-Spur-von-Paranoia/100048780.html

4)http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/steuerrazzia-deutsche-bank-chef-beklagt-sich-bei-ministerpraesident/7528834.html

5)http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/verschwoerungstheorien-gustl-mollath-der-falsche-held/7524760.html

http://www.gustl-for-help.de/

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-gustl-mollath-zweifel-an-opferrolle-a-872632.html

6)http://www.tagesspiegel.de/meinung/deutsche-bank-und-kirch-erben-zahltag/7525312.html

*http://www.zeit.de/1993/50/vom-sockel-gestossen

Cybermobbing, Selbstmorde in Lippe und So­li-​Kon­to An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko

7. Dezember 2012

Die Pressedurchschau der letzten Tage zeigt einen erschreckenden Zustand in unserer Gesellschaft, es wird gemobbt und nicht ermittelt, ob in der Schule, im Büro oder Internet.

Aus dem Kreis Lippe erfahren wir, dass es dort auch schon zu Suiziden wegen Cybermobbing kam. Dr. Rudolf Jebens, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychatrie des Klinikums Lippe meint, „um 40 bis 50 Prozent hätten in der jüngsten Zeit die Depressionen bei Jugendlichen zugenommen. Ich sehe da einen Zusammenhang mit Cybermobbing, konstatiert“ er auf einer Fachtagung. (1)

vuvuzela_SPIEGELUnd der Kriminalhauptkommissar Birger Hampe fügt hinzu, „auch in Lippe haben sich junge Menschen nach Cybermobbing-Angriffen leider schon das Leben genommen“. (1) Ihre Namen erfahren wir leider nicht, offenbar sollen sie im Zeitloch der Namenslosen verschwinden, traurig aber wahr.

Von einer Schule auf dem Sonnenberg lesen wir folgenden Fall. „Ein 31-Jähriger hatte gestern auf der Ludwig-Kirsch-Straße mehrere Kinder geschlagen. Die Elf- und Zwölfjährigen hatten zuvor das Kind des Mannes angegriffen und gemobbt“. (2) Und wie immer ermittelt die Politzei nicht gegen die Mobber sondern gegen den Vater „wegen gefährlicher Körperverletzung„. (2)

Kaum zu glauben doch so sind unsere Ermittler, immer beide Augen zu drücken und notfalls schreddern aber nur nicht ermitteln. Das zeigt auch der Fall der 21-jährigen Alexandra Tetzl aus München. Sie wurde als Jüdin mit „Scheiß-Jude oder Hier stinkt‘s nach Jude“ von „einer Mitschülerin immer wieder (auf´s)  übelst(e) beleidigt. (4)

Alexandra, die sogar bespuckt worden ist, hat sich an die Rektorin der Schule gewandt und an den Rechtsanwalt Thomas Etzel. „Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“ (4) Nur von Ermittlungen durch die Polizei lesen wir nichts.

Der Fall zweier Mädchen, 10 und 11 Jahre alt  aus „Kümmersbruck in der Oberpfalz“ zeigt uns jedoch, dass Mobbing an Schulen gang und gäbe ist. (3) Nach angeblich „eventuell(em) Mobbing“ sollen die beiden Mädchen gemeinsam „rund vier Meter tief gesprungen“ sein, aus Verzweiflung wie uns die Schulleitung mitteilt. Mal sehen, ob die Polizei uns irgendwann ihr Ermittlungsergebnis vorstellt.(3)

Und was Diskriminierung heißt, weiß jetzt auch die gehörlose Piratin Julia Probst. Auf Twitter wurde sie nach einem Fernsehauftritt beschimpft. Sie will sich jedoch weiterhin als erste gehörlose Abgeordnete bei der Bundestagswahl 2013 nominieren lassen. Wir wünschen ihr Kraft und Erfolg. (5)

Denn Kraft und Sträke braucht sie auch im Bundestag, wenn sie zum Beispiel dem Finanzminster und CDU-Hardliner Schäuble gegenüber sitzen sollte. Schäuble ist für seine Brüllattacken bekannt, schon 2010 ist er wegen Brüllattacken gegen seinen Pressesprecher auffällig geworden. (6) Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki meinte sogar,  “der Mann steht unter Drogen.” (6)

Und 2012 hat er das gleiche Brüllsystem gegenüber dem SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs versucht, nur diesmal hatte er Pech. „Kahrs habe nicht einmal sein Mikrofon gebraucht, um laut zu werden.“(7)

Kerzenlicht für Phoebe

Kerzenlicht für Phoebe

Doch beim Brüllen alleine lassen es nicht die oft überfroderten und erfolgsüchtigen Mobber und Vorgesetzten. Bei der deutschen „Handytochter T-Mobile USA“ der Telekom schikaniert man Mitarbeiter durch Lächerlich machen. „So mussten Callcenter- Mitarbeiter etwa als sichtbares Zeichen ihres Versagens Eselsmützen tragen oder Strafarbeiten schreiben, wenn sie ihre Leistungsvorgaben nicht erfüllten. Auch willkürliche Kündigungen sind dokumentiert“.(8)

„Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Ver.di-Bundesvorstand, Lothar Schröder“ und der „Boss der US-Kommunikationsgewerkschaft (CWA), Larry Cohen“ wollen nun gemeinsam gegen Mobbing bei der Telekom vorgehen. Zeit wird es ja, dass ver.di sich mal zu Mobbing positioniert, nur was bis heute geschehen ist wissen wir immer noch nicht.

Erinnert sei hier im Zusammenhang nur an denn Fall Mirko, der mit 12 Jahren sterben musste. „Zu Anfang seiner Festnahme hat Olaf H. vom Mobbing-Attacken durch seinen Telekom-Chef berichtet, den nun einige Zeugen als ”Blender, Lügner, unsympathisch, machtbewusst und eiskalt”(1) charakterisieren“. (9)

Und was Mobbing und Kündigung in der Arbeitswelt heißt, davon erzählt uns die Altenpflegerin An­ge­li­ka Ko­nietz­ko, die mal wieder vor dem legendären Landesarbeitsgericht Berlin und Brandenburg gegen die Wand gelaufen ist. Sie will jedoch weiter machen was unserer Solidarität bewirken kann. Denn wer klagen will, der braucht Geld.

Hier das Solikonto von Angelika:

„So­li-​Kon­to An­ge­li­ka-​Ma­ria Ko­nietz­ko“
(Treu­hän­de­risch ver­wal­tet von der Rechts­an­walt­kanz­lei Wait­schies & Zie­gen­ha­gen)Konto: 10 166 15 427
BLZ: 120 300 00.
Deut­sche Kre­dit­bank (DKB) (10)

In dem Sinne und mit den Worten von Fa­bi­en­ne Binot, sud-​santé-​so­ci­aux, Frank­reich: Bravo für den Wi­der­stand gegen die­ses Sys­tem und neben die­ser So­li­da­ri­täts­bot­schaft – wel­che In­itia­ti­ven kön­nen wir tun, um die Un­ter­stüt­zung zu ver­voll­stän­di­gen ?

1.)http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/kreis_lippe/kreis_lippe/7316910_Cybermobbing_Auch_in_Lippe_gab_es_schon_Selbstmorde.html

2.)http://www.radiozwickau.de/nachrichten/lokalnachrichten/mobbing-war-ausloeser-fuer-pruegelattacke-vor-schule-587924/

3.)http://www.psychologieforum.de/mobbing-in-der-schule-zwei-maedchen-springen-vier-meter-tief-17606.html

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=8955&action=edit&message=10

4.)http://www.bild.de/regional/muenchen/mobbing/opfer-juedin-alexandra-in-schuele-27498376.bild.html

5.)http://www.virato.de/article/1172779-julia-probst-mobbing-attacke-per-twitter-gegen-gehorlose-piratin/

http://www.welt.de/politik/deutschland/article111799667/Gehoerlose-Piratin-wird-auf-Twitter-beschimpft.html

6.) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/10/ein-fall-von-mobbing-durch-finanzminister-schauble/

7.)http://www.welt.de/politik/deutschland/article111766711/10-Minuten-Bruellerei-zwischen-Schaeuble-und-Kahrs.html

8.)http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/gewerkschaften-planen-kampagne-gegen-deutsche-telekom-ag-a-867824.html

9.)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/06/war-olaf-h-ein-mobbing-opfer-der-zum-grausamen-morder-an-mirco-wurde/

10.)http://konietzko.blogsport.de/