Archive for Januar 2012

Mobbing und sexuelle Belästigung, Inhalte von Führungskräfteschulungen

31. Januar 2012

03-ralph-gibsonNach Freud macht der Menschen oft Fehler, die gar keine Fehler sind, sondern Ausdruck seines  wahren  und meist verborgenen Wunsches. Und so hat man in Bayern, besser gesagt in Oberbayern ein „Infoblatt der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) aus dem Jahr 20012 veröffentlicht und zugegeben, dass man Führungskräfte speziell für Mobbing schult.(1)

Viele meinen das sei Ausdruck der Volksweisheit die besagt, „dass die dümmsten Bauern häufig die größten Kartoffeln ernten“. (2)

Der Freudsche Fehler bringt jedoch den wahren Wunsch zum Ausdruck. „So ist .. der Freudsche Fehler“  oder die Freudsche Fehlleistung ..(einfach zu)  erklären. Es ist eine Aussage, die bewusst so nicht getroffen werden sollte, aber den wahren (meist verborgenen) Wunsch erkennen lässt.

Und in Behörden oder Ämtern ist es eben einfach der „wahre Wunsch“ solche Inhalte zu schulen, damit man seine Mitarbeiter und Kollegen besser fertig machen kann.

Shadows on the wall

Shadows on the wall

„Ein im Internet kursierendes Infoblatt der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) aus dem Jahr 2001 belegt. Bereits seit 1997 sind Mobbing und sexuelle Belästigung in München zwingende Inhalte der Führungskräfteschulungen.“ (2)

Hans Kratzer, der Autor dieses Artikels in der SZ über Mobbing und sexuelle Belästigung als Inhalt für Schulungen für Führungskräfte beschwört Karl Valentin, „hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist.“ (2) Nein, Herr Kratzer, es ist viel schlimmer oder wie eine alte Volksweisheit sagt, „man kann nie so dumm denken wie es kommt“.

„Letzte Änderung am 30.12.2014“

1)http://www.blueprints.de/wortschatz/von-ei-des-kolumbus-bis-filibuster/freudscher-fehler.html

2)http://www.sueddeutsche.de/bayern/abkehr-vom-amtsdeutsch-eine-behoerde-macht-sich-verstaendlich-1.1271190

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Oberarzt wieder am LAG Hamm gescheitert, doch nur vorerst

31. Januar 2012

61679949-p-590_450Ein Mann dem unsere Bewunderung gilt, von Beruf Oberarzt, Opfer von nachhaltigem Mobbing, Täter sein Chefarzt. Seit Jahren nun kämpft dieser Arzt um seine Würde und Ansehen als Mensch und Arzt.

Die ersten beiden Mobbing-Prozesse vor dem LAG Hamm gingen aus wie das Hornberger Schießen*. Dann endlich vor dem Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt in Sachen Mobbing so was wie ein Grundsatzurteil. (Urteil vom 25.10.2007, AZ: 8 AZR 593/06). (1)

Errreicht hat der Oberarzt den Grundsatz, dass „Arbeitgeber ihre Mitarbeiter vor intensivem Mobbing schützen“ müssen,  „andernfalls können Mobbingopfer Anspruch auf Schadenersatz haben“. (1) Doch gleichzeitig hat das Gericht auch den Mobbern oder Tätern den Rücken gestärkt, wie so oft in Deutschland, wo Täterschutz vor Opferrecht geht.

„Arbeitnehmer (können) in der Regel nicht verlangen, dass ihr mobbender Chef entlassen wird“, auch wenn er selber nur angestellt ist. Auch so eine Hornberger Schießregel, die keiner so versteht, denn angeblich soll ja Mobbing eine Straftat sein, nur in Deutschland eben offenbar nicht, egal was uns der „Petitionsausschuss vom Bundestag“ unter der legendären Führung der Linken und der großen Vorsitzenden  Kersten Steinke so mitteilt. (2)

Irgendwie hat es mich gefreut, dass nun auch diese Dame in die Klauen des Bundesverfassungsschutzes geraten ist und endlich auch mal so eine Akte bekommt wie wir Stasi- und Mobbing-Opfer. Das Schicksal scheint es manchmal mit den Opfern doch noch gut zu meinen, das gibt dann immer Kraft. Und nicht zu vergessen, aus der Heimat von Genossin Kersten Steinke kommt die NSU und ihr Mordserie, wenn wundert das bei den Parlamenatriern eigentlich noch? (3)

Auf meinen Artikeln mit schriftlichen Nachweisen darf sich die Dame noch vor Ostern freuen. Doch zurück zu einem Mann, der unsere Hochachtung verdient. Nun also muss der Oberazt wohl wieder zum Bundesarbeitsgericht, wenn ich die Überschrift des Rechtsanwalts Thortsen Blaufelder richtig lese. Denn „vorerst gescheitert“ heißt wohl, man hat damit gerechnet und geht nun in die nächste Instanz.(1)

Neben dem Bundesarbeitsgericht bleibt ja auch noch immer der Weg zum EU-Gerichtshof, und die Urteile sahen für die Bundesrepublik und ihre arrogante Rechtsauffassung noch nie gut aus. Zum Glück haben wir die EU, auch wenn die Heuschrecken und Finanzexpertinnen von der FDJ und aus der Alt-Bonner-Beamtenburschenschaft sie gerne untergehen lassen würden.

Lassen wir uns also nicht von den Pressemitteilungen zum verloren Prozess der 500 000 Euro-Mobbing-Klage vor dem LAG Hamm irre machen, der Mann weiß was er macht und sein Anwalt scheint ihn sehr gut zu vertreten, so wie es auch sein sollte. Wir werden abwarten und sehen, was nach „Vorerst“ kommt.

„Letzte Änderung 03.01.2015“

*http://de.wikipedia.org/wiki/Hornberger_Schie%C3%9Fen

(1)http://www.kanzlei-blaufelder.com/lag-hamm-11-sa-72210-oberarzt-mit-500-000-e-mobbing-klage-gegen-chefarzt-vorerst-gescheitert/

2)http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a02/index.jsp

3)http://www.focus.de/politik/deutschland/parteien-mindestens-42-linke-abgeordnete-beobachtet_aid_707865.html

http://wolfgang-huste-ahrweiler.de/2012/01/13/zur-rolle-von-geheimdiensten-und-ermittlungsbehorden-in-der-nsu-terror-affare-von-claus-ludwig-sozialistischer-stadtrat-die-linke-koln/

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldung/nach-den-nsu-morden-noch-immer-viel-unklarheit-der-politik-2012-01

Cybermobbing gegen 13-Jährige und das Landgericht Trier

30. Januar 2012

Mitte Januar 2012 tauchte im Volksfreund und anderen Zeitungen die Meldung auf, „ein junger Mann aus der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach steht am kommenden Montag wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten vor dem Landgericht Trier. Der Vorwurf: Er soll ein Nacktbild eines 13-jährigen Mädchens im Internet verbreitet haben“. (1)

Ein Fall den es wohl hundert Mal in Deutschland pro Monat geben dürfte. Ein junger Mann lernt ein Mädchen über das Internet kennen, man tauscht Nachrichten aus und irgendwann eben auch Fotos, leider war die 13- Jährige etwas naiv und hat dem 18- Jährigen fünf Nacktfotos geschickt, bis dahin alles eben rein privat.

Doch dann hatte sie wohl kein Interesse mehr an einem weiteren Kontakt und jetzt wurde er wohl unverschämt und hat ein Nacktfoto aus Rache ins Internet gestellt. Das Foto machte die Runde und kam bis ins schulische Umfeld der 13 Jährigen.

Sie erstattete Anzeige und es kam vor dem Amtsgericht Wittlich zur Verhandlung mit Urteil, „unerlaubter Verbreitung eines Bildnisses in Tateinheit mit der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches (und) Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 300 Euro“. (1)

Dagegen hat der Rechtsanwalt Pierre Wolff aus Bernkastel-Kues Berufung beim Landgericht Trier Berufung eingelegt, da sein Mandant die Tat energisch bestreitet.

Doch hier reißt nun die Berichterstattung ab, 16. Januar sollte die nichtöffentliche Verhandlung sein, unter dem Vorsitz des Richters Albrecht Keimburg. Das Urteil kennen wir leider nicht, wie in so vielen Mobbing-Fällen, warum wohl?

„Letzte Änderung 07.01.2015“

1)http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/mosel/aktuell/Heute-in-der-Mosel-Zeitung-Internet-Mobbing-Junger-Mann-vor-Gericht;art671,3027782

Neue Mobbing-Attacken am Staatstheater Darmstadt oder die Unfähigkeit der Politik

30. Januar 2012

p1020174Unsere Politiker sind dafür bekannt, dass sie nicht nur Probleme mit den Augen haben – „Rechts blind, links blöd“ (1) – sondern auch in der Wahrnehmung von Konflikten. Die Mobbing-Attacken am Staatstheater Darmstadt belegen dies nachhaltig. (2)

Nachdem die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann ihren Parteispezie (3) Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) vom Mediator zum Ombudsmann und Richter in einer Person befördert hat, soll er nun als Aufpasser für den egozentrischen und autoritären Intendanten John Dew gekrönt werden.

Und siehe da, schon tauchen die nächsten  Mobbingattacken am Staatstheater Darmstadt auf. „Wenige Tage nach Bekanntgabe der Konsequenzen im bitteren Streit am Staatstheater Darmstadt sorgen gefälschte E-Mails für Verwirrung. Wie das Staatstheater am Montag mitteilte, sind drei Mitteilungen aufgetaucht, in denen entweder der Intendant John Dew oder der Schauspieldirektor Martin Apelt als Autor ausgewiesen werden. Sie bäten in der Fälschung um eine Kontaktaufnahme. Wir sind dabei, rechtliche Schritte zu prüfen, sagte eine Sprecherin“.(4)

Mal ein Tipp an das „Affentheater„* in Darmstadt, im Stasiland Brandenburg hat man ein paar geschulte Experten für solche Fälle und Aufsehen kann man damit auch erreichen.  Akt 5 würde dann heißen: „Die Stasi mit BND-Optikprobleme schnüffelt am Staatstheater Darmstadt.“ (5)

„Letzte Änderung 09.01.2015“

1)http://www.fr-online.de/politik/verfassungsschutzueberwachung-der-linken–rechts-blind–links-bloed-,1472596,11517938.html

2)http://wp.me/puNcW-24D

3)http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=3050

4)http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Streit-am-Staatstheater-Darmstadt-Gefaelschte-E-Mails-sorgen-fuer-Verwirrung;art1231,2549963

5)http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/weltweit/weltweit-detailansicht/nItem/zeitung-viele-staatsschuetzer-mit-stasi-vergangenheit.html

*http://www.facebook.com/video/video.php?v=170599825543

http://www.youtube.com/watch?v=c0LxhCegtaY&feature=related

Mobbing, Indiskretion, Denunziation und Kündigungswahn bei der LINKEN

25. Januar 2012

Offenbar hat die LINKE den Jahreswechsel nicht ohne Schaden überstanden. Zuerst kommt aus Bayern die Meldung, dass „im … Landesverband der Linken ein Dossier über innerparteiliche Gegner (kursiert), das selbst der Bundesvorsitzenden Gesine Lötzsch die Sprache verschlägt. Offenkundig von Insidern verfasst, enthält es nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung auf vier Seiten Ratschläge, wie unliebsame Parteifreunde durch gezieltes Mobbing, Indiskretion oder sonstige Denunziation mundtot gemacht oder ganz aus der Partei gedrängt werden könnten“. (1)

Man traut kaum seinen Augen, wenn man den Artikel in der SZ liest. Da ist von einem „Mitglied, das unter Burn-out-Syndrom leidet“ die Rede, „man solle es öffentlich lächerlich machen, seine ausländische Herkunft immer wieder in Erinnerung rufen. Die Bundestagsabgeordnete Kornelia Möller solle als Lügnerin und Intrigantin gebrandmarkt werden, die Münchener Stadträtin Dagmar Henn als unsympathisch und hässlich„.(1)

Ich denke mehr an Mobbing kann eine Partei nicht bieten. Stellt sich nur noch die Frage, wann sich die LINKE als Partei der Mobber und Denunzianten bezeichnet?

Und aus dem Frankenland, also dem Süden von Bayern kommt ein Fall an den Tag, der wohl zeigt, die LINKE hat nicht nur ein soziales, sondern ein demokratisches Grundproblem. „Kornelia Möller (Landshut) ist Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie hat Belinda Brechbilder, die sie als Mitarbeiterin in ihrem Würzburger Büro beschäftigte, zum Ende vergangenen Jahres den Stuhl vor die Tür gesetzt. Brechbilder ist Kreissprecherin der Linkspartei und sitzt für diese im Würzburger Stadtrat“.(2)

Der Schrei

Der Schrei

Nun wird sich am das Arbeitsgericht mit dem Fall beschäftigen müssen, da eine gütliche Einigung gescheitert ist. „Beide Parteien bekunden beim Gütetermin ihre Bereitschaft zu einer gütlichen Einigung, doch dazu kommt es nicht. Die vom Arbeitsrichter vorgeschlagene Abfindung oder spätere Kündigungstermine, ob Ende Januar, Februar oder März, werden nicht akzeptiert“. (2)

Einen Kündigungsgrund hat die Bundestagsabgeordnete nicht genannt, so dass nun spekuliert wird. „Verdi-Sekretär und einstige Linke-Landtagskandidat Peter Baumann glaubt, eine Mobbing-Aktion des Linken-Stadtrates Holger Grünwedel stecke hinter der Kündigung“. (2)

Dabei gilt Grünwedel selber als Mobbing-Opfer. „Grünwedel, kein Freund des Parteivorsitzenden Klaus Ernst, gilt selbst als Mobbing-Opfer, seit jüngst das ominöse Strategiepapier der Linken bekannt wurde. Wie berichtet, sollen so Ernst-Gegner, zu denen auch Möller zählt, diffamiert werden. Grünwedel wurde bei der letzten Kreisversammlung als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes beschimpft“. (2)

Man kommt nicht um die Bemerkung herum: Mobbing gehört bei der Linken wohl zum Instrument der alltäglichen Parteiarbeit. Nun versteht man auch besser, warum die Linke kein Anti-Mobbing-Gesetz auf ihrer Agenda hat, alles hat immer einen Grund.

„Letzte Änderung, 10.01.2015“

1)http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/linkspartei-verfasssungsschutz-intern

2)http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Linken-Zoff-MdB-kuendigt-Brechbilder-den-Job;art735,6576611

Mobbing-Drama am Staatstheater Darmstadt geht in die nächste Runde

24. Januar 2012

p1020174Kein Mobbing-Fall zeigt so deutlich wie der am Staatstheater Darmstadt, dass Politiker unfähig sind Mobbing zu verhindern oder gar Mobbing-Fälle zu lösen, gerade wenn sie in das System Mobbing so eingebunden sind wie dies in Hessen und der CDU der Fall ist. Und die letzten Berichte und Artikel aus und um das Staatstheater Darmstadt bestätigen dies eindeutig.(1)

Nachdem dem die Mobbing-Attacken mit der Kündigung des Sänger Sven Ehrke (2) Anfang Januar 2012 einen neuen Höhepunkt erleben haben, scheint nun das halbe Theater zu brennen, nachdem der „Mediator .. keine Beweise für Mobbing am Staatstheater Darmstadt“ gefunden haben will, aber alle von Mobbing reden. (3)

Es fallen nun mehrere Punkte auf, einmal wird aus dem Mediator Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff von der CDU ein Ombudsmann oder auch nicht. Zu mindestens hat er ein Urteil abgeben und keine Mediation betrieben. Das geht schon mal gar nicht, weil beide Funkitionen ganz unterschiedliche Aufgaben und Inhalte haben. Doch offenbar lag eine Mediation gar nicht im Sinne der Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann.

03-ralph-gibsonSie wollte offenbar schnelle Urteile haben, denn plötzlich hat sie die Aufkündigung des Vertrages durch Generalmusikdirektor Constantin Trinks wohl zum Ende der Spielzeit akzeptiert, im Dezemeber hat sie dies noch abgelehnt. Durch den Staatstheater-Geschäftsführer Jürgen Pelz wird nun „von Juristen des Kunstministeriums“ die Dienstverträge mit Generalmusikdirektor Constantin Trinks  überprüft. (4)

„Dabei untersuchten diese zudem mögliche strafrechtliche Schritte„. (4) Hintergrund dafür soll sein was man lange Zeit vielen Mobbing-Opfern dummerweise geraten hatte. „Trinks“ hat nämlich „ein Vier-Augen-Gespräch mit einem Kollegen mitgeschnitten und dem Ermittler als vermeintlichen Beweis für Mobbing vorgespielt“. (6) In Bayern hat so was schon mal zu strafrechtlichen Ermittlungen geführt.

Man verlangt von den Mobbing-Opfern immer Nachweise und wenn sie diese durch Mitschnitte vorlegen, macht man sie fertig, seltsame Auffassung von Beweisen als Nachweis für Mobbing. Was bitte soll ein Opfer tun?

Komisch, wie viele Veträge hatte den der Generalmusikdirektor? Und wie Konnte der „Mediator Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff …. keine Belege für Mobbing ausmachen“?  „Die angespannte Situation (jedoch) auf eine explosive Mischung aus dem autokratischen Führungsstil des Intendanten John Dew und der in großem Ausmaß betriebenen Rollenbesetzung durch Familienmitglieder zurückzuführen“ ist, müsste doch eigentlich gegen Dew ein Ermittlungsverfahren wegen Mobbing laufen oder? (5)

Master of Hartz

Master of Hartz

„Intendant John Dew habe schwere Fehler begangen, sagte die Ministerin. Die Absetzung von Lubchansky sei indiskutabel verlaufen, sagte auch Grosse-Brockhoff. So führt man kein Haus. Dew habe seine Grenzen überschritten, jedoch habe er Fehler zugegeben und sich entschuldigt. Außerdem habe er das in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten führende Engagement seines Lebenspartners inzwischen gelöst“. (5) Und das soll kein Mobbing sein?

Und noch unverständlicher wird das Urteil des Mediators, wenn diese Zeitungsmeldung stimmen sollte. „Gerüchte, Intrigen, Lagerbildung gehörten wohl zu jedem Theaterbetrieb, sagt der Kulturmanager Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: Aber nicht in diesem Ausmaß.“ So was kann man dann hardcore Mobbing nennen oder Herr Grosse-Brockhoff weiß nicht, was Mobbing ist.(6)

Auf jeden Fall bekommt nun John Dew mit seinem „autokratischen Führungsstil“ einen Aufpasser zur Seite gestellt, was der auch noch gut findet. (6) Offenbar so was wie „künstlerischer  Masochismus“ (7) wird nun in Darmstadt Alltag. Vielleicht schreibt mal einer die ganze Geschichte nieder und wir erleben dann Mobbing wirklich live auf der Bühne, so wie es in Darmstadt hinter der Bühnen zu geht und wohl ging.

„Letzte Änderung am 12.01.2015“

1)http://wp.me/puNcW-20L

http://wp.me/puNcW-1Xs

2)http://wp.me/puNcW-23x

3)http://www.b2b-deutschland.de/hessen/region/detail_dapd_3269883900.php

4)http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/intendant-dew-begruesst-eingriff-des-ministeriums_rmn01.c.9527892.de.html

5)http://www.b2b-deutschland.de/hessen/region/detail_dapd_3269883900.php

6)http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/kultur/darmst-dter-intendant-bekommt-aufpasser_rmn01.c.9528647.de.html

7)http://de.wikipedia.org/wiki/Masochismus

Mobbing und Diskriminierung gehen Hand in Hand

24. Januar 2012
Wohin?

Wohin?

Man fragt sich schon angesichts solcher Untersuchungen, wozu haben wir eigentlich Gesetze in Deutschland? Da hat die EU jahrelang darum gekämpft, dass wir in Deutschland endlich auch ein „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ bekommen, doch geschehen ist in der Realität fast nichts, außer dass man beim Ministerium für Familie, Jugend … eine nette Stelle für Bundesbeamte geschaffen hat, die sich  ADS nennt.(1)

Laut dem AGG, also dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz – schon alleine die ständige Umbenennungen zeigt mal, was Beamte so den ganzen Tag am liebsten treiben, Wortspielereien statt handfeste Handlungen durchzuführen – sind Benachteiligungen wegen dem Geschlecht, Alter und Glauben unzulässig und verboten. (2)

Nur wenn es trotzdem geschieht, ist kein Ombudsmann da der die Fälle verfolgt und für Abhilfe sorgt. Das AGG ist ein sogenanntes Parkplatzgesetz, dass man bei offiziellen Anlässen den EU-Bürokraten gerne vorzeigt, doch für den Alltag für uns Bürger spielt es leider keine Rolle.

Und wer sich schon mal an die „Generation Plattenspieler“ beim ADS gewandt hat, der hat schnell begriffen, hier wird man nur verschaukelt und verschwendet sinnlos Zeit und Mühe.

picture-201-1314099324Nun hat nach Jahren die „Leiterin der Antidiskriminierungsstelle„, eine Frau Christine Lüders eine „Forsa-Umfrage unter rund 1500 Menschen ab 18 Jahren“ veröffentlicht, die nur die Spitze des Eisberges von Diskriminierung aufzeigt. „Jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) hat sich schon einmal wegen seines Alters benachteiligt gefühlt“. (1)

Interessant an der Studie ist aber, „dass sich Ostdeutsche stärker als Westdeutsche und junge Menschen stärker als ältere bereits diskriminiert fühlten„. (1) Noch immer geht durch Deutschland also eine unsichtbare Mauer, und das 20 Jahre nach der sogenannten Einheit. Leider hat man für Berlin keine gesonderte und umfangreichere Studie angefertigt, denn dann würde sich ein erschreckendes Ergebnis zeigen, die der unsichtbaren Teilung von Deutschland in Ost und West.

Und wie immer, wenn Beamte nicht weiter wissen, wird eine Aktionswoche mit viel Kaffee und Kuchen veranstaltet in der Lobbyisten der Verbände, diverse Vereine und Organisationen sich gegenseitig bemitleiden und vollquatschen, ändern wird sich bekanntlich eh nichts, das wissen ja alle bekanntlich schon im voraus und machen gute Mine zum bösen Spiel.

Also hat Frau Lüders Christine Lüders für den Monat April „eine deutschlandweite Aktionswoche geplant, die für das Thema sensibilisieren soll“, damit auch alle nicht vorher in Urlaub gehen. Und zum Ende des Jahres werden uns dann „eine Expertenkommission … Handlungsempfehlungen zum Abbau von Altersdiskriminierung vorlegen“, die dann keiner beachtet. Wozu haben wir eigentlich das AGG?

„Letzte Änderung am 13.01.2015“

1) http://web.de/magazine/beruf/karriere/14585880-viele-fuehlen-sich-wegen-ihres-alters-benachteiligt.html#.A1000145

2)  http://de.wikipedia.org/wiki/Antidiskriminierungsgesetz

Jeffrey Fehr, 18 Jahre, haben sie in den Suizid gemobbt

23. Januar 2012

HB6YxpJA_Pxgen_r_Ax169Und wieder mal müssen wir mit aller Unfassbarkeit zur Kenntnis nehmen, dass der Mob ein neues Opfer gefunden und es in den Tod getrieben hat. Jeffrey, 18 jahre alt hat sich mit Unterstützung seiner Eltern schon in der 10. Klasse an seiner Schule zu seiner Homosexualität bekannt. Doch das war dem Mob nicht genug, sie mussten ihn fertig machen.

„Wie die Zeitung Sacramento Bee berichtet, ist der Highschool-Schüler zuvor jahrelang von Mitschülern als schwul beschimpft worden. Obgleich seine Eltern ihn nach seinem Coming-out in der zehnten Klasse unterstützten, litt ihr Sohn offenbar in Folge der ständigen Beschimpfungen und tätlichen Angriffe unter Angstzuständen und Minderwertigkeitskomplexen“. (1)

Falsch haben seine Eltern nichts gemacht, sie haben nur den Hass und Neid des Mobs unterschätzt. Schließlich war Jeffrey ein herausragender Sportler. „Fehr was known as a talented athlete, and became captain of his high school’s cheerleading squad (which had previously been all-female) his senior year“. (2)

Und Erfolge hasst der Mob wie der Teufel das Weihwasser in der Kirche, gerade wenn die Sportler noch sehr gut aussehen, wie Jeffrey. „Jeffrey’s body grew strong and muscular, and at 6 feet, 3 inches tall he towered over his teammates. He flashed a brilliant smile and had a posse of close friends, mostly girls a couple of years younger than he“. (3)

Doch Jeffrey hatte noch mehr Talente und so was verzeiht der Mob niemals. „Jeff loved everyone with everything he had, said his pal Carly Flajole, also 16. He always wanted everyone to get along, without drama. He was a leader.“ Somit gaben sie also keine Ruhe, trotz seiner Homsexualität haben ihn die Mädchen verehrt und geliebt, der Mob kochte, hasste und hetzte.

„Bri Larson, who coached him for four years, said Jeffrey was a phenomenal performer known for his skills, vibrant personality and ability to motivate“. (3)

Mobbing

Mobbing

Am Neujahrstag war Jeff dann wohl am Ende seiner Kräfte, er wusste nicht mehr weiter. „Der 18-jährige Jeffrey Fehr hat sich am Neujahrstag in Kalifornien das Leben genommen“. (4)

„On a blustery Saturday morning inside a Granite Bay church, nearly 1,000 people gathered to say goodbye to Jeffrey Fehr. Men and women in dark clothing filled every seat and stood along a back wall. Teenagers wearing shirts with Jeffrey’s image clustered in groups, crying and leaning into one another for support“. (4)

Wie lange muss man eigentlich noch die Attacken des Mobs ertragen, auch Kalifornien braucht ein Anti-Mobbing-Gesetz damit wenigstens die Opfer eine kleine Chance haben sich zur Wehr zu setzen. Für ihre Taten stehen die Mobber eh niemals ein, Zivilcourage als Wert kennen sie nicht, warum eigentlich?

„We send out an SOS to Lady Gaga

„Letzte Änderung am 14.01.2015“

1)http://www.queer.de/detail.php?article_id=15758

2)http://www.huffingtonpost.com/2012/01/17/jeffrey-fehr-gay-california-teen-cheerleader-suicide_n_1211623.html

http://www.youtube.com/watch?v=oLh8GsEocK0

3) http://www.sacbee.com/2012/01/15/4188596/granite-bay-teen-who-committed.html

4)http://queerdenker.ch/2012/01/17/noch-ein-selbstmord-in-den-usa/

Reinickendorfer Hermann-Schulz-Grundschule wehrt sich mit Brandbrief im CMK

21. Januar 2012

In den Berliner Schulen geht es zu wie auf einem „Schlachtfeld der Generation Plattenspieler„*, nur dass die Opfer ständig wechseln. (1)

An der Berliner Hermann-Schulz-Grundschule im Stadtteil Reinickendorf hat nun das Kollegium einen Brandbrief an die Politiker der „Generation Plattenspieler“ geschrieben und um Hilfe gebeten. Es geht nicht um Millionen oder Posters von Bundespräsident Wulff sondern um die Integration von 16 Kindern aus Südosteuropa die kein Wort Deutsch beherrschen.

Ihr Anliegen ist berechtigt, denn „aufgrund der hohen Anzahl sei es nicht mehr möglich, (diese Kinder)  in den normalen Klassenverbänden zu integrieren. Da die Kinder kein Deutsch verstünden, könnten sie keinerlei Anweisungen und Regeln verstehen“. (2)

Ein Problem das auch „in mehreren Bezirken Probleme mit einer Vielzahl von sogenannten Seiteneinsteigern“ aufgetreten ist, doch offenbar versteht die Generation Plattenspieler das Problem nicht, denn den Lehrern wurde keine Konfliktlösungskonzepte angeboten. (2)

Doch in Reinickendorf sieht man Probleme, die auf ein zukünftiges, brutales Mobbing unter Schülern befürchten lässt, da insbesondere die Eltern ihrer Rolle nicht gewachsen sind. Es könnte eine „gefährliche Situationen entstehen, heißt es in dem Brief. Zudem wachse durch die fehlende Kommunikation die Gewaltbereitschaft und Aggressivität. Auch die Eltern, teilweise Analphabeten, reagierten mitunter ebenfalls aggressiv gegenüber den Lehrern aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen“. (2)

Ihre Fürsorgepflicht haben die Lehrer erkannt, doch was folgt nun vom Senat „Piefke & Piefke“ zur Problemlösung und Verhinderung von Mobbing an und unter Schülern, Lehrer und Eltern?

1)http://wp.me/uNcW

2)http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/integration-lehrer-aus-reinickendorf-fordern-hilfe/6093036.html

*http://www.tagesspiegel.de/meinung/mobbing-im-netz-medienkompetenz-lehren-statt-zensieren/6082748.html

Neuer Cyber-Mobbing-Krieg von Berliner Schüler auf Facebook

18. Januar 2012

Kerzenlicht für Phoebe

Viele waren Opfer im Cyber-Mobbing-Krieg (CMK) auf der Hetzplattform Isharegossip, sowohl Schüler als auch Lehrer. Ja, es kam sogar zu Treffen  von Cyber-Mobbing-Opfern und Mobbern oder Tätern die blutig verliefen. (1)

Hatten sich damals die Politiker der Stadt als absolut unfähig erwiesen, so drüfte dass dieses mal nicht anders sein. Alleine die Tatasache, dass der Berliner Datenschutzbeauftragten, Genossen Dr. Alexander Dix von der SPD schon Probleme hat die Hauptstadt eines EU-Landes zu finden, verheißt nichts Gutes. (2)

Glück hatten alle, als endlich der oder die Hacker zur Tat schritten und die Hetzplattform Isharegossip lahm legten. „23timesPi macht Hetzplattform IShareGossip platt„. (3)

Doch die Freude währte nicht lange, „Facebook statt Isharegossip: Schüler mobben weiter im Netz“. (4) „Mobbing im Internet macht den Berliner Schulen weiterhin Probleme“ . „Michael Retzlaff, der zuständige Referatsleiter Medienbildung, spricht von einem Dauerthema, von dem zunehmend auch Fünft- und Sechstklässler betroffen sind – nur dass an die Stelle von Isharegossip soziale Netzwerke wie etwa Facebook getreten seien“.(4) Nun machen sich schon „Fünft- und Sechstklässler“ über das Internet fertig.

 Während Retzlaff das Problem trotz der Senatsspiele Wowereit und Co. an die Öffentlichkeit bringen will. Versucht „Klaus Seifried vom schulpsychologischen Dienst Tempelhof-Schöneberg“ zu verharmlosen, wie es schon der Datenschutzbeauftragte Dix probierte, „er geht …. davon aus, dass die große Welle abgeebbt ist, die es 2011 durch Isharegossip gab“. Manche sind jedoch auch schon bei Ebbe ertrunken.

Die Realität scheint diese Weisheit zu bestätigen. „Eine Spandauer Schule berichtet, sie habe wegen eines Falls von Internetmobbing gerade erst einen schriftlichen Verweis und eine weitere Strafe verhängen müssen“. Wie kann dann  Herr Seifried von abebben reden und wenn man dann noch bedenkt, wie jung die Täter in der Zwischenzeit sind, dann klingt die Aussagen wie Hohn und Spott, und das haben die Opfer ganz sicherlich nicht verdient.

„Zahlen zum Cybermobbing im aktuellen Schuljahr gibt es noch nicht“, dafür aber jede Menge politischer Fehlaussagen. Lassen wir uns keinen Sand in die Augen streuen, alleine  „21 Amokdrohungen wurden im Zusammenhang mit der Isharegossip-Welle aktenkundig“, und Facebook ist sicherlich bekannter als Isharegossip. Ein Anti-Mobbing-Gesetz wird immer dringlicher.

1)http://wp.me/puNcW-1w9

http://wp.me/puNcW-1vW

http://wp.me/puNcW-1wh

2)http://wp.me/puNcW-1wu

3)http://wp.me/puNcW-1Ea

4)http://www.tagesspiegel.de/berlin/facebook-statt-isharegossip-schueler-mobben-weiter-im-netz/6078314.html