Posts Tagged ‘Anti-Mobbing-Gesetz’

Manager bestätigt System Mobbing bei ALDI

1. Mai 2012

Zum 1. Mai gehen eigentlich die Arbeitnehmer und insbesondere die Organisierten, sprich Gewerkschafter auf die Straße. Doch in Deutschland ist schon alles etwas seltsam geworden seit das „Prinzip Zerstörung der Vernunft“ oder „die andere Zerstöung der Vernunft“ gilt.(1)

So hat weder der DGB noch einer seiner Einzelgewerkschaften eine Kundgebung gegen Mobbing organisiert noch etwa Anti-Mobbing-Gesetz als Forderung ausgegeben. Man schaut weg und sichert sich als Funktionär die Pfründe im Rahmen der Mibestimmung. (2)

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Zum Glück haben sich die „Piraten„* als im Augenblick einzige demokratische Alternative zum System „Wegschauen“ für ein Anti-Mobbing-Gesetz* ausgesprochen. Gerade wenn es um große Unternehmen oder Discounter geht, ist ein Anti-Mobbing-Gesetz unabdingbar und der einzige Schutz für die Beschäftigten. Das System Betriebsrat der Gewerkschaften ist schon längst Teil des System Mobbing als mitmobbender Faktor geworden.

Was das System Mobbing heißt, zeigt der Fall des Billigdiscounter ALDI. Ein ehemaligerManager hat nun ein Buch zum Komplex ALDI und unter anderem zum System Mobbing geschrieben.  „Die Verkaufslyrik hat wenig mit der Realität in den Filialen zu tun, da herrscht immenser Druck. Da haben Mitarbeiter Angst, zur Arbeit zu gehen. So bezahle das Unternehmen tatsächlich gute Löhne, das Problem sei vielmehr das Mobbing: Das ist zum Teil systematische Mitarbeiter-Schikane„.(3)

Leider fand diese Sendung unter der Moderation von Jauch statt, was dem Thema leider nicht die notwendige Möglichkeit gab, obwohl auch mit Susanne Amann eine Mobbing- und ALDI-Expertin am Tisch saß. „Ein knallhartes Kontroll-System, dessen Methoden mit denen der Stasi vergleichbar seien. Aldi geht immer von dem Schlechten in seinen Mitarbeitern aus, sagte Susanne Amann, ..“(3)

Genau, das ist heute in Deutschland ein großes Problem, die Methoden der Stasi sind heute genauso verbreitet wie zu DDR-Zeiten. (1) Und wenn man erst Mutter ist, dann steht man im System Mobbing bei ALDI sowieso auf Platz 1.(4)

System Mobbing in Deutschland heißt immer System Stasi, ob nun bei ALDI oder einem anderen Unternehmen, nur die Gewerkschaften sind da nicht besser, leider.

Auf Stern TV bestätigen Mitarbeiterinnen bei ALDI genau das, was  Susanne Amann und der ehemalige Manager gegen ALDI vorbringen. „Hoher Arbeitsdruck, Einschüchterung, Willkür, perfide Überwachungsmethoden bis hin zu Mobbing – Snezana M. und ihre Kollegen Nenad D. und Aleksandar C. mussten das …System“ Mobbing „am eigenen Leib erfahren: Nach Diebstahlvorwürfen werden die langjährigen Mitarbeiter einfach in andere Filialen versetzt. Von nun an hagelt es Abmahnungen, sie werden schikaniert.

Als sie sich anwaltliche Hilfe suchen und beschließen, einen Betriebsrat zu gründen, erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Wie subtil“ gemeint sind hier wohl die Methoden der Stasi“ mit der „sich Aldi Süd unbequemer Mitarbeiter entledigt, erzählen Snezana M., Nenad D. und Aleksandar C. live bei Steffen Hallaschka im Studio“. (5)

*https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/05/01/mobbing-gegner-und-opfer-wahlen-die-piraten/

1)http://www.zeit.de/1991/20/die-andere-zerstoerung-der-vernunft

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/04/26/gewerkschaft-und-mobbing/

3)http://www.welt.de/fernsehen/article106238415/Aldi-Wallraff-und-das-Billigheimer-Prinzip.html

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/04/26/gewerkschaft-und-mobbing/

5)http://www.stern.de/tv/sterntv/mobbing-und-schikane-bei-aldi-sued-erfolg-auf-kosten-der-mitarbeiter-1820862.html

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Neuer Mobbing-Fall bei Lidl, man hat Frau M. gleich im ersten Monat fertig gemacht

28. April 2012
Mobbing

Mobbing

Mobbing in der „Einarbeitungsphase oder der sogenannten Probezeit“ – oft ist damit der Eignungstest zum Opfer gemeint – wurde bisher leider in der Diskussion um ein Anti-Mobbing-Gesetz sträflich vernachlässigt. Was nicht ist, kann ja noch werden, denn Mitte Mai sind erstmal die Wahlen vorbei hier bei uns im Land von Günter Grass. (1)

Möni schreibt:

„Ich habe selbst einen Monat bei Lidl gearbeitet und kann die Mobbingvorwürfe nur bestätigen. Ich wurde systematisch rausgeekelt bis ich selber fristlos gekündigt habe.

In meiner beruflichen Laufbahn als Verkäuferin habe ich sowas noch nie erlebt, einfach nur schlimm. Lidl ist günstig, aber die Anstellungsbedingungen (sind) der pure Horror!! Ich werde auf jeden Fall nicht aufgeben und mir eventuell professionelle Hilfe holen, EINMAL REICHTS!!! (2)

Man kann Möni nur viel Erfolg wünschen und einen langen Atem, ich habe „Abgabetermin am 03.04.2012“, dann geht es zum ersten Termin vor dem Arbeitsgericht, die Güteverhandlung ist gescheitert. Ich weiß, was Möni meint, ich habe das 7 mal 365 Tage gleich 2555 Tage durchgemacht; EINMAL REICHTS!

1)http://wiki.piratenpartei.de/AG_Anti-Mobbing-Gesetz

http://www.facebook.com/AllianzKarriere#

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/03/19/system-mobbing-und-stasi-bei-lidl-nur-in-der-schweiz/

Beging ein Mobbing-Opfer den Amoklauf an der US-Highschool in Chardon, im Bundesstaat Ohio?

28. Februar 2012
Einer fehlt!

Einer fehlt!

Immer wieder kommt es zu „Amokläufen“ von Schülern an Schulen, bei uns war es Tim K. in Winnenden, dessen Hintergünde nie genau aufgeklärt worden sind. Heute hat im Bundesstaat Ohio an der Chardon-Highschool ein Junge auf seine Mitschüler geschossen.

Mir fallen dazu die Ereignisse der OHG in Springe, Niedersachsen ein. Auch dort wird nicht Mobbing aufgeklärt, sondern man versucht mit Redeverbot und sonstigen Sanktionen eine Aufklärung zu verhindern.

„Nach einer Schießerei in einer US-Highschool in Chardon im Bundesstaat Ohio hat es ein Todesopfer gegeben. Vier Jungen und ein Mädchen wurden angeschossen, ein Opfer starb wenig später in einer Klinik“.(1)

Das Motiv für die Tat sei noch ungeklärt, der junge Amokläufer konnte gefasst werden. „Ein Lehrer habe den Schützen zunächst verjagt, dieser sei daraufhin geflüchtet, habe sich aber schließlich im Norden der Stadt ergeben. Er sei nun in Polizeigewahrsam„.(1)

Nicht nur an unseren Schulen wird Mobbing immer mehr zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem ohne Grenzen. Zu recht warnt „Gerd Schulte-Körne von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin“ vor den Folgen von Mobbing. „Die Opfer beginnen zu verinnerlichen, was über sie gesagt wird und diese Art negativer Gedanken begünstigen die Entstehung von Angsterkrankungen und Depressionen“ aber auch von Gewaltausbrüchen nach außen.(2)

Mobbing zerstört jede Form von sozialem Leben, ob an Schulen, in Unternehmen oder im Internet, Zeit dass wir uns mit einem Anti-Mobbing-Gesetz gegen die Täter wehren.

1) http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/14841476-junge-feuert-in-highschool-um-sich.html#.A1000107

2)http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13885436/Mobbing-fuehrt-haeufig-zu-schweren-Stoerungen.html

http://62.146.86.233/id/946012/Psychologe-warnt-30-Prozent-der-Schueler-sind-Mobbing-Opfer

Cyber-Mobbing mit Kinderpornografie leicht gemacht

14. Februar 2012

Generation Plattenspieler und Piraterie

Kaum zu glauben, was wir in Deutschland für ein Rechtswesen haben. Nicht einmal ein Anti-Mobbing-Gesetz hat die Bundesregierung oder einer der 16 Bundesländer in den letzten 20 Jahre zustande gebracht. Und so will also die Generation Plattenspieler mit den neuen Möglichkeiten der Telekommunikation und dem Internet umgehen.

Der Fall des wohl noch immer völlig geschockten 26-jährigen Mann aus der Eifel zeigt, wie einfach man heute in Deutschland und wohl in vielen Ländern die Würde und den Ruf eines Bürgers zerstören kann und das wahrscheinlich ein Leben lang. Und keine Ermittlungsbehörde oder gar ein Gericht kann ihn schützen. Cyber-Mobber und Täter freut euch, in Deutschland habt ihr ein Paradies gefunden für euer schmutziges Handwerk. Wozu haben wir eigentlich ein GG, damit wir wissen was uns nicht zusteht?

Und so einfach geht das. Besorgt euch die Handynummer des Opfers, verschickt über einen „spezielle Dienste zum Versenden von SMS“ über das Internet eurer „widerliches Zeug“ und wenn der Empfänger nicht schnell genug reagiert, laufen die Ermittler zum Beispiel ins Leere. Sie haben dann nur die Handynummer und dann nehmen sie einfach das Opfer auseinander.

„Es sei nicht eindeutig feststellbar, wie die Bilder in den Speicher des Empfänger gelangt sind. Protokolle dazu lagen nicht vor – und im Nachhinein sind keine Daten mehr von Netzbetreiber oder Dienstanbietern zu erhalten, da der Zeitraum zu weit in der Vergangenheit liegt“. (2)

Zumindest hatte das Opfer in dem Falle noch Glück, dass sein Handy eindeutig technisch nicht in der Lage war, und da mussten auch Richter und Staatsanwalt der Generation Plattenspieler erkennen, hier wird Cyber-Mobbing betrieben. „Er kann die Fotos gar nicht versendet haben, weil er kein MMS-fähiges Handy besitzt.“(2)

„Der Polizist hatte aber klar gemacht, dass die MMS nicht von einem Handy stammen muss, sondern über Internetdienste vom Computer aus verschickt worden sein kann. Beim Einrichten eines E-Mail-Kontos etwa werde Nutzern auch angeboten, eine Telefonnummer anzugeben, die angezeigt wird, wenn dann über das Netz eine SMS oder MMS verschickt wird, führte der Polizist aus. Zudem gibt  es spezielle Dienste zum Versenden von SMS. Dabei könne irgendeine Mobilfunknummer eingeben werden“. (2)

Doch was wäre gewesen wenn das Handy einer neuen Generation angehört hätte, also mit „MMS (Multimedia Messaging Service)“ und das Ganze über einen PC im Internetcafe oder Kopieshop gelaufen wäre, wie stehe da das Opfer da?

Vom Fall des Ex-Piraten Jörg Tauss wissen wir, dass man sehr schnell vom freiwilligen Ermittler oder Nachforscher zum Opfer werden kann. Nur was machen jetzt unsere Politiker, Piraten, Ermittler, Richter und Staatsanwälte? Schweigen, frustriert sein und hoffen?

1)http://wp.me/puNcW-26k

2)http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Zu-Unrecht-unter-Kinderporno-Verdacht-wegen-Flirt-SMS-im-Videotext-_arid,378391.html

Mobbing, Indiskretion, Denunziation und Kündigungswahn bei der LINKEN

25. Januar 2012

Offenbar hat die LINKE den Jahreswechsel nicht ohne Schaden überstanden. Zuerst kommt aus Bayern die Meldung, dass „im … Landesverband der Linken ein Dossier über innerparteiliche Gegner (kursiert), das selbst der Bundesvorsitzenden Gesine Lötzsch die Sprache verschlägt. Offenkundig von Insidern verfasst, enthält es nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung auf vier Seiten Ratschläge, wie unliebsame Parteifreunde durch gezieltes Mobbing, Indiskretion oder sonstige Denunziation mundtot gemacht oder ganz aus der Partei gedrängt werden könnten“. (1)

Man traut kaum seinen Augen, wenn man den Artikel in der SZ liest. Da ist von einem „Mitglied, das unter Burn-out-Syndrom leidet“ die Rede, „man solle es öffentlich lächerlich machen, seine ausländische Herkunft immer wieder in Erinnerung rufen. Die Bundestagsabgeordnete Kornelia Möller solle als Lügnerin und Intrigantin gebrandmarkt werden, die Münchener Stadträtin Dagmar Henn als unsympathisch und hässlich„.(1)

Ich denke mehr an Mobbing kann eine Partei nicht bieten. Stellt sich nur noch die Frage, wann sich die LINKE als Partei der Mobber und Denunzianten bezeichnet?

Und aus dem Frankenland, also dem Süden von Bayern kommt ein Fall an den Tag, der wohl zeigt, die LINKE hat nicht nur ein soziales, sondern ein demokratisches Grundproblem. „Kornelia Möller (Landshut) ist Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie hat Belinda Brechbilder, die sie als Mitarbeiterin in ihrem Würzburger Büro beschäftigte, zum Ende vergangenen Jahres den Stuhl vor die Tür gesetzt. Brechbilder ist Kreissprecherin der Linkspartei und sitzt für diese im Würzburger Stadtrat“.(2)

Der Schrei

Der Schrei

Nun wird sich am das Arbeitsgericht mit dem Fall beschäftigen müssen, da eine gütliche Einigung gescheitert ist. „Beide Parteien bekunden beim Gütetermin ihre Bereitschaft zu einer gütlichen Einigung, doch dazu kommt es nicht. Die vom Arbeitsrichter vorgeschlagene Abfindung oder spätere Kündigungstermine, ob Ende Januar, Februar oder März, werden nicht akzeptiert“. (2)

Einen Kündigungsgrund hat die Bundestagsabgeordnete nicht genannt, so dass nun spekuliert wird. „Verdi-Sekretär und einstige Linke-Landtagskandidat Peter Baumann glaubt, eine Mobbing-Aktion des Linken-Stadtrates Holger Grünwedel stecke hinter der Kündigung“. (2)

Dabei gilt Grünwedel selber als Mobbing-Opfer. „Grünwedel, kein Freund des Parteivorsitzenden Klaus Ernst, gilt selbst als Mobbing-Opfer, seit jüngst das ominöse Strategiepapier der Linken bekannt wurde. Wie berichtet, sollen so Ernst-Gegner, zu denen auch Möller zählt, diffamiert werden. Grünwedel wurde bei der letzten Kreisversammlung als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes beschimpft“. (2)

Man kommt nicht um die Bemerkung herum: Mobbing gehört bei der Linken wohl zum Instrument der alltäglichen Parteiarbeit. Nun versteht man auch besser, warum die Linke kein Anti-Mobbing-Gesetz auf ihrer Agenda hat, alles hat immer einen Grund.

„Letzte Änderung, 10.01.2015“

1)http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/linkspartei-verfasssungsschutz-intern

2)http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Linken-Zoff-MdB-kuendigt-Brechbilder-den-Job;art735,6576611

Jeffrey Fehr, 18 Jahre, haben sie in den Suizid gemobbt

23. Januar 2012

HB6YxpJA_Pxgen_r_Ax169Und wieder mal müssen wir mit aller Unfassbarkeit zur Kenntnis nehmen, dass der Mob ein neues Opfer gefunden und es in den Tod getrieben hat. Jeffrey, 18 jahre alt hat sich mit Unterstützung seiner Eltern schon in der 10. Klasse an seiner Schule zu seiner Homosexualität bekannt. Doch das war dem Mob nicht genug, sie mussten ihn fertig machen.

„Wie die Zeitung Sacramento Bee berichtet, ist der Highschool-Schüler zuvor jahrelang von Mitschülern als schwul beschimpft worden. Obgleich seine Eltern ihn nach seinem Coming-out in der zehnten Klasse unterstützten, litt ihr Sohn offenbar in Folge der ständigen Beschimpfungen und tätlichen Angriffe unter Angstzuständen und Minderwertigkeitskomplexen“. (1)

Falsch haben seine Eltern nichts gemacht, sie haben nur den Hass und Neid des Mobs unterschätzt. Schließlich war Jeffrey ein herausragender Sportler. „Fehr was known as a talented athlete, and became captain of his high school’s cheerleading squad (which had previously been all-female) his senior year“. (2)

Und Erfolge hasst der Mob wie der Teufel das Weihwasser in der Kirche, gerade wenn die Sportler noch sehr gut aussehen, wie Jeffrey. „Jeffrey’s body grew strong and muscular, and at 6 feet, 3 inches tall he towered over his teammates. He flashed a brilliant smile and had a posse of close friends, mostly girls a couple of years younger than he“. (3)

Doch Jeffrey hatte noch mehr Talente und so was verzeiht der Mob niemals. „Jeff loved everyone with everything he had, said his pal Carly Flajole, also 16. He always wanted everyone to get along, without drama. He was a leader.“ Somit gaben sie also keine Ruhe, trotz seiner Homsexualität haben ihn die Mädchen verehrt und geliebt, der Mob kochte, hasste und hetzte.

„Bri Larson, who coached him for four years, said Jeffrey was a phenomenal performer known for his skills, vibrant personality and ability to motivate“. (3)

Mobbing

Mobbing

Am Neujahrstag war Jeff dann wohl am Ende seiner Kräfte, er wusste nicht mehr weiter. „Der 18-jährige Jeffrey Fehr hat sich am Neujahrstag in Kalifornien das Leben genommen“. (4)

„On a blustery Saturday morning inside a Granite Bay church, nearly 1,000 people gathered to say goodbye to Jeffrey Fehr. Men and women in dark clothing filled every seat and stood along a back wall. Teenagers wearing shirts with Jeffrey’s image clustered in groups, crying and leaning into one another for support“. (4)

Wie lange muss man eigentlich noch die Attacken des Mobs ertragen, auch Kalifornien braucht ein Anti-Mobbing-Gesetz damit wenigstens die Opfer eine kleine Chance haben sich zur Wehr zu setzen. Für ihre Taten stehen die Mobber eh niemals ein, Zivilcourage als Wert kennen sie nicht, warum eigentlich?

„We send out an SOS to Lady Gaga

„Letzte Änderung am 14.01.2015“

1)http://www.queer.de/detail.php?article_id=15758

2)http://www.huffingtonpost.com/2012/01/17/jeffrey-fehr-gay-california-teen-cheerleader-suicide_n_1211623.html

http://www.youtube.com/watch?v=oLh8GsEocK0

3) http://www.sacbee.com/2012/01/15/4188596/granite-bay-teen-who-committed.html

4)http://queerdenker.ch/2012/01/17/noch-ein-selbstmord-in-den-usa/

Neuer Cyber-Mobbing-Krieg von Berliner Schüler auf Facebook

18. Januar 2012

Kerzenlicht für Phoebe

Viele waren Opfer im Cyber-Mobbing-Krieg (CMK) auf der Hetzplattform Isharegossip, sowohl Schüler als auch Lehrer. Ja, es kam sogar zu Treffen  von Cyber-Mobbing-Opfern und Mobbern oder Tätern die blutig verliefen. (1)

Hatten sich damals die Politiker der Stadt als absolut unfähig erwiesen, so drüfte dass dieses mal nicht anders sein. Alleine die Tatasache, dass der Berliner Datenschutzbeauftragten, Genossen Dr. Alexander Dix von der SPD schon Probleme hat die Hauptstadt eines EU-Landes zu finden, verheißt nichts Gutes. (2)

Glück hatten alle, als endlich der oder die Hacker zur Tat schritten und die Hetzplattform Isharegossip lahm legten. „23timesPi macht Hetzplattform IShareGossip platt„. (3)

Doch die Freude währte nicht lange, „Facebook statt Isharegossip: Schüler mobben weiter im Netz“. (4) „Mobbing im Internet macht den Berliner Schulen weiterhin Probleme“ . „Michael Retzlaff, der zuständige Referatsleiter Medienbildung, spricht von einem Dauerthema, von dem zunehmend auch Fünft- und Sechstklässler betroffen sind – nur dass an die Stelle von Isharegossip soziale Netzwerke wie etwa Facebook getreten seien“.(4) Nun machen sich schon „Fünft- und Sechstklässler“ über das Internet fertig.

 Während Retzlaff das Problem trotz der Senatsspiele Wowereit und Co. an die Öffentlichkeit bringen will. Versucht „Klaus Seifried vom schulpsychologischen Dienst Tempelhof-Schöneberg“ zu verharmlosen, wie es schon der Datenschutzbeauftragte Dix probierte, „er geht …. davon aus, dass die große Welle abgeebbt ist, die es 2011 durch Isharegossip gab“. Manche sind jedoch auch schon bei Ebbe ertrunken.

Die Realität scheint diese Weisheit zu bestätigen. „Eine Spandauer Schule berichtet, sie habe wegen eines Falls von Internetmobbing gerade erst einen schriftlichen Verweis und eine weitere Strafe verhängen müssen“. Wie kann dann  Herr Seifried von abebben reden und wenn man dann noch bedenkt, wie jung die Täter in der Zwischenzeit sind, dann klingt die Aussagen wie Hohn und Spott, und das haben die Opfer ganz sicherlich nicht verdient.

„Zahlen zum Cybermobbing im aktuellen Schuljahr gibt es noch nicht“, dafür aber jede Menge politischer Fehlaussagen. Lassen wir uns keinen Sand in die Augen streuen, alleine  „21 Amokdrohungen wurden im Zusammenhang mit der Isharegossip-Welle aktenkundig“, und Facebook ist sicherlich bekannter als Isharegossip. Ein Anti-Mobbing-Gesetz wird immer dringlicher.

1)http://wp.me/puNcW-1w9

http://wp.me/puNcW-1vW

http://wp.me/puNcW-1wh

2)http://wp.me/puNcW-1wu

3)http://wp.me/puNcW-1Ea

4)http://www.tagesspiegel.de/berlin/facebook-statt-isharegossip-schueler-mobben-weiter-im-netz/6078314.html

Die FDP im Mobbingwahn

5. Januar 2012

Dreikönigstreffen 2012 der FDP oder der letzte Liberale.

Gerade unsere Politiker wehren sich mit Händen und Füßen gegen ein Anti-Mobbing-Gesetz. Warum? Das versteht man dann, wenn man aktuelle Diskussionen und ihre Form und ihren Stil innerhalb der Parteien verfolgt.

Im Augenblick übt sich die FDP im Mobbing. Der Zustand der Partei ist vom Verfall geprägt und nun versuchen sich einzelne die Schuld gegenseitig in die Schuhe zu schieben. Generalsekretär Döring demontiert Philipp Rösler und gibt in der Lächerlichkeit preis. Begriffe aus der Gosse wie wie Weichei usw. sind an der Tagesordnung.

Stellt sich die Frage, wer regiert uns eigentlich, Mobber und Weicheier?

1)http://www.derwesten.de/politik/fdp-fuehlt-sich-als-mobbingopfer-wege-aus-der-krise-fehlen-den-liberalen-id6069522.html

http://forum.fdp-bundesverband.de/read.php?4,1494285,1494432

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:fdp-in-der-krise-parteifreunde-demontieren-roesler/60149883.html

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:dreikoenigstreffen-roesler-im-sperrfeuer/60149851.html

LEYMANN SPIRIT 2011, Praha, 8.12.2011, Konferenz gegen Mobbing und für Zvilcourage

20. Dezember 2011

Der Schrei

Jährlich findet zu Anfang des Monats Dezember in Prag immer eine Konferenz gegen Mobbing statt, so auch dieses Jahr. „Motto & cíl: Braňme nejenom ty slabší, ale také ty, kteří nemlčí“. (1)

Unter anderem war Walter Plutsch als Redner von der österreichischen „Bürgerinitiative zur Schaffung eines „Anti-Mobbing-Gesetzes – Anti-mobbingový zákon – eingeladen. Hier sein Beirag in ungekürtzter  Fassung: 

Konferenz in Prag, am 08.12.2011: Kurzform. Seite 1

 (Werte Honoratoren, Gäste und Veranstalter!) Mily hoste`a poradatele!  

(Sehr geehrte Damen und Herren!) Vazene damy a vazeni panove!

 Mein Name ist Walter Plutsch. Ich komme aus Melk in Niederösterreich. Es ist eine große Ehre für mich, hier im schönen Prag, bei Ihnen sein zu dürfen.  Besonders danke ich, Herrn Pavel Beno und seiner tüchtigen Assistentin, sowie seinen Mitstreitern.

Aus Zeitgründen würde ich vorschlagen, dass ab hier eine „Dolmetscherin“ gleich auf  tschechisch“ vorliest. Deutsprachigen Teilnehmern könnte ich eine Kopie geben!

 1968 wechselte ich zur Sparkasse Melk. Wurde sofort von einem jüngeren Kollegen „gemobbt“. Dann auch von einem 2., der als nächster Direktor vorgesehen war. Trotzdem hatte ich große Freude am Beruf. Engagierte mich sehr, auch in der Freizeit, machte viele Verbesserungsvorschläge usw. Die SPK konnte dadurch den Gewinn steigern. Unser Direktor lobte mich daher auch oft.

 Als der 2. Mobber Direktor wurde, wollte er eine neue Telefonanlage, um unbemerkt mithören zu können. Auch Überwachungskameras, damit er immer sieht wo wer mit wem ist und was sie tun. Als damaliger Betriebsrat wehrte ich mich dagegen. Erst mit Hilfe der Gewerkschaftszentrale konnte dies verhindert werden. Für mich war es sozusagen ein „Todesurteil.

 Wie vom ersten Direktor zugesichert, machte ich 1980 die Direktoren-Prüfung. In einem Fach hätte ich unbedingt durchfallen sollen. Aber der Beisitzer lobte mich sogar und verhinderte es. Ich wurde sofort abgeschoben, eine Filiale aufzubauen.

Wegen besonders gutem Wachstum“, wurde das „Mobben“ verstärkt !? Die neuen Betriebsräte machten mit. Der Obmann konnte dafür ungestraft bei einem Millionenbetrug mitmachen, dann machte auch mein Mitarbeiter mit. Er konnte sich daher Diebstahl usw. leisten.

Es kam zu: Abwerbung meiner Kunden – ja sogar Vertreibung, perversen Aktenvermerken, Diebstahl, Diffamierungen, Disziplinar (es musste dann aufgehoben werden), Unterschlagungen, Urkundenfälschungen, Verleumdungen usw. Ab 1979 keine Kursbesuche. Andere bis 6 im Jahr. Von meinen extremen finanziellen Verlusten, möchte ich gar nicht reden!

Ganz Schlimmes: Es stellte sich heraus, dass einigen meiner Kredit-Kunden, statt der schriftlich vereinbarten 6% Zinsen, 8% verrechnet wurden. Also um ein Drittel mehr! Unter massiven Drohungen erhielt ich den „Befehl“, den tatsächlich verrechneten Zinssatz, nie mehr zu verraten. Auch nicht bei Sparbüchern. Ich weigerte mich. Daher erhielt ich keine Auskünfte mehr. Dafür mehr Schikanen!

 Ab 1984 war es schon schwere Körperverletzung ! Folge: Eine Medikamentenabhängigkeit !

1993 gelang mir der Abbau. Starke Entzugserscheinungen. Diese wurden zu einer Erpressung genützt. Vom ersten „Mobber“, nun als neuer Direktor. Er und sein Vorgänger (mein 2. Mobber), haben einen schon lange dafür vorgesehen Kollegen ausgetrixt. Mit fürchterlichen Folgen!

1997 musste er mitteilen, dass die SPK pleite ist! Er müsse innerhalb von 3 Monaten einen Rettungsvorschlag vorlegen. Geheimhaltung wurde verordnet! Beträge durfte ich nicht erfahren und Bilanzen nicht einsehen. Trotzdem „wurschtelte“ man noch bis Ende 2003 weiter.

 Der Verlust: Rund 100 Millionen Euro (ca. 1,4 Milliarden ö.S.) angegeben.

 April 1999: Ich wurde gebeten, über 1 Jahr früher in Pension zu gehen. Dafür erhalte ich 800.000,– ö.S. (€ 58.000,–) für das „Mitgemachte“. Ich willigte ein. 

Dann erfolgte eine Fusionierung mit einer noch kleineren Sparkasse. Daher völlig wertlos!

Die Sparkasse wurde eine Stiftung. Auch wertlos, nur hohe Kosten! Dies spielte alles keine Rolle. Manche erhöhten sich angeblich noch schnell ihre Bezüge. Geschäftsstellen noch renoviert, obwohl viele erst kurz vorher erneuert .

Nach 3 Monaten: Widerruf der Vereinbarung und plötzliche Abberufung von der Filiale. Ich wurde fernab der Hauptanstalt, alleine in einem großen Saal, versteckt.

Mein Aufenthaltsort strikt verheimlicht. Sollte meine Meinung über ein Buch schreiben! Reine Idioten-Beschäftigung. Es folgte mein totaler Zusammenbruch! Ich musste in ein Krankenhaus.

Als, oder weil ich wieder kam, einseitige Pensionierung, per 01.01.2000 und „Hausverbot“.Ein Magister vom „Österreichischen Gewerkschaftsbund“ meldete sich. Er wolle mir helfen, die ö.S. 800.000,– zu bekommen. Erreicht hat er NULL !

Dann meldete sich der Gewerkschaftssekretär. Er wollte wenigstens einen kleineren Betrag erreichen. Er kam dann ganz erfreut zu mir. Schon auf der Straße rief er, „nun passt alles“ !

Die Sparkasse hat schon unterschrieben. Nur sie müssen noch. Bitte beeilen sie sich. Ich sollte schon in Wien sein (90 km Entfernung). Ich stellte fest, dass er nichts erreicht hat.

Er sagte: Es sei das Beste für mich! „Nichts“!?. Er will das Schreiben selber zur Sparkasse bringen. Ich wollte es mir aber noch überlegen! Er blieb hartnäckig!

Weil in der Vereinbarung stand, dass damit alle gegenseitigen Forderungen erfüllt sind, sowie um wieder gesund zu werden, folgte ich seinem Druck und unterschrieb. Ein großer Fehler!

Nach Pensionsantritt erkundigte ich mich über meinen „eigenen“ „Haus-Sannierungs-Kredit“, welcher auf Grund der Vereinbarung, schon geschlossen sein sollte.

Er war es nicht ! Dafür der vereinbarte Zinssatz schon lange um 61% höher.

Statt einer genaueren Auskunft oder Refundierung, wurde er fällig gestellt. Auch das Konto meiner Frau und Meines.Die Sparkasse schuldete mir auch noch ö.S 60.000,– (€ 4.360,–). Von der Gewerkschaft keine Hilfe. Die Arbeiterkammer verhöhnte mich nur!

 2001 wollte mich die Frau Bezirkshauptmann, psychiatrieren lassen, weil sie in meinem „Akt“ gesehen hat, dass ich vor 8 Jahren unter Medikamentenentzug litt ! Frage: Warum nachgesehen?

Ich erfuhr, dass sie vom „Pleitedirektor“ dazu aufgefordert wurde. Sie war die staatliche „Aufsichtsperson“, bei der Sparkasse! Musste daher schon von der „Pleite“ gewusst haben, oder sie wurde betrogen! Weil ich sehr laut wurde, zog sie den Plan zurück! Beweise wollte sie nicht sehen.

Mir langte es! Ich reichte eine „Klage“ ein.

Beim „Arbeits- und Sozialgericht“ sagte mir die Richterin gleich, dass sie meine, vor ihr liegenden Beweise, nicht ansieht. Sie mache sich die Arbeit nicht! Dabei habe ich nur einen Bruchteil vorgelegt! Ignorierte meine Aussagen! Ab der 2. Verhandlung durfte ich kein Wort mehr punkto „Mobbing“ sagen. Ließ im Einvernehmen der Beklagten, keinen meiner Zeugen zu! Die 6 Beklagten und deren Anwalt durften mich ganz offensichtlich – weil total übertrieben – verleumden und diffamieren!

Sie verlangte Auflistung aller Rechtsverletzungen, sowie deren Anzahl. Die Liste gefiel ihr nicht . Die Neue auch nicht! Über 30 verschiedene Gesetze waren betroffen.

Die Häufigkeit damals ca. 2.600 Rechtsbrüche! Bis dato, über 6.000 ! (Habe Kopien mit).

Mein Anwalt machte nichts dagegen! Warum wohl? Ich verlor und wurde sogar im Urteil diffamiert und verleumdet! Das Oberlandes Gericht und der Oberste Gerichtshof waren gleicher Meinung. Dort richtete sogar der Magister von der Gewerkschaft, der mir -wie schon erwähnt- freiwillig helfen wollte, dass es sich um kein „Mobbing“ handelte! Ein toller Verräter!

 Seit ca. 1982 führte ich Gespräche mit „Leidenden“ verschiedener Ursachen.

Wegen meiner leidvollen Erfahrungen habe ich mir geschworen, allen „Mobbing-Opfern“ zu helfen!  

2002 gründete ich eine „Selbsthilfe-Gruppe“, Selbst-Hilfe-Gruppe-Mobbing – Niederösterreich-Mitte (SHGM-NÖM).

Bisher über 2.400 Gespräche, in ca. 1.160 Stunden. Überwiegend als Einzelgespräche, aber auch telefonische. Die Zahl der einzelnen Opfer beträgt ca. 700 Personen.

Gruppengespräche werden nicht sehr angenommen. Es befürchten fast alle, das ihre Dienstnehmer davon erfahren könnten. Von „Einzelgesprächen“ profitiert ein „Opfer“ natürlich mehr. Die Gespräche sind kostenlos. Gesprächsdauer: Von 1 bis 6 Stunden.

 Zurück zur Sparkassen-Pleite:

2004: Der Vorgänger der Frau BH, war auch “Staatskommissär“. Dann „Stiftungsrat“!

In einer Zeitung meinte er, dass er nicht verstehen kann, was passiert ist, denn vor einem Jahr war noch alles in Ordnung! Er muss alles verschlafen haben!?

Auch der „Vereinsvorsteher“ gab eine „blöde“ Stellungnahme ab! Er wollte ja nur der „Wirtschaft“ helfen und muss nun ohnehin aus Altersgründen alles zurücklegen. „Eine schöne Wirtschaft“!

Dann bemühte ich mich, eine oder mehrere größere Organisation zu finden, die leichter eine gesetzliche Hilfe erreichen hätten können. Vergebens! Es wollte niemand helfen!

Daher begann ich im Frühjahr 2007 selber, ein „Anti-Mobbing-Gesetz“, in Form einer

Bürgerinitiative“, zu erreichen. Dafür sind bei uns 500 Unterschriften notwendig.

Mir konnte ja nicht mehr geholfen werden, aber es ging um alle anderen „Mobbing-Opfer“ .

Ich erstellte einen Antrag und sammelte Unterschriften. Bildete ein Komitee von fast 30 ehrenwerten Personen. Siehe alles unter: www.antimobbinggesetz-buergerinitiative.at.

Für mich war es unbegreiflich, dass sich die Psychologen- und Psychiater-Verbände ganz strikt dagegen wehrten! Auch die Gewerkschaft und die Arbeiterkammer!

Von den vielen weiteren angesprochenen sozialen Organisationen und wichtigen Personen, erhielt ich ganz selten eine Antwort.

Dafür eine sehr positive von unserem sehr geehrten Herrn Bundespräsident.

Punkto Religionen: Nur in einem Stift aus Oberösterreich unterschrieben „Alle“.

Sonst nicht einmal eine Antwort, bis hinauf zu den höchsten Stellen.

Am 19. Juni 2009 konnte ich, mit 2 Komitee-Mitgliedern, den Antrag bei unserer werten Frau Parlamentspräsidentin abgeben. Es fand ein sehr nettes Gespräch statt und sie befürwortete den Antrag sehr. Auch in den Ausschüssen ging alles glatt.

Jänner 2011: Persönliche Vorsprache im Justizministerium. Man versicherte, sehr für ein „AMG“ zu sein, wisse nur noch nicht, wie es in die beste Form gebracht werden kann.

Dies soll aber bis Juni geklärt sein! Ich war „happy“. Kurz darauf endlich auch einen Termin im Sozialministerium. Vorher hatte ich den

Herrn „Sozialminister“, schon schriftlich und persönlich um Unterstützung gebeten.

Ein Ministerialrat fragte, was ich den von ihnen wolle, dass geht sie ja überhaupt nichts an.

Ich versuchte zu erklären, dass es sogar ein sehr soziales Anliegen ist!

Es war aber alles zwecklos!

Anfang Juni 2011 war lt. Auskunft des „Justizministeriums“ noch alles o.k.

Dann gab es einen Wechsel der „Ministerinnen“. War deshalb plötzlich alles ganz anders ? Nun möchte ich bitten, laut meiner Aufstellung, die „Anzahl der österreichischen „Mobbing-Opfer“, auf tschechisch vorzulesen.

Gleiches auch über die Länder, wo es bereits ein „AMG“ gibt“. (von Walter Plutsch) 

 1)http://www.schiller-stutz.ch/Weiterbildungen.html

2)http://www.antimobbinggesetz-buergerinitiative.at./

Bürgerinitiative zur Erreichung eines Anti-Mobbing-Gesetzes begraben.

29. November 2011

Nachruf. Leider mussten auch die Freunde aus Österreich und insbesondere Walter die Hoffnung auf ein Anti-Mobbing-Gesetz begraben, Sommer 2011. Über die Hintergründe für das „Dreh den Kopf“ wie die Fahne nach dem Wind durch die Politiker wird uns Bürgern immer ein Rätsel bleiben. Gelohnt hat sich der Kampf auf jeden Fall und Walter wird ein Buch schreiben, auf das wir heute schon gespannt sind. Mit 70 Jahren hat man schon was mitzuteilen.

Hier die Rede am Grab der „Anti-Mobbing-Gesetz“ im Sommer 2011:

N A C H R U F

Leider musste die „Bürgerinitiative“ zur Erreichung eines Anti-Mobbing-Gesetzes“ im Sommer dieses Jahres begraben werden.

 

Prècaire

Obwohl es einige Monate vorher seitens des Bundesministeriums für Justiz noch sehr befürwortet wurde. Auch im Parlament wurde es vorher sehr positiv behandelt. Sogar von der werten Frau Parlamentspräsidentin.

Plötzlich wehte ein so frostiger Wind durch die Reihen, welchen das „AMG“ nicht überlebte.

In der Begründung findet man kein Wort darüber, dass die verbrecherischen „Mobber“ bestraft gehören! Man will nur besonders auf Prävention setzen. Die Psychologen und Psychiater sollen beschäftigt werden. Sie waren schon von Anfang an, gegen ein „AMG“ und ihre langjährige Prävention hat bisher nicht geholfen. Im Gegenteil, die „Mobbing-Handlungen“ sind inzwischen explodiert.

Es stört die Entscheidungsträger offenbar auch nicht, dass die armen und millionenfachen Opfer und ihre Angehörigen krank gemacht werden und den Sozialversicherungen enorm viel Geld kosten. Auch die vielen Selbstmorde, wegen Mobbing, lassen offenbar viele eiskalt.

 Liebes „AMG“ !

Hoffentlich holen Dich bald sozial und human denkende Menschen wieder aus dem Grabe! Damit Du Auferstehen und endlich helfen kannst!

Dein Walter.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich, bei allen Personen die diese Bürgerinitiative unterstützt haben, sehr herzlich bedanken. Vor allem nochmals bei den „Komitee-Mitgliedern“. Melk, Oktober 2011.