Archive for Mai 2010

Suizide bei FOXCONN schocken die globale Öffentlichkeit

31. Mai 2010

Schon längst hat China das Mäntelchen der Unschuld im Kampf um Macht und Geld abgelegt. So wie auch die Unternehmen in China schnell erkannt haben, dass man im Schutz von Mao und Marx Menschen gnadenlos ausbeuten kann. „Spieglein, Spieglein an der Wand, sag mir wer ist der geilste Ausbeuter in dieser Welt“.

Das Unternehmen FOXCONN mit seinen 300 000 Mitarbeitern in der Vorzeigeregion um Shenzhen beliefert global alle Unternehmen in der High Tech Branche die auch gloabl einen Namen haben, so wie Apple, Hewlett-Packard,Nokia, Sony und Dell.

Letzte Woche hat sich nun der zehnte Mitarbeiter das Leben genommen, er sprang aus dem Fenster. Über die Vorgänge im Zusammenhang mit der Selbstmordserie bei FOXCONN wurde die Öffentlichkeit nur unzureichend informiert oder gar nicht.

Isolation

Auslöser für die Suizide bei den Mitarbeitern dürften die sozialen Bedingungen ihres Arbeitsleben sein, etwas was wir aus Frankreich von der Telecòm France** kennen. Bei FOXCONN werden viele sogenannte Wanderarbeiter beschäftigt und zwar zu Bedingungen die einen nur schocken können.

„Zehn-Stunden-Schichten, Hungerlöhne (900-1050 Yuan im Monat, 120 Euro) Leben in Arbeiter-Wohnsilos, kaum Kontakt untereinander, entfernt von Familie und Freunden – wer beim größten Elektronikhersteller der Welt in China anheuert, hat nichts zu lachen“. (1)

Ein andere Vermutung weist auf die sogenanten „Fälscher Ringe“ von  Shenzhen hin, die Mitarbeiter von Unternehmen erpressen, bestechen oder ganz einfach einschleusen, um an die Geheimnisse der Produkte heranzukommen. So jedenfalls ein Leitartikel bei der angesehen Agentur Reuters International.

Entlassene Arbeiter, Frankreich

FOXCONN schweigt dazu, hat die Hungerlöhne jedoch um 20 % erhöht und es fällt auf, dass bei vielen deutschen Nachrichtenquellen von 800 000 Mitarbeitern die Rede ist. (3)

Heute wird nun zusätzlich eine Nachricht verbreitet, die noch mehr Fragen über FOXCONN und sozialitisches Management aufwirft. “ fire broke out yesterday at a building in the Shenzhen complex of Foxconn, the Taiwanese electronics company hit by a series of suicides, according to various sources….“ (4)

„Gerüchten zufolge sollen etwa zwölf Arbeiter verletzt worden sein. Sie seien auf dem Werksgelände behandelt worden, weil die Konzernleitung weitere Negativschlagszeilen über die Arbeitsbedingungen vermeiden wollte. Die Konzernleitung gab keinen Kommentar ab. Die staatliche chinesische Presse berichtete nicht über den Vorfall“.(4)

Die Nürnberger Nachrichten weisen auf die Aussagen „Chinesische Experten (hin, die ) als mögliche Ursachen für die Selbstmorde auf den hohen Arbeitsdruck, ein mangelndes soziales Netz, die persönliche Isolation und Ausweglosigkeit vieler Wanderarbeiter wegen der schlechten Bezahlung “ verweisen, dazu noch Brände in den Werken, im April hat es schon einmal bei FOXCONN geglimmt.

Und die neuesten Reaktionen der Firmenlietung lässt vermuten, dass die Selbstmordserie doch auf die sozialen Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind, denn FOXCONN und das „jüngstes Beispiel einer verkorksten Unternehmensphilosophie: Ein Schreiben Anfang dieser Woche, mit dem sich Foxconn-Mitarbeiter verpflichten mussten, sich nicht das Leben zu nehmen“, zeigen, mal will vertuschen statt aufklären.

Schon ziemlich schockierend, was hier bei FOXCONN abgeht, noch erschreckender ist die Nachrichtenpolitik im globalen Dorf und in China. Man darf gespannt sein, wie  die einzelnen Unternehmen weltweit reagieren, die mit dem Globalplayer aus China Geschäfte machen. Für die Arbeitnehmer bei FOXCONN gibt es zuerst einmal mehr die lang verdiente „Kohle“, doch was folgt dann? 

* http://www.chinapost.com.tw/business/company-focus/2010/05/29/258552/Nokia-Sony.htm

*http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/foxconn-international-1.asp#17032803

**https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/09/29/wieder-ein-selbstmord-bei-der-france-telecom/

**https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/10/06/ard-tagestehmen-greifen-selbstmorde-bei-der-telekom-auf/

1)http://www.bild.de/BILD/politik/2010/05/28/horror-selbstmordserie-in-china/beim-apple-zulieferer-foxconn-im-zwielicht.html

2)http://www.reuters.com/article/idUSTRE56T0BL20090730

3)http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1233314&kat=5&man=3

4)http://www.scmp.com/portal/site/SCMP/menuitem.2c913216495213d5df646910cba0a0a0/?vgnextoid=d6b79822db4e8210VgnVCM100000360a0a0aRCRD&vgnextfmt=teaser&ss=China&s=News

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Cybermobbing, oder wie Schüler fertig gemacht werden

29. Mai 2010

Mit ihrem Video – „wie Schüler im Netz fertig gemacht werden“ – haben die Redakteure von ARTE eines der besten Dokumentationen zum Problem Cybermobbing ins Internet gestellt.(1)

Interessant ist der Fall der Schülerin die zu gibt, nach Mobbingattacken Selbstmordgedanken gehabt zu haben. Genauso wir ihre Mitschülerinn Megan Gillan (2), die „im Juli 2009“  sich im Alter von 15 Jahren „mit einer Medikamentenüberdosis das Leben“ nahm.

In England gibt es eine sehr wichtige Organisation die sich Cybermobbing-Opfer annimmt, „Just drop it“. Mehr und mehr nehmen immer mehr Internet-User den Kampf gegen Cybermobbing auf, Zeit, dass auch bei uns was passiert.

1)http://videos.arte.tv/de/videos/cyber_mobbing-3123776.html

2)http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,650340,00.html

Mobbing oder die Hölle am Arbeitsplatz

28. Mai 2010

Mobbingerlebnis

Der Fall: Labormitarbeiterin V. D. wird an ihrem Arbeitsplatz nach 21 Jahren gemobbbt. Die Geschichte beginnt 2003 mit der Vorstellung bei der Qualitätskontrolle von Blutuntersuchungen. Es wurde Patienten falsche Ergebnisse mitgeteilt, was die Mitarbeiterin nicht länger für sich rechtfertigen konnte.(1) Dazu muss man wissen, dass Blutproben von AIDS-Patienten unter anderem untersucht werden sollten.

Und nun begann die Hölle. Sie hat als Betroffene verschiedlichen Gespräche mit ihrem Chef gesucht, und das war ihr Fehler, denn nun wurde sie regelrecht fertig gemacht.

Die Labormitarbeiterin V. D.  suchte Hilfe beim Mobbing-Berater der katholischen Kirche in Ludwigsburg. Am Ende stand ein Prozess, der so wie alle Mobbingfälle in Deutschland endete. Sie bekam wohl Recht, doch im Urteil stand nichts von Mobbing, denn bekanntlich ist Mobbing kein Rechtsbegriff im Land zwischen Rhein und Oder, in Frankreich schon.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Und ihr Arbeitsverhältnis wurde aufgelöst, sie bekam etwas Kohle und ist heute Arbeitslos, wahrscheinlich für immer bis zur Rente. Interesssanter Weise haben die ARTE-Journalisten sich mal die Mühe gemacht und untersucht, wie der Fall in Deutschland und Frankreich juristisch ausgegangen wäre.

In Frankreich wäre der Fall vor einem Strafgericht verhandelt worden, so wie in dem Musterfall Marie, der Chef hätte eine saftige Geldstrafe bezahlen müssen und sie hätte ein Urteil erhalten, in dem eindeutig ihr Chef wegen Mobbing verurteilt worden wäre. In Deutschland darf man nicht einmal dies behaupten, sonst bekommt man eine Klage wegen Rufschädigung an den Hals gehängt. So werden bei uns ganz offensichtlich Täter geschützt und alle wissen das, was für eine Justiz?

Aber auch in England geht man hart gegen Mobber vor, erinnert sei hier nur an den Fall Helen Green bei der Deutschen Bank London, sie „arbeitete vier Jahre als Sekretärin dort und erhielt wegen „Mobbings“ eine Zahlung von 1,2 Millionen Euro als Schadensersatz. (2)

Wohin?

Stellt sich also die Frage nach dem EU-Recht, dem AGG, einem einheitlichen Antimobbinggesetz für uns Europäer, denn wenn wir seit 2000 nicht nur den Euro hätten, sondern auch die Anerkennung aller Rechtsnormen in Europa, so würden Mobbingopfer in Deutschland nicht wie V. D nach 21 Jahren und jahrelangem Mobbing auch noch gerichtlich gedemütigt.

Das Video sollte man sich mehrmals ansehen und es auch als Lehrvideo einsetzen. Zeit dass wir den Druck auf die Politiker erhöhen, denn wir Deutschen wollen als Europäer nur das gleiche Recht wie Franzosen, Engländer, Schweden oder Spanier, warum verweigern uns unsere Politiker im Bundestag dies seit Jahren mit aller Vehemenz der Macht?  

1)http://videos.arte.tv/de/videos/mobbing_am_arbeitsplatz_wenn_der_job_zur_hoelle_wird-3123772.html

2)http://www.jobblogger.de/index.php?url=archives/403-1,2-Mio-fuer-Sekretaerin.html&serendipity%5Bcview%5D=threaded

Französischer Staat mobbt „die Papierlosen“

28. Mai 2010
 

"sans-papiers" ?

Mobbing vom Staat gegenüber Minderheiten nimmt in den letzten Jahren zu. Aus Frankreich wird nun über die Arbeit der Journalistin  „Nadia Lamarkbi, 35“ das Los der „Papierlosen“ (Sans-papiers) oder Einwanderer bekannt, jene Migranten also die ohne Aufenthaltsdokumente in Frankreich leben.

Sie werden mehr und mehr vom Staat gemobbt, also sie werden quasi geduldet und in illegalen Arbeitsverhältnissen beschäftigt und dann doch teilweise wieder gejagd, je nach Bedarf. Die „Papierlosen“ sind oft Opfer von Ausbeutung und leben so am Rande einer Gesellschaft, die sie je nach Anforderung duldet aber ihnen keine Rechte gibt und das über Jahre hinweg.

Daher hat die Journalistin Nadia Lamarkbi die Organisation „Sans-Papiers“ (Papierlose) gegründet um sich wehren zu können. Die Gewerkschaften haben sich mal wie immer solchen sozialen Problemen gegenüber verschlossen. Und die Politiker dulden diese Zustände der „Illegalität, damit bestimmte „Unternehmer“ billige Arbeitskräfte haben. Eine Hand wäscht die andere.

1)http://videos.arte.tv/de/videos/mobbing_2_0_sans_papiers_vom_franzoesischen_staat_gemobbt-3124492.html

http://www.ljsi.over-blog.com/

http://www.la-journee-sans-immigres.org/ext/http://www.facebook.com/pages/La-journee-sans-immigres-24h-sans-nous-/277423081392

Mobbing an deutschen Universitäten

27. Mai 2010

Affen, wolt ihr ewig denken?

Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen, wäre ein Sprichwort, dass jedem Leser des offenen Briefes eines Amerikaners an der „Technischen Universität München“ einfallen könnte. Oder eben der gängige Begriff „Betriebsblindheit“ und dass man das Unrecht so lange akzeptiert, bis es zum Recht wird. Eine deutsche Tugend die schon über 100 Jhare gepflegt und gehegt wird, gerade in den Elfenbeintürmen.

Nicht umsonst wurde der offene Brief von Robert John Bennett verfasst, in dem er sich über den Alltag an einer deutschen Uni wundert, im konkreten Fall der Uni München. Es fiel ihm auf:

„Am Anfang dieses Abends, als meine Bekannte über Bildung in Deutschland diskutierten, hatte ich den Eindruck, sie sprachen über ein Deutschland, das ganz anders sei, als das Deutschland, das ich kenne“.(1)

Fall 1: „Zum Beispiel, im Sprachenzentrum der Technischen Universität München, wo ich arbeitete, gab es eine freie Stellung als Lektor oder Lektorin. Unter den Lehrbeauftragten des Sprachenzentrum befindet sich einer, der promoviert hat, zusammen mit einem anderen, der Absolvent von Harvard ist und ein Buch und viele kurze Artikel veröffentlicht hat, und eine Englischlehrerin, die jahrelang Mediziner unterrichtet hat“.

Das Verfahren: „Und wie (wurde) die Entscheidung getroffen, die freie Stelle als Lektor oder Lektorin zu besetzen? Natürlich im Geheimen. Niemand ist informiert worden, dass die Stelle sogar frei war, also konnte niemand sich darum bewerben, und selbstverständlich hatte niemand die Chance, ein Vorstellungsgespräch zu (bekommen)“(1) Diese Beobachtung trifft auch auf viele andere Universitäten zu, so zum Beispiel wurde anhand des Parteibuches an der FU genauso verfahren, wie an der HU zu Ostzeiten. Von daher hatten beide Uni`s keine Umstellungsprobleme nach der Wende, außer dass das SED-Parteibuch out war.

Die Entscheidung: „Und wer (bekam) Posten jetzt aus? Weder der promovierte Lehrbeauftragter, noch der Harvard-Absolvent, der ein Buch und zahlreiche kurze Artikel veröffentlicht (hatte) und deren Kurse normalerweise überfüllt sind, weder die Frau die jahrelang Mediziner unterricht hat. Nein, die Lehrbeauftragte, die keinen Doktortitel hat, die weniger Erfahrung als Universitätslehrerin hat als die andere, und weniger Erfahrung als Fachsprachenlehrerin hat als die andere, und deren Kurse nicht besonders gut besucht werden, und die nicht besonders populär mit den Studenten ist, selbstverständlich (bekam) diese Person den Posten …“. (1) Stellt sich die Frage warum und welches Netzwerk für sie arbeitete?

Die Begründung: „Man wurde informiert, es sei die Tatsache, dass er viele Erfahrung mit englischer „Fachsprache“ hat, obwohl (sie) kaum einen Kurs darin gehalten hat, und überhaupt nicht so viele Kurse darin, wie die anderen Lehrer“. (1) So was nennt man auch Vetternwirtschaft.

Den ganzen Schriftwechsel sollte man sich mehrmals durchlesen, dann versteht man auch, wieso die „Idioten in Nadelstreifen“ Millionen mit dem FFUB in New York verbraten haben, während angeblich im Bildungsbereich jeder Cent fehlt.

1)http://blogs.law.harvard.edu/germany2/

Nachhaltigkeit fehlt bei der Berichterstattung zu Mobbing

27. Mai 2010

Mobbing-Opfer

Es ist kaum zu glauben was da in der Spielbank in Wiesbaden seit Jahren abgeht. „Vier Croupiers der Spielbank Wiesbaden wollen vor dem Arbeitsgericht hohe Summen einklagen, weil sie an ihrem Arbeitsplatz systematisch gemobbt worden seien“. (1)

Diese Berichte oder Artikel sind typisch für unsere Printmedien, dann folgt meistens nicht mehr. Wie ist der Ausgang der Klage verlaufen? Welche Konsequenzen hat das Gericht gezogen? Bei Mobbing muss die Gewerbeaufsicht eingeschalten werden? Hat der Richter dies veranlasst? Das Urteil wird auch nicht veröffentlicht und so darf man sich nicht wundern, wenn gerade in einem Mobbing-Zentrum wie der Spielbak in Wiesbaden ein Fall nach dem anderen über Jahre bekannt wird.

„Nach dem Bezug von Kranken- und dann Arbeitslosengeld ist Weis, der mit einem Nettoeinkommen von mehr als 3500 Euro zu den bestbezahlten Croupiers der Spielbank gehörte, heute auf Unterstützung nach Hartz IV angewiesen“. (1) Wie kann so etwas sein? Mobbing bis zur Existenzvernichtung und alle schauen zu und greifen nicht ein.

Ein Antimobbing-Gesetz muss jedem Richter, auch denen von den sogenannten Privatgerichten, den Schöffen, den Anwälten und insbesondere den Staatsanwälten  die rechtliche Pflicht auferlegen, Strafanzeige zu erstatten. Nur so kann der Pest Mobbing begegnet werden.  

Wann lernt unsere Presse wieder die Nachhaltigkeit der Berichterstattung, gerade bei Mobbing ist das das A und O.

1)http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EA14167F642154B04B53E81A5F4AF8E26~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Symposium on 20.5.2010 on the subject of bullying

27. Mai 2010

In Ulm there on Saturday, 5/20/2010 interesting and important conference of the „Child Action, Center for Land Baden-Württemberg.

In the preface to the symposium writes the Labour and Social Monika pride of BW, „unfortunately, violence is one in all its forms, including bullying do so, no social marginal phenomenon of young people themselves and each other. Scientific evidence indicates that suffer in each class in one or two children under the bullying attacks of their fellow students. This leads to enormous psychological stress among those concerned, bring the often physical complaints with it. (1:00)

Where is the simple question, why then adopted the CDU not with their coalition partner FDP in Berlin and finally an anti-bullying BW law in the U.S., this is now in the states of motion and grant, why not us? “

Of great interest would be the talk of the Munich psychologies shepherd who gives a lecture on „The System of harassment“ *. Perhaps the individual contributions are indeed on the Internet.

* New findings from empirical research, DR MELISSA SCHAEFER, Munich. (2)

Further contributions to the symposium come from FRANZ HILT, Freiburg, strategies against bullying (3).

There then followed six groups, which among other things, CHRISTOPHER SZADAY, Zurich, the concept of „No Blame Support Group Approach to Bullying„Imagine, translated loosely means,“ (k) onsequente action against bullying through mutual support from peers. (4:00)

One can but hope, despite the high-profile composition of the technical meeting with experts in their field only, the participants find the courage to adopt a resolution in which they pointed to the lack of basic law and pass it pride of Minister or forward.

Therapy is good, too-one, but ultimately helps just one ombudsman with authority to issue directives to state and government level, with an anti-bullying law also causes time to prosecute the perpetrators. Only then can bullying be stopped and pushed back, and that is today, just who makes the first move?

1) http://www.kgu.schule.ulm.de/homepage/objekte/downloads/files/antimobbing.pdf

http://www.dr-monika-stolz.de/

2) http://www.psy.lmu.de/mobbing/presse.html

http://www.psy.lmu.de/pbi/Mitarbeiter/Mechthild-Schaefer.html

3) http://www.agj-freiburg.de/

http://www.km-bw.de/servlet/PB/menu/1229507/index.html

4)http://www.schuletg.ch/file_uploads/bibliothek/k_24_SchulkulturTagesstru/k_44_GewaltKonflikteKrise/k_195_LeitfdenChecklisten/576_0_szadaybern4.pdf

Polnisches Arbeitsrechts verpflichtet Arbeitgeber, Mobbing entgegenzuwirken

27. Mai 2010

Mobbingerlebnis

Warum haben wir so was nur im polnischen Arbeitsrecht und nicht hier bei uns oder EU- weit?

Die Studie zur Lage der Lehrer hat wohl in Polen die Politiker bewegt, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, um Mobbing zu stoppen.

„Polnischen Arbeitsrechts verpflichtet Arbeitgeber, Mobbing entgegenzuwirken, inzwischen ist es in den Händen ihrer Vorgesetzten (das heißt, Schulleiter), denn die Lehrer leiden am häufigsten (unter) Mobbing“. (1)

1)http://www.eurofound.europa.eu/ewco/2009/10/PL0910019I.htm

Ein Mobber namens Bushido vor Gericht.

27. Mai 2010

Der Junge nervt echt ab, klaut Musikstücke*, schlägt Frauen und beleidgt Bürger und Polizisten. Einer dieser Täter, die wissen wie man in Deutschland Bürger schikaniert und damit sogar viel Kohle verdient.

Die drohende Strafe bezahlt der Mobber eh aus der Portokasse, was für eine verkehrte Welt.  „Der Berliner Musiker soll zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle und Teilnehmer einer Gay-Parade beleidigt haben. Das könnte ihn jetzt 18 000 Euro kosten“. (1)

Was will man aber auch von jemand erwarten, der musikalische Ideen klaut, einen auf „dicke Hose“ macht, der kann ja nur andere beleidigen.

1)http://top.de/8mZ-Yo-Bushido-muss-vor-Gericht#.A1000004

*Seine „Berührungen“ mit der Staatsgewalt sind legendär. (zuletzt: 2010 verurteilte ihn ein Hamburger Gericht auf 63 000 Euro Schadensersatz wegen Ideenklaus

Untreue und Bilanzfälschung bei der HSH Nordbank

27. Mai 2010

Niete in Nadelstreifen oder eine berliner Heuschrecke mit Pensionsanspruch

Im hohen Norden sieht es nicht besser aus als im tiefen Süden, die Finanzkrise zeigt einmal mehr, was hier in diesem Land möglich ist im Jahr 2010.

Endlich ist der Staatsanwalt gestern aktiv geworden. „Mit einer Razzia bei der HSH Nordbank hat die Hamburger Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen zu umstrittenen Geschäften der Landesbank vorangetrieben“. (1)

Ziemlich um ständig werden hier oft Ermittlungsverfahren durchgeführt, die den Tätern sehr viel Zeit gibt. Mit einem Ombudsmann gegen Korruption würde dieses Verfahren sicherlich anders aussehen, doch die Politik weigert sich hartnäckig gegen diese bürgerfreundliche Lösung, warum wohl?

Der Verdacht: „Die Ermittler gehen nach eigener Auskunft dem Verdacht nach, dass ehemalige und amtierende Vorstände sich in der Finanzkrise der schweren Untreue und der Bilanzfälschung schuldig gemacht hätten“. (1)

Hintergrund: „Die HSH musste von ihren Eigentümern Hamburg und Schleswig-Holstein mit drei Milliarden Euro Kapital und weiteren zehn Milliarden Euro an Garantien gestützt werden, um der Pleite zu entgehen“. (1)

Der Hartnäckige: „Die Ermittlungen gehen auf eine Anzeige des Hamburger Rechtsanwalts Gerhard Strate zurück“. (1) Keine einzige Partei hat diese Strafanzeige erstattet, nicht mal die LINKE.

HRE oder HSH, das Ergebnis ist gleich

Die „Omega-Transaktionen“: „Die Landesbank hatte Ende 2007 Immobilienkredite in Milliardenhöhe an mehrere Großbanken verkauft, um ihre Bilanz zu bereinigen. Der Verkauf war jedoch an Abmachungen gebunden, durch die die Nordbank bestimmte Risiken über eine Zweckgesellschaft mit dem Namen „Omega Capital Funding“ zurücknehmen musste“.(1)

Man darf gespannt sein, wie lange das Verfahren geht und ob die Betroffenen Kontakt zu einer Clearingstelle in der Schweiz aufnehmen. Ob es zu einem Gerichtsverfahren kommt, ist bisher noch fraglich.

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE64P0CJ20100526