Archive for Mai 2013

Gewaltattacken und Beleidigungen im Parlament der Jüdischen Gemeinde

24. Mai 2013
Wohin?

Wohin?

Die jüdische Gemeinde zu Berlin ist so was wie ein Hort von Mobbing und Gewalt, die Umgangssprache entspricht dem Milieu der Oranienburger Straße und ihrer Bordsteinschwalben aus Marzahn und Hohenschönhausen.

Schon vor Weihnachten 2009 eskalierte in der Gemeinde Mobbingattacken zu einem radiaklen Rausschmiss des Mobbers, der „Personaldezernent der jüdischen Gemeinde (wurde) wegen Mobbing entlassen“ dazu noch seine lockerer Umgang mit dem Geld. Die „Anschaffung von 14 Dienstwagen für die 11 000 Mitglieder starke Gemeinde“ war wohl untragbar. (1)    

Finanziell ist die jüdische Gemeinde wohl am Ende und so kam es wie es kommen musste, wenn man sich nicht gegen Mobbing und einem Leben nach dem Motto „dicke Hose“ wehrt.  Am Donnerstag eskalierte nun eine Sitzung des „Parlaments der Jüdischen Gemeinde„. 

Der „Vorsitzende Gideon Joffe“ und seine Anhänger gingen auf die Opposition los. Bei Beschimpfungen wie „Fick Dich, Du Arschloch“ blieb es wohl nicht und so kam es zu Gewaltausbrüchen, die von  der herbeigeeilten Polizei befriedet werden mussten. (2)

Am Ende bleiben erstmal die 300 Beschäftigten der jüdischen Gemeinde  auf der Strecke. Der Senat von Berlin will seinen Zuschuss von 5,7 Millionen Euro weiterhin deckeln und  so erhalten die 300 Mitarbeiter erstmal kein Gehalt für den Mai. Auch kümmert sich kein Mobbing-Experte um die Zustände in der Gemeinde, was wohl bei der Gewalt, dem Hass, den Mobbingattacken und Beleidigungen dringend ratsam wäre.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/23/personaldezernent-der-judischen-gemeinde-wegen-mobbing-entlassen/

2)http://www.tagesspiegel.de/berlin/wuester-tumult-in-berlin-schlaegerei-im-parlament-der-juedischen-gemeinde-/8247792.html

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System Mobbing oder bei Foxcon geht die Selbstmordserie weiter

18. Mai 2013

Und wieder haben sich „zwei junge Männer und eine 23-jährige Frau“ bei Foxcon das Leben genommen.(1) Nach 2010 wollte angeblich Foxcon die Arbeits- und Lohnbedingungen ändern.

„Foxconn installed the nets and hired mental-health professionals in response to the spate of suicides that peaked in 2010 with at least 10 deaths“. (2)

Wohin?

Wohin?

Dabei kam es schon im Januar 2012 erneut zu Protesten von Arbeitern über die Arbeitsbedingungen bei Foxcon, geschehen ist offenbar nichts. „We were put to work without any training, and paid piecemeal, said one of the protesting workers, who asked not to be named. The assembly line ran very fast and after just one morning we all had blisters and the skin on our hand was black. The factory was also really choked with dust and no one could bear it, he said.(3)

Dabei hat man im Sommer 2010 von  Guo Taiming, auch bekannt als Terry Gou, Chef des taiwanischen Computerproduzenten Foxconn Technology Group ganz andere Töne gehört. “Ich bitte in aller Form um Entschuldigung, dass es uns nicht gelungen ist, diese bedauerlichen Vorfälle zu vermeiden. Tragödien dieser Art sind eine harte Prüfung für uns. Unsere Betriebskultur ist noch nicht ausreichend entwickelt”, sagte Guo Taiming damals. (4)

Es kam wohl zu Lohnerhöhungen bis 70 % bei Todesfirma FOXCONN und anderen Firmen in China, doch am Betriebsklima hat man wohl nichts geändert. (5)

Zur Erinnerung, 2010 kam es endlich zu einer breiten Öffentlichkeit im falle von Foxcon, ein 27 jähriger Mitarbeiter beging damals einen Suizid. „Laut China Labour Watch (1) in den USA hat der Mann nach Angaben seiner Familie mehr als einen Monat am Stück in Nachtschichten, manchmal 24 Stunden ohne Pause, arbeiten müssen. Unfassbar was dort für asoziale Arbeitsschutzbestimmungen gelten“. (6)

Und der 27 Jährige, von dem wir leider nie den Namen erfahren haben, war nur eines dieser tragischen Glieder in einer ganzen Serie von Selbstmorden unter Arbeiterinnen und Arbeiter bei Foxcon. „Suizide bei FOXCONN schocken die globale Öffentlichkeit“. (7)

Warum es nun wieder im Frühling 2013 zu einer Serie von Selbsttötungen unter der Foxcon-Belegschaft kam, verrät man uns nicht. Offensichtlich hat das System Mobbing or Bullying wieder zugeschlagen. Weshlab man bei Foxcon nicht gelernt hat, darf man nur vermuten. Der Kick nach Profit steht über dem Leben der Mitarbeiter, traurig aber wahr.

1) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/selbstmorde-bei-apple-zulieferer-drei-foxconn-mitarbeiter-stuerzten-sich-in-den-tod-1.1675871

2)http://www.bloomberg.com/slideshow/2012-03-30/inside-apple-s-foxconn-factory.html#slide9

3)http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/china/9006988/Mass-suicide-protest-at-Apple-manufacturer-Foxconn-factory.html

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/06/09/foxconn-erhoht-erneut-die-lohne/

5)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/06/03/lohnerhohungen-bei-todesfirma-foxconn-und-honda-motors/

6)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/tag/todesfabrik-foxconn/

7)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/05/31/suizide-bei-foxconn-schocken-die-globale-offentlichkeit/

 

 

Mobbing an der Goethe- oder freien Waldorfschule in Pforzheim

5. Mai 2013

Eltern sind wohl der Meinung, wenn sie ihre Kinder der Reformpädagogik von Rudolf Steiner anvertrauen können sie der gesellschaftlichen Realität entkommen. Dem ist jeodch nicht so, diese grausame Erfahrung mussten Eltern der Goetheschule oder freien Waldorfschule in Pforzheim machen. (1)Aus der These, „jedes Kind, jede neue Generation bringt neue Impulse und Ideen mit sich, die Welt und Gesellschaft verändern können“, wurde für Schüler in Pforzheim und ihre Eltern ein Albtraum. Insbesondere haben die Schulleitung und der Elternrat mehr die Täter geschützt als den Opfern den Rücken gestärkt, unfassbar aber offensichtlich wahr.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

„So wandte sich zum Beispiel ein Vater telefonisch an die PZ: Die Mobbing-Vorfälle hätten ihn sehr erschüttert. So soll es unter anderem SMS mit Drohungen gegeben haben. Er könne nicht verstehen, warum die Schulleitung versuche solche Vorfälle zu vertuschen“. (2)

Nach Auskunft der Schulleitung soll es einen Einzelfall von Mobbing gegeben haben. „Ja, es habe Mobbing gegeben. „Es handelt sich dabei um einen Vorfall, der außerhalb der Schulzeit stattgefunden hat. Da die Schüler aber in eine Klasse gehen, wurde die Thematik natürlich in die Schule hereingetragen. Wir haben noch am selben Tag reagiert – pädagogisch und disziplinarisch. Wir haben unseren Erziehungsauftrag sehr ernst genommen, sagt Anja Baral-Döinghaus„. (2)

Schon allein dieser Einzelfall alleine soll es in sich haben, die Eltern haben Strafanzeige erstattet. Unverständlich sind dann die Reaktionen der Verantwortlichen. „Zu einem Schulverweis sind wir aber nicht bereit. Der Schüler weiß, dass er großen Mist gebaut hat und wir wollen ihm eine Lernchance einräumen, sagt Bettina van der Ham“. (2) Und man versucht wohl nachweislich ein Konzept, das einem die Haare zu berge stehen lässt umzusetzen, Opfer- und Täterschutz.

„Einer der jugendlichen Täter soll dabei von der Schulleitung besonders geschützt worden sein. Die Täter sind noch an der Schule, die Opfer aber nicht?“ Eine Tasache die nur eines beweist, man schützt die Täter wo man kann und belegt dies auch noch mit dem: „Die Angelegenheit sei sehr vielschichtig und sie müsse im geschützten Raum bleiben“. Was soll das den Opfern bringen? 

Offensichtlich haben auch die Waldorf-Philosophen nicht begriffen, dass Mobbing jede Form der Würde eines Menschen, das soziale Zusammenleben und die Gesundheit von Menschen nachhaltig und oft ein Leben lang zerstört.

1)http://www.waldorfschule-pforzheim.de/

2)http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Mobbing-an-Waldorfschule-Eltern-sorgen-sich-um-Kinder-_arid,415295.html

Mobbingtäterin und Amtsleiterin Herma Heinze gekündigt

4. Mai 2013

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wirdIn der Stadtverwaltung von Chemnitz kam es im Grünflächenamt zu heftigen Mobbingattacken durch die zuständige Amtsleiterin. „Anfeindungen, Einschüchterungen und Erniedrigungen seien demnach im Grünflächenamt offenbar schon längere Zeit an der Tagesordnung gewesen, hieß es“. (1)

„Die Leiter mehrerer Sachgebiete“ haben sich gegen Frau Herma Heinze gewehrt, es kam im Vorfelde 2011 zu einem Moderationsverfahren das jedoch scheiterte. Auch hat die Amtsleiterin ihre Mobbingattacken nach mehreren Abmahnungen nicht eingestellt. Der Konflikt schwellte weiter.

„Auslöser der Entlassung war der Auftritt eines Mitarbeiters des Botanischen Gartens bei der Personalversammlung der Stadtverwaltung Ende 2012. Er hatte Heinze einen „absolutistischen, diktatorischen“ Führungsstil vorgeworfen. Seither ist sie vom Dienst freigestellt, später wurde sie zum 30. September gekündigt“. (1)

Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass im Fall Heinze endlich mal die Täterin und nicht die Opfer gekündigt wurden. Ein Vorgehen das endlich Schule machen sollte im Mobbing-Paradies Deutschland. Man darf gespannt sein, wie sich die Kaste der Arbeitsrichter in dem Fall positionieren, zu viel Rechtssprechung jeodch sollte man nicht erwarten, das lehrt uns die Jahrzehnte lange Erfahrung mit Mobbing.

1)http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Stadt-Chemnitz-wirft-gekuendigter-Amtsleiterin-Herma-Heinze-Mobbing-vor-artikel8370648.php

Peter Wickler zum humanitären Wertesystem und Mobbing.

2. Mai 2013

Zu recht sieht der ehemalige Arbeitsrichter Peter Wickler einen Zusammenhang zwischen Wertesystem und Mobbing. Weiter gehend muss man feststellen, dass unsere Medien wie ARD und ZDF an diesem Verfall des Wertesytsem genauso ihren Anteil haben wie die Justiz.

Alleine die Tatsache der sogenannten  „Vergleiche“ sprechen jedem Wert Hohn, denn wer in einem Gerichtssaal Druck ausübt hat sich schon längst zum Verursacher des Werteverfalls aufgeschwungen.

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„Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis. Entsprechend dem Verfassungsauftrag des Art. 1 Abs. 1 GG muss die Rechtsprechung in Ermangelung einer speziellen gesetzlichen Regelung, in Verantwortung gegenüber dem Bestandsschutz der verfassungsmäßigen Wertordnung und zur Gewährleistung der physischen und psychischen Unversehrtheit der im Arbeitsleben stehenden Bürger gegenüber Mobbing ein klares Stopp-Signal setzen.“

(Quelle: Peter Wickler, Handbuch Mobbing-Rechtsschutz, 2004, S. 417)

Neben Mobbing hat mit der Nichtaufarbeitung der Stasivergangenheit ab 1991 die Auflösung der Demokratie eine rasante Entwicklung genommen die in der wachsenden Anzahl der Nichtwähler nur ein Indiz hat.