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Mobbing an der Goethe- oder freien Waldorfschule in Pforzheim

5. Mai 2013

Eltern sind wohl der Meinung, wenn sie ihre Kinder der Reformpädagogik von Rudolf Steiner anvertrauen können sie der gesellschaftlichen Realität entkommen. Dem ist jeodch nicht so, diese grausame Erfahrung mussten Eltern der Goetheschule oder freien Waldorfschule in Pforzheim machen. (1)Aus der These, „jedes Kind, jede neue Generation bringt neue Impulse und Ideen mit sich, die Welt und Gesellschaft verändern können“, wurde für Schüler in Pforzheim und ihre Eltern ein Albtraum. Insbesondere haben die Schulleitung und der Elternrat mehr die Täter geschützt als den Opfern den Rücken gestärkt, unfassbar aber offensichtlich wahr.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

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„So wandte sich zum Beispiel ein Vater telefonisch an die PZ: Die Mobbing-Vorfälle hätten ihn sehr erschüttert. So soll es unter anderem SMS mit Drohungen gegeben haben. Er könne nicht verstehen, warum die Schulleitung versuche solche Vorfälle zu vertuschen“. (2)

Nach Auskunft der Schulleitung soll es einen Einzelfall von Mobbing gegeben haben. „Ja, es habe Mobbing gegeben. „Es handelt sich dabei um einen Vorfall, der außerhalb der Schulzeit stattgefunden hat. Da die Schüler aber in eine Klasse gehen, wurde die Thematik natürlich in die Schule hereingetragen. Wir haben noch am selben Tag reagiert – pädagogisch und disziplinarisch. Wir haben unseren Erziehungsauftrag sehr ernst genommen, sagt Anja Baral-Döinghaus„. (2)

Schon allein dieser Einzelfall alleine soll es in sich haben, die Eltern haben Strafanzeige erstattet. Unverständlich sind dann die Reaktionen der Verantwortlichen. „Zu einem Schulverweis sind wir aber nicht bereit. Der Schüler weiß, dass er großen Mist gebaut hat und wir wollen ihm eine Lernchance einräumen, sagt Bettina van der Ham“. (2) Und man versucht wohl nachweislich ein Konzept, das einem die Haare zu berge stehen lässt umzusetzen, Opfer- und Täterschutz.

„Einer der jugendlichen Täter soll dabei von der Schulleitung besonders geschützt worden sein. Die Täter sind noch an der Schule, die Opfer aber nicht?“ Eine Tasache die nur eines beweist, man schützt die Täter wo man kann und belegt dies auch noch mit dem: „Die Angelegenheit sei sehr vielschichtig und sie müsse im geschützten Raum bleiben“. Was soll das den Opfern bringen? 

Offensichtlich haben auch die Waldorf-Philosophen nicht begriffen, dass Mobbing jede Form der Würde eines Menschen, das soziale Zusammenleben und die Gesundheit von Menschen nachhaltig und oft ein Leben lang zerstört.

1)http://www.waldorfschule-pforzheim.de/

2)http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Mobbing-an-Waldorfschule-Eltern-sorgen-sich-um-Kinder-_arid,415295.html