Entschuldigungen für Mobber und Mobbing empört Ulenspygel.

Beiträge und Kommentare von Lesern geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. Doch wenn auch seine Wortwahl etwas drastisch ist, kann man „Ulenspygel“ verstehen.

Seine innerliche fassbare Empörung bezüglich der Wortwahl des Journalisten Wolfgang Hettfleisch von der Berliner Zeitung kann man nachvollziehen, wenn auch nicht seine Wortwahl am Schluss seines Kommentars: „Erst wenn Ihnen, Herr Hettfleisch, mal ebenfalls die Visage von solchem Abschaum (das hat mit “Mensch” leider nichts mehr zu tun) das erste mal poliert worden ist, …“ (1)

Einer fehlt!

Einer fehlt!

Doch leider sind solche Verharmlosungen und Rechtfertigungen von Mobbing-Attacken und Mobbern wie durch den Journalisten Wolfgang Hettfleisch heute leider keine Ausnahme sondern vielmehr die Regel. Ich möchte hier nur an die Selbstverbrennung des Mobbing-Opfers Henning G. vor einem Jahr erinnern. Da hat außer dem Tagesspiegel keine Zeitung über Hintergründe des grausamen Freitods des Polizeihauptkommissars nur annähernd berichtet, warum wohl? (2)

Bis heute sind die Hintergründe nicht geklärt weshalb Hennig G. am 10.09.2011 auf dem Friedhof in der Paul-Schneider-Straße in Lankwitz sich das Leben genommen hat.

Doch zurück zur Empörung von Ulenspygel, der sich über die Äußerungen von Hetting zu recht getroffen fühlt, wenn der Journalist Mobbing mit folgenden Ausführungen rechtfertigen will, „viele Menschen wissen in der durchrationalisierten und bis ins absurde Detail reglementierten Gesellschaft nicht mehr, wohin mit ihren dunklen Gefühlen, mit ihrer Wut, ihrer Frustration.

Und manche finden ein Ventil ausgerechnet dort, wo es im Zuge der Kommerzialisierung.…“. dann nur noch Mobbing geben soll? Dann können wir doch den Laden Bundesrepublik gleich schließen und an Nordkorea verkaufen, womit dan wieder mal eine Demokratie Made in Germany am A.. wäre, sorry für das A-Wort.

Ulenspygel schreibt:

„Zum Link … Berliner Zeitung:
Ich finde es eine absolute Unverschämtheit vom Schreiberling Wolfgang Hettfleisch, wenn er schreibt:
..
viele Menschen wissen in der durchrationalisierten und bis ins absurde Detail reglementierten Gesellschaft nicht mehr, wohin mit ihren dunklen Gefühlen, mit ihrer Wut, ihrer Frustration. Und manche finden ein Ventil ausgerechnet dort, wo es im Zuge der Kommerzialisierung…(3)

Der Schrei

Der Schrei

Das klingt nicht nur, sondern dieses stellt eine der grandiosesten Entschuldigungen für Mobber und Mobbing und letztendlich Gewalt-Schläger dar, die mir jemals untergekommen ist.

So etwas quasi “als Auswuchs unserer Gesellschaft” zu entschuldigen ist mehr als schändlich. Wer nicht weis wo hin mit seinem Frust, soll so lange um seinen Häuserblock laufen, bis er platt ist – ich verspreche, das hilft!! Und etliche andere “Therapien” sind garantierten 100% Erfolg!!

Ich hoffe auf noch viel mehr Detail-Regelungen, z.B. dass Neo-Nazi und andere Schläger nach Straftaten erstmal solange in U-Haft bleiben, bis ihnen der Arsch halbwegs vertrochnet ist, und nicht wieder erstmal auf freien Fuss gesetzt werden.

Erst wenn Ihnen, Herr Hettfleisch, mal ebenfalls die Visage von solchem Abschaum (das hat mit “Mensch” leider nichts mehr zu tun) das erste mal poliert worden ist, vielleicht so sehr, dass Sie als erwerbsunfähiger Krüppel den Rest Ihres Daseins fristen müssen, würden Sie einen solchen journalistischen “Krampf”, bestimmt nicht mehr von sich geben…“. (4)(von Ulenspygel)

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass wer sich gegen Mobbing  heute wehrt muss mit Sanktionen und Schikanen aller Art rechnen, nicht umsonst erscheint die „aktuelle Antimobbingrundschau“ auf einer amerikansichen Website. WordPress wäre in Deutschland undenkbar, Mobbing wäre Tür und Tor geöffnet und nnoch mehr für jeden der dort veröffentlicht.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/09/03/kolner-mobbing-hooligans-werden-immer-radikaler/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

3)http://www.berliner-zeitung.de/sport/pezzoni-loest-vertrag-beim-1–fc-koeln-auf-der-spieler-als-feindbild,10808794,17030056.html

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/09/03/kolner-mobbing-hooligans-werden-immer-radikaler/

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