Posts Tagged ‘Mobbing-Opfer Henning G’

Entschuldigungen für Mobber und Mobbing empört Ulenspygel.

4. September 2012

Beiträge und Kommentare von Lesern geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. Doch wenn auch seine Wortwahl etwas drastisch ist, kann man „Ulenspygel“ verstehen.

Seine innerliche fassbare Empörung bezüglich der Wortwahl des Journalisten Wolfgang Hettfleisch von der Berliner Zeitung kann man nachvollziehen, wenn auch nicht seine Wortwahl am Schluss seines Kommentars: „Erst wenn Ihnen, Herr Hettfleisch, mal ebenfalls die Visage von solchem Abschaum (das hat mit “Mensch” leider nichts mehr zu tun) das erste mal poliert worden ist, …“ (1)

Einer fehlt!

Einer fehlt!

Doch leider sind solche Verharmlosungen und Rechtfertigungen von Mobbing-Attacken und Mobbern wie durch den Journalisten Wolfgang Hettfleisch heute leider keine Ausnahme sondern vielmehr die Regel. Ich möchte hier nur an die Selbstverbrennung des Mobbing-Opfers Henning G. vor einem Jahr erinnern. Da hat außer dem Tagesspiegel keine Zeitung über Hintergründe des grausamen Freitods des Polizeihauptkommissars nur annähernd berichtet, warum wohl? (2)

Bis heute sind die Hintergründe nicht geklärt weshalb Hennig G. am 10.09.2011 auf dem Friedhof in der Paul-Schneider-Straße in Lankwitz sich das Leben genommen hat.

Doch zurück zur Empörung von Ulenspygel, der sich über die Äußerungen von Hetting zu recht getroffen fühlt, wenn der Journalist Mobbing mit folgenden Ausführungen rechtfertigen will, „viele Menschen wissen in der durchrationalisierten und bis ins absurde Detail reglementierten Gesellschaft nicht mehr, wohin mit ihren dunklen Gefühlen, mit ihrer Wut, ihrer Frustration.

Und manche finden ein Ventil ausgerechnet dort, wo es im Zuge der Kommerzialisierung.…“. dann nur noch Mobbing geben soll? Dann können wir doch den Laden Bundesrepublik gleich schließen und an Nordkorea verkaufen, womit dan wieder mal eine Demokratie Made in Germany am A.. wäre, sorry für das A-Wort.

Ulenspygel schreibt:

„Zum Link … Berliner Zeitung:
Ich finde es eine absolute Unverschämtheit vom Schreiberling Wolfgang Hettfleisch, wenn er schreibt:
..
viele Menschen wissen in der durchrationalisierten und bis ins absurde Detail reglementierten Gesellschaft nicht mehr, wohin mit ihren dunklen Gefühlen, mit ihrer Wut, ihrer Frustration. Und manche finden ein Ventil ausgerechnet dort, wo es im Zuge der Kommerzialisierung…(3)

Der Schrei

Der Schrei

Das klingt nicht nur, sondern dieses stellt eine der grandiosesten Entschuldigungen für Mobber und Mobbing und letztendlich Gewalt-Schläger dar, die mir jemals untergekommen ist.

So etwas quasi “als Auswuchs unserer Gesellschaft” zu entschuldigen ist mehr als schändlich. Wer nicht weis wo hin mit seinem Frust, soll so lange um seinen Häuserblock laufen, bis er platt ist – ich verspreche, das hilft!! Und etliche andere “Therapien” sind garantierten 100% Erfolg!!

Ich hoffe auf noch viel mehr Detail-Regelungen, z.B. dass Neo-Nazi und andere Schläger nach Straftaten erstmal solange in U-Haft bleiben, bis ihnen der Arsch halbwegs vertrochnet ist, und nicht wieder erstmal auf freien Fuss gesetzt werden.

Erst wenn Ihnen, Herr Hettfleisch, mal ebenfalls die Visage von solchem Abschaum (das hat mit “Mensch” leider nichts mehr zu tun) das erste mal poliert worden ist, vielleicht so sehr, dass Sie als erwerbsunfähiger Krüppel den Rest Ihres Daseins fristen müssen, würden Sie einen solchen journalistischen “Krampf”, bestimmt nicht mehr von sich geben…“. (4)(von Ulenspygel)

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass wer sich gegen Mobbing  heute wehrt muss mit Sanktionen und Schikanen aller Art rechnen, nicht umsonst erscheint die „aktuelle Antimobbingrundschau“ auf einer amerikansichen Website. WordPress wäre in Deutschland undenkbar, Mobbing wäre Tür und Tor geöffnet und nnoch mehr für jeden der dort veröffentlicht.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/09/03/kolner-mobbing-hooligans-werden-immer-radikaler/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

3)http://www.berliner-zeitung.de/sport/pezzoni-loest-vertrag-beim-1–fc-koeln-auf-der-spieler-als-feindbild,10808794,17030056.html

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/09/03/kolner-mobbing-hooligans-werden-immer-radikaler/

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Lady Gaga kämpft mit aller Macht des Promis gegen Mobbing

24. September 2011

Man mag über Lady Gaga sagen was man will, doch wenn sie gebraucht wird, ist sie an Bord und erhebt ihre Stimme, die im globalen Dorf nicht ungehört bleibt. Der Suizid ihres Fans Jamey Rodemeyer (14 Jahre) und Mobbing-Opfer hat sie tief getroffen, das spricht für das soziale Gewissen eines Stars, der mehr will als Musik verkaufen. (1)

„Lady Gaga setzt sich nicht nur für die Rechte von Homosexuellen ein. Auch Mobbing ist ein Großes Thema für Mama Monster. Nachdem ein 14-Jähriger Junge in den USA Selbstmord beging, weil er Opfer von Mobbing wurde, fordert Lady Gaga nun ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama, um mit ihm über diese Problematik zu sprechen und Lösungen zu finden“. (2)

Welcher Promi oder Politiker – man sollte nicht übersehen, wir hatten Wahlkampf in Berlin – hat sich gegen Mobbing ausgesprochen und ein Treffen mit Merkel oder Wowereit gefordert, als er vom tragischen und schmerzvollen Suizid von Henning G. gelesen oder gehört hat? (3)

Prècaire

Lady Gaga hat die Botschaft von  Jamey Rodemeyer (14 Jahre) verstanden, sie will sich mit  Barack Obama treffen. „Ich treffe mich mit dem Präsidenten und werde nicht aufgeben. Das hier muss ein Ende finden“, konkret heißt das, sie fordert ein „Anti-Mobbing-Gesetz„.(4)

Wer hat sich in Deutschland letzte Woche nach dem Freitod von  Henning G. und dem „zweiten Mann“ durch Selbstverbrennung für ein Anti-Mobbing-Gesetz (AMG) eingesetz? Weder der Papst, noch der Bundespräsident, noch Wowereit oder Frau Künast, sie mussten ja Party feiern, oder? Deutschland hat eben keine lady Gaga dafür aber „Ich & Ich“ und das ist wohl das Problem.

Jamey Rodemeyer (14 Jahre) hinterließ mit der Songzeile “Vergesst mich nicht, wenn ich weinend zur Himmelstür komme” aus “The Queen” von Lady Gaga ein Vermächtnis. Und wir, welche soziale Verantwortung übernehmen wir, nach dem Freitod von Mobbing-Opfer Henning G? (5) Lady Gaga hat ihre Verantwortung erkannt, schade nur, dass sie nicht im Bundestag über Mobbing sprechen darf.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/22/mobbing-opfer-jamey-rodemeyer-14-beging-selbstmord/

2)http://www.pop24.de/lady-gaga/news/detail/article/200898/kaempft-gegen-mobbing/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

4)http://www.focus.de/panorama/boulevard/treffen-mit-barack-obama-lady-gaga-fordert-anti-mobbing-gesetz_aid_668514.html

5)http://prominent24.de/2011/09/24/lady-gaga-stark-gegen-mobbing/1223358/

http://www.facebook.com/#!/pages/Jamey-rodemeyer/234547819926264

Polizeipräsidentin Margarete Koppers besucht Henning G., jedoch zu spät, er ist tot.

15. September 2011

Der fallende Mann, WTC

Nun hat sich wohl wegen dem Druck der Öffentlichkeit und den anstehenden Wahlen die derzeit amtierende Polizeipräsidentin auf den Weg zur Dienststelle vom Mobbing-Opfer Henning G. gemacht. Doch der Polizeihauptkommissar war nicht da, er hat sich am Sonnabend* auf dem Friedhof seins Kiezes selber angezündet, warum? (1)

„Die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers sei mit ihrem Besuch ihrem Verständnis von Fürsorge gegenüber den Kollegen gefolgt, sagte Sprecher Thomas Neuendorf“ (2) Doch von Ermittlungen in dem Einsatz zweier Experten sagte sie wohl nichts. Wir wissen nur, was der ehemalige Kollege und Personalrat von Henning G. sagt, „die Versetzung hat G. so sehr zugesetzt, dass er einige Zeit nicht arbeiten konnte“. (2)

Und mit der Fürsorgepflicht scheint es die Frau Polizeipräsidentin auch nicht so ernst zu nehmen, denn am Montag hatte sie sehr zum Ärger der Kollegen von Henning G. „ausschließlich persönliche Gründe ohne dienstlichen Zusammenhang“ für den Suizid verantwortlich gemacht.

Wir werden sehen, was uns diese Woche noch so in dem Mobbing-Fall um die Ohren gehauen wird, schließlich sollte sich eine Chefin dafür einsetzen, dass die Kollegen von Henning G. frei und offen reden können, ohne „Angst vor personellen Konsequenzen“ oder gar das nächste Opfer im System Mobbing bei der Berliner Polizei zu werden. Schließlich beruht ja die Qualität einer Ermittlung auf der Wahrheit, wer weiß das besser als die Kollegen von Hennig G und auch Frau Koppers sollte das doch wissen, oder?

1)http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nach-polizisten-suizid-polizeichefin-besucht-dienststelle/4611112.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/