Posts Tagged ‘Mobbing-Täter’

Aktuelle Studie belegt, Mobbing macht langfristig krank.

20. August 2013

In einer neuen Studie hat der Wissenschaftler Dieter Wolke, Dipl.Psych. Ph.D an der University of Warwick und seine Forschungsgruppe* in einer neuen Studie die Langzeitfolgen von Mobbing untersucht.
Dieter Wolke … verfolgte „den Werdegang von fast 1300 Kindern, die gemobbt wurden, selbst Mobbing ausübten, in beide Kategorien fielen oder ohne diese Probleme aufwuchsen“ und kam zu interessanten Ergebnissen.(1)
“Victims of childhood bullying, including those that bullied others (bully-victims), were at increased risk of poor health, wealth, and social-relationship outcomes in adulthood even after we controlled for family hardship and childhood psychiatric disorders”. (2)
Auf Deutsch heißt das kurz zusammengefasst: „So fiel es den gemobbten Probanden schwerer, Arbeits- und Freundschaftsbeziehungen aufrechtzuerhalten, außerdem litten sie als Erwachsene häufiger an schweren Krankheiten“.(1)
Zu ähnlichen Ergebnissen über Krankheitsbilder von Mobbing-Opfer kam schon „ein US-Forschungsteam um Dr. Shelley E. Taylor von der “University of California, Los Angeles”(3)

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„Mobbing ist immer auch eine Form der sozialen Zurückweisung und je nach Heftigkeit der Attacken kann es zu Entzündungsreaktionen kommen und so womöglich das Risiko für Arthritis, Asthma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen”. (3)
Bezweifelt werden darf jedoch die Aussage von Dieter Wolke zu den Mobbing-Tätern, dass diese keine Spätfolgen verspüren. „Wer Mobbing ausgeübt, es aber nicht selbst erlitten hatte, spürte später kaum negative Folgen“.
Ich stelle die These auf, dass die vielen Mobbing-Täter an Impotenz, Alterskrankheiten, sozialer Isolierung, perversem Sexualverhalten und geistiger Armut erkranken, was noch zu beweisen wäre. Es gibt aber auch kein Buch dessen Titel lautet: „Ich habe gemobbt und Menschen schikaniert und bin reich und glücklich geworden und dabei gesund und sexy geblieben“.

*http://www2.warwick.ac.uk/fac/sci/psych/people/dwolke/
1) http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/mobbing-drangsalierte-kinder-leiden-noch-als-erwachsene-1.1750045
2) http://www2.warwick.ac.uk/fac/sci/psych/people/dwolke/
3) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/10/11/mobbing-kann-zu-arthritis-asthma-und-herz-kreislauf-erkrankungen-fuhren/

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Mobbing-Film, „Look TV today“ oder Tatort Mobbing.

1. Januar 2012

Unter dieser Rubrik erscheinen 2012 möglicht alle Filme und Clips die 2012 erscheinen. Zu recht beginnt die ARD ihre Krimiserie „Tatort“ im Jahr 2012 mit dem Film „Mobbing zwischen Schweinehälften„, denn das Problem Mobbing frisst in der Zwischenzeit diese Gesellschaft von Innen heraus auf.(1)

Nicht umsonst hat Bundesrichter Thomas Fischer das Kernproblem von Mobbing mit dem Satz, „Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt“ so treffend beschrieben. (2)

Im Tatortkrimi „Mobbing zwischen Schweinehälften“ ist es die alleinerziehende Mutter Steffi Pietsch, leidenschaftliche Tierschützerin, die ihre Brötchen in einer Großschlachterei verdienen muss – Hartz IV lässt grüßen – die nicht mehr wegschauen will. Sie sieht im Laufe ihrer Tätigkeiten wie lebende Tiere abgestochen werden, Schlachtabfälle als Schnitzel und Bouletten auf unseren Tisch landen und weil sie nicht zu all dem schweigen will, dreht sie einen Film für das Internet. Und so beginnt dann wohl ihr Leidensweg oder die Erniedrigung bis in den Tod.

Ich denke es ist sehr gut, dass der erste Krimi 2012 in der wöchentlichen Tatort-Reihe mit „Mobbing“ als Inhalt beginnt und „Schweine“ eine wichtige Rolle spielen, denn sind nicht alle „Mobber oder Mobbing-Täter“ eigentlich nur „Schweine in Menschengestalt“?    „Look TV today„.

(Letzte Änderung 01.01.2015)

1)http://www.news.de/medien/855254748/tatort-mit-lena-odenthal-toedliche-haeppchen/1/

2)http://wp.me/puNcW-20G

Psychomobbing und Morddrohung in der katholischen Kirche

7. Oktober 2011

Wohin?

Die Zustände in den kirchenlichen Gemeinden passen sich wohl mehr und mehr dem der restlichen Gesellschaft an. Leider hat der Papst bei seinem Berlin Besuch am 22.09.2011 nicht das Problem Mobbing angesprochen, obwohl er von der „Selbstverbrennung von Henning. G.“ in Berlin gehört haben muss, oder der Informtionsdienst im Vatikan hat ein Problem.(1)

Und nun der Psychoterror in Österreich, Kopfing (*) gegen Pfarrer Andreas Skoblicki.  Er „gegenüber KATH.NET bestätigt, dass er bösartige Anrufe und Briefe und sogar Morddrohungen bekam. Ich konnte nicht arbeiten, von morgen bis Abend gab es nur noch Intrige“.(1)

Morddrohungen gegen einen Pfarrer sind wohl eine neue „Qualität des Hasses“ und offenbar für Mobbing-Täter heute ein selbstverständliches Instrument der Schikane

Die Lage vor Ort muss förmlich explodiert sein, „ich konnte nicht (mehr) arbeiten, von morgen bis Abend gab es nur noch Intrige(n)„, so der Seelsorger und nun haben ihn der Arzt vorerst „für mindestens 3 Wochen krank geschrieben, vermutlich dürfte er aber noch länger weg sein“.(2)    Gemobbt und bedroht wurde der Pfarrer wohl nicht nur durch „Menschen von außen“, sondern auch von „Pfarrmitglieder„. (3) Offenbar hat die katholische Kirche ein elementares Problem mit der „Nächstenliebe“ und dem sozialen Umgang in und unter den Pfarrgemeinden und der Umwelt.

Selbst der „Diözesanbischof Ludwig Schwarz“ spricht heute  „von einem regelrechten Mobbing„, aber er hat jedoch auch selber zur Eskalation des Konflikts vor Ort erheblich beigetragen. „Mit seiner Entscheidung den umstrittenen Pfarradministrator von Kopfing zuerst abzusetzen und dann doch im Amt zu belassen, hat der Bischof viele Gläubige vor den Kopf gestoßen“. (3)

Nicht angesprochen wird in vielen oder fast allen krichenlichen Informationsdiensten die Ursache für das Mobbing und die Morddrohungen. Pfarrer Andreas Skoblicki, ein „polnische(r) Geistliche(r)“, das riecht doch nach Rassismus pur und das in der Kirche, oder? Offensichtlich muss sich jetzt endlich auch die Bischofskonferenz  in einem Monat mit dem Thema Mobbing beschäftigen, nach dem Aufrufe zum „Boykott der Erstkommunion“ und Kirchenaustritte an der Wurzeln der Kirchengemeinde nagen und man mit weiteren ähnlichen Fällen wohl rechnet.(3)

Und für die Politiker in Österreich stellt sich erneut die Frage, warum haben sie die Petition Bürgerinitiative für ein Anti-Mobbing-Gesetz nicht umgesetzt, vielleicht würden dann endlich mal solche Fälle wir der des Pfarrers Andreas Skoblicki zu Ermittlungsverfahren führen und die Mobbing-Täter würden die Grenzen der Menschlichkeit spüren und akzeptieren. Vielleicht geschieht ja mal ein Wunder in der Katholischen Kirche und die Bischofskonferenz unterstützt die Petition der  Bürgerinitiative für ein Anti-Mobbing-Gesetz. (4)  

*http://de.wikipedia.org/wiki/Kopfing_im_Innkreis

1)http://wp.me/puNcW-1O0

2)http://kath.net/detail.php?id=33408

3)http://ooe.orf.at/news/stories/2504580/

4)http://wp.me/puNcW-1R7

Mobbing-Opfer Hildegard Hamm-Brücher wurde vier Jahre lang im Bundestag fertig gemacht

5. Oktober 2011

Man braucht sich nicht zu wundern, dass unsere „Wellness-Politiker“ im Bundestag das Thema „Mobbing“ scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, schließlich wird im Bundestag genauso gemobbt wie sonst wo im Lande. Der Fall des „Fäkalexperten“ und Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) ist da nur ein weiterer Beweis für die Aussage, der Bundestag kann sich auch in Mobbing-Center umbenennen. (1)

Was es heißt, wenn man seine Würde und das Recht auf ein „Gewissen“ nach Artikel 38 unseres Grundgesetzes verliert, hat die liberale Politikerin Hildegard Hamm-Brücher (2) vier Jahre erlebt. Sie wurde wegen ihrer Gewissenentscheidung gegen das „Giermachtduo Genscher/Kohl“ vier Jahre lang dem „liberalen Strafvollzug“ ausgesetzt. (3) 

Letztendlich können wir nur noch auf die EU-Gesetzgebung hoffen, denn wenn selbst „Genosse Thierse“ von der SPD Probleme mit dem GG und Gewissen hat (3), dann versteht man was Maxim Biller mit der „Ossifizierung des Westen“ gemeint hat.(4) Von uns Bürger kann der Weg im Kampf gegen Mobbing deshalb nur noch über die EU gewonnen werden, zu viele Mobbing-Täter sind bei und in Amt und Würde.(5)

1)http://wp.me/puNcW-1R1

2)http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_Hamm-Br%C3%BCcher

3)http://player.zdf.de/zdf/mediathek/miniplayer/index.html?mediaID=1456178&time=67.8&mediaType=video&initialIndex=0

4)http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-ossifizierung-des-westens-deutsche-deprimierende-republik-1920987.html

5)http://wp.me/puNcW-1R7

Mobbing bis zum Mord, warum musste Mirco sterben, Teil 4?

23. September 2011

MobbingHeute nun kommt im Fall Olaf H. ein Gutachter zu Wort, war es noch vor ein paar Tagen die Theorie, der Mörder von Mirco sei gar nicht der Täter (1), ist er es laut Gutachten doch.

Der Gutachter bestätigt folgendes, Olaf H. ist der Täter, er ist gefährlich Pervers veranlagt, voll Schuldfähig, ein Sadist und habe eine sehr hohe Intelligenz. (2) „Der Gutachter bescheinigte dem Angeklagten einen überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten von 138. Damit gelte er als hochbegabt“.(3)

Laut dem Gutachter Martin Albrecht  hätten „Belastungen im Beruf …. vermutlich zum Durchbruch seiner perversen Fantasien geführt, die sich dann in der Tötung des Jungen entladen hätten, sagte der psychiatrische Sachverständige Martin Albrecht“, schreibt die Berliner Mottenpost, auch Morgenpost genannt.

Was die Belastungen, man beachte bitte das Plural, waren, erfahren wir nicht. Auch ist das „vermutlich“ für ein Gutachten dürftig, offenbar versucht Albrecht mit allen Mitteln das Wort Mobbing zu umgehen. Es wäre nun wirklich Zeit, der Richter am Krefelder Landgericht würde dem unwürdigen Schauspiel ein Ende bereiten und einen Experten mit einem Gutachten beauftragen, den alle kennen, den Profiler Thomas Müller.

Den nach jetzigem Kenntnisstand war Olaf H. eine tickende Zeitbombe, pervers, sadistisch und voller „Allmachtsfantasien“ die im Fall Mirco „demütigen, unterdrücken und missbrauchen wollen“, also eine „eine „gesunde Normalperson“ laut Gutachter Martin Albrecht.(2) „In sozialer Hinsicht sei er ansonsten völlig unauffällig, habe ein geregeltes Familienleben gehabt, sei beruflich ehrgeizig gewesen“. (3)

Zum Ausbruch seiner Allmachtsfantasien kam es durch „Stress oder Belastungen“ auf seiner Arbeitsstelle und was diese waren, erfahren wir nicht. War also doch Mobbing die „Zündschnur an der menschlichen Zeitbombe Olaf H.“ und Mirco war nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Wie oft sind wir eigentlich zur falschen Zeit am falschen Ort? Ist nicht jedes Mobbing-Opfer zur falschen Zeit am falschen Ort und sind nicht alle Mobbing-Täter voller perverser, sadistischer Allmachtsfantasien, also „gesunde Normalpersonen?“

„Der Prozess wird am kommenden Montag mit den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung fortgesetzt, das Urteil soll am Donnerstag verkündet werden“. (3)
1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/19/mobbing-bis-zum-mord-warum-musste-mirco-sterben-teil-3/

2)http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1773452/Gutachter-nennt-Olaf-H-sadistisch-perversen-Taeter.html

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13621718/Gutachter-nennt-Olaf-H-sadistisch-perversen-Taeter.html

3)http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/13757270-mircos-mutmasslichen-moerder-perverser-sadist.html#.A1000107

Hetz-Internetportal Isharegossip.com weiter aktiv

30. März 2011

Mobbing- und Suizid-Opfer Joel, 13 Jahre

Nicht mehr aktuell ist die Meldung auf Welt-Online, dass man über Google die Internetseite erhält, diese Sperre scheint erfolgreich zu sein.  „Google und Co. zeigen Mobbing-Seite immer noch an“. (1)

Doch wenn man mit zwei Schritten am Ziel ist, Kopie, Menüleiste einfügen und schon ist man drin in dem „Mülllabour“ der Mobbing-Täter, stellen sich doch viele Fragen an den Staatsanwalt. Insbesondere wenn man Einträge wie diese findet, dann versteht man nur zu gut, warum Schüler, Lehrer und Eltern nicht locker lassen, bis die ganze Seite platt ist und zwar zu Recht. So etwas muss generell gesperrt werden, Schweden sollte an an Facebbook sich ein Beispiel nehmen. „Antisemitismus, Facebook löscht israelfeindliche Seite im Internet“. (2)

„Thüringen -> Jena -> Schulen -> Otto-Schott-Gymnasium   28.03.2011 20:08:31. (Es folgt der volle Name des Mobbing-Opfer, den ich natürlich hier weglasse) Sie ist das absolut behindertste Mädchen der ganzen Schule und der ganzen WElt. Mädchen du bist so hässlich mit deiner Affenfresse, dein Vater hätte lieber hinter den Ofen wixxen sollen. Dein Arsch ist so fett wie ein ganzer Sattelschlepper. Du gehörst eigentlich nur mal so richtig in deinen fetten Kotkoffer von einem Bullen gebumst. Wie hässlich kann man denn nur sein. Irgendjemand hat echt vergessen dich „duschen“ zu schicken und damit du dabei tiefeinatmest. Mädchen irgendwann bist du sowas von wie fällig. Du verficktes Drogenopfer. Du bist das armutszeugnis in Person. Ich schwöre dir NIEMAND fickt mit DER FAMILIE. AUCH DU NICHT. MERK DIR DAS Du bist echt das größte Stück scheiße was Deutschland je gesehen hat. MFG DIE FAMILIE“ (2)

Und Jugendliche sind doch nicht unerfahren im Umgang mit dem PC und finden von Internetseiten, sie wissen wie man so was macht. Warum wird also das Internetprotal bitte nicht ganz geschlossen, man kann doch mit schwedischen Polizei* reden, oder nicht? Der Eintrag, den ich ober auf dieser Cyber-Mobbing-Seite gefunden hat, zeigt doch, hier soll nur fertig gemacht und Hass veröffentlicht werden.

Anmerkung: Die übelsten Beschimpfungen stehen nur eine Woche auf dieser Seite und werden dann gelöscht, man soll solche Mobbing-Attacken, die in Deutschland Gang und Gebe sind, nicht auch noch unterstützen.

*Schweden gegen Mobbing

1) http://www.welt.de/vermischtes/article13004727/Google-und-Co-zeigen-Mobbing-Seite-immer-noch-an.html

2)http://www.welt.de/politik/ausland/article13009307/Facebook-loescht-israelfeindliche-Seite-im-Internet.html

28-jährigen Zeitarbeiter verliert trotz brutalem Mobbing vor Gericht

5. März 2011

Für Mobbing-Opfer beginnt meist vor Gericht erst der härteste Opferweg, der viele an der Gerechtigkeit in diesem Lande zweifeln lässt und zwar zu recht. Der Fall des 28-jährigen Zeitarbeiters im Hause  des Donauwörther Hubschrauber-Herstellers Eurocopter zeigt drei Dinge, die es fast allen Mobbing-Opfer schwer macht, vor einem Amtsgericht erfolgreich eine Mobbing-Klage einzureichen.

Meist sind es die  Arbeitsverhältnisse die ein Mobbing-Opfer ausgrenzen vom Rechtsanspruch auf Gerechtigkeit, Achtung der Würde und der Gesundheit. Zeitarbeiter, Hartz IV-Malocher und die Angst der Zeugen vor Repressalien – sonst bin ich ja das nächste  Opfer – lassen Mobbing-Opfer oft schon zu Beginn der rechtlichen Auseinandersetzung scheitern oder resignieren.

Nun hatte der 28-Jährige Zeitarbeiter Glück im Unglück, dass der Mobbing-Täter, ein 40-jähriger Gruppenleiter schon beim Staatsanwalt wegen 30-fachen Diebstahl angezeigt war und das Amtsgericht Nördlingen ihn deswegen auch zu einer „Bewährungsstrafe verurteilt“ hat. (1)

Doch bei der begangen Körperverletzung, die doch sicherlich schwerer wiegt als der Diebstahl einer Sache, blockte der Richter ab. „Zwei Gründe sprachen laut Richter Helmut Beyschlag und den beiden Schöffen gegen eine Verurteilung: Von den zehn vernommenen Zeugen wollte kein Einziger etwas von Mobbing und Fußtritten mitbekommen haben. Zudem seien Restzweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers und Nebenklägers aufgekommen – so habe er trotz schwerer Knie- und Schienbeinverletzungen keine Schmerzenslaute von sich gegeben und sich mit seinem Vorgesetzten vertraut gezeigt, zum Beispiel durch eine Fahrgemeinschaft“. (1)

Wer also nicht weint und jammert hat schon mal verloren, das sollte man sich merken. Nicht erklären konnte der Richter aber, woher nun die schweren „Knie- und Schienbeinverletzungen“ kommen. Die Zeugen scheinen wohl Angst um ihren Arbeitsplatz zu haben, denn sonst kann man ihr Verhalten nicht verstehen, und Zeitarbeiter sind es auch nicht, schätze ich mal, so dass hier der typische Konflikt zwischen Stamm- und Fremdbelegschaft vorliegt, es ist ja keiner von uns.

Glück jedoch hat der Zeitarbeiter, was man auch nicht anders nennen kann, wenn man weiß, wie Staatsanwälte mit Mobbing-Anzeigen umgehen. Seine Staatsanwaltschaft scheint wegen der brutalen Verletzungen wohl nicht locker zu lassen, was nur zu begrüßen ist. „Die Staatsanwaltschaft will jetzt beim Amtsgericht Nördlingen gegen das Urteil Berufung einlegen. Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai erklärte gegenüber unserer Zeitung, er sähe den 28-jährigen Zeitarbeiter nach wie vor als glaubwürdig an. Die Berufung könne er erst detailliert begründen, wenn ihm das ausformulierte Urteil vorliege“. (1)

Staatsanwältin Simone Hacker hatte vor Gericht in ihrem Plädoyer bekräftigt, dass der mutmaßlich Geschädigte die betreffenden Situationen glaubhaft und detailliert nachgestellt hatte: So etwas kann man sich nicht ausdenken.“(1)

Doch gibt es auch leider einen Knackpunkt an dem ganzen Berufungsverfahren, an dem auch schon vor den Arbeitsgerichten „Hunderttausende“ von Mobbing-Opfern gescheitert sind, die Geldfrage. Und hier zeigt sich einmal mehr, was einem Mobbing-Opfer zusätzlich droht, wenn er sein Recht einklagt, der finanzielle Ruin als Lohn für den Anspruch auf Gerechtigkeit und hier stimmt ja nun eindeutig etwas nicht an unserem Rechtssystem.

„Der Vertreter des Nebenklägers und mutmaßlichen Opfers, Rechtsanwalt Günther Kretzinger aus Donauwörth, erklärte gegenüber unserer Zeitung, er habe noch nicht entschieden, ob er in Berufung gehen wolle oder nicht. Kretzinger sieht das Risiko eines zusätzlichen finanziellen Aufwandes für seinen Mandanten, wenn der Fall vor dem Landgericht Augsburg mit allen Zeugen neu aufgerollt wird. (1)

Wahrscheinlich wird deshalb der Zeitarbeiter aufgeben müssen, was letztendlich heißt, bei uns gibt es nach dem gestz nur Gerechtigkeit, wenn man reich ist, traurig waber wahr. Und schon der Fall bei den Wiener Linien hat gezeigt, das Gewerkschaften da auch nicht ausreichen, auch wenn es Unterschiede zwischen der Gerichtsbarkeit in Österreich und Deutschland trotz EU gibt. „Außerdem hätten ihm ÖGB und AK Rechtshilfe verweigert. Ohne meine Rechtschutzversicherung hätte ich es daher nie mit dem Riesen Wiener Linien aufnehmen können.“ (2)

Aber welcher Zeitarbeiter kann sich bei den Einkommen schon eine Rechtsschutzversicherung leisten? Und welche Gewerkschaft vertritt schon seine Interessen, außer bei Talk-Shows? Interessant ist der Fall in jeder Hinsicht und es wäre von großem Interesse, wie zum Beispiel der Münchener Top-Profiler und Kriminalpsychologe Thomas Müller die Lage beurteilt, doch umsonst arbeite der auch nicht. (2)

Und nun kann mn wieder die Frage stellen, die wir nun schon seit jahren in der Mobbing-Opfer-Szene stellen, warum haben dir keine Stiftung, die die finanziellen Kosten eines Gerichtsweges von A bis O für Opfer von Mobbing übernimmt. So lange nämlich dieses problem nicht gelöst ist, werden wir keine Änderung in der Gesetzesgrundlage per Musterurteile hinbekommen, oder wer hat eine andere Lösung.

Aber der Fall des 28-jährigen Zeitarbeiters zeigt auch, dass bei es bei uns und in Europa mit der Demokratie in der Arbeitswelt noch vieles fehlt. Und so lange das so ist, müssen wir uns einfach Fall für Fall isoliert und ohne Hilfe wehren, so gut es eben geht. Am Ende bleibt und wenisgtens morgens der Blick in den Spiegel und die Gewißheit, ja ich habe mich gewehrt auch wenn ich letztendlich an der Ungerechtigkeit unseres Rechtssystem gescheitert bin, dass im Falle eines Falles immer für den Täter sich entscheidt und nicht im Zweifelsfall für das Opfer.

Und so lange das so ist, werden wir Opfer weiter leiden und die Mobbing-Täter dürfen auch noch brutaler werden, im Schutz der Justiz, armes Deutschland, armes Europa.

1)http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Berufung-im-Mobbing-Verfahren-id13780766.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/02/23/wiener-mobbing-opfer-erhalt-sechsstellige-brutto-summe/

Mobbing-Täter brauchen keinen Test zu machen, warum?

6. Januar 2011

Zu recht werden die vielen Weichspüler und Mobbing-Vereine kritisiert, die immer wieder nur die Opfer von Mobbing einem Psycho-test unterwefen wollen. In Hamburg kamen sogar einige auf die Idee, Mobbing-Opfer in Kategorien einzuteilen um ihnen nachzuweisen, eigentlich seid ihr Opfer selber schuld.

In einem interessanten Artikel zum Zustand unserer Manager und Elitefanatiker hat Frauke Haß in der Frankfurter Rundschau eine interessante Diskussion begonnen, die da heißt, wieso passen viele Bänker  und  Manager in das Psychopathenraster. Niederlassungs- Abteilungs- oder Filialleiter und so weiter kann man ohne Probleme  hinzufügen. Klar ist, ein Psychopath hat eine antisoziale Persönlichkeitsstörung so wie die Mobbing-Täter.

Nedopil nennt drei wesentliche Komponenten, die den Psychopathen kennzeichnen: Er ist emotional kalt, kennt keine Gefühle und kein Mitgefühl, wird leicht gewalttätig; er ist impulsiv, berücksichtigt die Folgen des eigenen Handelns nicht, braucht den Kick, um sich wohlzufühlen, bricht früh die Regeln, schüchtert andere ein (Bullying), hat einen Machttrieb; statt zur Arbeit zu gehen, läuft er aus einer plötzlichen Eingebung heraus einer schönen Frau nach oder fährt in den Urlaub; er lernt nichts aus Strafen, kennt keine Reue, kein Schuldgefühl.“(1)

Von daher wäre es nun an der Zeit, mal ganz gezielt per Untersuchung sich der Gruppe der Mobbing-Täter anzunehmen und Thearpieformen für diese Psychopathen zu entwickeln. Auch sollte die Kaste der Richter, insbesondere die der Arbeitsrichter in diese Untersuchung mit einbezogen werden. Zeit, dass unsere Politiker handeln, das Problem Mobbing zerfrisst diese Gesellschaft mehr und mehr.

1)http://www.fr-online.de/wissenschaft/der-grosse-manipulator/-/1472788/3099086/-/item/0/-/index.html

Mobbing-Opfer mit Abführmittel durch Betriebsräte geschädigt

30. September 2010

Mobbing-Täter schrecken heute Dank der laschen Gesetzgebung in dieser Republik vor nichts mehr zurück. So begann am 15.07.2010 ein vor dem Amtsgericht Erlangen, der es in sich hat.

Angeklagt sind vier MitarbeiterInnen  einer Firma in Eckental (Landkreis Erlangen-Höchstadt)(1), die einen Kollegen fertig machen wollte. So haben sie  einem Kollegen heimlich Abführmittel in seine Cola geschüttet.

Das Mobbing-Opfer, das „ahnungslos seine Cola trank, erlitt Magenkrämpfe, Übelkeit und Durchfall. In der Nacht brach er mit Kreislaufproblemen zusammen. Laut Staatsanwaltschaft sollen die vier Angeklagten ihren makabren Scherz ein zweites Mal wiederholt haben, da der Kollege am nächsten Tag wieder zur Arbeit erschien“. (1)

Es handelt sich bei den vier Tätern um Frauen im Alter von 33, 40 und 52 Jahren und den 53-jährige Hauptverdächtigen.(2) Und noch einen drauf setzt die Staatsanwaltschaft, die von einem „angespanntes Arbeitsverhältnis zwischen den Kollegen“ spricht. Aber dennoch kann die Staatsanwaltschaft laut ihrer Sprecherin Antje Gabriels-Gorsolke „Mobbing nicht bestätigen“. (2)

Und das Problem der Staatsanwälte in Deutschland im Umgang mit Mobbing kennen wir leider nur zu gut, handele nie im Interesse der Opfer sondern mache es möglichst vor Gericht noch fertig. „Die Tat“ an für sich kann laut StGB „mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft werden“. (2)

Der Hintergrund ist noch dubioser und asozialer, als man ahnen kann. Das Opfer hatte „vor geraumer Zeit einen leitenden Posten in der Firma übernommen“ den auch gerne eine der mobbenden Betriebsratsvorsitzenden haben wollte. Der Neid war bei dem Betriebsratsmitglied so groß, dass er drei andere noch fand, die sein Treiben unterstützt haben. Leider wurde die Gewerkschaft nicht mitgeteilt, aus dem die asozialen Betreibsratsmitglieder kommen. Kaum zu glauben, was aus einem so wichtigen Instrument der Arbeitswelt wie dem Betriebsrat im Jahr 2010 geworden ist.

Da wird weder auf das Verfassungsgut Gesundheit (Artikel 2, GG) Rücksicht genommen, noch auf die Pflicht eines Betriebsrates, Arbeitnehmer vor gesundheitlichen Schäden zu schützen. Die Habgier ist neben dem Hass in der Arbeitswelt wohl heute zum Tatfaktor Nummer Eins geworden, traurig aber wahr.

1)http://www.lto.de/de/html/nachrichten/1476/Abfuehrmittel-in-der-Cola/

2)http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-bayern/abfuhrmittel-in-cola-gekippt-1.38224?searched=true

Das System-Mobbing des Herrn Thilo Sarazzin, Teil 6

8. September 2010

„Mobbing in der öffentlichen Verwaltung ist kein Kavaliersdelikt, das müssen auch die Senatoren begreifen, sagt der Grüne Abgeordnete Thomas Birk„. (1)

Doch da kennt Thomas Birke nicht die Hartnäckigkeit, mit dem ein Thilo Sarazzin sein System-Mobbing verteidigt, genauso wie sein gentechnische Forschungserkenntnisse zur Vererbbarkeit von Klugkeit oder wie er es nennt, Intelligenz.

„Es könne nicht sein, dass wie im Fall dreier Mobbingopfer im Finanzamt für Fahndung und Strafsachen sowie im Finanzamt Treptow-Köpenick der Finanzsenator nur sarkastische Bemerkungen wie wer gut bezahlt werde, müsse das auch aushalten übrig habe.“ Der Finanzsenator der dies sagte hieß damals und heute auch noch, Thilo Sarazzin und ist Nochmitgleid der SPD. Was für ein Menschenbild hat dieser Sprößling einer Hugenottenfamilie väterlicherseits.*(2)

Offenbar hat ihm der Nichtkonsum von guten Radiosendungen doch sehr gefehlt, denn seine Aussagen zu Arbeitsbedingungen scheinen denen aus dem 18. Jahrhundert in Manchester zu enstrpechen. Und dabei wäre Radio oder Fernsehen für ihn doch so wichtig gewesen, da er sich selber als „stink faul“ bezeichnete. (2)

Übrigens is sein Lebenslauf mit Merkmalen gekennzeichnet, die wohl typisch für Mobbing-Täter sein dürften. Er beleidgt gerne und provoziert mit selbstgebastelten Theorien sein Umgebung bis zum Abwinken und darüber hinaus. Er ist rechthaberisch und ein schlechter Rhetoriker, eckt gerne an um damit Aussehen zu erregen.

Zurück jedoch zu der Umfrage zu Mobbing in der Verwaltung vom Berliner Senat aus dem Jahre 2008, die leider nie veröffentlicht worden ist. Es ist auch unklar, wer die Studie durchgeführt hat.

Klar ist nur, es gab beim Finanzamt für Fahndung und Strafsachen sowie im Finanzamt Treptow-Köpenick mehrere Mobbinfälle, und dies in Behörden, für die Thilo Sarazzin, dem ungekrönten Napoleon vom Golfclub Wannsee, die Fürsorgepflicht hatte. Doch Genosse Sarazzin wollte Mobbing wohl nicht zur Kenntnis nehmen, einfach Wegschauen, wie so viele Politiker.

„Mit der Meinung, dass das Thema Mobbing in der öffentlichen Verwaltung nach wie vor ein Tabu-Thema ist, steht Birk nicht allein da. Hauptpersonalrat wie auch die anderen im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen sind sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht“. (1)

Gegenpositionen, die Sarazzin eigentlich zur Kenntnis nehmen musste und auch hätte einschreiten sollen. Denn seit 2002 hat der Bundesgerichtshof in seinem UrteilAz.: III ZR 277/02 vom 1. August .. festgelegt. “ Mobbt ein Vorgesetzter im öffentlichen Dienst die ihm unterstellten Mitarbeiter, so kann dafür grundsätzlich der Dienstherr haftbar gemacht werden. Grund dafür sei der Umstand, dass der Vorgesetzte in diesen Fällen nicht privat, sondern hoheitlich tätig sei“. (3)

Mobbing-Verbot

Warum also der Hauptpersonalrat nicht vor Gericht ging und Sarazzin verklagt hat, versteht man nur, wenn man weiß, das in Berlin die „Landschaftspflege“ Konjunktur hat seit etwa 1970-1975. Der Fall Ralf Hillenberg ist nur ein Indiz aus der Neuzeit dafür.

 „Im Senat ist nach Ansicht des Staatsekretärs beim Innensenator, Thomas Härtel, der Sinn einer Dienstvereinbarung und einer Anlaufstelle strittig. Viel mehr sei es wichtig, Ansprechpartner in den Verwaltungen anzubieten und Mitarbeiter und Führungskräfte zu schulen“. (2) Offenbar will Härtler damit alte Dienstvereinbarungen wie die zwischen der Senatsverwaltung für Bildung usw. und dem Gesamtpersonalrat aus dem Jahre 2003 unterlaufen. (Dienstvereinbarung „Umgang mit Mobbinghandlungen„) (4)

Und man wird den Verdacht nicht los, dass bei jedem neuen Mobbing-Fall im Berliner-Mobbing-Dschungel der Behörden die überführten Vorgesetzten einfach eine neue Instanz zu installieren versuchen, um vom Problem der Fürsorgepflicht eines Dienstherren abzulenken.

Hier erkennt man die Methode Sarazzin, die er auch bei seiner Integrationsphiloshie immer wieder anwendet.(2)Mal Provokatuer, dann wieder Ruhepause und der näschte Anriff folgt, im Notfall mit einer genentischen Do-It-Yourself-Philosphie a al Stammtisch.

Und hier muss man fragen, wie kann es sein, dass unter einem sogenannten rot-roten Senat so viel Pfusch und Unfähigkeit im Umgang mit Mobbing-Prävention und Aufklärung sowie der Einführung von Antimobbing-Regelungen stattfinden konnte und stattfindet? Was wollen eigentlich SPD und dieLINKE?

1)http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article187084/Umfrage_zu_Mobbing_in_der_Verwaltung.html

* (2) Thilo Sarraz in ist der Sohn eines Arztes, der aus einer hugenottischen Familie stammt, die aus Burgund über Genf nach Westfalen kam. Die Mutter stammt aus einer Familie früherer westpreußischer Gutsbesitzer.[2][3] Sarrazin wuchs in Recklinghausen in einem Achtpersonenhaushalt ohne Radio oder Fernseher auf.  http://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin

3)http://www.stern.de/wirtschaft/job/gerichtsurteile-schikane-am-arbeitsplatz-536130.html

4)http://www.dbb-berlin.de/mobbing/dienstvereinbarung_mobbing.pdf