Posts Tagged ‘Bullying’

Jay Corey Jones, 17 Jahre alt, Mobbing-Opfer und homosexuell wählte den Freitod

11. Mai 2012

Eine dieser Geschichten die einem nur das Fürchten lehren kann. Jay Corey war gerade mal 17 Iahre alt und schon ist sein Leben zu Ende, vorbei und Aus.

Mit 16 hat Corey sich  bei seinem Vater geoutet und war seitdem um „einiges Glücklicher als zuvor“.(1) “Ich sah den Unterschied als ich ihn Lächeln sah, und nicht mehr deprimiert war, so Jay Strader „der Vater. „Für mich und ihn war dies eine Erleichterung, obwohl es für mich schwierig war.”(1)

Doch Jay Corey hat nicht mit dem Mob gerechnet. „Nach seinem Coming Out war Corey jedoch ständig Mobbing in der Schule ausgesetzt, er bekam eine „Depression ….  und er begann sich zu distanzieren“, meint sich zurückzuziehen in sich selbst.(1)

Jay'Corey Jones , 17 Jahre

Jay’Corey Jones , 17 Jahre

„The bullying they endure from their peers at school and in cyberspace is only exacerbated by the bullying they see from adults in the news and on the Internet.  Bullying directed specifically at the LGBT community“. (2)

Und Jay Corey war ein ideales Opfer, denn er hatte sogar eine Facebook-Seite. „Corey war Mitglied der Hochschul-Homosexuellen-Heterosexuellen Vereinigung. Auf dem Titel-Foto seiner Facebook-Seite stand Homosexuell & Stolz.”(3)

Sonntagnacht dann konnte Jay Corey dem letzten Gedanken so vieler Mobbing-Opfer nicht mehr entfliehen, die eine junge Koreanerin so beschrieb: Ich möchte das alles ein Ende hat. Jay Corey sprang von einer Brücke in der Nähe seiner Schule in den Tod.

„Bullying because of his sexual orientation played “a big part” in the suicide of a 17-year-old Century High School student on Sunday, according to the boy’s father“. (3)

Anmerkung: Es wundert einen nicht, wenn man dann erfährt, dass der Republican presidential candidate Romney als Lord of the Flies in seiner Schüler- und Studentenzeit Mitschüler wegen angeblicher Homosexualität schikaniert und gemobbt hat. Schließlich hat sich nur Barak Obama für die volle Gleichberechtigung der lesbischen und schwulen Bügerinnen und Bürger in den USA ausgesprochen. (4)

„The interview came on the heels of a Washington Post report that detailed Romney’s behavior as a student at the Cranbrook School, a prestigious institution in Bloomfield Hills, Mich. In the article’s most explosive revelation, multiple classmates of Romney’s recall how he led a group of students that forcibly cut the hair of John Lauber, a student who was thought to be gay„. (4) 

1)http://news.de.pride-out.net/?p=977

2)http://ronkemp.blogspot.de/2012/05/his-friends-called-him-corey-jaycorey.html

3)http://www.postbulletin.com/news/stories/display.php?id=1496001

4)http://www.huffingtonpost.com/2012/05/10/mitt-romney-bullying-lord-of-the-flies_n_1507757.html

Haylee (14) und Paige (14), Mobbingopfer begehen Selbstmord

22. April 2011

Paige und Haylee, 14 Jahre alt

Unfassbar was sich im US-Staat Minnesota in der Kleinstadt Marshall zugetragen hat. Die beiden 14 jährigen Schülerinnen Haylee und Paige gehen freiwillig in den Tod um dem alltäglichen Albtraum „Mobbing“ an ihrer Schule zu entgehen.

Während ihre Eltern meinten, die beiden Schülerinnen seien zu einer Pyjama-Party,  haben sich die beiden erhängt, eine Methode des Suizids, die immer öfters bei Mobbing-Opfer auftritt. Grund für den gemeinsamen Selbstmord war Mobbing. Unglaublich wenn man liest, dass viele von den Mobbing-Attacken gegen die beiden Freundinnen wussten.

„Neben den Leichen der beiden Mädchen lagen kurze Abschiedsbriefe. Die 14-Jährigen waren demnach offenbar durch Mobbing in ihrer Schule zu der Verzweiflungstat getrieben worden. Anzeichen für ihre Lage soll es genügend gegeben haben, doch niemand habe ihnen ausreichend Beachtung geschenkt…“ (1)

„Paige wurde am Mittwoch bestattet, Haylee einen Tag später. Sie hatte sich gewünscht, in einem rosafarbenen Sarg beerdigt zu werden und dass die Trauergäste Rosa tragen“. (1)

Niemand soll in der Lage gewesen sein den beiden Schülerinnen zu helfen, man kann nur hoffen dass der Staatsanwalt gegen die Schulleitung ermittelt. Und man kann nur hoffen, dass die Eltern der beiden Mädchen bei ihrem Vorhaben Unterstützung finden, wenn sie gegen Mobbing an der Schule vergehen wollen. (2)

„The family of a Marshall teenager who was part of an apparent „suicide pact“ says bullying may have figured in her tragic decision„(2)

1)http://relevant.at/chronik/usa/117168/doppel-selbstmord-usa-mobbing-schule.story

http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Doppel-Selbstmord_aus_Verzweiflung_ueber_Mobbing_in_der_Schule.html?cid=30063552

http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Doppel-Selbstmord-in-USA-wegen-Mobbing-in-Schule.html?article=eGMmOI8V5X0pTXGYXXzviXNcf5WS9DOA9Sekzkf&img=&text=&mode=

http://www.n-tv.de/panorama/Freundinnen-sterben-gemeinsam-article3165611.html

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13240944/Zwei-Maedchen-toeten-sich-wegen-Mobbings-in-der-Schule.html

2)http://www.kare11.com/news/article/920120/14/Marshall-suicides-raise-questions-over-bullying

http://www1.cw56.com/news/articles/national/12004112047814/

Mobbing-Täter brauchen keinen Test zu machen, warum?

6. Januar 2011

Zu recht werden die vielen Weichspüler und Mobbing-Vereine kritisiert, die immer wieder nur die Opfer von Mobbing einem Psycho-test unterwefen wollen. In Hamburg kamen sogar einige auf die Idee, Mobbing-Opfer in Kategorien einzuteilen um ihnen nachzuweisen, eigentlich seid ihr Opfer selber schuld.

In einem interessanten Artikel zum Zustand unserer Manager und Elitefanatiker hat Frauke Haß in der Frankfurter Rundschau eine interessante Diskussion begonnen, die da heißt, wieso passen viele Bänker  und  Manager in das Psychopathenraster. Niederlassungs- Abteilungs- oder Filialleiter und so weiter kann man ohne Probleme  hinzufügen. Klar ist, ein Psychopath hat eine antisoziale Persönlichkeitsstörung so wie die Mobbing-Täter.

Nedopil nennt drei wesentliche Komponenten, die den Psychopathen kennzeichnen: Er ist emotional kalt, kennt keine Gefühle und kein Mitgefühl, wird leicht gewalttätig; er ist impulsiv, berücksichtigt die Folgen des eigenen Handelns nicht, braucht den Kick, um sich wohlzufühlen, bricht früh die Regeln, schüchtert andere ein (Bullying), hat einen Machttrieb; statt zur Arbeit zu gehen, läuft er aus einer plötzlichen Eingebung heraus einer schönen Frau nach oder fährt in den Urlaub; er lernt nichts aus Strafen, kennt keine Reue, kein Schuldgefühl.“(1)

Von daher wäre es nun an der Zeit, mal ganz gezielt per Untersuchung sich der Gruppe der Mobbing-Täter anzunehmen und Thearpieformen für diese Psychopathen zu entwickeln. Auch sollte die Kaste der Richter, insbesondere die der Arbeitsrichter in diese Untersuchung mit einbezogen werden. Zeit, dass unsere Politiker handeln, das Problem Mobbing zerfrisst diese Gesellschaft mehr und mehr.

1)http://www.fr-online.de/wissenschaft/der-grosse-manipulator/-/1472788/3099086/-/item/0/-/index.html

US-Präsident Barack Obama gegen Mobbing aktiv

26. Oktober 2010

Tyler Clementi

Während bei uns Politiker „Zuwanderung“ spielen, zeigt ein Präsident wie Obama, dass er gegen Mobbing oder Bullying ist. Es ist nicht verwunderlich, dass ausgerechnet ein Demokrat und Friedensnobelpreisträger wie der US-Präsident Barack Obama gegen Mobbing und Homophobie sich zur Wehr setzt, während bein uns Bundespräsident Wulff und Kanzlerin Merkel schweigen.(1)

In der Medienkampagne in den USA gegen die Verfolgung junger Homosexueller durch Cybermobbing – sinnigerweise nennt sich die Kampagne „It Gets Better Protect“ – wehren sich Stars aus Musik, Film und Politik gegen Cybermobbing, insbesondere gegen die Bullying-Attacken gegen „Young Gays“ wie  Tyler Clementi (18) oder Asher Brown (13). (2)

Es zeigt aber auch, dass Präsident Obama sich um Tagespolitik und soziale Belange seiner Bürger kümmert, während man bei uns Politiker in Amt und Würde nur noch in Talks- und Kochshows, auf Reisen sowie in Nebenjobs wieder findet, traurig aber wahr.

Speaking from the White House, Barack Obama said: I don’t know what it’s like to be picked on for being gay.But I do know what it’s like to grow up feeling that sometimes you don’t belong. It’s tough. We’ve got to dispel this myth that bullying is a rite of passage, that it’s some inevitable part of growing up.“(3)

Bei uns hat nicht einmal der FDP-Chef und Außenminister Guido Westerwelle den Mut die US-Kampagne It Gets Better Protect zu unterstützen, warum auch, er muss sich ja um die Erhöhung einer so wichtigen Steuer wie die der Tabaksteuer im Interesse einer der größten Lobbyistenverbände kümmern. Das ist eben der feine Unterschied zwischen Demokraten in den USA und Deutschland.

1)http://www.itgetsbetterproject.com/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/10/06/selbstmord-des-18-jahrigen-tyler-clementi-nach-cyber-mobbing/

http://www.theatlanticwire.com/opinions/view/opinion/Gay-Teen-Suicide-Sparks-Debate-Over-Cyber-Bullying-5243

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/10/06/selbstmord-des-18-jahrigen-tyler-clementi-nach-cyber-mobbing/

3)http://news.sky.com/skynews/Home/World-News/Gay-Bullying-Barack-Obama-Backs-ItGetsBetterProject-After-Teenage-Suicides/Article/201010415770764?f=rss

http://derstandard.at/1287099777963/Obama-unterstuetzt-Anti-Selbstmord-Kampagne-der-Schwulenbewegung

Hartz IV-Jugendliche werden im Landkreis Starnberg gemobbt

7. Oktober 2010

Man mag es Konsumwahn nennen oder eben Anpassung an das Umfeld, wer keine Kohle hat und Eltern die arm sind, der hat weder „schicke Kleider (noch) reichlich Taschengeld“ und das ist bei Jugendlichen wichtig. Im Landkreis Starnberg mehr als anderswo, weiß der Starnberger Jugendamtsleiter Bernhard Frühauf.

Denn wer in der Schule bei diesen Dingen nicht mithalten kann, wird nicht akzeptiert. Oft genug komme es zu Reibereien, manchmal sogar zu Mobbing, wenn die Reichen den Armen nicht mehr helfen wollen oder sie gar schikanieren„. (1)

Schon längst versuchen wir bei Mobbing die USA zu überholen um Mobbing-Weltneister zu werden. „Everyone knows that bullying is at epidemic levels in the United States. What we don’t know is what we can do about it“. (2)

Bullying…why are we so shocked that kids are doing this today, isn’t it really an emotional problem of the child being bullied? The principal of one of the schools where a young person recently committed suicide would like you to think so“. (3) Doch nicht nur in den USA sollte man geschockt sein, bei uns muss man es schon längst sein.

2010 macht uns allen klar, wir leben in einer Klassengesellschaft in der die da unten fertig gemacht werden, gerade wenn man jung und arm ist. So was nennen wir dann Sozialstaat, was heißen soll, die Reichen werden reicher und die Armen ärmer um dann ausgerenzt und gemobbt zu werden. So erzeugt man quasi Opfer am Fließband, nur davon steht nichts im Grundgesetz.

1)http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/politik/hartz-iv-im-landkreis-starnberg-nur-wer-mithalten-kann-wird-akzeptiert-1.1005988

2)http://www.endbullyingtoday.com/

3)http://www.huffingtonpost.com/marlise-karlin/bullying-todaycan-we-hand_b_529053.html

Stopp Gewalt, Kampagne „stop-cyber-mobbing“, Schweiz

19. Juni 2010

Cyber-Mobbing-Opfer Megan Gillan

Die Association contre une forcé in der Schweiz hat sich dem Thema Cyber-Mobbing verstärkt angenommen. Als  Verein organisiert,  engagiert sie sich gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft. Aktionen und Kampagnen werden organisiert,  teilweise auch mit Unterstützung von Dritten durchgeführt. (1) 

Ursache dafür ist die Zunahme von Gewalt und Mobbing, insbesondere Cybermobbing.“Gewaltdelikte von Jugendlichen gehören zum aktuellen Tagesgeschehen und stehen immer wieder im Zentrum der öffentlichen Debatten. Sie führen zu Verunsicherung und Besorgnis bei der Bevölkerung“.(2)

Insbesondere ist auch das Thema Cyber-Mobbing in der Schweiz in das Blickfeld einer ausmerksamen Öffentlichkeit geraten. „Gemobbt wird schon längere Zeit, doch mit den Begriffen Stalking, Bullying, Cybermobbing, Cyber Grooming* haben die Folgen dieser Handlungen eine neue Dimension erreicht. Die Massnahmen gegen Mobbing beziehungseise Cyber Mobbing sind also mit aller Vehemenz weiterzuführen und auszubauen“. (3) 

Man kann nur hoffen, dass mehr und mehr Cyber-Mobbing in der Öffentlichkeit diskutiert wird, auch wäre ein zentrale, europäische Meldestelle für Cyber-Mobbing-Fälle sinnvoll, aus denen dann alle Versionen und Hassattacken der Täter erkennbar sind. Aus der Auswertung dieser gemeldeten Cyber-Mobbing-Fälle kann man Auswirkungen, Methoden und mögliche gesetzliche Regelungen ableiten. (4) 

1)http://stop-gewalt.ch/2)http://stop-gewalt.ch/downloads/bericht-des-br-zu-jugend-und-gewalt15741.pdf

3)http://www.stop-cyber-mobbing.org/index.html

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/06/10/erste-zentrale-meldestelle-fur-mobbingfalle/

*http://www.stern.de/panorama/cyber-grooming-im-chat-gefaehrliche-anmache-im-internet-648531.html

http://www.stern.de/panorama/cyber-grooming-prozess-die-scheinwelt-des-internet-sextaeters-649254.html

http://www.netzdurchblick.de/cyber-grooming.html

 

Ein Kinderbuch gegen Mobbing im Kindergarten

1. Juni 2010

Das heute schon im Kindergarten, also in einem Alter, in dem man es nicht für möglich gehalten hätte gemobbt wird, ist evident nachweisbar rund um den Globus.

Don't Call Me Michael

Zu begrüßen ist es, dass sich Beth Kohlhoff auf ihrem Blog, wenn auch in der englischen Muttersprache sich diesem Problem angenommen hat. „Bullying is just as prevalent in younger grades as it is in older grades, although there is less research surrounding it“. (1)

Erschienen dazu ist in der Zusammenarbeit zwischen  Beth Kohlhoff und Joyce Crawford das Kinderbuch: „Don’t Call Me Michael“.

In dem Buch geht es um Christopher, der ein normales leben führt, bis Mike in die Stadt kommt und sich Chris als Opfer aussucht. Das Mobbing beginnt, bis zu dem Tag, an dem beide den Wert des Lebens erkennen. Ein Geschichte die auch in vielen Bildern erzählt wird, damit die Kinder sie auch nachvollziehen können.

„Christopher, lives the life of a normal happy child, until Mike moves to town. Mike becomes Christopher’s nemesis and is constantly berating, and harassing Christopher with mean words and mean pranks. The abuse seems never-ending until one day, both Christopher and Mike, learn the value of being kind and forgiving“. (1)

Man kann nur hoffen, dass diese Geschichte auch schnell in deutsch veröffentlicht wird, Verlage sind gefragt, sowie die Politiker, nicht Wegschauen sondern Mitmachen, darum geht es.

* Das Buch kann direkt bei der Autorin bestellt werden: „Available directly from the author at teachcraw@hotmail.com , a parent, family member, or educator, can feel comfortable buying this book for their child or classroom“.

1)http://momsopposedtobullying.com/about/

http://momsopposedtobullying.com/2010/05/25/dont-call-me-michael/#comment-282

Keine Chance mehr für „Bullies“, die Polizei in NRW macht mobil gegen jugendliche Mobber.

25. Mai 2010

Polizei gegen Bullies.

In Nordrhein-Westfalen wurde im im Bereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen beim  Kriminalkommissariat 34 ein Anlaufstelle für Mobbing-Opfer geschaffen, der noch ein wenig die Ausstrahlung und Präsenz im Internet fehlt. Auch wird Bullying oder Mobbing nur auf die Welt der Jugendlichen beschränkt, die eigene Welt der Polizei und die Arbeitswelt hat man ausgeklammert, warum?

Erkannt hat wohl auch die Polizeipräsidentin, dass “ Mobbing , Bullying, Schikane… drei Worte eine Bedeutung“ haben und daraus oft viele Straftaten folgen die bisher nicht verfolgt wurden. Auch der jährlich erscheinende Kriminalitätsbericht 2009 (2) weist in keinem Bereich eine eigene Darstellung dieser Strafttaten auf. Schon eine etwas seltsame die da Frau Dr. Katharina Giere vertritt.

Ein Opfer der Bullies

Doch freuen wir uns über die ersten Schritte in NRW, wenn sie auch um über ein Jahrzehnt zu spät kommen. Man hat zu mindestens gleich mal das Problem beim „aktuellen Begriff“ benannt, Bullying. „Unter „Bullying“ versteht man das gezielte, lang anhaltende und systematische Tyrannisieren von Schwächeren durch vermeintlich stärkere Kinder und Jugendlicher“.(1)

Und man hat den Tätern einen Namen gegeben, der sich bald wohl als üblich in diesem Land heraustellen wird, Bullies. „Von Hänseleien oder Demütigungen bis hin zu immer wiederkehrenden körperlichen Angriffen reicht das Instrumentarium der „Bullies“, oft durch Begehung von Straftaten. Die Benutzung von Handys, Filmen und Internet ermöglicht besonders unangenehme Tatausführungen“. (1)

Und endlich spricht jemand offiziell mal von dem was die Täter „Bullies“ da treiben auch beim Namen, Straftaten. Meist wurde Mobbing oder Bullying als Kavaliersdelikt und übertriebener Unfug „Jugendlicher“ angesehen, doch die Zeiten sind wohl zum Glück entgültig vorbei. Und man darf gespannt sein, wenn nicht nur in NRW die Polizei auch in der Arbeitswelt tätig wird.

„Das Kriminalkommissariat 34 informiert über Erscheinungsformen von strafbaren Handlungen und unterstützt Schulen oder andere Einrichtungen bei der Planung und Umsetzung von Mehrebenenstrategien zur Verringerung des Bullying-Problems“. (1)

Zum Schluß sei noch das „System Mobbing“ bei der Polizei in Hessen und Berlin erwähnt, dazu jedenfalls findet sich in den Internetseiten der Behörde von Frau Dr. Giere bisher nichts und das kann es ja wohl nicht gewesen sein.

1)http://www.polizei-nrw.de/recklinghausen/mobbing-bullying-schikane-1

2) http://www.polizei-nrw.de/recklinghausen/stepone/data/downloads/07/01/00/100303_kriminalittslagebericht_2009.pdf

Australien hat ein Mobbing-Problem

12. Mai 2010

Junge im Dunklen

Um gegen die globale und soziale Pest Mobbing anzugehen, haben auch Australier Internetseiten gegen Mobbing geschaffen. Sydney scheint dabei eine Vorreiterrolle zu haben.

„Mobbing ist, wenn man verbal, körperlich, sozial oder psychisch verletzt durch Ihren Arbeitgeber (oder Verwalter), eine andere Person oder eine Gruppe von Menschen am Arbeitsplatz“. (1)

Um sich zur Wehr zu setzen gibt es viele Anlaufstellen für Mobbing-Opfer. „If the person doing the bullying is your employer or they do not do anything to stop it, it’s important you get outside support and advice”. (1)

Insbesondere die Ureinwohner Australiens scheinen Zielscheibe von Mobbing zu werden, von daher kümmert sich die Australian Human Rights Commission besonders um diese Bürger.

„Die National Congress of Australia’s First Peoples ist bereit, Maßnahmen zu (starten) und markiert einen neuen Anfang für eine wirksame Vertretung der nationalen Australia’s First Peoples, Aborigines und Torres Strait Islander (in Australien), sagt Social Justice Kommissar Mick Gooda. (2)

Leider hat bisher sich die UNO noch nicht einer globalen Plattform gegen Mobbing angenommen, der Austausch von Erfahrungen, Strategien und das Ausloten gemeinsamer Aktionen ist immer noch auf das Internet beschränkt.

1) http://au.reachout.com/find/articles/workplace-bullying

2) http://www.hreoc.gov.au/

The disabled bullying victims, David Askew, 65 years is dead

5. Mai 2010

David Askew

I hear you whining that bullying perpetrators in the forums and reader’s letter headings, when they hear of the death of David Askew.

David was disabled, he lived in Hattersley, near Manchester, and is difficult learning disabled. „Neighbours say he has the mental maturity of an eight year old, and he’s still bothered by his 89-year-old mother, who was sitting in a wheelchair. (1)

David was due to his disability probably the perfect sacrifice that our heroes are looking for culprits always welcome. But even if David had not the courage to approach the victim alone, they came to the harassment and bullying always too far or three or … or ..

Bullying victims know the perpetrators who tried to protect in the anonymous crowd and to drive themselves out.

Fiona Pilkington her daughter Francecca

For David Askew ended on 03.11.2010, the bullying attacks by death. A case in which all in the English press to the suicide of „Fiona Pilkington (left), 38, of Bardon Road in Barwell, Leicestershire, and their disabled daughter Francecca, 18 thought.

For David began the martyrdom about the mid-90s, by then he seemed to live a happy life. It was the mob of children and young people from the neighborhood that David hurled small stones, „if he purchases“ went. „They called () stupid it Dave, they throw his window and extortion (t) en alcohol and cigarettes from him. „So it goes for years.“ (2

Therefore now is the police in the criticism, „they have done nothing, the Independent quoted a 64-year-old. Another neighbor said: We stopped for almost a year to complain, because nothing has happened. „(1)

Carl-Joseph Walker-Hoover

So, as always in bullying cases, public authorities carry out their duties was not, and knows the mob. So the harassment are becoming bolder and asocial, the perpetrators increasingly younger.

„Supposedly, the local bookmaker Askew did not in their shops, because he was constantly pursued by young people. A newsagent is said to have hidden it from time to time with him in the back „. (1)

A cycle that ended on 03/11/2010 then with the death of David.

„In the evening they are back in front of his house. Two young people, they do break the garden gate to tamper around with the garbage and the electric wheelchair of his 89 years old mother. This time, David Askew is too much. He steps in front of the door, he put her drive out to the speech, whatever. Maybe he knows himself so precisely „. (1)

Mobbingopfer Megan

And when the police arrived after being alerted to clock 21.37, David is dead, cause a heart attack. In the police report is now available, natural death, cause of heart attacks, of tyranny, bullying and harassment is not mentioned.

A commission is now to clarify why the police and neighbors could not help David. It is known in England, here that you just disabled by the mob are chosen as victims.

„Police Inspector Denis O’Connor published a report …, the great gaps in the UK denounces police – especially as regards the fight against antisocial behavior and bullying by gangs of youths. Especially when it comes to vandalism or violent bullying to prosecute is the power of officials is insufficient and must be improved immediately, „said O’Connor.

Home Secretary Alan Johnson called for closer cooperation between the police and other authorities to tackle the big problems. According to the report, one quarter of all complaints of anti-social behavior will not be pursued. In one fifth of all cases, the victims are people with disabilities. “ (1)

And if it is no wonder that just about Manchester and the region has the most problems with bullying.

For the David now plays no role, his mother says, „He was a very happy man.“ (1) Do you know a parent or other who say the perpetrators of bullying?

1) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0, 1518,683201,00. html

2) http://www.dailymail.co.uk/news/article-1257393/Manchester-Police-blame-David-Askews-death-council.html

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1257185/David-Askew-tormented-death-bullying-yobs-Manchester.html