Posts Tagged ‘Ossifizierung des Westen’

Missbrauchs-, Mobbing- und Gewaltvorwürfe an Potsdamer Sport-Eliteschule

20. Oktober 2011

Mobbingopfer Stefan K.

Das Bundesland Brandenburg und seine Landeshauptstadt Potsdam sind nicht nur ein Paradies für Stasispitzel und ihre goldene Zukunft im „bösen Kapitalismus“ sondern offenbar auch ein guter Nährboden für sexuellen Missbrauch, Mobbing bis zum anzünden von Opfern und die heimliche Duldung von Gewalt gegenüber Mitschülern. Erinnert sein nur an den Stefan K. den man als „Drecksau“ bezeichnete und qäulte, bis ihn seine Mobbing-Täter nach all den „Demütigungen“ mit „Lösungsmittel (besprühten),und dann angezündet haben. (1)

Nun ein erneuter Skandal in Potsdam, bei dem die Mitarbeiter der „Potsdamer Elite-Sportschule,  Friedrich Ludwig Jahn“ nicht nur ihre Fürsorgepflicht verletzt haben, sondern nach dem sie über den sexuellen Missbrauch und die Gewaltausbrüche „der Elftklässler“ auf „zwei 13 und 14 Jahre alte“ Mitschülern erfahren haben, versuchten sie diese Vorkommnisse unter den Teppich zu kehren, das heißt, sie haben sie nicht zur Anzeige gebracht. (2)

Offensichtlich haben die Opfer der Potsdamer Sport-Eliteschule  den „Handball-Landestrainer und eine Mitarbeiterin des Sportinternats“ über die Vorfälle informiert. Nun wird den beiden Mitarbeitern „vorgeworfen, (den) Schülern der achten Klasse, die sich ihnen als Opfer sexueller Übergriffe durch Elftklässler offenbart hatten, nicht den nötigen Beistand gewährt zu haben. Ein Junge hatte nächtliche Manipulationen im Analbereich geschildert“. (3) 

Endlich wurden nun „gestern ..  die beiden jungen Männer, (16 Jahre alt) auch vom Unterricht an der Sportschule ausgeschlossen. Sie haben dem Vernehmen nach bisher nur das nächtliche Eindringen ins Zimmer der Jüngeren eingeräumt und als Motiv angegeben, sie seien von ihnen genervt gewesen“. (3)

Aus dem Umfeld der Schule vermutet, wie „Leserreaktionen,und auch Reaktionen „von einstigen Internatsbewohnern“ den Verdacht nahe legen, „dass es bereits früher ähnliche Vorkommnisse gab“. (3)

Nicht umsonst spricht Maxim Biller in seinem Aufsatz von der „Ossifizierung des Westen“ oder der „zwei Affentheorie“, die auch Angela Merkel, unsere Bundeskanzlerin „in einer Rezension von Jana Hensels Buch, Zonenkinder“, beschreibt, als Handlungsmaxima alles „Tun und Handelns“. „Sie“, die Kanzlerin und Christin, „schrieb“ die stilbildenden Folgen dieses Satzes genau einkalkulierend, sie „halte die Regeln, die sich die Zonenkinder auferlegten, für absolut praktikabel: Nichts sagen, Mund halten, alles andere führt zu Chaos.“ (4) An der  Potsdamer Sport-Eliteschule gilt das heute wohl noch als der Weisheit letzter Schluss, grausam aber wahr.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/22/mobbingopfer-angezundet-und-ins-internet-gestellt/

2)http://www.pnn.de/potsdam/587765/#related

3)http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12197795/60709/Reaktion-auf-Missbrauchsvorwuerfe-am-Sportinternat-Opfer-Hotline-geplant.html

4)http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-ossifizierung-des-westens-deutsche-deprimierende-republik-1920987.html

Mobbing-Opfer Hildegard Hamm-Brücher wurde vier Jahre lang im Bundestag fertig gemacht

5. Oktober 2011

Man braucht sich nicht zu wundern, dass unsere „Wellness-Politiker“ im Bundestag das Thema „Mobbing“ scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, schließlich wird im Bundestag genauso gemobbt wie sonst wo im Lande. Der Fall des „Fäkalexperten“ und Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) ist da nur ein weiterer Beweis für die Aussage, der Bundestag kann sich auch in Mobbing-Center umbenennen. (1)

Was es heißt, wenn man seine Würde und das Recht auf ein „Gewissen“ nach Artikel 38 unseres Grundgesetzes verliert, hat die liberale Politikerin Hildegard Hamm-Brücher (2) vier Jahre erlebt. Sie wurde wegen ihrer Gewissenentscheidung gegen das „Giermachtduo Genscher/Kohl“ vier Jahre lang dem „liberalen Strafvollzug“ ausgesetzt. (3) 

Letztendlich können wir nur noch auf die EU-Gesetzgebung hoffen, denn wenn selbst „Genosse Thierse“ von der SPD Probleme mit dem GG und Gewissen hat (3), dann versteht man was Maxim Biller mit der „Ossifizierung des Westen“ gemeint hat.(4) Von uns Bürger kann der Weg im Kampf gegen Mobbing deshalb nur noch über die EU gewonnen werden, zu viele Mobbing-Täter sind bei und in Amt und Würde.(5)

1)http://wp.me/puNcW-1R1

2)http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_Hamm-Br%C3%BCcher

3)http://player.zdf.de/zdf/mediathek/miniplayer/index.html?mediaID=1456178&time=67.8&mediaType=video&initialIndex=0

4)http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-ossifizierung-des-westens-deutsche-deprimierende-republik-1920987.html

5)http://wp.me/puNcW-1R7

Ich wurde vor vielen Kollegen als Stück Scheiße … bezeichnet

17. September 2011

Der fallende Mann, 9/11 WTC, New York

Unglaublich was bei der Berliner Polizei im Rahmen der „Ossifizierung des Westen*“ und System Mobbing so abgeht. Ob das nun Frau Polizeipräsidentin Margarete Koppers wahr haben will oder nicht.

In Gedenken an das Suizid-Opfer Hennig G., der sich einen Tag vor dem 11.9 (9/11) – was für ein Tag – auf dem Friedhof in seinem Kiez verbrannt hat- packen immer mehr Kollegen aus, trotz den folgenden Konsequenzen für sie.  „Tiefer geht es nicht, sagte der CDU Abgeordnete Peter Trapp„. (1)

Nein, Herr Trapp, es geht noch tiefer, wenn man davon ausgeht, dass der Mörder von Olaf H. hat die Wahrheit sagt. (2) Und da wollen wir doch sicherlich nicht landen, oder? „Scheißegal sei, dass die blöde Tochter des Angeklagten krank sei“. (2)

Und wenn man dann die Aussagen des  Hauptkommissars Jochen A. liest, den man als  „Stück Scheiße und Unruhestifter“ vor Kollegen beleidigt hat, dann fragt man sich, welcher Ton herrscht eigentlich in diesem Lande? (1)

Und grausam wird es, wenn man erfährt, „dass .. er gemobbt und zwangsversetzt worden sei, nachdem er sich gewehrt und erfolgreich gegen eine rechtswidrige Ernennung eines Kollegen auf die für ihn vorgesehen Stelle geklagt hatte“. (1) Diese Art von Rache ist heute typisch für Beamte, die gerne mit ihrer Blenderideologie: „Wir müssen gut dastehen“ (3) andere fertig machen und bis in den Suizid mobben. Doch was ändert sich im Denken und Handeln der Verantwortlichen, wenn sie selbst Fakten und Daten nicht dokumentiert werden?

„In der polizeiinternen Statistik über Suizide und -versuche, ist der 61-Jährige der siebte Fall in diesem Jahr. 2010 gab es ebenfalls sieben Fälle, in den beiden Jahren davor jeweils sechs. Ursachen werden nicht genannt. Auch würden aus datenschutzrechtlichen Gründen die Fälle von Mobbing nicht dokumentiert„. (1)  Genau, man muss immer nur Ausreden finden, statt über die „Fürsorgepflicht“ und das „Menschliche“ (3) zu diskutieren. Welchen Datenschutz meinen die Verantwortlichen überhaupt?

Erinnerts sei nur an den Fall des „Grapschers“ bei der Polizei und wie Politikerinnen einfach wegschauen. (4) Übrigens die Gruppe der weiblichen Polizeibeamtinnen taucht auch nicht in dem „Mobbing-Report“ 2002 auf, warum eigentlich?

„Das Risiko in sozialen Berufen war am höchsten. Es folgen die allgemeine Verwaltung und der öffentliche Dienst. Besonders beruflich kompetente und qualifizierte Menschen fallen Mobbern zum Opfer. Außerdem sind besonders junge und ältere Arbeitnehmer häufiger betroffen“. (1) Wäre es nun nicht an der Zeit mal einen Experten hinzu zuziehen, wie etwa den Profiler Thomas Müller oder den Mobbing-Experten Klaus Schiller-Stutz? (3)

Und wenn man bewusst versucht das System Mobbing bei der Berliner Polizei bewusst zu verschleiern, dann wird es doch für einen Ombudsmann für Mobbing und sexueller Belästigung höchte Zeit, oder?

„Zahlen über Klagen wegen Mobbings bei der Berliner Polizei gibt es nicht, heißt es in der Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU vom Juni. Der Tatvorwurf läuft unter Körperverletzung im Amt“. (1) So einfach umgeht man den Straftatbestand „Mobbing„, und wenn das nicht greift, dann kommt „eine hierarchische Struktur“ zum Einsatz. „Es wird nach Befehl und Gehorsam* gearbeitet. Bei Auseinandersetzungen muss der Frieden gewahrt werden. Wenn das nicht greift, kommt es zur Versetzung, schildert der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, Klaus Eisenreich“, egal, ob das die Betroffenen überleben oder nicht. (1)

Henning G. ist daran zugrunde gegangen, wie viele müssen es noch werden, bevor das „Menschliche“ oder die „Würde des Menschen“ wieder ein Wert in unserem Land wird?

1)http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizisten-klagen-ueber-mobbing/4612968.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/09/mobbing-bis-zum-mord-warum-musste-mirco-sterben/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

4)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/01/31/system-mobbing-bei-der-berliner-polizei-oder-unternimmt-frau-kunast-was/

*“Die politische Kultur besteht aus einem verletzbaren Geflecht von Mentalitäten und Überzeugungen, die nicht durch administrative Maßnahmen erzeugt oder auch nur gesteuert werden können“. http://www.faz.net/artikel/C31315/die-ossifizierung-des-westens-deutsche-deprimierende-republik-30090317.html

Berliner Polizeibeamter (61) und Mobbing-Opfer hat sich selber angezündet und starb

13. September 2011

Lange hat man uns die Wahrheit zu der Polizeimeldung am 11.09.2011 verheimlicht. Am Sonntag erschien nur folgende Meldung: „In Berlin sind am Sonnabend zwei Männer nach Selbstverbrennungen ums Leben gekommen. Ein 61-Jähriger starb noch vor Eintreffen der Feuerwehr, nachdem er sich um 18.15 Uhr auf einem Friedhof in der Paul-Schneider-Straße in Lankwitz mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und dann angezündet hatte“. (1)Heute nun muss man uns wenigstens teilweise die Wahrheit sagen, bei dem 61-jährigen Polizeibeamten handelt es sich um ein „Mobbing-Opfer“ im System Mobbing bei der Berliner Polizei. Warum hat sich niemand in der Polizeiverwaltung und beim Senator für Inneres um das „Mobbing-Opfer“ gekümmert? Was macht eigentlich die Polizeigewerkschaft außer sich um Uniformen und Namensschilder zu kümmern?

Selbstverbrennung

Selbstverbrennung

Weshalb hat man nicht den angesehen Spezialisten Kriminalpsychologen, Gerichtsgutachter, Mobbing-Experten und Profiler Thomas Müller aus München eingeschaltet? (2) Weshalb müssen Menschen immer zum letzten und verzweifelten Mittel des Suizids greifen, damit man sich um ihre Belange kümmert. Das ist nämlich die letzte Botschaft aller Mobbing-Opfer die Suizid begehen, warum kümmert sich keiner um uns.

Und dabei wissen wir bis heute noch nicht einmal seinen Namen und Fall, wenn es nach der Polizeiführung ginge, nur das die Polizei noch  immer sich selber nicht eingestehen will, der 61-jährige Kollege war ein Mobbing-Opfer gewesen. In bewährter Manier versucht man abzuwiegeln. „Bei dem 61-jährigen Mann, der sich am Sonnabend auf einem Friedhof an der Paul-Schneider-Straße in Berlin-Lankwitz selbst angezündet hatte und starb, handelte es sich um einen Polizisten. Spekulationen, dass der Mann sich möglicherweise aufgrund von Mobbing bei der Polizei umgebracht habe, wies der Polizeisprecher als wilde Vermutungen zurück“. (3) 

Wenigstens hat der Tagesspiegel den Mut, über den Mobbing-Tod von Henning G. zu berichten. „Hauptkommissar Henning G. übergoss sich mit Benzin und zündete sich an. Der 61-Jährige habe beklagt, der Dienst am Bürger komme zu kurz, sagen Kollegen“. (4) Und da hatte er recht, gerade wenn es um Mobbing-Anzeigen von Bürgern geht, tauchen Polizei und Staatsanwälte regelmäßig ab. Henning G. hat ein Thema angesprochen, vor dem unsere Cafehauspolitiker von SPD, GRÜNEN, CDU, LINKE und FDP sich fürchten wie der Teufel sich vor dem Weihwasser.

Henning G oder das Menschliche

„Henning G. sollte in wenigen Monaten pensioniert werden. Kollegen reagierten erschüttert, auch wegen der besonders grausamen Art des Selbstmordes. Er wollte damit ein Zeichen setzen, ist sich ein ehemaliger Kollege sicher. Sonst hätte er sich mit der Dienstwaffe erschossen, wäre von der Brücke gesprungen oder hätte sich erhängt“. (4)

Und welches Arbeitsklima im System Mobbing bei der Berliner Polizei vorherrscht, das bringen Kollegn von Henning G. auf einen Punkt. „Keiner der Kollegen, die ihm nahestanden und sich gegenüber dem Tagesspiegel äußerten, mochte dies namentlich tun – aus Angst vor personellen Konsequenzen. Alle sagen übereinstimmend, private oder familiäre Probleme des Mannes seien ihnen nicht bekannt“.(4)

Bekannt war aber, dass Henning G. sich nicht von arroganten Vorgsetzten wie etwa dem „Abschnittsleiter, ein jüngerer Mann aus dem höheren Dienst“ fertig machen lassen wollte. Für den 61-Jähirgen stand das  „Menschliche“ im Vordergrund, für seine stromlinienförmigen Vorgesetzten die „Zahlen und Tabellen“ statt der Planung vernünftiger Einsätze.  „Wir müssen gut dastehen,“ egal wie, das war das Motto der Chefs von Henning G., doch er kämpfte selbst auf verlorenem Posten weiter. „„Das Geschrei zwischen ihm und dem Chef hat man auf der ganzen Etage gehört, erinnert sich ein Kollege“. (4)

Heninng G. ist nun tot, seine oberste Chefin wird im keinen Respekt zollen, ja, sie leugnet sogar heute noch das System Mobbing, man will ja gut dastehen und Herrn Wowereit nur „Gutes“ melden. „Die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers sagte am Montag, es handele sich um einen tragischen Suizid, der nach bisherigen Erkenntnissen ausschließlich persönliche Gründe hat ohne dienstliche Zusammenhänge. Weitere Einzelheiten werde die Polizei nicht veröffentlichen“. (4)

Nicht veröffentlichen, das erinnert an die „Ossifizierung des Westen“ (5), wie wir sei seit 20 Jahren festsstellen müssen. „Nichts sagen, Mund halten, alles andere führt zu Chaos. Eine solche Extrem-Untertanin darf jetzt also das Drehbuch von sechzig Millionen westdeutschen Leben umschreiben“. (5)

Eine fürsorgliche Polizeipräsidentin und Vorgesetzte hätte wenigstens mal zwei Experten in die Amtsstuben der Polizei geschickt um über Mobbing aufzuklären. Schließlich ist der  Profiler Thomas Müller kein Unbekannter in diesem Land, selbst Österreich hat ihn bei den Wiener Linein zu Hilfe geholt.

Vielleicht fassen die Kollegen von Henning G. Mut und setzten sich vertraulich mit dem Thomas Müller in Verbindung, verdient hätte es ihr Kollege Hauptkommissar. Ein Weg wäre über den Mobbing-Experten in der Schweiz, Klaus Schiller-Stutz.(6)  Anonymität ist da auf jeden Fall gegeben und Zuverlässigkeit. Und vielleicht wird Frau Künast ja mal die Schreiben und Hilferufe vieler Polizeibeamtinnen und -beamten sich zu Herzen nehmen und sich um das System Mobbing bei der Berliner Polizei kümmern, oder? (7)

1)http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1760470/Zwei-Maenner-toeten-sich-durch-Selbstverbrennung.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/09/mobbing-bis-zum-mord-warum-musste-mirco-sterben/

3)http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1762350/Polizist-zuendete-sich-selbst-an.html

4)http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizist-nahm-sich-das-leben-kollegen-sprechen-von-mobbing/4602028.html

5)http://www.faz.net/artikel/C31315/die-ossifizierung-des-westens-deutsche-deprimierende-republik-30090317.html

6)http://www.stop-mobbing.ch/

7)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/01/31/system-mobbing-bei-der-berliner-polizei-oder-unternimmt-frau-kunast-was/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/02/15/mobbing-und-selbstmordserie-bei-der-berliner-polizei/

Deutschland hat Probleme mit den Menschenrechten und der Meinungsfreiheit

22. Juli 2011

Prècaire

In Deutschland ist eigentlich das „Recht auf freie Meinungsäußerung“ durch das GG geschützt, da wir bekanntlich nicht einmal eine Verfassung haben. „Artikel 5, (1) (j)eder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten“. (1)

Offenbar jedoch nicht, wenn man bei Vivantes arbeitet, dort kam es zu erheblichen Problemen mit der  “ institutionellen Altenpflege“, die von einer Mitarbeiterin zuerst intern, dann öffentlich angeprangert worden ist. Die Reaktion des staatlichen  Gesundheitskonzern war wohl die Methode „Nordkoerea pur“ oder wie Habermas es ausdrückt, „die andere Zerstöung der Vernunft„. (2) Die Mitarbeiterin wurde, nach dem intern die Methoden nicht abgestellt worden sind,  nach dem „auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen … bei einem Kontrollbesuch wesentliche Mängel in der Pflege festgestellt; unter anderem gebe es zu wenig Personal“ fristlos gekündigt. (3) 

Der Staatsanwalt hat wie immer in solchen Fällen der „Aufsichts- und Fürsorgeverletzung“ die Ermittlungen eingestellt. (3) Die betroffene Mitarbeiterin oder Klägerin hat dann wohl eine Odyssee durch den deutschen Gerichtsdschungel hinter sich, über den man sich als Bürger nur noch wundern kann. Zum Glück hatte sie den Mut sich an den  „Europäische(n) Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)“ zu wenden und hat dort nun Recht bekommen.

Deutschland verstößt mal wieder gegen die Menschenrechte, unfassbar was hier abgeht. „Die fristlose Kündigung einer Arbeitnehmerin wegen der Veröffentlichung von Missständen bei ihrem Arbeitgeber verstößt gegen die Menschenrechtskonvention„. (3) So das Urteil des EGMR. (4)

Nun also versuchen mal wieder SPD und Grüne was gesetzlich zu reglen, was sie in ihrer Regierungszeit vergessen haben, ein „Whistleblowerschutzgesetz„, von der CDU, CSU oder FDP hört man gar nichts dazu. So ist das mit den Menschenrechten bei uns Deutschland, und warum deutsche Gerichte so ein Urteil wieder EGMR nicht sprechen konnte, versteht man auch nicht. Eines ist klar auch nach diesem Urteil in Deutschland werden immer die „Täter“ geschützt und die Opfer fertig gemacht.

Und liest man Kommentare zu dem Urteil des Europäische(n) Gerichtshof für Menschenrechte, das noch nicht rechtskräftig ist, dann kann man nur noch geschockt sein. So schreibt die Neue Osnarbrücker Zeitung „vom Mut zu Mobbing“ und meint damit „Whistleblower“(5). Die Internetzeitung „FinanzNachrichten.de“ übernehmen diesen Kommentar ohne eigene Meinung, grausam was hier abgeht, Opfer werden zu Täter stigmatisiert und die möchtgern demokratische Presse schaut tatenlos zu. 

Nun versteht man auch  besser die These von der „Ossifizierung“ des Westen in Deutschland, die Maxim Biller vertritt. (7) In Deutschland kann die Verbreitung der freien Meinung nach dem Artikel 5 zur „finanziellen und psychischen Zerstörung“ der Existenz führen, ohne dass Richter, Staatsanwälte oder andere Behörden eingreifen. Eine Brutstätte der Verantwortungslosigkeit ist in Deutsachland entstanden, die dann auf der nächsten Stufe zur „Bespitzelung nach Stasimethoden“ und „schwarze(n) Akten“ führt, wie ein „Polizei-Psychologe bestätigt“, armes Deutschland oder Nordkoera grüsst.(8)

1) http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01.html

2)http://www.zeit.de/1991/20/die-andere-zerstoerung-der-vernunft

3)http://www.noz.de/stellenanzeigen/artikel/55852758/gerichtshof-schuetzt-meinungsfreiheit-von-arbeitnehmern

4) Süddeutsche Zeitung Nr. 167, Seite 5, 22.07.2011 

5)http://www.presseportal.de/pm/58964/2083108/neue-oz-kommentar-zu-urteile-arbeitsrecht

6)http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-07/20859748-neue-oz-kommentar-zu-urteile-arbeitsrecht-007.htm

7)http://www.faz.net/artikel/C31315/die-ossifizierung-des-westens-deutsche-deprimierende-republik-30090317.html

8)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/25/bespitzelung-nach-stasimethoden-schwarze-akten-polizei-psychologe-bestatigt/

Mode- und Lifestyleunternehmen Breuninger mobbt und kündigt Ver.di-Betriebsrätin

22. September 2010

Beweise

Immer häufiger geraten aktive und ihrem Gewissen verpflichtete Betriebsräte in das Visier der Mobber. Aktuell ist der Fall im Hause des Stuttgarter Mode- und Lifestyleunternehmen Breuninger. (1)

Einer „Ver.di-Betriebsrätin“ wurde „fristlos gekündigt, weil sie während einer Betriebsausschusssitzung ein angeschaltetes Handy verdeckt platziert hatte“. (1)

Normalerweise ist der „23-köpfige Betriebsrat, der der Kündigung zustimmte“ auf Seiten seiner Mitglieder. Doch bei Breuninger „besteht neben fünf ( Neuen) seit Mai 2010 (der) dort vertretenen Ver.di-Betriebsräten ansonsten überwiegend aus AbteilungsleiterInnen“, die der Unternehmensleitung zugetan sind und dies auch mit der oder den Kündigungen bewiesen haben.  Unregelmäßigkeiten bei den Betriebsratswahlen gab es wohl schon immer. „Urnen waren nicht versiegelt, Briefwahlunterlagen wurden zu früh geöffnet“.

Nun also tauchten jedoch neue Gesichter im Betriebsrat auf, die eine andere Vorstellung von der Arbeit in diesem Gremium hatten. „Der Betriebsrat in seiner Gesamtheit schloss jedoch schnell eine Betriebsvereinbarung, in der auf drei Freistellungen verzichtet wurde. Die später gekündigte Betriebsrätin bzw. ihre Liste klagte vor dem Arbeitsgericht gegen dieses Vorgehen“ und war nun im Visier der Mobber.

Damals galt noch Gerechtigkeit als Wert an für sich was

„Der besagten Betriebsrätin war offenbar das eingeschaltete Handy in ihre Unterlagen“ am 01.09.2010 „gerutscht. Dies fiel nach einer Stunde auf, und sie beendete eine Verbindung, die nach ihrer Aussage aus Versehen bestanden hatte“. (1) Das reichte den Mobbern jedoch zu einer Mobbing-Attacke aus.

„Sie, (die unternehmensleitungsfreundlichen Betriebsräte), informierten die Unternehmensleitung über den Eklat, der sich in der Betriebsrausschusssitzung ereignet hatte. Diese bezeichnete den Vorfall in einer Presseerklärung als offenkundigen Lauschangriff, deren Ziel die Ausspähung von internen Betriebsangelegenheiten gewesen sei. Das Unternehmen sprach der Betriebsrätin die fristlose Kündigung aus“. (1) Erinnert irgendwie an den Fall im Landratsamt Neuburg, auch dort spielte der Personalrat ebenso eine merkwürdige und befremdliche Rolle. (2)

Doch irgendwie merkte auch die Unternehmensleitung die „Merkwürdigkeit des Vorwurfs des Lauschangriffs“ und schickte daher der Betriebsrätin eine zweite, fristlose Kündigung zu. Auch diese gehört heute schon zur Alltäglichkeit, eine Kündigung nach der anderen wird dort geschickt, meistens nur das Datum geändert und das Opfer wird somit zu einer Klage nach der anderen gezwungen. Man hofft bei diesen Serienkündigungen immer darauf, dass das Opfer eine übersieht und diese dann zum Tragen kommt. Unsere Arbeitsrichter wissen das, agieren jedoch ganz im Sinne der Kündigungstäter, was nicht zu verstehen ist.  

Grüße aus der DäDäRä

„Die Betriebsrätin erhielt eine zweite fristlose Kündigung. Grund dafür sei der dringende Tatverdacht auf eine Straftat, so das Unternehmen. Die Betriebsrätin soll angeblich eine falsche Formulierung in der eidesstattlichen Versicherung abgegeben haben, mit der sie die Freistellung begehrt. Es handelt sich um eine kleine Unklarheit im Zusammenhang mit der eingereichten Fraktionsliste“. (1)

Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass wir in Deutschland langsam Zustände wie in der DDR zu Stasizeiten haben. Offenbar hat Habermas mit seiner Warnung vor der „anderen Zerstörung der Vernunft“ (3) oder der „Ossifizierung des Westen„, wie sie Maxim  Biller nennt, recht. Man wundert sich langsam über gar nichts mehr oder wenn morgen in der Zeitung steht, „Hund erschoßen“ weil er stolz das GG um den Hals trug und damit über die Mauer seines Herrschen sprang.  

1)http://www.betriebsratsqualifizierung.de/news/breuninger-kuendigt-betriebsraetin-wegen-angeschalteten-handys

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2625656_0_9223_-datenschutz-lauschangriff-bei-breuninger-.html

2)http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Neuburg/Lokalnachrichten/Artikel,-Personalrat-hat-keine-Daten-geloescht-_arid,2248299_regid,12_puid,2_pageid,4502.html

3)http://www.zeit.de/1991/20/Die-andere-Zerstoerung-der-Vernunft

4)http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E268B034D9E5745B48131BFF63261828A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton

Das System-Mobbing des Herrn Thilo Sarrazin, Teil 3

2. September 2010

Herr Thilo Sarrazzin hat nicht nur mit den Mirganten und Muslimen Probleme, sondern auch mit Bürgern, die Petitionen einreichen. Da offenbar Sarazzin glaubt der neue „Napoloen vom Golfclub Wannsee“ zu sein, lehnt er demokratsiche Errungenschaft gerne ab, was seiner „Ossi-Herkunft“ zuzuchreiben ist.

Nicht umsonst spricht der Philosoph Habermas im Rahmen der Ossifizierungsdebatte als erster vom Geflecht  der Mentalitäten und Überzeugungen. „Die politische Kultur besteht aus einem verletzbaren Geflecht von Mentalitäten und Überzeugungen, die nicht durch administrative Maßnahmen erzeugt oder auch nur gesteuert werden können. Und:  Das Selbstverständnis, das politische Selbstbewusstsein einer Nation von Staatsbürgern bildet sich nur im Medium öffentlicher Kommunikation.“ (1)

Die habermasche These hat der konservative Journalist Maxim Biller zu recht in seinem Artikel über die „Ossifizierung des Westen“   oder die „deutsche deprimierende Republik“ als Ursache für den Verfall von Werten und sozialen Verhaltensnormen angeführt. Sarrazin macht daraus nur den populitischen Versuch von der Verblödung der Deutschen zu sprechen oder “ Deutschland wird immer ärmer und dümmer“ (2) und mit seinem Buchschinken „Deutschland schafft sich ab“ liefert er ein Werk ab, das bestätigt, Randgruppen müssen sich mehr in der Gesellschaft anpassen als Mitglieder von Mehrheitsgruppen. Doch Anpassung hat nichts mit Zivilcourage zu tun, die uns Deutschen seit Jahrzehneten so fehlt.

Sarrazin als Spössling hugenottischer Zuwanderer weiß von den Problemen der Migranten sich anzupassen besser Bescheid als viele türkischstämmige Jungendliche aus Neukölln. „Thilo Sarrazin ist der Sohn eines Arztes, der aus einer hugenottischen Familie stammt, die aus Burgund über Genf nach Westfalen kam. Die Mutter kam aus einer Familie früherer westpreußischer Gutsbesitzer. Sarrazin wuchs in Recklinghausen (auf) und ab (dem) siebten Lebensjahr in einem Kinderheim in Bayern ..“ (3)

Offenbar hat diese frühkindliche Entwicklung bei Thilo eine Defekt ausgelöst, den er bis heute nicht los wird und den auch viele Ossis haben, diesen unrepublikanischer Nationalismus. „Was ist in Ur-Deutschland genauso ansteckend wie Opportunismus? Übersteigerter, komplexbeladener, unrepublikanischer Nationalismus“, genau das beschreibt den Minderwertigkeitskomplex, den Herr Thilo Sarazzin hat“. (1)

Und in Folge der Ossifizierung wurden dann Schulden angehäuft, die nun dieses Land im Chaos der Mythologien und neuen Heilsbringer untergehen lässt, und dazu gehört das tägliche schikanieren und mobben seiner Mitarbeiter genauso, wie die Suche nach einem Feind, den man für alles verantwortlich machen kann. Früher war es der Jude, dann kam der Russe dran und jetzt eben der Moslem.

Und ewig ist der Ossi alleine auf der …..

„Sie (die DDR´ler)  haben dann alles gekriegt, alles was sie wollten, weil unsere Bosse ihnen das aus machiavellistischer Berechnung zustanden und wir sie bei diesem durchsichtigen Wählerstimmen-Monopoly nicht aufhielten, also das Geld, die Bücher und ein Deutschland, das gar nicht mehr cool ist“. (1)

Und mobben und schikanieren, wie es in den Finanzämtern in Berlin besonders extrem auftrat und wohl noch auftritt, ist auch nicht cool, sondern Menschen verachtend, insbesondere dann, wenn man Bürger fertig macht, nur weil sie von ihrem Grundrecht auf Beschwerde Gebrauch machen und eine Petition einreichen, was das Grundgesetz garantiert.

„Aus Mobbing-Ermittlungen im Petitionsausschuss ist ein handfester Streit um die Rechte von Abgeordneten und von Senatoren geworden“. (4) Und mitten drin in dieser Bürger-Mobbing-Orgie natürlich keine anderer als unser Ur-Deutscher Hugenottensprößling, Thilo Sarrazzin der unrepublikanischer Nationalist, denn schon damals hat er seine Thesen vertreten, die mehr vom Flohmarkt stammen dürften, als aus einer Universitätsbiblothek.

Es wurden aber nicht nur einige gemobbt, sondern manche gehen bei den Mobbing-Tätern davon aus, man hätte das ganze Parlament von Berlin zur Verantwortung ziehen müssen,  doch davor hatten zu viele zu viel Angst. Warum nicht ein Parlament auflösen, wenn seine Abgeordneten mobben was das Zeug so her gibt?

Ein deutsches Parlament ohne Mobber

„Der FDP-Abgeordnete Lehmann will am heutigen Montag die schriftliche Fassung der Vorwürfe gegen Sarrazin und andere beim Generalstaatsanwalt einreichen“. (4) Hätte er sich sparen könne, denn die Strippenzieher lassen dann immer durch den Staatsanwalt mitteilen, kein „öffentliches Interesse“, an Hetzparolen a la Sarrazin, dem Hugenottensprößling dafür um so mehr.

„Mit der Forderung, dass Sarrazin entlassen werden solle, halten sich die Fraktionschefs der Opposition auffällig zurück. Der Konflikt, sagt CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger, betreffe das ganze Parlament, nicht nur die Abgeordneten der Opposition“. (4) Und hier liegt der Hase im Pfeffer, hätte man damals Sarazzin zur Verantwortung gezogen, wäre uns  heute viel erspart geblieben. Wer Mobbern nicht das Handwerk legt, der bekommt dann eben ausgreifte, unrepublikanische Nationalisten mit fehlendem Selbstbewusstsein und Toleranz.

Letzte Änderung am 24.08.2015

1)http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E268B034D9E5745B48131BFF63261828A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton

2)http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/23/thilo-sarrazin/deutschland-immer-aermer-und-duemmer.html

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin

4)http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/senat-im-mobbing-chaos/1062910.html