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Das System-Mobbing des Herrn Thilo Sarazzin, Teil 6

8. September 2010

„Mobbing in der öffentlichen Verwaltung ist kein Kavaliersdelikt, das müssen auch die Senatoren begreifen, sagt der Grüne Abgeordnete Thomas Birk„. (1)

Doch da kennt Thomas Birke nicht die Hartnäckigkeit, mit dem ein Thilo Sarazzin sein System-Mobbing verteidigt, genauso wie sein gentechnische Forschungserkenntnisse zur Vererbbarkeit von Klugkeit oder wie er es nennt, Intelligenz.

„Es könne nicht sein, dass wie im Fall dreier Mobbingopfer im Finanzamt für Fahndung und Strafsachen sowie im Finanzamt Treptow-Köpenick der Finanzsenator nur sarkastische Bemerkungen wie wer gut bezahlt werde, müsse das auch aushalten übrig habe.“ Der Finanzsenator der dies sagte hieß damals und heute auch noch, Thilo Sarazzin und ist Nochmitgleid der SPD. Was für ein Menschenbild hat dieser Sprößling einer Hugenottenfamilie väterlicherseits.*(2)

Offenbar hat ihm der Nichtkonsum von guten Radiosendungen doch sehr gefehlt, denn seine Aussagen zu Arbeitsbedingungen scheinen denen aus dem 18. Jahrhundert in Manchester zu enstrpechen. Und dabei wäre Radio oder Fernsehen für ihn doch so wichtig gewesen, da er sich selber als „stink faul“ bezeichnete. (2)

Übrigens is sein Lebenslauf mit Merkmalen gekennzeichnet, die wohl typisch für Mobbing-Täter sein dürften. Er beleidgt gerne und provoziert mit selbstgebastelten Theorien sein Umgebung bis zum Abwinken und darüber hinaus. Er ist rechthaberisch und ein schlechter Rhetoriker, eckt gerne an um damit Aussehen zu erregen.

Zurück jedoch zu der Umfrage zu Mobbing in der Verwaltung vom Berliner Senat aus dem Jahre 2008, die leider nie veröffentlicht worden ist. Es ist auch unklar, wer die Studie durchgeführt hat.

Klar ist nur, es gab beim Finanzamt für Fahndung und Strafsachen sowie im Finanzamt Treptow-Köpenick mehrere Mobbinfälle, und dies in Behörden, für die Thilo Sarazzin, dem ungekrönten Napoleon vom Golfclub Wannsee, die Fürsorgepflicht hatte. Doch Genosse Sarazzin wollte Mobbing wohl nicht zur Kenntnis nehmen, einfach Wegschauen, wie so viele Politiker.

„Mit der Meinung, dass das Thema Mobbing in der öffentlichen Verwaltung nach wie vor ein Tabu-Thema ist, steht Birk nicht allein da. Hauptpersonalrat wie auch die anderen im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen sind sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht“. (1)

Gegenpositionen, die Sarazzin eigentlich zur Kenntnis nehmen musste und auch hätte einschreiten sollen. Denn seit 2002 hat der Bundesgerichtshof in seinem UrteilAz.: III ZR 277/02 vom 1. August .. festgelegt. “ Mobbt ein Vorgesetzter im öffentlichen Dienst die ihm unterstellten Mitarbeiter, so kann dafür grundsätzlich der Dienstherr haftbar gemacht werden. Grund dafür sei der Umstand, dass der Vorgesetzte in diesen Fällen nicht privat, sondern hoheitlich tätig sei“. (3)

Mobbing-Verbot

Warum also der Hauptpersonalrat nicht vor Gericht ging und Sarazzin verklagt hat, versteht man nur, wenn man weiß, das in Berlin die „Landschaftspflege“ Konjunktur hat seit etwa 1970-1975. Der Fall Ralf Hillenberg ist nur ein Indiz aus der Neuzeit dafür.

 „Im Senat ist nach Ansicht des Staatsekretärs beim Innensenator, Thomas Härtel, der Sinn einer Dienstvereinbarung und einer Anlaufstelle strittig. Viel mehr sei es wichtig, Ansprechpartner in den Verwaltungen anzubieten und Mitarbeiter und Führungskräfte zu schulen“. (2) Offenbar will Härtler damit alte Dienstvereinbarungen wie die zwischen der Senatsverwaltung für Bildung usw. und dem Gesamtpersonalrat aus dem Jahre 2003 unterlaufen. (Dienstvereinbarung „Umgang mit Mobbinghandlungen„) (4)

Und man wird den Verdacht nicht los, dass bei jedem neuen Mobbing-Fall im Berliner-Mobbing-Dschungel der Behörden die überführten Vorgesetzten einfach eine neue Instanz zu installieren versuchen, um vom Problem der Fürsorgepflicht eines Dienstherren abzulenken.

Hier erkennt man die Methode Sarazzin, die er auch bei seiner Integrationsphiloshie immer wieder anwendet.(2)Mal Provokatuer, dann wieder Ruhepause und der näschte Anriff folgt, im Notfall mit einer genentischen Do-It-Yourself-Philosphie a al Stammtisch.

Und hier muss man fragen, wie kann es sein, dass unter einem sogenannten rot-roten Senat so viel Pfusch und Unfähigkeit im Umgang mit Mobbing-Prävention und Aufklärung sowie der Einführung von Antimobbing-Regelungen stattfinden konnte und stattfindet? Was wollen eigentlich SPD und dieLINKE?

1)http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article187084/Umfrage_zu_Mobbing_in_der_Verwaltung.html

* (2) Thilo Sarraz in ist der Sohn eines Arztes, der aus einer hugenottischen Familie stammt, die aus Burgund über Genf nach Westfalen kam. Die Mutter stammt aus einer Familie früherer westpreußischer Gutsbesitzer.[2][3] Sarrazin wuchs in Recklinghausen in einem Achtpersonenhaushalt ohne Radio oder Fernseher auf.  http://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin

3)http://www.stern.de/wirtschaft/job/gerichtsurteile-schikane-am-arbeitsplatz-536130.html

4)http://www.dbb-berlin.de/mobbing/dienstvereinbarung_mobbing.pdf

 

Das System-Mobbing des Herrn Thilo Sarazzin, Teil 5

7. September 2010

Heuschrecke Saulus

Wie schnell aus Mobbing-Opfern Täter werden können, zeigt der Fall des SPD-Abgeordneten und Ex-Petitionsauschuß-Vorsitzenden Ralf Hillenberg, SPD. Im Jahr 2004 hat sich Ralf Hillenberg noch für die Mobbing-Opfer im Sumpf um den Abteilungsleiter im Finanzamt für Fahndung und Strafsachen mit seinem Parteigenossen Thilo Sarazzin, damals Finanzsenator und Chef aller Finanzämter, angelegt. 

Inhaltlich haben sich Mobbing-Opfer an den „Gnadenausschuss“, was für ein Wort, mit Petitionen an Ralf Hillenberg gewandt. “  In mehreren Petitionen hatten sich Mitarbeiter des Amtes an den Gnadenausschuss des Abgeordnetenhauses gewendet und sich über das Handeln des Leiters beschwert. Der Ausschuss habe dieVorwürfe geprüft und hält sie für berechtigt, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Ralf Hillenberg (SPD). (1)

Hillenberg hat daraufhin den Chef des System-Mobbings, Thilo Sarazzin öffentlich zum Handeln aufgefordert. „Jetzt ist Finanzsenator Thilo Sarrazin gefordert, zu handeln.“ (1)

Doch als es zu den berühmten „Mobbing-Attacken“ der Finanzämter gegen die Mitglieder des Petitionsausschusses von Berlin kam, war Ralf Hillenberg mal gerade in Urlaub, so blieben Rainer-Michael Lehmann (FDP) und der ehemalige CDU-Abgeordnete Ulrich Brinsa alleine im Regen stehen. (2)

Wohin?

Wohin?

Aus heutiger Sicht ist jedoch klar, warum Hillenberg innerhalb der „drei Mobbing-Opfer im parlamentarischen Status“ plötzlich aus dem Rahmen viel. Denn plötzlich wurde aus Paulus nämlich Saulus, und das war nicht mal in der Bibel vorgesehen, in Berlin schon, da gibt es ja auch den Genforscher Thilo Sarazzin.

„Der Fall des „geschäftsführenden Gesellschafter“ der Firmen IPBB GmbH und IPB.G GmbH, Mitglied der Baukammer Berlin, stellv. Vorsitzender im Bauausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses und Vorsitzender im Petitionsausschuss zeigt einmal mehr, wie eng Filz und Politik in dieser Stadt das sagen haben“. Und der geschäftsführende Gesellschafter was kein anderer als Ralf Hillenberg, der wie immer bei Veröffentlichung solcher Details seiner Laufbahn im Urlaub war. (2)

Plötzlich schienen Buschtrommeln, Thilo Sarazzin und andere Wunderheiler eine Bewusstseinsänderung bei Hillenberg ausgelöst zu haben. Seine Spezialität der Hand-in-Hand Geschäfte oder Landschaftspflege wie man das im Großstadtdschungel von Berlin nennt machten einen Verbleib in der SPD unmöglich.

Und so wechselt kurz nach dem Mittagsessen am 08.03.2010 der Genosse „geschäftsführenden Gesellschafter“ Ralf Hillenberg von der SPD zur Traumpartei der Neuzeit, der FDP. „Am Nachmittag wollte die SPD-Fraktion über die Zukunft ihres in die Affäre um die Wohnungsbaugesellschaft Hogowe verwickelten Abgeordneten Ralf Hillenberg entscheiden“. (3)

Die Presse hat über Hintergründe und Motive des Herrn Hillenberg kaum berichtet, außer dem Hinweis auf seine „Landschaftspflege“, die vielen in der SPD nun reichten.(4)

Die FDP freute sich über den Neuen so sehr, schließlich hatte er ja hervorragende Präferenzen aufzuweisen, wie seine Firma IPBB GmbH und IPB.G GmbH. Doch da kam Rainer-Michael Lehmann (noch FDP damals) den Träumen der Berliner Westerwelle Filiale der FDP in die Quere.

Rainer-Michael Lehmann hatte wohl die Nase von der FDP voll, „als Sprecher für Arbeit, Soziales, Senioren, Migration und Frauen in der FDP-Fraktion und Mobbing-Opfer hat er die soziale Kälte seiner liberalen Kollegen und deren Machtspiele satt und wechselte zur SPD. Da war nun die Presse plötzlich ganz auf Zack und nun wurde nicht mehr über den Rald diskutiert, sondern über die Motive von Rainer-Michael.

Lehmann schreibt nämlich, dass Lehmann „diese Menschen – Menschen mit Behinderungen, sozial Schwachen und Migranten – meist keine starke Lobby (Haben). Ich setze mich deshalb für eine größtmögliche Teilhabe dieser Menschen am gesellschaftlichen Leben ein“. (4)

Und das dürfte nun wieder Thilo Sarazzin gar nicht verstehen, denn hatte er schon immer Ärger mit Lehmann, so will dieser sich nun für Migranten einsetzen, wo der Bundesbänker doch gerade den Gentest erfunden hat, den noch keiner so richtig verstößt.

Egal, sagt sich Ralf Hillenberg, der nun von Mobbing und so Sachen wie Petitionsausschuss, den leitet nun Andreas Kugler (SPD) Diplom-Kaufmann und Lohnsteuerberater, nichts mehr wissen will und hofft dass über seine Wandlung vom Paulus zum Saulus keiner mehr redet.

Wäre da nicht Thilo Sarazzin, dessen Rolle ist noch nicht im Intrigenspiel System Mobbing von Thilo und dem Wechsel Ralfs zur FDP klar. Doch sollte Sarrazin, der Hugenottensprössling seine „deutsche Rettungspartei“ gründen, wäre ja Saulus, also Hillenberg der ideale Mann für das Wirtschaftsressort, denn darin kennt sich der aus und weiß wie man Kontakte knöpft.

1) http://www.ralf-hillenberg.de/pdf/2004.12.15_bm.pdf

2) http://harrygambler2009.wordpress.com/2010/03/03/ralf-hillenberg-spd-berlin-zockt-ab/

3) http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/fpd-abgeordneter-wechselt-zur-spd-article762891.html

4) http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/berliner-fdp-politiker-wechselt-zur-spd-ein-deal/1716256.html