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Detlef Lengsfeld oder vom Mobbing-Opfer zum Herausgeber eine Online-Zeitung

14. Mai 2014

Jahrelang hat uns der Mobbing-Fall Detlef Lengsfeld beschäftigt. In der Autostadt hat man ihn fertig gemacht, doch Detlef hat nie aufgegeben und mit allen Mitteln eines Opfers sich gegen die Stigmatisierung und Gesundheitsgefährdung gewehrt.

Doch mit der gleichen Ausdauer hat er sich auch für seine Zukunft nach dem Mobbing beschäftigt. Als Herausgeber einer Online-Zeitung, der NGO-Online hat er sich mit vielen Ideen eine Plattform für seine berufliche Existenz erarbeitet, zielorientiert und flexibel für die Anforderungen des Internet kann er heute auf sich stolz sein. NGO-Online steht allen Schreibern offen um ihre Artikel auf einer wichtigen Seite zu veröffentlichen. Ein Klick genügt und sie können sich überzeugen. (1)

Detlef Lengsfeld

Detlef Lengsfeld

Mobbing ist nicht das Ende der Welt, heißt es immer so schön, doch NGO-Online  ist es auf keinen Fall. Daneben hat sich Detlef zu einem Experten der Bikerkultur in unserem Land gemausert: „Sonntags auf dem Bike“. (2) Doch wie immer wenn man erfolgreich ist, hat man auch oder gerade im Internet seine Feinde, so auch Detlef. Deshalb ist es um so bemerkenswerter, dass er an seinen Kindern, der NGO-Online und der Bikerkultur festhält und sie zu weiteren Erfolgen führen will. Good luck. 😉

1)http://www.ngo-online.de/detlev-lengsfeld/

2) http://www.youtube.com/watch?v=gXsb5ekuu3c

 

 

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Damals haben sie General Kießling gemobbt und fertig gemacht.

9. Januar 2012
Wohin?

Wohin?

Kaum ist das Jahr 2012 ein paar Tage alt, schon erfahren wir vom Leid eines Politikers, dem Macht alles bedeutet und der aus einer Partei kommt, wo Mobbing Geschichte hat. Ich meine den Versuch von Bundespräsident Wulff sich als Opfer zu präsentieren und die CDU, die an einem Politiker festhält, der sich selber mit seinen Interviews, Immobiliengeschäfte, Kreditschiebereien und Anrufen bei Vorgesetzten von Journalisten in die Nesseln gesetzt hat.

Hätte sich Herr Wulff mal lieber als Aufsichtsratsmitglied bei VW für die Mobbing-Opfer im System Mobbing bei VW gekümmert, als diese ihn um Hilfe ersucht haben, dann würde er wissen, was ein Opfer ist. Fragen sie mal Rainer Beutler, Detlef Lengsfeld, Milan Petrovic oder die Angehörigen von Michael Semenow, Mobbing-und Suizidopfer, doch davor fürchten sich viele Journalisten, wahrscheinlich wissen sie dann um die Anrufe hinter ihrem Rücken bei den Chefredakteueren, was uns der Fall Wulff ja nun nachhaltig gelehrt hat, wie so etwas geht und bei uns gängige Praxis ist.

Doch nimmt man das neue Jahr mal zum Anlass einen Moment im Krieg an und um den Arbeitsplatz, die Schulbank oder den Schreibtisch im Büro die Jahre und Jahrzehnte Revue passieren zu lassen, dann fällt mir immer wieder der Fall des General Kießling ein, als noch keiner von Mobbing geredet hat.

Vor 25 Jahren, auch um die Weihnachtszeit ging für den jungen General Kießling die Höhle auf Erden nieder. Er wurde angeblich in einem Kölner Schwulenlokal gesehen und somit war klar, Kießling ist „Der schwule General„. Augstein, der damalige Chef beim Spiegel schrieb in einem Kommentar folgendes zur Hetzjagd auf Kießling und seine Mobber.

“ Die Verantwortlichen der Hardthöhe möchte man zu einer Kommandeurstagung nach Hamburg schicken, samt Dienstwagen. Dort könnten sie im Theater die „Großherzogin von Gerolstein“ besuchen, eine Operette von Jacques Offenbach. Duodez-Militärs treiben dort ihr Wichtigtuer-Unwesen, werte Schwule eingeschlossen. Nur muß man fürchten, daß Manfred Wörner und sein Generalinspekteur und sein Personalchef gar keinen Spaß an der Freud‘ hätten. Das Stück, das diese alle mit ihren Stellvertretern und dem Chef des MAD in Bonn aufführen, übertrifft alle Musical-Phantasien von Jacques Offenbach“. (1)

Wer erinnert sich heute noch an diese Hetzjagd, ausgelöst von der CDU und einem Verteidgungsminister, der schon an der Form der Lippen erkennen konnte, ob einer schwul ist oder nicht.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Angefangen hat alles mir der Karrieregeilheit einer Beamten und seinem Kollegen, der wusste wie man im System Kohl Karriere machen konnte. „Es begann mit einer Plauderei. Werner Karrasch, stellvertretender Personalratsvorsitzender im Bundesministerium der Verteidigung, gab einem geschätzten Kollegen einige Tipps zur Karrieregestaltung. Artur Waldmann vom Amt für die Sicherheit der Bundeswehr wollte gerne Abteilungsleiter werden. Ganz nebenbei kamen die beiden Beamten auf den ranghöchsten General der Bundeswehr zu sprechen, auf Günter Kießling, den stellvertretenden Oberbefehlshaber der Nato in Brüssel. Karrasch waren Gerüchte zu Ohren gekommen, dass Kießling „homosexuelle Neigungen“ habe“. (2)

Für den nichtschwulen General begann nun eine Schlammschlacht die man ohnes gleichen in der Geschichte der Bundesrepublik bezeichnen kann und die uns auch einen Einblick in die Ermittlungstechniken der Kriminalpolizei gibt, sowie in die Auftraggeber aus Würde, Amt und Regierung.

„General Kießling hatte acht Jahre lang in Köln gewohnt, damals wie heute keine Stadt von Traurigkeit. Waldmann rief beim MAD in Düsseldorf den Stabsfeldwebel Jürgen Idel an, da dieser über gute Kontakte zur Kölner Kriminalpolizei verfügte. Kurzer Dienstweg: Ohne das offiziell erforderliche Amtshilfeersuchen bat Idel einen leitenden Kripo-Kollegen, seine Männer sollten sich mal in der Kölner Schwulenszene ein wenig umhören. Kein Problem, Kommissar Helmut Simon ermittelte sowieso gerade wegen eines Mordes an einem Strichjungen.

Am 5. September zog er mit einem Kollegen durch die Kölner Bars, ein Passbild von Kießling in der Hand. Viel Bedeutung maß Simon dem Fall nicht zu. Er war von seinem Vorgesetzten nicht einmal unterrichtet worden, um wen genau es sich auf dem Foto handelte. Irgendjemand von der Bundeswehr halt, Vorname Günter, mehr wusste er nicht. Dennoch: Keine 150 Meter vom Polizeipräsidium entfernt, in der Stricherkneipe Café Wüsten, konnte Simon seinen ersten Ermittlungserfolg verbuchen. Der Wirt war sich sicher, den Mann vor länger als zehn Jahren einmal im Café gesehen zu haben“. (2)

Der damalige Verteidungsminister und CDU-Mann starb 22.08.1994. (3) Am 28.08.2009 starb das Mobbing-Opfer General Kießling, der auch an Selbstmord dachte, als man ihn fertig gemacht hat. (4) Wie schon erwähnt, damals gab es Mobbing als Begriff nicht, man redete von Schlammschlacht, Demütigung, Zwielicht, usw.. Und dann will uns Wulff einreden, er sei ein Opfer? Herr Wulff sollte mal sich mit der deutscher Geschichte und der Ära Kohl beschäftigen, dann weiß er was Mobbing, Opfer und Krieg in den Medien bedeutet.

1)http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13509738.html

2)http://www.zeit.de/2003/44/A-Kie_a7ling

http://de.wikipedia.org/wiki/Kie%C3%9Fling-Aff%C3%A4re

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_W%C3%B6rner#Verteidigungsminister

4)http://www.welt.de/politik/deutschland/article4417124/Der-General-der-an-Selbstmord-dachte-und-siegte.html

Mobbing-Opfer Milan Petrovic antwortet erneut Herrn Nieswandt (VW)

21. März 2011

Verletzung des Briefgeheimnisses

Aus vielen Mobbing-Geschichten wissen wir, dass sich Arbeitgeber gerne auf den berühmten „Vergleich berufen“. Dies liegt daran, dass iregndwann mal ein Jurist behauptet hat, ein Vergleich sei nicht anfechtbar. So einen Quatsch kann es nur in Deutschland geben, denn Gerichte sind dazu da, aus den vorliegenden Beweisen und Zeugenaussagen ein Urteil zu fällen und keine Vergleiche zu schließen, die nur den Anwälten und Gerichten zum Geld abzocken dienen.

Zu Recht verweist daher das Mobbing-Opfer Milan Petrovic auf das BAG Urteil, damit auch mal die Rechtsabteilung von VW etwas lenrt, was wir in der Demokratie Gerechtigkeit nennen und Opfer-Schutz.

Unverständlich ist auch, warum Herr Nieswandt von VW nicht auf den 3. außergerichtlichen Einigungsvorschlag eingeht, sondern viel mehr weiterhin die Gesundheit und die Würde der Mobbing-Opfers Milan Petrovic, Rainer Beutler und Detlef Lengsfeld wissentlich und mit Absicht gefährdet. Welche moralischen und sozialen Grundsaätze gelten nun bitte bei VW.

Anbei das zur Veröffentlichung gedachte Schreiben von Milan an VW, wir warten bitte auf ihre Antwort Hr. Nieswandt.

„Sehr geehrter Herr Nieswandt,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Damit ist klar, dass Prof. Dr. Winterkorn kein Interesse an einer aussergerichtlichen Einigung hat. Dies war mein 3. und letzter aussergerichtliche Einigungsvorschlag.

Aus Ihrer Antwort kann leider entnommen werden, wie Ernst es H. Prof. Dr. Winterkorn mit dem höchsten Gut, dem VW-Ansehen, nimmt.

Mobbing-Plus

Ihre Anmerkung, dass Mobbing weder in meinem noch in den anderen Fällen ( R.Beutler, D.Lengsfeld, H.Bartsch) zutrifft, überrascht mich nicht.

Mir ist seit Jahren klar, das es offiziel kein Mobbing bei VW gibt. Das VW-MOBBING-Thema wird einfach totgeschwiegen. VW hat sehr offenkundig nichts aus den genannten Mobbing-Fällen (Lengsfeld, Beutler, Bartsch, Petrovic) gelernt. Ihre Feststellung zum VW-Mobbing, ist sicher für die Betroffenen ein Schlag ins Gesicht. Als Anlage erhalten Sie einen Brief von Fr. E. Bartsch. (Ehefrau eines VW-MOBBING-Opfers) an die BZ. Sie und alle imVerteiler dürfen sich hierzu Ihre Gedanken machen.

Ich habe mir Gedanken über Ihre MOBBING-Bemerkung gemacht, und bin zum Schluss gekommen, dass Sie in meinem Fall Recht haben, was Mobbing angeht. In meinem Fall handelt es sich nicht nur um Mobbing, es war mehr.

In meinem Fall habe ich Mobbing immer als Sammelbegriff für die u.a. VW-Handlungen benutzt. Ich bin nun der Meinung, dass es ein
MOBBING-Plus war. Es war eine aggressive und koordinierte VW-Handlung gegen mich, mit Wissen u.a. folgender Personen:
H.Pi. (ehem. VW-Konzernvorstand), Dr. B. (ehemVW-Markenvorstand). H. J. Pe. (ehem IGM-Vorstand und
VW-Aufsichtsratsmitglied), H. Wu. (ehem VW-Aufsichtsratsmitglied u.heutiger Bundespräsident), H. Os. VW-BR Vorsitzender, H. Ga. (VW-Bereichs-BR), Fr. Kr.-Go. (ehem Leitung VW-Markenlogistik), H. Ze. (ehem VW-CKD-Leitung), H. Se.
(ehem. CKD-Leitung), H. Tö. (ehem. VW-UAL-CKD), H.Re. (UAL-VW-CKD), H. Wo. (ehem. VW-CKD-Verpackungsplanung), H. Re.
(ehem. VW-Leitung Revision, H.Ko (ehem Leitung VW-Personalwesen), H.Br. (VW-Personalwesen).

Unter anderem waren es folgende VW-Handlungen gegen mich:

Mobbing-am-Arbeitsplatz

– Meine Ausgrenzung aus dem Projekt-Informationsfluss
– Schikane, z.B. für ein 7Min.-Gespräch, musste ich von Barcelona nach Wolfsburg fliegen, zur Bestätigung meiner Depression wurde ich zu einem Magen-Darm-Spezialisten geschickt                                                                                                                                                                                         – Ungleichbehandlung durch ehem. VW-Markenlogistik-Leitung, Fr. Kr.-Go.
– Falsche Behauptungen seitens VW-Rechtswesen im Arb.-Gerichtsverfahren und Markenlogistik-Leitung über meine beabsichtigte Rückholung aus Barcelona
– Beharrliches VW-Schweigen, u.a. des VW Personalwesens, VW-BR, VW-Vorgesetze , nach meiner Bitte um Aufklärung der fristloser Kündigung
– Ablehnung der Kommunikation des VW-Personalwesens mit meinem 1. Anwalt
– Verbreitung vertraulicher Mitteilung, durch die VW-Konzernleitung, Informationen gelangten bis nach SGL in Barcelona

– Fachliche Degradierung ohne mein Einverständnis, durch meinen ehem.Vorgesetzen H. Hü.
– Verweigerte Unterstützung u.a. durch VW-BR (ehem Vorsitzender H.Vo.), H. Go., und H. Os.                                                                                       – Lügen bzw widersprüchliche Aussagen in Rückführgesprächen durch den ehem CKD-HAL, H. Ze.
– Vernichtung meiner ca. 10 Verbesserungsvorschläge durch meinen damaligen Vorgesetzten H. De                                                                 – Mein Ausbooten in Barcelona und fehlende VW Fürsorgepflicht                                                                                                                                         – – Verletzung des Briefgeheimnisses
– Finanzielle Austrocknung
– Einflusnahme auf die Deutsche BKK
– 2-malige fristlose Entlassung obwohl ich arbeitsunfähig war
Drohungen
– Keine Unterstützung bei der Realisierung neuer Verpackungs-Ideen, weder durch den UAL noch durch den AL.

Wie Sie bemerkten, betrachtet VW meinen Fall als abgeschlossen. Ich sehe dies leider nicht so. VW hat mich gesundheitlich und finanziell ruiniert, deshalb werde ich weiterhin für eine Wiedergutmachung eintreten.

Hier möchte ich auf das Urteil BAG Erfurt – 2 AZR 544/08, verweisen. Damit wurde ein Vergleich aufgehoben. Im Brief von Fr. Bartsch (sh. Anlage) beschreibt sie die VW-Methode sich von VW-Mitarbeitern zutrennen. Geanu so war es in meinem Fall und ebenso im Falle von R.Beutler.

VW lies nicht locker, nach der 1.fristlosen Kündigung, die vom Arb.-Gericht Braunschweig für unzulässig erklärt wurde, wurde mir auch
ein 2. mal fristlos gekündigt. Und wenn ich dem Vergleich nicht zugestimmt hätte, wären gem. VW-Metode, auch noch die 3.+4. usw. fristlose Kündigung erfolgt. Vergleiche auch die VW-Methode der Kündigungen gegen R.Beutler.

Mit freundlichen Grüssen

Milan Petrovic“

Wirt hoffen, dass bei VW und Hr. Nieswandt sich die drei Säulen eins Unternehmens wie VW durchsetzen, Verantortung der Vorgesetzetn für ihre Mitarbeiter, ein sozialer Umgang und wenn man Fehler macht, kann man die im Gespräch wieder klären. Warum also sperrt sich Hr. Nieswandt gegen eine außergerichtliche Einigung?

Grünen-Fraktionschef Trittin als Mobbing-Trittbrettfahrer

12. Oktober 2010

Politiker neigen gerne dazu, Themen die Bürger diskutieren für ihren Politkrieg zu vereinnahmen. Bekanntlich haben die GRÜNEN bisher keinen Gesetzesvorschlag zur Bekämpfung von Mobbing in den Bundestag eingebracht, sondern labern nur gerne mit.

Wulff steht nun in der Kritik seiner Hardliner-Genossen in der CDU. Was das mit Mobbing zu tun hat weiß wohl nur Trittin. „Das verdient Lob und kein Mobbing von den Rechtsaußen aus der Union.“(1)

Bundespräsident Wulff verhält sich in der aktuellen Diskussion zur Intergationsfrage wie ein Vogel Strauß. Bei der Entlassung von Sarazzin ist er am Schluss abgetaucht, er besucht auch keine Problemschulen in Berlin und er hat bei VW als Aufsichtsrat wegeschaut, wenn Arbeitnehmer wie Detlef Lengsfeld, Rainer Beutler oder Milan Petrovic fertig gemacht wurden, ob wohl er informiert war.

Herr Wulff sollte sich erstmal für Mobbing-Opfer einsetzen und Herr Trittin sollte das Gleiche bei den Grünen machen, statt in dieser leidigen Integrationsdiskussion sich über Mobbing auszulassen.

1)http://www.zeitong.de/ng/da/2010/10/08/gruenen-fraktionschef-trittin-nimmt-wulff-vor-mobbing-in-schutz/

Im Dschungel, ein Film zur Korruption bei VW

5. Oktober 2010

VW heißt für ein Auto fahren. Für die Arbeitnehmer im Konzern heißt das oft Mobbing bis zur finanziellen und gesundheitlichen Zerstörung.

Die Mobbing-Opfer Rainer Beutler, Detlef Lengsfeld, Milan Petrovic oder Suizid-Opfer Michael Semenow können von den Verhältnissen beim Globalplayer VW ein Lied singen, doch an diese Verfilmung wagt sich kein deutscher Regisseur, zu viel Angst herrscht bei den Filmemachern vor. (1)

Zum Glück wenigstens hat man jetzt die Korruptionsaffaire um legendäre Größen wie Peter Hartz, Klaus-Joachim Gebauer,  Ferdinand Piech,  Hans-Jürgen Uhl (SPD), SPD-Politiker Günter Lenz  und VW-Gesamtbetriebsratschef Klaus Volkert (2)  in einem Krimi verarbeitet.

Der Titel lautet „Im Dschungel“ und ist am Mittwoch um 20:15 in der ARD zu sehen.

„20:15, Video, High Definition, Der FilmMittwoch im Ersten:
Im Dschungel
 Fernsehfilm Deutschland 2010″ (3)

Das besondere an der VW-Affaire war die Teilnahme von Gewerkschaftlern und dem legendären Peter Hartz, dessen Modell zur sozialen Sicherung uns allen bekannt ist und als Ende der Solidargmeinschaft Arbeitslosenversicherung angesehen werden kann. Erschreckend, dass bis heute Politiker nicht in der Lage waren sich von diesem Modell eines korrupten Menschen zu trennen. Der Krimi zeigt auf, wie tief wir eigentlich in Deutschland gesunken sind.

 „Henning Lohmann (Heino Ferch), stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, rät ihm, sich in den Betriebsrat wählen zu lassen, was auch geschieht. Ahnungslos betritt Frank eine ihm fremde Welt, in der taktiert, intrigiert und korrumpiert wird“ (3)

„Schmiergeldaffären gab es schon viele. Aber keine hat ein so erschreckendes Licht auf die Arbeit von Gewerkschaftlern geworfen wie die Bordellaffäre des VW-Konzerns, in deren Verlauf Köpfe des Aufsichtsrats rollten; nicht zuletzt der von Peter Hartz“. (4)

Und das ist wohl die wahre Geschichte des Peter Hartz, der IGM und Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD), dem Umsetzer der hartzschen Philosophie der modernen  sozialen Ausgrenzung. Politik entwickelt sich wohl immer zwischen Puff und Machtgier, das war so und ist wohl auch noch so.

 1)http://www.onlinezeitung24.de/article/571/cpage1

http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Gewerkschaften

http://www.mein-parteibuch.com/blog/2006/11/22/mobbingfall-emsdetten-vom-opfer-zum-taeter/

http://wir-zeitung.blogspot.com/2008/06/reaktionen-der-funktionre-auf-den.html

http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/373-Volkswagen-Opfer-klagt-IG-Metall-an!.html

http://www.webnews.de/417880/der-mobbingfall-detlef-lengsfeld-neueste-medizinische-nachweis

http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing/Firmen/VolkswagenAG/MilanPetrovic/CKD_VW

http://wir-antimobbingrundschau.blogspot.com/2008/05/die-aktuelle-antimobbingrundschau-amr_08.html

2)http://www.focus.de/finanzen/news/chronik-der-vw-affaere_aid_122713.html

3)http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=74BDDA0CE40F62AB0184B8B147BB213C

Betriebsratswahlen in der Autostadt getürkt?

20. Mai 2010

Über die Autostadt zu reden, heißt eigentlich Eulen nach Athen zu tragen. Und gäbe es bei VW nicht die vielen Mobbing-Opfer und Skandale, dann könnte man auch die letzten Betriebstratswahlen zu den „Eulenspiegelfestbeiträgen“ zählen und die IGM  mit Frank Patta als „stalinistsiche Heuschrecke“ auftreten lassen.

Doch dazu hängt zu viel im Arbeitsalltag von einer guten und demokratische gewählten Interessenvertretung ab, gerade in der Autostadt und bei VW, wenn man die Namen Detlef Lengsfeld, Rainer Beutler, Milan Petrovic und Michael Semenow sich nochmals vergegenwärtigt sowie ihr Schicksal.

Morgen nun, am Freitag, den 21.05.2010 findet vor dem Arbeitsgericht Braunschweig eine Gerichtsverhandlung statt, die prüfen soll, ob bei der Betriebsratswahl die IGM im Hintergrund das Wahlergebnis so gestaltet hat, dass der ungekrönte Herrscher und Held der westdeutschen Arbeiterklasse, Zar Frank Patta sein Ziel der Alleinherrschaft im Betriebsrat erreicht hat.

Auf das Urteil darf man gespannt sein.

http://www.webnews.de/kommentare/417880/0/Der-Mobbingfall-Detlef-Lengsfeld-und-der-neueste-medizinische-Nachweis.html

http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/463-Rainer-Beutler-die-Spurensuche-und-die-Pfeifen-vom-Beschwerdezentrum.html

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/tag/milan-petrovic/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/10/21/ig-metall-machte-stimmung-gegen-das-mobbing-und-suizidopfer-michael-semenow/

VW-Zigarettenautomatenaffäre und 293 Betroffene, 16 Kündigungen

22. April 2010

Der Schrei

Man mag es glauben oder nicht, doch zwei Zigarettenautomaten bei VW in Baunatal in Kassel hatten es an sich und nicht in sich.

Die Geschichte hört sich makaber an, doch sie zeigt auch, was in unserem Land nicht mehr stimmt.

Im Kassler Werk von VW standen oder hingen jahrlang zwei Zigarettenautomaten, die wohl so hätten dort nicht stehen oder hängen dürfen. So was wie die Fürsorgepflicht und den TÜV gibt es nicht für Automaten. Stellt sich schon mal die Frage, wem gehörten den die Automaten, VW oder dem Zigarettenhändler, so wie es auf den Automaten stand und wohl noch steht?

War nun ein Schacht leer an den Automaten und man steckte seinen Werksausweis mit Chip hinein, dann bekam man bis 3 mal 4 Euro, also 12 Euro gut geschrieben. 239 Werksangehörige oder Mitarbeiter von Tochterfirmen sollen so laut Anklage von VW sich so 32 000 Euro in zwei Jahren ergaunert oder gutgeschrieben haben.

Stellt sich schon mal die Frage, warum haben der Eigentümer des Automaten oder VW in zwei Jahren den Verlust von 32 000 Euro nicht gemerkt? Was haben solche Firmen eigentlich für eine Buchführung?

Aufschrei im Land der Arbeit

Irgendwann  hat ein VW-Mitarbeiter diesen merkwürdigen Zigarettenautomaten mit seinem befremdlichen Buchungsverhalten gemeldet. Ab da wurde es dann für 239 Mitarbeiter kritisch und teilweise tragisch.

VW-Justiziar Gerhard Klenner wurde nun wohl aktiv, alle Mitarbeiter die weniger als 150 Euro gut gebucht bekommen haben, bekamen eine Tagesgeldbuße oder die Versetzung in eine andere Abteilung. 12 Werksanghörigen und 4 Mitarbeiter von VW-Tochterfirmen bekamen die Kündigung ins Haus.

Drei Mitarbeiter haben nun gegen die Kündigungen geklagt, weil sie in dem „Rauswurf eine wirtschaftliche Katastrophe“ sehen, so ihr Anwalt Ulrich Blume, denn „sie hätten kaum eine Chance jemals wieder solch einen Arbeitsplatz zu finden“. (1)

Am 20.04.2010 war nun der Gütetermin, es geht um den Unterschlagungs- oder Bereicherungsvorwurf, denn die drei Mitarbeiter hätten in den zwei Jahren des Gutbuchungsautomaten 1180, 1178 und 1738 Euro in ihre Tasche gewirtschaftet.

Das Gericht unter dem Vorsitz der Richterin Angela Merz tendiert dahin, dass die Kündigungen rechtskräftig seinen, wenn man den drei Arbeitnehmern  nachweisen kann, sie hätten „vorsätzlich“, also wissentlich über die Buchungspraxis der beiden Automaten gewusst.

Brigitte Schöttner, Rechtsbeistand der IG-Metall hielt dagegen, dass durch den Aufkleber des Tabakshändlers die Mitarbeiter nicht wussten, dass die Automaten ihrem Arbeitgeber gehört hätten, und sie ihn so mit geschädigt hätten.

Stellt sich mal die Frage, warum wird die IG-Metall in so einem Fall aktiv, während sie einem Mobbing-Opfer, wie Rainer Beutler – dessen Gesundheit und finanzielle Existenz für immer zerstört ist und der nun als Frührentner im VDK für andere Opfer im Vorstand kämpft – die Unterstützung verweigerte, obwohl er sich weder bereichert noch seine Arbeitgeber geschädigt hat, und sogar mit seinen Verbesserungsvorschlägen VW viel Nutzen und Geld gebracht hat?

Und warum wurde nicht Detlef Lengsfeld von der IGM unterstützt, obwohl er auch als Mobbing-Opfer weder seinem Arbeitgeber noch einem Dritten geschadet hat? Heute nun ist die Gesundheit und die Existenz von Detlef Lengsfeld zerstört, genauso wie die von Milan Petrovic. Hat die IGM was an der Glocke?“

Der VW-Personalreferent hat jetzt Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufgenommen, im Mobbingfall Rainer Beutler oder Detlef Lengsfeld hat er dieses nicht, warum wohl? Nach welchen Kriterien ermittelt eigentlich ein Staatsanwalt? Nach der Macht des Geldes oder im Sinne unseres Grundgesetzes?

Man darf gespannt sein, wie im Fall der Drei von den Zigarettenautomaten beim nächsten Termin entschieden wird. Im Fall Beutler, Lengsfeld oder Petrovic, wo es um hunderttausende von Euro geht, ermittelt der Staatsanwalt nicht, seltsame Moral, die hier VW, IGM und Staatsanwalt an den Tag legen.

1) http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/schachtel-gezogen-dabei-geld-kassiert-nachdrehe-617855.html

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?key=standard_document_38797587&rubrik=36086

Österreich weiter im Kampf gegen Mobbing

28. Januar 2010

System Mobbing bei der Hessenpolizei

„Die Wiener Linien“ – Namen für das Nahverkehrssystem in Wien, wenn ich alles richtig verstanden habe – „wollen offenbar aus den Fehlern der Vergangenheit lernen: Nach Fällen von Mobbing am Arbeitsplatz, die medial für gehöriges Aufsehen gesorgt hatten, wurden vor kurzem neue Strukturen geschaffen. In der Personalbteilung der Wiener Linien gibt es nun zwei zentrale Ansprechpersonen sowie eine externe Beratungseinrichtung namens Health Consult. Neu ist außerdem, dass die möglichen Mobbing-Opfer bei Gerüchten direkt angesprochen werden und ihnen Hilfe angeboten wird: Es soll nicht mehr so sein, dass Betroffene von Pontius zu Pilatus geschickt werden, erklärt Wiener-Linien-Sprecher Answer Lang“. (1)

Hört sich schon mal sehr gut an, gerade wenn ein Unternehmen gegen Mobbing in die Offensive geht.

„Zuletzt brachte etwa der Fall Roland Rollenitz die Wiener Linien unter Druck: Der homosexuelle Straßenbahner war, wie berichtet, jahrelang gemobbt und schließlich gekündigt worden, ehe vor dem Arbeitsgericht rechtskräftig obsiegte. Rollenitz hatte zuvor mehrfach bei den verantwortlichen Stellen und der Stadtpolitik auf seine Lage aufmerksam gemacht, fand allerdings kein Gehör. Einen zweiten Fall Rollenitz würde es nun nicht mehr geben, glaubt Lang“.(1) Das Urteil wäre von Interesse und ob sich Roland Rollnick auf das AGG berufen hat, was bei uns durch die EU eingeführt werden musste und noch viel zu wenig angewandt wird.

Gefälligkeitsgutachten

Doch Rollnick war nicht das einzige Mobbingopfer bei den Wiener Linien. „Seit Oktober seien bei den Wiener Linien bisher sechs Fälle von möglichem Mobbing angezeigt und bearbeitet worden. Der umfangreichste – laut Meder-Schäfer eine Großbaustelle – stehe kurz vor dem Abschluss. Hier sei man von Anfang an offensiv vorgegangen, indem das Schreiben mit den Anschuldigungen prompt auf der betroffenen Dienststelle ausgehängt wurde“.(1)

Die Gewerkschaft steht dem Projekt kritisch gegenüber, gerade auch, weil sich wohl mit der Verwaltung diesbezüglich keine guten Erfahrungen gemacht hat. Skeptisch zu den neuen Anstrengungen äußert sich Gewerkschaftsfunktionär Gerhard Eder (GLB), der schon einigen Mobbing-Opfern geholfen hat. Von der neuen Stelle habe ich bisher nur gehört, dass sie gegründet wurde. Ich fürchte, das ist reine Kosmetik vor der Wien-Wahl“. (1)

Von unseren Gewerkschaften hört man so was nicht, gerade Mobbing-Opfer wird dort jede Hilfe verweigert. Die Mobbingfälle Detlef Lengsfeld, Rainer Beutler, Simon D., Artur K., Daniel B., Große Ameise und andere können davon ein Lied singen. Wäre die Gewerkschaft wie IGM oder ver.di gegen Mobbing und hätte die Kollegen vor Gericht mit einem sehr guten Anwalt vertreten, dann hätten sie heute noch ihre Job.

Man kann den Kollegen aus Österreich nur viel Erfolg im Kampf gegen Mobbing  wünschen und vielleicht bekommen wir ja mal über die EU-Entwicklungshelfer ins Land, die wissen, wie man Mobbingopfern hilft.

Drei Diskussionsbeiträge von der Internetseite der „Wiener Linien“.

„10.01.2010 15:48:30 Keinen zweiten Fall Rollenitz!

Aufschrei im Land der Arbeit

Aha, „Einen zweiten Fall Rollenitz würde es nun nicht mehr geben“, glaubt der Wiener-Linien-Sprecher, Answer Lang. Und wieder beim Lügen erwischt.
Mittlerweile, gibt es bei den Wiener Linien zahlreiche Mobbingfälle die Gerichtsanhängig sind.
Schauen wir, wie sich die Verantwortlichen oder diese möchtegern Mobbingexperten bei den Wiener Linien, wieder einmal (her)auswinden werden. Wäre ja nicht das erste Mal das sie beim Lügen erwischt werden.

Robschi“ (1) Die Urteile wären von Interesse für uns, um zu sehen, wie unterschiedliche im geeinten Europa heute Recht gesprochen wird.

„09.01.2010 11:21:11 Kollege Roland Rollenitz

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Ich kenne Kollege Rollenitz noch von unserer alten Dienststelle und weis, dass er bei vielen Vorgesetzten und bei unserem Hernalser Betriebsrat ein rotes Tuch war. Wenn es zu Ungerechtigkeiten seitens der Vorgesetzten gegenüber dem Fahrpersonal kam, war Koll. Rollenitz einer der ersten, der sich auf die Seite des Schwächern gestellt hat. So etwas konnte man vom roten Betriebsrat nicht erwarten. Das Koll. Rollenitz gemobbt und aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert wurde, erstaunt mich bei diesem rotgeführten Betrieb (SPÖ) eher wenig. Zeigt lediglich, wie man hier mit unangenehmen Mitarbeitern bei den Wiener Linien umgeht. Kollege Roland Rollenitz wünsche ich weiterhin viel Kraft und Erfolg, lass Dich nicht unterkriegen und Bleib so wie Du bist.

Bim_43er“.(1) Das scheint ja wie bei uns zu sein, wer die SPD kennt, über die Wowereit als Berliner Bürgermeister und bekennender „Homasexueller“ sagt, hier wird gemobbt, als sei man in einem Mobbingverein.

Zum Schluss noch den Beitrag. „08.01.2010 13:58:38 Täter und die Mobbingexperten!!!

Eigenartiger Weise stellen sich jetzt Bedienstete als Mobbingexperten in Rampenlicht , die jahrelang nicht gegen Mobbing nicht unternahmen sondern sogar mitgespielt haben. Diese sogenannten Experten wollen sich jetzt als Gutmenschen darstellen – warum wohl – vielleicht weil sie in größeren Schwierigkeiten stecken. So etwas falsches habe ich noch nie in meinem Leben erlebet, wie es bei den WL abläuft. Pfui, pfui und nochmals pfui… Die SPÖ nahe Geschäftsführung solltet sich schämen!!! Roter Teufel. (1)

(Letzte Änderung am 12.01.2015)

1) http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3902&Alias=wzo&cob=460335

http://www.wienerlinien.at/wl/ep/programView.do;jsessionid=D9A3436E116FCFB684970B15880C057F?programId=11301

Sedika Weingartner, manager at Siemens was bullied for 7 years

21. Januar 2010

Outcry in the country of work

And managers are subject to the same „anti-social and violent methods“ of bullying perpetrators as we all do. That was bound to the native Afghani Sedika experienced gardener at Siemens.

„Fecal and abdominal linguistic style: complex words, which takes Sedika tenants from Nuremberg, often in the mouth. Distinguished euphemisms for nasty insults at their workplace: seven years she was there as a woman and a foreigner discriminated been. „(1)

„But what has really happened in the Siemens headquarters in Nuremberg Vogelweiherstraße 2002 to 2009? >> As another woman to take over my job, I was made by two of my superiors systematically done <<says gardener who is married to the Nuremberg art historian Helge tenants. They had excluded her from meetings, fobbed off with an old PC, put in a small office and covered with an excessive amount of work. For tenants forms of subtle violence „. (1)

And when, after a baby break at the „messy place“ comes back, it is erstmal to the point, as befits by managers of Siemens as well. „Accusations have to get it, words like Filth and slovenliness were often killed. „(1)

„Your boss – an underexposed Women and foreigners who hate„It was probably active when Sedika tenants fight begins, as so often with bullying victims with a good portion of anger. Then probably followed the termination with severance offer. But the manager defends itself and turns on lawyers.

„In the Weingärtner application is the talk of“ personal rights violations in the form of Discrimination, harassment and discrimination. Klaus Michael Alenfelder has set up the action. He is Professor of Business Law and Director of the Center for Labor and anti-discrimination law at the University of Northern Hesse and has calculated the amount at stake today. “ (2)

One problem will be that „at Siemens. … Bullying is defined extremely hard (is), states that workers‘ representatives. Arbeitnehmervertetern the time was training in the country of their recommended Vostandsvorsitzenden quencher, because in Austria it has long been light-years more than for a global company like Siemens, who is known worldwide fame gained by his corrupt practices, despite Participation and IG Metall. That would give me time to think as an employee Representation, perhaps it is due to the inability of the councils that bullying has become an area type disease in Germany (3).

In Austria, there is now for the public service, to a ban on bullying, which is regulated by law and bullying drin. For the IG-Metall times a model case, placing himself at the head of the anti-bullying movement, as the company continually praying some slogans like an ape by one.

Should recall here inexcusably let down only in the case, Patta, IG Metall Wolfsburg Autostadt and Detlef Lengsfeld, best-known victim of bullying Autostadt and the IG Metall union as well as Rainer Beutler, Milan Petrovic, and so many other victims of bullying at VW fared.

One can only hope, in the case Sedika tenants that their perseverance is rewarded, and bullying victims set for us a breakpoint when it comes to compensation. „The procedure consists of three parts: Weingartner defends himself against the dismissal. She wants to get their salaries paid subsequently. And she wants a salary of „not less than 1.3 million euros.“ That adds up to about two million. The success is open. The tribunal, chaired by Armin Frolich wishes that the two sides until mid-March to try once an amicable agreement. „(4)

1)http://www.webnews.de/http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/160455

2)http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/mit-fuessen-getreten/

3)http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/495970

4)http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1158555&kat=3

Sedika Weingärtner, Managerin bei Siemens wurde 7 Jahre lang gemobbt

21. Januar 2010

Aufschrei im Land der Arbeit

Und auch Managerinnen unterliegen den gleichen „asozialen und brutalen Methoden“ der Mobbing-Täter wie wir alle. Das musste die gebürtige Afghanin Sedika Weingärtner bei Siemens erfahren.

„Fäkaler und abdominaler Sprachstil: Komplizierte Worte, die Sedika Weingärtner aus Nürnberg häufig in den Mund nimmt. Vornehme Umschreibungen für üble Beschimpfungen an ihrem Arbeitsplatz: Sieben Jahre sei sie dort als Frau und Ausländerin diskriminiert worden“.(1)

„Aber was ist wirklich vorgefallen in der Siemens-Niederlassung in der Nürnberger Vogelweiherstraße zwischen 2002 und 2009? >>Weil eine andere Frau meinen Job übernehmen sollte, wurde ich von zwei meiner Vorgesetzten systematisch fertig gemacht<<, sagt Weingärtner, die mit dem Nürnberger Kunsthistoriker Helge Weingärtner verheiratet ist. Man habe sie von Besprechungen ausgeschlossen, mit einem alten PC abgespeist, in ein kleines Büro gesetzt und mit übermäßig viel Arbeit eingedeckt. Für Weingärtner Formen von subtiler Gewalt“.(1)

Und als sie nach einer Babypause an den „Schmuddelplatz“ zurückkommt, geht es erstmal zur Sache, wie das sich bei Managern von Siemens wohl so gehört. „Beschimpft habe man sie, Worte wie Dreck und Schlamperei seien häufiger gefallen“.(1)

„Ihr Chef – ein unterbelichteter Frauen- und Ausländerhasser“ wurde dann wohl aktiv, als sich  Sedika Weingärtner zu wehren beginnt, wie so oft bei Mobbing-Opfer mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch. Darauf folgte wohl die Kündigung mit Abfindungsangebot. Doch die Managerin wehrt sich und schaltet Anwälte ein.

„In der Weingärtner-Klageschrift ist die Rede von „Persönlichkeitsrechtsverletzungen in Form von Benachteiligung, Belästigung und Diskriminierung. Klaus Michael Alenfelder hat die Klage aufgesetzt. Er ist Professor für Wirtschaftsrecht und Leiter der Forschungsstelle für Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht an der Fachhochschule Nordhessen und hat die Summe berechnet, um die es heute geht“. (2)

Prècaire

Ein Problem soll sein, dass „bei Siemens …. Mobbing extrem hart definiert (ist), heißt es bei Arbeitnehmervertretern“. Den Arbeitnehmervertetern sei mal eine Schulung im Land ihres Vostandsvorsitzenden Löscher empfohlen, denn in Österreich ist man schon längst Lichtjahre weiter als bei einem Weltkonzern wie Siemens, der bekanntlich durch seine Korruptionspraktiken weltruhm erlangt hat, trotz Mitbestimmung und IG-Metall. Das würde mir als Arbeitnehmerverteter mal zu denken geben, vielleicht liegt es an der Unfähigkeit der Betriebsräte, dass Mobbing in Deutschland zu einer flächenartigen Seuche geworden ist.(3) 

In Österreich gibt es jetzt für den öffentlichen Dienst ein Mobbing-Verbot, das gesetzlich geregelt ist und auch Mobbing drin steht. Für die IG-Metall mal ein Musterfall, sich an die Spitze der Antimobbingbewegung zu stellen, als dauernd irgendwelche Konzernparolen affenartig nachzubeten.

Erinnert sei hier nur an den Fall Patta, IG-Metall Wolfsburg, Autostadt und Detlef Lengsfeld, bekanntestes Mobbing-Opfer der Autostadt und von der IG-Metall sträflich im Stich gelassen wie es auch Rainer Beutler, Milan Petrovic und so vielen anderen Mobbingopfern bei VW erging.

Man kann im Fall Sedika Weingärtner nur hoffen, dass ihre Ausdauer belohnt wird und für uns Mobbing-Opfer ein Breakpoint gesetzt wird, wenn es um den Schadensersatz geht. „Das Verfahren besteht aus drei Teilen: Weingärtner wehrt sich gegen die Kündigung. Sie will ihr Gehalt nachgezahlt bekommen. Und sie will eine Entschädigung von «nicht weniger als 1,3 Millionen Euro». Das summiert sich auf etwa zwei Millionen. Der Erfolg ist offen. Das Gericht unter Vorsitz von Armin Frölich will, dass beide Seiten bis Mitte März noch einmal eine gütliche Einigung versuchen“.(4)

November 2013, Sedika Weingärtner hat nun endlich ihren Prozess gewonnen und erhält ihren Arbeitsplatz wieder, auch wenn das manchen Journalsiten nicht gefällt. Wir gratulieren jedenfalls und wünschen Frau Weingärtner eine mobbingfreie Zukunft. (5)

1)http://www.webnews.de/http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/160455

2)http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/mit-fuessen-getreten/

3)http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/495970

4)http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1158555&kat=3

5) http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/siemens-muss-angebliches-mobbing-opfer-weiterbeschaeftigen-a-932436.html 

http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/mobbingklage-siemens-managerin-bleibt-3207724.html