Mobbing weitet sich bei der Steakhauskette Maredo krankhaft aus

23. Februar 2012

Lage Prècaire

Offenbar ist man in der Führungsetage der Steakhauskette Maredo vom Erfolg der Massen-Mobbing-Attacken in Frankfurt in einen krankhaften Mobbing-Wahn verfallen. (1) Zur Erinnerung, in Frankfurt hat man 20 Beschäftigte fristlos gekünndigt, nach dem man sie mit dem Straftatbestand der “Freiheitsberaubung”und der nachgewiesenen Nötigung” fertig gemacht hat. (1)

Während in Frankfurt nun die Ermittler und Arbeitsrichter gefragt sind, hat man bei der Steakhauskette Maredo gleich mal nachgelegt und sich “in Osnabrück  eine Betriebsrätin” vorgeknöpft. Sie soll wegen Vortäuschung der Arbeitsunfähigkeit gekündigt werden, was dem “Osnabrücker NGG-Mann Peter Buddenberg” in seiner Taätigkeit noch nie untergekommen ist. Doch bekanntlich haben sich nicht nur Dank dieser unsäglichen BMAS, Frau Ursula von der Leyen und ihre Billiglohntheorie die Verhältnisse in Deutschland für Arbeitnehmer radikal verschlechtert.(2)

Nach der Wahl eines Betriebsrates bei Maredo in Osnarbrück, wurden die Bedingungen für die Betriebsratsvorsitzende  Jacqueline Fiedler und ihre Kollegen unerträglich. “Ihre Stellvertreterin habe es nicht mehr ausgehalten und sei im vergangenen November von ihrem Amt zurückgetreten”. (2) Frau Fiedler hielt durch und wurde regelrecht fertig gemacht.

Und das Mobbing hatte Erfolg. “Frau Fiedler wurde explizit für ihre Tätigkeit bei Maredo arbeitsunfähig geschrieben, weil sie dort seit zwei Jahren andauerndem Mobbing – oder eigentlich besser ›Bossing‹ – ausgesetzt ist«, erklärte NGG-Sekretär Buddenberg”. (2)

Beim Steakhaus Maredo schlug man texanisch zurück oder “willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den …. ein”. Die Betriebsratsvorsitzende wurde gekündigt, nun geht es vor das Arbeitsgericht, “am 19. April (10 Uhr, Kollegienwall 29–31, 1. Etage) wird der Fall verhandelt

1)http://wp.me/puNcW-26f

2)http://www.jungewelt.de/2012/02-23/040.php

Landgericht verurteilt brutalen Mobber zu einer milden Strafe

21. Februar 2012

Lage Prècaire

Leider ist die Fürsorgepflicht nur unzureichend im BGB erfasst,  das StGB hat das Problem noch gar nicht erfasst, insbesondere wenn es um Leiharbeit geht. Leiharbeit findet bei uns in einem ungschützten Raum statt, weder das Betriebsverfassungsgesetz noch das  Arbeitschutzgesetz (ArbSchG) hat zum Beispiel die Pflichten des Betriebsrates oder der Betriebsleiter für Leiharbeiter erkannt.

Leiharbeit heute heißt “neues Sklaventum” in alter Manier, soll heißen, mit Zuckerbrot und Peitsche werden Mitarbeiter drangsaliert und alle schauen weg, Albtraum oder Wahrheit?

Wahrheit im Fall des 27-jährigen Leiharbeiters beim Donauwörther Hubschrauberhersteller Eurocopter. Sein damals 40-jährige Gruppenleiter hat die Macht der Stunde genutzt, die ihm die Leiharbeit geboten hat und die offensichtliche, rührselige Hilflosigkeit des 27 Jährigen. Leider verschwieg uns Richter Helmut Beyschlag vom Amtsgericht Nördlingen die ganze Wahrheit, die er durch einen Sachverständigen hätte ermitteln lassen können.

So wurde der Leiharbeiter mit Zucker gefüttert, was wohl auch auf eine Abhängigkeit vieler Leiharbeiter durch ihre schlechte Bezahlung zurückzuführen ist, nämlich der Weg zur Arbeit. “Zum Schweigen der Zeugen kamen noch Ungereimtheiten, zum Beispiel die Tatsache, dass das mutmaßliche Opfer nie geschrien hatte, erst mit Verzögerung beim Arzt war und zeitweise mit seinem Peiniger sogar eine Fahrgemeinschaft eingegangen war”. (1)

Jeder Leiharbeiter weiß, wer sich krank meldet, fliegt. Ein ungeschriebenes Gesetz der Branche das alle Insider kennen, nur offenbar unser Richter nicht, sind ja auch Beamte, die man bezahlt, ob man sie braucht oder nicht. So was nennen wir in unsere Demokratie “Gleicheit vor dem Gesetz”, oder in der Sprache der ”Farm der Tiere” von George Orwell, alle “alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher”. (3)

Und solche “Gleichheitsmuster” könnne nur in einem Umfeld gedeihen, in dem viele einfach wegschauen, wenn andere fertig gemacht werden. “Schweigen der Zeugen. Zehn Zeugen, größtenteils aus dem Arbeitsumfeld, traten damals auf, doch keiner wollte etwas mitbekommen haben oder hatte nachgefragt”. (1)

Das Schweigen lässt sich dann erklären, wenn man sich als Richter mit Mobbing beschäftigt. So hat zum Beispiel eine Studie der beiden Autoren “Dr. Jens Eisermann (und) Dr. Dr. Elisabetta de Costanzo” von der “Freie Universität Berlin” im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ergeben, dass Mobbing ein Gruppenphänomen ist. (4)

Aber nicht nur an dem Ort an dem es stattfindet, der sogenannten “Abteilung”, wie es die beiden Autoren nachweisen, sondern vielmehr auch ein Phänomen wie es der Bundesrichter Thoams Fischer so treffend formuliert hat: „Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt„ (5)

Und im Fall der zehn schweigenden Zeugen bei Eurocpopter hätte das geheißen, wer aussagt ist das nächste Opfer. Zu recht wird im Forum zu dem Artikel in der Augsburger Allgemeinen Zeitung von möglichen Schikanen gesprochen, die die Zehn zu erwarten hätten.

“Und was sind das für Arbeitskollegen ( Zeugen ) die tatenlos zuschauen und auch noch zu feige sind, vor Gericht auszusagen. (Antwort): Leute, die ihren Arbeitsplatz behalten wollen”. (6)

Also haben alle weggeschaut, als der 40-jährige, sadistische  Gruppenleiter den “27-jährigen Leiharbeiter immer wieder schwer misshandelt (hat), unter anderem trat er ihn laut Anklage mit Stahlkappenschuhen so schwer gegen Schienbein und Kniescheibe, dass diese splitterte”. (1)

Kaum zu glauben, dass wir uns im Jahr 2012 in Deutschland befinden, wo es Gesetze und einen Betriebsrat geben soll. Im Übrigen hat es sich bei dem Gruppenleiter um einen Mitarbeiter gehandelt, der vor nichts zurückschreckte. “Für einen 30-fachen Diebstahl in der Firma, zumeist Werkzeuge, wurde er zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt”. (1)

Und nun wurde er zusätzlich, nach dem der Staatsanwalt in Berufung gegen das Urteil von Richter Helmut Beyschlag ging, von der 6. Strafkammer .. am Landgericht Augsburg unter Vorsitz von Richter Klaus Jelinek” zu einer “Gesamt-Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt”. (1)

Zu vor hatte der Täter ein Geständnis abgelegt, eine “erkennbare Reue und konkrete Wiedergutmachungs-Gesten –” gezeigt und ”seinem Opfer von sich aus 3000 Euro Schmerzensgeld” bezahlt. Doch wann ist das schon mal der Fall, zumindestens musste das Opfer nicht das “Schweigen der Zehn” ertagen, die offenbar mehr Angst hatten als eine Demokratie auch nur annähernd ertragen kann. 

1)http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Gruppenleiter-misshandelt-Leiharbeiter-schwer-id18880831.html

2) http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell

http://www.george-orwell.org/l_biography.html

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Farm_der_Tiere

4)http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2128.pdf?__blob=publicationFile&v=2

5)http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/01/16/bundesgerichtshof-bgh-selbstgelegte-juristische-fusfesseln-und-richter-thomas-fischer/

6)http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/nordschwaben/18882011-Prozess-Eurocopter-Gruppenleiter-misshandelt-Leiharbeiter-schwer-id18882011.html

Redeverbot am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe

20. Februar 2012

Einer fehlt!

Eigentlich gewährt uns das Grundgesetz die freie Meinungsäußerung, doch in Springe, Niedersachsen gelten nicht nur seid der Causa Wulff und dem Machtantritt von Ursula von der Leyen als Chefin aller Hartz IV-Verordner andere gesetzliche Regelungen. (1)

So wollten wohl nun Journalisten im Umfeld des Suizids des 14-Jährigen Schülers am OHG Springe die Ursachen herausfinden und haben Mitschüler befragt. Sofort wurde dann wohl die kommissarische Schulleiterin,  Frau Studiendirektorin Dr. K. Prietzel von diesem ungeheuerlichen Vorgang  informiert. Hatte sie doch wohl nach Aussage des Schülers L. F. den Schülern verboten ohne Genehmigung, also Zensur mit Außenstehenden über Mobbing zu reden.(2)

“Ach ja, am letzten Mittwoch wurden ein paar Schüler während der Schulzeit, ohne Genehmigung von der Schulleitung (illegal) interviewt und nach Mobbing am OHG befragt. Wart ihr das etwa??” (3)

Dabei ist dann wohl dem treuen Schüler von Frau Prietzel und Cyber-Mobber L. F. ein Fehler unterlaufen, als er im Internet einen auf “dicke Maxe” machen wollte, denn er hat eingeräumt, dass trotz dem  Beratungslehrer und ausgebildeten Streitschlichter Mobbing am OHG Alltag ist.

“Ja, es gibt am OHG Mobbing” und wozu hat man dann dort einen Beratungslehrer namens Arnold Enzweiler, wenn dieser nicht einmal vor der zunehmenden Eskalation an der Schule Hilfe von außen holen kann? (2)  

1)http://harrygambler.blog.de/2012/02/20/wulff-guttenberg-zumwinkel-de-maiziere-ermittlungen-versanden-12834325/

2) http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/16/14-jahriger-schuler-am-oh-gymnasium-springe-nimmt-sich-nach-mobbing-das-leben/

3)http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/19/schuler-l-f-schreibt-zu-den-mobbing-fallen-am-ohg-springe/

Schüler L.F. schreibt zu den Mobbing-Fällen am OHG Springe

19. Februar 2012

Einer fehlt!

OHG Schüler sagt: (1)

 ”Hallo, das was ihr hier schreibt ist absolut falsch. Zwischen dem Suizid und der Schlägerei besteht absolut kein Zusammenhang.

Ja, es gibt am OHG Mobbing aber auch nur soviel wie an anderen Schulen auch und die Schlägerei war eine “normale” Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, welche sich übrigens nachmittags, außerhalb des Schullebens, ereignete.

Desweiteren haben wir einen Beratungslehrer und ausgebildete Streitschlichter.

Ach ja, am letzten Mittwoch wurden ein paar Schüler während der Schulzeit, ohne Genehmigung von der Schulleitung (illegal) interviewt und nach Mobbing am OHG befragt. Wart ihr das etwa??

Der Artikel ist echt lächerlich!!

Danke” (von OHG Schüler L. F.)

 1) http://wp.me/puNcW-26I

14-jähriger Schüler am OH-Gymnasium Springe nimmt sich nach Mobbing das Leben?

16. Februar 2012

Einer fehlt!

Der Fall des 14-jährigen Schülers am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe ist bis heute immer noch nicht aufgeklärt. (1) Fest steht nur, “am 19. Januar … ein 14-Jähriger wurde … an den Bahngleisen im Bereich des Wohnviertels Göbelbastei/Wolfstalstraße aufgefunden. Der OHG-Schüler hat sich, so ergaben Ermittlungen der Polizei, das Leben genommen“, also Suizid.(2)

Nach Kenntnissen der “NDZ …. fühlte er sich von Mitschülern gemobbt und missverstanden. Seine Verzweiflung muss unvorstellbar groß gewesen sein”. (2) Hintergründe der Mobbing-Attcken werden nicht bekannt gegeben. Als der Vorfall und Selbstmord des 14-jährigen Schülers, dessen Namen man uns nicht verrät in der Schule bekannt gegeben wurde, kam es zu “Lachanfällen” unter Mitschülern, die Situation scheint dann eskaliert zu sein.

Als OHG-Direktorin Dr. Kerstin Prietzel nach den schrecklichen Geschehnissen in einer Ansprache vor der Schülerschaft dem Jungen gedachte, sollen einige aus den Reihen der Mischüler gekichert haben. Es folgten wohl daraufhin neue Prügel und Schläge von wütenden Mitschülern.

“Ein 14-Jähriger aus einer Parallelklasse des verstorbenen Jungen prügelte auf offener Straße brutal auf einen 13-Jährigen ein. Gegenüber Zeugen rechtfertigte sich der junge Schläger damit, sich gegen ständiges Mobbing wehren zu wollen”. (2)

Schon hier stellt man sich viele Fragen. Offenbar haben seit langem schon Polizei und Schulleitung die Situation am OHG unterschätzt und keine Hilfe von außen geholt, was man nicht verstehen kann. Nun eskaliert die Lage vor Ort, Opfer wehr dich oder sie machen dich fertig.

“Die Polizei musste gestern einräumen, dass der Fall doch schwerer wiegt, als zunächst dargelegt: Das Opfer, das am Boden liegend mit Schlägen und Tritten traktiert wurde, musste zur Behandlung in die Augenklinik der Medizinischen Hochschule”. (2)

Nun laufen Ermittlungen gegen der 14-Jährigen, die hoffentlich auch auf die Mobbing-Attacken ausgedehnt werden. Komisch nur, wenn ein Opfer zurück schlägt wird ermittelt, wenn die Täter zuschlagen und ein Opfer in den Tod mobben, wird geschwiegen und weggeschaut, ja, man versucht sogar zu verharmlosen, wie es die Schulleitung des Otto Hahn Gymnasiums macht.(1)

“Am OHG fühlen sich die Lehrer weitgehend machtlos, wie Prietzel sagt. Man könne nicht beweisen, wer hinter den Attacken auf dem Schulhof oder in Internet-Netzwerken wie Facebook stecke. Es gebe zwar viele Gerüchte. Wir haben aber nichts Konkretes in der Hand, stochern im Nebel, räumt die Schulleiterin ein”. (2)

Warum wurden nicht Experten wie der angesehene Profiler, Psychologe und Mobbing-Experte  Thomas Müller zur Hilfe gerufen. (3) Sicherlich ist es nicht einfach gegen Facebook anzutreten, doch nichts zu tun ist noch viel schlimmer, das versteht wohl die Schulleiterin, Frau Studiendirektorin Dr. K. Prietzel nicht so ganz, denn sie ist ja wohl auch nur “kommissarische Schulleiterin“. (1)

Am 14.02.2012 nun ein Artikel in der NDZ.de, nach der fast 4 Wochen nach dem Serlbstmord des 14-Jährigen noch immer keine Ermittlunsergebnisse vorliegen und die Situation vor Ort außer Kontrolle geraten zu sein scheint. “Nach mehreren Vorfällen rund um Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) werden die Forderungen aus der Elternschaft immer lauter, den Problemen um Mobbing und Gewalt auf den Grund zu gehen. Es müssen dringend vernünftige Gespräche geführt werden, fordert die Mutter des Jungen, der vergangene Woche zusammengeschlagen wurde”. (2)

Offenbar hat sich am OHG eine Spirale aus Mobbing-Attacken und Gewalt in Gang gesetzt, die keiner mehr beherrscht und zwischen Beschwichtigung und Unverständnis torkelt eine Schulleitung vor sich dahin, die gerade mal 4 Wochen nach dem Suizid eines Schülers eine “Stellungnahme auf der Homepage der Schule zu stande bringt”, in dem man sich gegen einen Generalverdacht wehrt. Also erkennt man aber im Umkehrfall “Einzelverdachstmomente” vom schwerem Mobbing an, denn sonst sind solche Wutausbrüche von Schülern nicht zu verstehen, die zu dem Vorfall auf der Straße geführt haben und dem 13-Jährigen fast das Augenlicht gekostet hätten.

“Zwar suchen Schüler regelmäßig die Hilfe des Beratungslehrers: Aber manche haben auch Angst, darum können wir gar nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen. Unterstützung bietet auch die Kirche an. Abgestimmt mit dem Elternrat hat Pastor Eckhard Lukow Kontaktdaten für Telefon-, Chat- und Mailseelsorge gesucht, die Schülern, aber auch Eltern und Lehrern in Krisensituationen helfen sollen”. (4)

Und der Beratungslehrer Arnold Enzweiler kommt zu der Einschätzung, “Mobbing geht nach dem Unterricht weiter.“ (4) Offenbar ist das Angebot an der mit 1300 Kinder und Jugendliche besuchten Schule wohl nicht ausreichend und sollte umgehend durch Kräfte von außern verstärkt werden. Nur was macht eigentlich der zuständige “Kultusminister Dr. Bernd Althusmann” in dem Fall? (5)

Bekannt von Herrn Althusmann ist nur die Undurchsichtigkeit seines Dr.-Titels (6) und  dass sein ehemaliger Chef Wulff heute erheblich unter Druck steht. Hier schließlich sich ein Ring von Unfähigkeit der Generation Plattenspieler, die immer nur wissen, was sie an Vorteilen gerne hätten oder mitnehmen möchten, doch schon bei der Wahrnehmung der Fürsorgepflicht brechen sie ein.

Vor Ort hat sich nun die Schule gewehrt (7), doch zur Aufklärung und zum Kampf gegen Mobbing hat das nichts beigesteuert. Rechtfertigungen und Wortklaubereien helfen da nicht weiter, sondern sorgfältige und wertfreie Analyse des Treibens in der Schule und im Umfeld und dazu muss man Farbe bekennen, Frau Dr. K. Prietzel.

1)http://www.ohgspringe.de/

2)http://www.ndz.de/portal/lokales/springe_Mobbing-und-Schlaege-am-OHG-%26ndash%3B-Schueler-und-Eltern-beunru-_arid,402585.html

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_M%C3%BCller_(Psychologe)

4)http://www.ndz.de/portal/startseite_Die-Schule-steht-noch-immer-unter-Schock-_arid,403312.html

5)http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1817&article_id=6049&_psmand=8

6)http://www.focus.de/politik/deutschland/plagiatsvorwurf-gegen-niedersachsens-kultusminister-dr-bernd-althusmann-darf-doktortitel-behalten_aid_689756.html

7)http://www.ndz.de/portal/startseite_Schueler-haben-Generalverdacht-nicht-verdient-_arid,403651.html

Cyber-Mobbing mit Kinderpornografie leicht gemacht

14. Februar 2012

Generation Plattenspieler und Piraterie

Kaum zu glauben, was wir in Deutschland für ein Rechtswesen haben. Nicht einmal ein Anti-Mobbing-Gesetz hat die Bundesregierung oder einer der 16 Bundesländer in den letzten 20 Jahre zustande gebracht. Und so will also die Generation Plattenspieler mit den neuen Möglichkeiten der Telekommunikation und dem Internet umgehen.

Der Fall des wohl noch immer völlig geschockten 26-jährigen Mann aus der Eifel zeigt, wie einfach man heute in Deutschland und wohl in vielen Ländern die Würde und den Ruf eines Bürgers zerstören kann und das wahrscheinlich ein Leben lang. Und keine Ermittlungsbehörde oder gar ein Gericht kann ihn schützen. Cyber-Mobber und Täter freut euch, in Deutschland habt ihr ein Paradies gefunden für euer schmutziges Handwerk. Wozu haben wir eigentlich ein GG, damit wir wissen was uns nicht zusteht?

Und so einfach geht das. Besorgt euch die Handynummer des Opfers, verschickt über einen “spezielle Dienste zum Versenden von SMS” über das Internet eurer “widerliches Zeug” und wenn der Empfänger nicht schnell genug reagiert, laufen die Ermittler zum Beispiel ins Leere. Sie haben dann nur die Handynummer und dann nehmen sie einfach das Opfer auseinander.

“Es sei nicht eindeutig feststellbar, wie die Bilder in den Speicher des Empfänger gelangt sind. Protokolle dazu lagen nicht vor – und im Nachhinein sind keine Daten mehr von Netzbetreiber oder Dienstanbietern zu erhalten, da der Zeitraum zu weit in der Vergangenheit liegt”. (2)

Zumindest hatte das Opfer in dem Falle noch Glück, dass sein Handy eindeutig technisch nicht in der Lage war, und da mussten auch Richter und Staatsanwalt der Generation Plattenspieler erkennen, hier wird Cyber-Mobbing betrieben. „Er kann die Fotos gar nicht versendet haben, weil er kein MMS-fähiges Handy besitzt.“(2)

“Der Polizist hatte aber klar gemacht, dass die MMS nicht von einem Handy stammen muss, sondern über Internetdienste vom Computer aus verschickt worden sein kann. Beim Einrichten eines E-Mail-Kontos etwa werde Nutzern auch angeboten, eine Telefonnummer anzugeben, die angezeigt wird, wenn dann über das Netz eine SMS oder MMS verschickt wird, führte der Polizist aus. Zudem gibt  es spezielle Dienste zum Versenden von SMS. Dabei könne irgendeine Mobilfunknummer eingeben werden”. (2)

Doch was wäre gewesen wenn das Handy einer neuen Generation angehört hätte, also mit “MMS (Multimedia Messaging Service)” und das Ganze über einen PC im Internetcafe oder Kopieshop gelaufen wäre, wie stehe da das Opfer da?

Vom Fall des Ex-Piraten Jörg Tauss wissen wir, dass man sehr schnell vom freiwilligen Ermittler oder Nachforscher zum Opfer werden kann. Nur was machen jetzt unsere Politiker, Piraten, Ermittler, Richter und Staatsanwälte? Schweigen, frustriert sein und hoffen?

1)http://wp.me/puNcW-26k

2)http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Zu-Unrecht-unter-Kinderporno-Verdacht-wegen-Flirt-SMS-im-Videotext-_arid,378391.html

Mobbing in mehreren Abteilungen, zwei Suizide und eine unfähige Oberbürgermeisterin namens Anna Eder

14. Februar 2012

Lage Prècaire

Seit Tagen tauchen Artikel in der Deggendorfer Zeitung auf, die einen sprachlos machen und man sich fragt, in welchem Land leben wir überhaupt?

Deggendorf liegt “im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, in der Nähe der Mündung der Isar, am Fuße der Berge des bayerischen Waldes “. (1) 2014 soll in der kleinen Hochschulstadt die Landesgartenschau stattfinden, was offenbar die Verwaltung und ihre OB; Frau Anna Eder von der CSU total überfordert.

Denn statt ihre Fürsorgepflicht als Leiterin einer Kommune wahrzunehmen, will sie Verantwortung delegieren. Mit “Coaching-Angeboten, Supervisionen” und dem “Betriebsarzt” will sie Probleme lösen, die längst schon eskaliert sind.(2)

Seit Monaten beschweren sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung und deren Abteilungen über Mobbing, sie tun dies anonym, weil sie offenbar in die Institutionen, die Frau Eder, OB zur Konfliktlösung vorschlägt, kein Vertrauen haben. Auch scheint der Personalrat, was viele Mobbing-Opfer nur zur Genüge kennen, nicht seiner Rolle gewachsen zu sein, die Betroffenen meiden ihn, was schon alles sagt.

Und dann darf man sich nicht wundern, wenn Mitarbeiter klug und weise handeln, sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und mit Zivilcourage die Vorfälle weitermelden. “Es wird in einigen Abteilungen gemobbt und Mitarbeiter werden nervlich fertig gemacht. Und das Schlimme daran ist, dass keiner etwas dagegen unternimmt”. (2)

Nun wird auch noch bekannt, dass es zwei Suizide unter Mitarbeitern gegeben hat. “ Der Suizid eines Mitarbeiters wird mit Druck wegen der Landesgartenschau in Verbindung gebracht. Der anonyme Brief endet mit zwei provokanten Fragen: Ist das eine Landesgartenschau wert? Wie viele Tote soll es noch geben?”(2)

SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Lorenz” fordert daher zu recht, dass  neben einem Aktionsplan “die Rathausspitze Kräfte von außen” holen solle, die “die Strukturen in der Stadtverwaltung aufzeigen, die Mobbing erleichtern”. Es müsse eine Art Beichtvater geben, eine Person von außen, an die sich Betroffene vertraulich wenden könnten”. (2)

Man kann nur hoffen im Interesse der Gesundheit der Mitarbeiter, dass dies schnell geschieht.

1)http://de.wikipedia.org/wiki/Deggendorf

2)http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/342183_Mobbing-im-Rathaus-OB-Eder-weist-Vorwuerfe-zurueck.html

Mobbing-Opfer, polnischer Priester und konservativer Pfarradministrator kehrt zurück

13. Februar 2012

Lage Prècaire

Sein Fall hat Staunen ausgelöst, wie man in der Kirche mit Mobbing umgeht. In seiner Gemeinde war Andreas Skoblicki als Gott Mannes nachweislich umstritten. “Sektenähnliche Zustände” sollen geherrscht haben, “unehelichen Kindern” galten für  als „Kinder.. der Sünde“ und es soll sogar Morddrohungen gegeben haben. (1)

Sein Fall zeigt aber auch, dass es keine politische oder religiöse Richtung gibt, die man als typisch für Mobbing-Opfer bezeichnen könnte. Deshalb wird auch immer eine Partei scheitern, die nur Mobbing oder deren Folgen als Programm Inhalt hat, zu unterschiedlich sind die moralischen und politischen Standpunkte der Opfer. Ein Stiftung für Mobbing-Opfer wäre hier eben die ideale Lösung.

Nun also hat die Kirchenleitung vom Linzer Bischofshof dem Mobbing-Opfer Andreas Skoblicki  die “Pfarre Neuhofen an der Ybbs im Dekanat Amstetten” angeboten. (2) Das jedenfalls “berichtet… die von konservativen katholischen Kreisen betriebene Internetzeitung >kath.net< mit Hauptsitz in Linz” wo der umstrittene “Bischof Ludwig Schwarz” regiert.  

Man darf gespannt sein, ob die Aussage vom “Pressereferent der Diözese St. Pölten, Markus Riccabona” stimmt, wonach man sich “über jeden, der im Reich Gottes mitarbeitet” freut.(2)

1) http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/tag/andreas-skoblicki/

http://wp.me/puNcW-1Rp

2)http://ooe.orf.at/news/stories/2520792/

Opfer von Cybermobbing und ein frustrierter Richter und Staatsanwalt

11. Februar 2012

So ziemlich auf der widerlichsten Ebene wurde ein 26-Jähriger aus der Eifel gemobbt und fertig gemacht. Angeblich soll er über sein Handy Kinderpronografie verschickt haben,  was aber schon alleine technisch gar nicht geht, denn man kann über das Handy keine Bilder verschicken. Auch die Polizeiermittler mussten das zugeben.

“Doch für das Gericht war nicht auszuschließen, dass der Mann vielleicht selbst Opfer von Cybermobbing geworden ist – weil jemand über das Netz die MMS verschickt und sich dafür seiner Handy-Nummer bedient haben könnte”. (1)

Bei den polizeilichen Ermittlungen kam man nun auf eine generelle Lücke im System Internet, die in Zukunft noch viele Opfer den Ruf kosten dürfte. “Beim Einrichten eines E-Mail-Kontos etwa werde Nutzern auch angeboten, eine Telefonnummer anzugeben, die angezeigt wird, wenn dann über das Netz eine SMS oder MMS verschickt wird, führte der Polizist aus. Zudem gibt  es spezielle Dienste zum Versenden von SMS. Dabei könne irgendeine Mobilfunknummer eingeben werden”. (1)

Auf jeden Fall wurde “der Mann wurde freigesprochen, zufrieden wirkte aber keiner”, denn es konnte nicht geklärt werden, wie und wer den Schmutz verschickt hat. Der Fall erinnert an die andauernde Mobbing-Kampagne gegen den Piraten Jörg Tauss, den heute sogar die Piraten nachhaltig mobben. Zeit für einen Aufstand der Internetuser gegen die Schmutzideologen der (Internetgeneration)

“Der wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilte Politiker wehrt sich mit einem Mitgliederantrag gegen ein Hausverbot. Doch die Piraten wollen ihn nicht mehr”. (3)

1)http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Zu-Unrecht-unter-Kinderporno-Verdacht-wegen-Flirt-SMS-im-Videotext-_arid,378391.html

2)http://wp.me/puNcW-7r

http://wp.me/puNcW-7r

3)http://www.welt.de/politik/deutschland/article13689662/Piraten-lehnen-Mitgliedsantrag-von-Joerg-Tauss-ab.html

Mobbing oder wenn Gewerkschaftler fertig gemacht werden, Maredo kann`s.

10. Februar 2012

Lage Prècaire

Bei der Steakhauskette »Maredo« geht es wohl zu wie in einer billigen Wild West Show ohne Django. Da wird gleich Serienweise gekündigt und man weiß in der Chefetage über die Gemächlichkeit unserer Justiz.

“In der Steakhauskette Maredo geht es zu wie in Gangsterfilmen – Falschanschuldigungen, Kündigungen und Mobbing gegen Gewerkschafter“. (1)

Die Fakten:

-  ”Kündigung der meisten Beschäftigten in einer Filiale”

-  ”Kündigungsschutzklagen für die ersten zwölf gefeuerten Maredo-Beschäftigten” in Frankfurt.

- “29 Betroffene klagen auf Weiterbeschäftigung”

-  ”Massiver Druck zu Eigenkündigungen” mit abgerieglten Zugangstüren, keiner durfter raus, IM Erika aus der DRR lässt grüßen.

 - 20 Beschäftigte wurden fristlos gekündigt.

- 14 Betroffene stellen beim Staatsanwalt Anzeige wegen “Freiheitsberaubung und Nötigung“.

- Professionelle Sicherheitskräfte bewachen 2 Stunden die Zugangstüren.

- Anwalt von Django wirft den Betroffenen “Bonierung von Personalessen und anderen Eigentumsdelikten” vor.

- Betriebsrat wird ausgrenzt.

- “NGG-Sekretär Peter Buddenberg”: “Der Konzern wolle die Betriebsrätin »mit fadenscheinigen Begründungen« loswerden und habe sie jahrelang »systematisch gemobbt« und unter Druck gesetzt, … “. (1)

“Beobachter rechnen damit, dass der Nervenkrieg noch lange anhalten wird”, das wirkt immer, denn in der Zwischenzeit erhalten die Betroffenen keinen Lohn, deshalb auch fristlose Kündigung. Nun dürfen die Mobbing-Opfer sich die Job-Center zu Gemüte führen, Betroffene wissen was ich meine.

1)http://www.neues-deutschland.de/artikel/218073.wildwest-im-steakhaus.html


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