Mobbing, Indiskretion, Denunziation und Kündigungswahn bei der LINKEN

25. Januar 2012

Offenbar hat die LINKE den Jahreswechsel nicht ohne Schaden überstanden. Zuerst kommt aus Bayern die Meldung, dass „im … Landesverband der Linken ein Dossier über innerparteiliche Gegner (kursiert), das selbst der Bundesvorsitzenden Gesine Lötzsch die Sprache verschlägt. Offenkundig von Insidern verfasst, enthält es nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung auf vier Seiten Ratschläge, wie unliebsame Parteifreunde durch gezieltes Mobbing, Indiskretion oder sonstige Denunziation mundtot gemacht oder ganz aus der Partei gedrängt werden könnten“. (1)

Man traut kaum seinen Augen, wenn man den Artikel in der SZ liest. Da ist von einem „Mitglied, das unter Burn-out-Syndrom leidet“ die Rede, „man solle es öffentlich lächerlich machen, seine ausländische Herkunft immer wieder in Erinnerung rufen. Die Bundestagsabgeordnete Kornelia Möller solle als Lügnerin und Intrigantin gebrandmarkt werden, die Münchener Stadträtin Dagmar Henn als unsympathisch und hässlich„.(1)

Ich denke mehr an Mobbing kann eine Partei nicht bieten. Stellt sich nur noch die Frage, wann sich die LINKE als Partei der Mobber und Denunzianten bezeichnet?

Und aus dem Frankenland, also dem Süden von Bayern kommt ein Fall an den Tag, der wohl zeigt, die LINKE hat nicht nur ein soziales, sondern ein demokratisches Grundproblem. „Kornelia Möller (Landshut) ist Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie hat Belinda Brechbilder, die sie als Mitarbeiterin in ihrem Würzburger Büro beschäftigte, zum Ende vergangenen Jahres den Stuhl vor die Tür gesetzt. Brechbilder ist Kreissprecherin der Linkspartei und sitzt für diese im Würzburger Stadtrat“.(2)

Nun wird sich am das Arbeitsgericht mit dem Fall beschäftigen müssen, da eine gütliche Einigung gescheitert ist. „Beide Parteien bekunden beim Gütetermin ihre Bereitschaft zu einer gütlichen Einigung, doch dazu kommt es nicht. Die vom Arbeitsrichter vorgeschlagene Abfindung oder spätere Kündigungstermine, ob Ende Januar, Februar oder März, werden nicht akzeptiert“. (2)

Einen Kündigungsgrund hat die Bundestagsabgeordnete nicht genannt, so dass nun spekuliert wird. „Verdi-Sekretär und einstige Linke-Landtagskandidat Peter Baumann glaubt, eine Mobbing-Aktion des Linken-Stadtrates Holger Grünwedel stecke hinter der Kündigung“. (2)

Dabei gilt Grünwedel selber als Mobbing-Opfer. „Grünwedel, kein Freund des Parteivorsitzenden Klaus Ernst, gilt selbst als Mobbing-Opfer, seit jüngst das ominöse Strategiepapier der Linken bekannt wurde. Wie berichtet, sollen so Ernst-Gegner, zu denen auch Möller zählt, diffamiert werden. Grünwedel wurde bei der letzten Kreisversammlung als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes beschimpft“. (2)

Man kommt nicht um die Bemerkung herum ,Mobbing gehört bei der Linken zum Instrument der alltäglichen Parteiarbeit. Nun versteht man auch besser, warum die Linke kein Anti-Mobbing-Gesetz auf ihrer Agenda hat.  

1)http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/linkspartei-verfasssungsschutz-intern

2)http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Linken-Zoff-MdB-kuendigt-Brechbilder-den-Job;art735,6576611

Mobbing-Drama am Staatstheater Darmstadt geht in die nächste Runde

24. Januar 2012

Kein Mobbing-Fall ziegt so deutlich, wie der am Staatstheater Darmstadt, dass Politiker unfähig sind Mobbing zu verhindern oder gar Mobbing-Fälle zu lösen, gerade wenn sie in das System Mobbing so eingebunden sind, wie dies in Hessen und der CDU der Fall ist. Und die letzten Berichte und Artikel aus und um das Staatstheater Darmstadt bestätigen dies eindeutig.(1)

Nachdem dem die Mobbing-Attacken mit der Kündigung des Sänger Sven Ehrke (2) Anfang Januar 2012 einen neuen Höhepunkt erleben haben, scheint nun das halbe Theater zu brennen, nachdem der „Mediator .. keine Beweise für Mobbing am Staatstheater Darmstadt“ gefunden haben will, aber alle von Mobbing reden. (3)

Es fallen nun mehrere Punkte auf, einmal wird aus dem Mediator Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff von der CDU ein Ombudsmann ioder auch nicht. zu mindestens hat er ein Urteil abgeben und keine Mediation betrieben. Das geht schon mal gar nicht, weil beide Funkitionen ganz unterschiedliche Aufgaben und Inhalte haben. Doch offenbar lag eine Mediation gar nicht im Sinne der Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann.

Sie wollte offenbar schnelle Urteile haben, denn plötzlich hat sie die Aufkündigung des Vertrages durch Generalmusikdirektor Constantin Trinks wohl zum Ende der Spielzeit akzeptiert, im Dezemeber hat sie dies noch abgelehnt. Durch den Staatstheater-Geschäftsführer Jürgen Pelz wird nun wohl “von Juristen des Kunstministeriums“ die Dienstverträge mit Generalmusikdirektor Constantin Trinks  überprüft. (4)

„Dabei untersuchten diese zudem mögliche strafrechtliche Schritte„. (4) Hintergrund dafür soll sein, was man lange Zeit vielen Mobbing-Opfern dummerweise geraten hatte. „Trinks“ hat nämlich „ein Vier-Augen-Gespräch mit einem Kollegen mitgeschnitten und dem Ermittler als vermeintlichen Beweis für Mobbing vorgespielt“. (6) In Bayern hat so was schon mal zu strafrechtlichen Ermittlungen geführt.

Man verlangt von den Mobbing-Opfern immer Nachweise, und wenn sie diese durch Mitschnitte vorlegen, macht man sie fertig, seltsame Auffassung von Beweisen als Nachweis für Mobbing. Was bitte soll ein Opfer tun?

Komisch, wie viele Veträge hatte den der Generalmusikdirektor? Und wie Konnte der „Mediator Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff …. keine Belege für Mobbing ausmachen“?  “Die angespannte Situation (jedoch) auf eine explosive Mischung aus dem autokratischen Führungsstil des Intendanten John Dew und der in großem Ausmaß betriebenen Rollenbesetzung durch Familienmitglieder zurückzuführen“ ist, müsste doch eigentlich gegen Dew ein Ermittlungsverfahren wegen Mobbing laufen, oder? (5)

„Intendant John Dew habe schwere Fehler begangen, sagte die Ministerin. Die Absetzung von Lubchansky sei indiskutabel verlaufen, sagte auch Grosse-Brockhoff. So führt man kein Haus. Dew habe seine Grenzen überschritten, jedoch habe er Fehler zugegeben und sich entschuldigt. Außerdem habe er das in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten führende Engagement seines Lebenspartners inzwischen gelöst“. (5) Und das soll kein Mobbing sein?

Und noch unverständlicher wird das Urteil des Mediators, wenn diese Zeitungsmeldung stimmen sollte. „Gerüchte, Intrigen, Lagerbildung gehörten wohl zu jedem Theaterbetrieb, sagt der Kulturmanager Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: Aber nicht in diesem Ausmaß.“ So was kann man dann hardcore Mobbing nennen oder Herr Grosse-Brockhoff weiß nicht, was Mobbing ist.(6)

Auf jeden Fall bekommt nun John Dew mit seinem „autokratischen Führungsstil“ einen Aufpasser zur Seite gestellt, was der auch noch gut findet. (6) Offenbar so was wie „künstlerischer  Masochismus“ (7) wird nun in Darmstadt Alltag. Vielleicht schreibt mal einer die ganze Geschichte nieder und wir erleben dann Mobbing wirklich live auf der Bühne, so wie es in Darmstadt hinter der Bühnen zu geht und wohl ging. 

1)http://wp.me/puNcW-20L

http://wp.me/puNcW-1Xs

2)http://wp.me/puNcW-23x

3)http://www.b2b-deutschland.de/hessen/region/detail_dapd_3269883900.php

4)http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/intendant-dew-begruesst-eingriff-des-ministeriums_rmn01.c.9527892.de.html

5)http://www.b2b-deutschland.de/hessen/region/detail_dapd_3269883900.php

6)http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/kultur/darmst-dter-intendant-bekommt-aufpasser_rmn01.c.9528647.de.html

7)http://de.wikipedia.org/wiki/Masochismus

Mobbing und Diskriminierung gehen Hand in Hand

24. Januar 2012

Wohin?

Man fragt sich schon angesichts solcher Untersuchungen, wozu haben wir eigentlich Gesetze in Deutschland? Da hat die EU jahrelang darum gekämpft, dass wir in Deutschland endlich auch ein „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ bekommen, doch geschehen ist in der Realität fast nichts, außer dass man beim Ministerium für Familie, Jugend … eine nette Stelle für Bundesbeamte geschaffen hat, die sich  ADS nennt.(1)

Laut dem AGG, also dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz - schon alleine die ständige Umbenennungen zeigt mal, was Beamte so den ganzen Tag am liebsten treiben, Wortspielereien statt handfeste Handlungen durchzuführen – sind Benachteiligungen wegen dem Geschlecht, Alter und Glauben unzulässig und verboten. (2)

Nur wenn es trotzdem geschieht, ist kein Ombudsmann da, der die Fälle verfolgt und für Anhilfe schafft. Das AGG ist ein sogenanntes Parkplatzgesetz, dass man bei offiziellen Anlässen den EU-Bürokraten gerne vorzeigt, doch für den Alltag für uns Bürger spielt es leider keine Rolle.

Und wer sich schon mal an die „Generation Plattenspieler“ beim ADS gewandt hat, der hat schnell begriffen, hier wird man nur verschaukelt und verschwendet sinnlos Zeit und Mühe.

Nun hat nach Jahren die „Leiterin der Antidiskriminierungsstelle„, eine Frau Christine Lüders eine „Forsa-Umfrage unter rund 1500 Menschen ab 18 Jahren“ veröffentlicht, die nur die Spitze des Eisberges von Diskriminierung aufzeigt. „Jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) hat sich schon einmal wegen seines Alters benachteiligt gefühlt“. (1)

Interessant an der Studie ist aber, „dass sich Ostdeutsche stärker als Westdeutsche und junge Menschen stärker als ältere bereits diskriminiert fühlten„. (1) Noch immer geht durch Deutschland also eine unsichtbare Mauer, und das 20 Jahre nach der sogenannten Einheit. Leider hat man für Berlin keine gesonderte und umfangreichere Studie angefertigt, denn dann würde sich ein erschreckendes Ergebnis zeigen, die der unsichtbaren Teilung von Deutschland in Ost und West.

Und wie immer, wenn Beamte nicht weiter wissen, wird eine Aktionswoche mit viel Kaffee und Kuchen veranstaltet, in der Lobbyisten der Verbände, diverse Vereine und Organisationen sich gegenseitig bemitleiden und vollquatschen, ändern wird sich bekanntlich eh nichts, das wissen ja alle bekanntlich schon im voraus und machen gute Mine zum bösen Spiel.

Also hat Frau Lüders Christine Lüders für den Monat April „eine deutschlandweite Aktionswoche geplant, die für das Thema sensibilisieren soll“, damit auch alle nicht vorher in Urlaub gehen. Und zum Ende des Jahres werden uns dann „eine Expertenkommission … Handlungsempfehlungen zum Abbau von Altersdiskriminierung vorlegen“, die dann keiner beachtet. Wozu haben wir eigentlich das AGG?

1) http://web.de/magazine/beruf/karriere/14585880-viele-fuehlen-sich-wegen-ihres-alters-benachteiligt.html#.A1000145

2)  http://de.wikipedia.org/wiki/Antidiskriminierungsgesetz

Jeffrey Fehr, 18 Jahre, haben sie in den Suizid gemobbt

23. Januar 2012

Jeffrey Fehr, 18 Jahre.

Und wieder müssen wir mit aller Unfassbarkeit zur Kenntnis nehmen, dass der Mob ein neues Opfer gefunden und es in den Tod gemobbt hat. Jeffrey, 18 jahre alt hat sich mit Unterstützung seiner Eltern schon in der 10 Klasse zu seiner Homosexualität bekannt. Doch das war wohl dem Mob nicht genug, sie mussten ihn fertig machen.

„Wie die Zeitung Sacramento Bee berichtet, ist der Highschool-Schüler zuvor jahrelang von Mitschülern als schwul beschimpft worden. Obgleich seine Eltern ihn nach seinem Coming-out in der zehnten Klasse unterstützten, litt ihr Sohn offenbar in Folge der ständigen Beschimpfungen und tätlichen Angriffe unter Angstzuständen und Minderwertigkeitskomplexen“. (1)

Falsch haben seine Eltern nichts gemacht, sie haben nur den Hass und Neid des Mobs unterschätzt. Schließlich war Jeffrey ein herausragender Sportler. „Fehr was known as a talented athlete, and became captain of his high school’s cheerleading squad (which had previously been all-female) his senior year“. (2)

Und Erfolge hasst der Mob, gerade wenn die Sportler noch sehr gut aussehen, wie Jeffrey. „Jeffrey’s body grew strong and muscular, and at 6 feet, 3 inches tall he towered over his teammates. He flashed a brilliant smile and had a posse of close friends, mostly girls a couple of years younger than he“. (3)

Doch Jeffrey hatte noch mehr Talente und so was verzeiht der Mob nie. „Jeff loved everyone with everything he had, said his pal Carly Flajole, also 16. He always wanted everyone to get along, without drama. He was a leader.“ Somit gaben sie also keine Ruhe, trotz seiner Homsexualität haben ihn die Mädchen verehrt und geliebt, der Mob kochte und hetzte.

„Bri Larson, who coached him for four years, said Jeffrey was a phenomenal performer known for his skills, vibrant personality and ability to motivate“. (3)

Jeff`s Parents

Am Neujahrtag war Jeff am Ende, er wusste wohl nicht mehr weiter. „Der 18-jährige Jeffrey Fehr hat sich am Neujahrstag in Kalifornien das Leben genommen“. (4)

„On a blustery Saturday morning inside a Granite Bay church, nearly 1,000 people gathered to say goodbye to Jeffrey Fehr. Men and women in dark clothing filled every seat and stood along a back wall. Teenagers wearing shirts with Jeffrey’s image clustered in groups, crying and leaning into one another for support“. (4)

Wie lange muss man eigentlich noch die Attacken des Mobs ertragen, auch Kalifornien braucht ein Anti-Mobbing-Gesetz damit wenigstens die Opfer eine kleine Chance haben sich zu wehren. Für ihre Taten stehen die Mobber eh nie ein, warum eigentlich?

„We send out an SOS to Lady Gaga

1)http://www.queer.de/detail.php?article_id=15758

2)http://www.huffingtonpost.com/2012/01/17/jeffrey-fehr-gay-california-teen-cheerleader-suicide_n_1211623.html

http://www.youtube.com/watch?v=oLh8GsEocK0

3) http://www.sacbee.com/2012/01/15/4188596/granite-bay-teen-who-committed.html

4)http://queerdenker.ch/2012/01/17/noch-ein-selbstmord-in-den-usa/

Reinickendorfer Hermann-Schulz-Grundschule wehrt sich mit Brandbrief im CMK

21. Januar 2012

In den Berliner Schulen geht es zu wie auf einem „Schlachtfeld der Generation Plattenspieler„*, nur dass die Opfer ständig wechseln. (1)

An der Berliner Hermann-Schulz-Grundschule im Stadtteil Reinickendorf hat nun das Kollegium einen Brandbrief an die Politiker der „Generation Plattenspieler“ geschrieben und um Hilfe gebeten. Es geht nicht um Millionen oder Posters von Bundespräsident Wulff sondern um die Integration von 16 Kindern aus Südosteuropa die kein Wort Deutsch beherrschen.

Ihr Anliegen ist berechtigt, denn „aufgrund der hohen Anzahl sei es nicht mehr möglich, (diese Kinder)  in den normalen Klassenverbänden zu integrieren. Da die Kinder kein Deutsch verstünden, könnten sie keinerlei Anweisungen und Regeln verstehen“. (2)

Ein Problem das auch „in mehreren Bezirken Probleme mit einer Vielzahl von sogenannten Seiteneinsteigern“ aufgetreten ist, doch offenbar versteht die Generation Plattenspieler das Problem nicht, denn den Lehrern wurde keine Konfliktlösungskonzepte angeboten. (2)

Doch in Reinickendorf sieht man Probleme, die auf ein zukünftiges, brutales Mobbing unter Schülern befürchten lässt, da insbesondere die Eltern ihrer Rolle nicht gewachsen sind. Es könnte eine „gefährliche Situationen entstehen, heißt es in dem Brief. Zudem wachse durch die fehlende Kommunikation die Gewaltbereitschaft und Aggressivität. Auch die Eltern, teilweise Analphabeten, reagierten mitunter ebenfalls aggressiv gegenüber den Lehrern aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen“. (2)

Ihre Fürsorgepflicht haben die Lehrer erkannt, doch was folgt nun vom Senat „Piefke & Piefke“ zur Problemlösung und Verhinderung von Mobbing an und unter Schülern, Lehrer und Eltern?

1)http://wp.me/uNcW

2)http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/integration-lehrer-aus-reinickendorf-fordern-hilfe/6093036.html

*http://www.tagesspiegel.de/meinung/mobbing-im-netz-medienkompetenz-lehren-statt-zensieren/6082748.html

Neuer Cyber-Mobbing-Krieg von Berliner Schüler auf Facebook

18. Januar 2012

Kerzenlicht für Phoebe

Viele waren Opfer im Cyber-Mobbing-Krieg (CMK) auf der Hetzplattform Isharegossip, sowohl Schüler als auch Lehrer. Ja, es kam sogar zu Treffen  von Cyber-Mobbing-Opfern und Mobbern oder Tätern die blutig verliefen. (1)

Hatten sich damals die Politiker der Stadt als absolut unfähig erwiesen, so drüfte dass dieses mal nicht anders sein. Alleine die Tatasache, dass der Berliner Datenschutzbeauftragten, Genossen Dr. Alexander Dix von der SPD schon Probleme hat die Hauptstadt eines EU-Landes zu finden, verheißt nichts Gutes. (2)

Glück hatten alle, als endlich der oder die Hacker zur Tat schritten und die Hetzplattform Isharegossip lahm legten. „23timesPi macht Hetzplattform IShareGossip platt„. (3)

Doch die Freude währte nicht lange, „Facebook statt Isharegossip: Schüler mobben weiter im Netz“. (4) „Mobbing im Internet macht den Berliner Schulen weiterhin Probleme“ . “Michael Retzlaff, der zuständige Referatsleiter Medienbildung, spricht von einem Dauerthema, von dem zunehmend auch Fünft- und Sechstklässler betroffen sind – nur dass an die Stelle von Isharegossip soziale Netzwerke wie etwa Facebook getreten seien“.(4) Nun machen sich schon „Fünft- und Sechstklässler“ über das Internet fertig.

 Während Retzlaff das Problem trotz der Senatsspiele Wowereit und Co. an die Öffentlichkeit bringen will. Versucht „Klaus Seifried vom schulpsychologischen Dienst Tempelhof-Schöneberg“ zu verharmlosen, wie es schon der Datenschutzbeauftragte Dix probierte, “er geht …. davon aus, dass die große Welle abgeebbt ist, die es 2011 durch Isharegossip gab“. Manche sind jedoch auch schon bei Ebbe ertrunken.

Die Realität scheint diese Weisheit zu bestätigen. „Eine Spandauer Schule berichtet, sie habe wegen eines Falls von Internetmobbing gerade erst einen schriftlichen Verweis und eine weitere Strafe verhängen müssen“. Wie kann dann  Herr Seifried von abebben reden und wenn man dann noch bedenkt, wie jung die Täter in der Zwischenzeit sind, dann klingt die Aussagen wie Hohn und Spott, und das haben die Opfer ganz sicherlich nicht verdient.

„Zahlen zum Cybermobbing im aktuellen Schuljahr gibt es noch nicht“, dafür aber jede Menge politischer Fehlaussagen. Lassen wir uns keinen Sand in die Augen streuen, alleine  “21 Amokdrohungen wurden im Zusammenhang mit der Isharegossip-Welle aktenkundig“, und Facebook ist sicherlich bekannter als Isharegossip. Ein Anti-Mobbing-Gesetz wird immer dringlicher.

1)http://wp.me/puNcW-1w9

http://wp.me/puNcW-1vW

http://wp.me/puNcW-1wh

2)http://wp.me/puNcW-1wu

3)http://wp.me/puNcW-1Ea

4)http://www.tagesspiegel.de/berlin/facebook-statt-isharegossip-schueler-mobben-weiter-im-netz/6078314.html

Bundesgerichtshof (BGH), selbstgelegte juristische Fußfesseln und Richter Thomas Fischer

16. Januar 2012

Umgehung des Gesetzes höchstrichterlich

Kein Fall zeigt so deutlich, zu was unsere Richter in Deutschland immer noch fähig sind, wenn es um  Mobbing geht. Nach dem der Bundesrichter Thomas Fischer bei der längst fälligen Besetzung des 2. Strafsenats mit Mobbing-Attacken und einer „verheerende Beurteilung“ (1) aus dem Rennen geboxt werden soll, herrscht Chaos und Panik beim BGH.(2)

Dabei gilt Bundesrichter Fischer als eine lebende Berühmtheit weil er „reflektiert und hinterfragt, … sich eine eigene Meinung (bildet) und“ sie auch ausspricht , „auch wenn das politisch unkorrekt daherkommt oder die Zuhörer ärgert“. (3)

Allein sein These, „Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt„ genügt wohl schon, ihn zu brandmarken.

Und wenn man weiß, dass „Fischer … seit je ein Erzfeind des Dealens bei Strafsachen“ ist, versteht man um so mehr, weshalb der Präsident ihn nicht als Leiter des 2. Senats haben will.

Um was geht es und was hat Fischer dran auszusetzen. „Die sogenannte Absprache-Regelung hält er für das Schlimmste, was der Gesetzgeber der Strafprozessordnung in den 130 Jahren ihres Bestehens angetan hat. Dieses Gesetz legalisiert nämlich die Verständigung zwischen Richtern, Staatsanwälten und Verteidigern: Das Gericht darf jetzt eine verbindliche Zusage über die Obergrenze der zu erwartenden Strafe abgeben – unter der Bedingung, dass der Angeklagte ein Geständnis ablegt.

Durch das neue Gesetz ist es den Prozessbeteiligten jetzt auch bei Verbrechen, selbst bei schwersten Delikten wie Vergewaltigung und Mord, erlaubt, sich über den Umfang des Geständnisses und die Höhe der Strafe zu einigen“. Und das heißt im Klartext das, ein „Geschäft mit der Gerechtigkeit: Im Vorteil sei der Verbrecher – je schwerer die Straftat, desto höher der Profit, den er durch ein Geständnis herausschlagen könne“. Unglaublich wenn man sich das klar macht, Profit statt Gerechtigkeit ist dann der oberste Rechtsgrundsatz. (3)

„Das Nachsehen hätten die Unbescholtenen: die Opfer von Straftaten, die in die Absprache gar nicht erst einbezogen werden. Und diejenigen Angeklagten, die unschuldig sind“. Dann darf man sich über die Eskalation von Gewalt in diesem Land auch nicht mehr wundern.(3)

Von den Arbeitsgerichten kennen wir diese Flut von Absprachen hinter dem Rücken der Opfer, die wie immer von nichts wissen und den  dann folgenden Profitattacken, Vergleiche genannt, die den Täter einen Appel und Ei kosten und das Opfer für immer stigmatisieren. Nun also auch im Strafrecht diese Erfindung von Bauernschläue geprägter Tricks.(3)

Und nun also musste der Präsident und das Präsidium handeln, doch für den 2. Strafsenat haben sie nun keinen anderen Richter als Fischer. Nun folgt die große Attacke des BGH-Präsident Klaus Tolksdorf auf „die selbst vom BGH gesetzte Vorschrift … , dass jemand auf einem solchen Posten mindestens 75 Prozent der Aufgaben als Vorsitzender seines Senats selbst „wahrnehmen soll.

Und das kann nun mal die aktuelle Lösung mit Richter Andreas Ernemann nicht, der „gleichzeitig zwei Senaten vorsteht – dem 2. und 4. Strafsenat“ nur um Fischer auszubremsen. Was müssen sie diesen Bundesrichter hassen?

„Es herrscht offensichtlich Mobbing in den höchsten Etagen des bundesdeutschen Rechts. Ein Ende ist nicht absehbar“ (3)

1)http://wp.me/puNcW-1Sh

2)http://adn1946.wordpress.com/tag/thomas-fischer/

3)http://www.zeit.de/2011/41/DOS-BGH/komplettansicht

Mobbing in der niedersächsischen Staatskanzlei oder SPD gegen Bettina Raddatz

16. Januar 2012

Bilder sagen oft mehr als Worte.

Mit den Machenschaften von Carsten Maschmeyer in der Causa Wulff tauchen auch wieder Altfälle von Mobbing in Niedersachsen auf. So die Causa Mobbing im Fall der ehemaligen Mittelstandsbeauftragte von Ministerpräsident Gerhard Schröder, dem späteren Bundeskanzler und Hartz IV-Chaoten.

Heute meint und glaubt Frau  Bettina Raddatz dass Spenden oder die Spende durch den Wulff-Gönner Maschmeyer (1) und ihre Verbuchung zu Mobbing-Attacken gegen sie führte. „Seit sie im ARD-Magazin Panorama (1) über eine Spende des Finanzunternehmers Carsten Maschmeyer an die Initiative Mittelstand und Handwerk für Gerhard Schröder ausgepackt hat, ist nichts mehr wie vorher.

Maschmeyer, Schröder und sein enger Vertrauter Frank-Walter Steinmeier wollen über die Zuwendung von 150000 D-Mark nichts wissen. Die Staatskanzlei führt mit Raddatz arbeitsrechtliche Verhöre, eine Buchhandlung in Hannover sagte eine Lesung aus dem Buch ab – aus Angst, dass sich einer der Prominenten in dem Krimi wiedererkennen könnte“.(2)

Causa Wulff

Und was Frau Raddatz besonders wunderte, jedenfalls bis zum Sommer 2011, heute wohl nach der Causa Wulff nicht mehr, ist die Tatsache, dass Schröder Unterstützung durch den derzeitigen MP von Niedersachsen bekam. „Obwohl es dem heutigen CDU-Ministerpräsidenten David McAllister parteipolitisch recht sein könnte, wenn die SPD-Größen Schröder und Steinmeier belastet werden, gehen seine Leute jetzt gegen Raddatz vor“. (2)

Offenbar ist die Lichtgestalt  Carsten Maschmeyer (3) nicht nur in der Causa Wulff gegen Deutschland eine dunkle Größe, sondern erklärt auch, warum die SPD unter Gabriel und Nahles so seltsam taktieren. Vielleicht kommt 2012 nun Licht in den Mobbing-Fall Raddatz, erklären würde das vieles, nicht nur für das Mobbing-Opfer sondern auch uns in der Causa Wulff und warum ihn die SPD mit Samthandschuhen anfässt.

1)http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/schroeder245.html

2)www.bettina-raddatz.de/aktuelles/item/download/45.html

Koch in Paris wegen Ohrringen in die Kündigung gemobbt

15. Januar 2012

Der Arbeitsplatz eines Kochs in einem Restaurant ist eigentlich die Küche und dort sind Gäste nicht anwesend, Ausnahmen soll es ja geben. Und die Kochkunst ist eigentlich von dem Aussehen, der Haut-oder Haarfarbe sowie dem Schmuck, den ein jeder heute so trägt, unabhängig.

Das dachte sich wohl auch der Koch, der fünf Jahre in einem „exklusiven … Restaurants“ in Paris arbeitet und sich dann entschloß, Ohrringe zu tragen. Das hat dann für ihn jedoch Konsequenzen gehabt, sein Chef hat ihn gefeuert.

Nun haben nach Anrufung des “Kassationsgerichtshof“ von Paris die dortigen Richter entschieden, das Tragen von Ohrringe rechtfertigt keine Kündigung, mit der Ausnahme,  “dass etwa Sicherheitsfragen am Arbeitsplatz ein Grund sein könnten, das Tragen von Ohrringen für Männer zu verbieten“. Und solche Sicherheitbedenken hatten die Richter bei dem Koch nicht erkennen können.

1)http://derstandard.at/1326249153870/Frankreich-Auch-Maenner-duerfen-am-Arbeitsplatz-Ohrringe-tragen

Beamte oder ich habe meinem Chef ernsthaft Prügel angedroht

15. Januar 2012

Die Verrohung der Gesellschaft in Deutschland schreitet in einem Tempo voran, dass Sozialwissenschaftler selbst mit dem PC nicht mehr in der Erforschung der Ursachen hinterher kommen. Nur eines Wissen wir genau, die Sprache ist Abbild dieser asozialen Tendenz, die man als „Deutschland geht mobben“ bezeichnen kann.

Schon alleine die Tatsache, dass im System Mobbing der Berliner Polizei ein Vorgesetzter einen Polizeibeamten vor versammelter Mannschaft als ein „Stück Scheiße“ bezeichnet, hätte vor 30 Jahren noch zu einem Aufstand der Presse und Medien zur Folge gehabt. Der Vorgesetzte müsste eigentlich schon längst ein Disziplinarverfahren am Halse haben und von seiner Führungstätigkeit suspendiert worden sein. Doch 2010 Plus ist nicht 1980 Plus.(1)

Und so wundert es einen nicht, wenn auf dem Forum „Beamtentalk“ Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ihre Erfahrungen mit Mobbing austauchen, in der man sich nur noch über die Gewalt in der Sprache wundern kann, die heute wohl in allen Bereichen der Gesellschaft vorherrscht. (2)

„Mobbing, wo ich nur raus kam, in dem ich meinem Chef ernsthaft Prügel angedroht hatte“ schreibt ein Beamter. Oder ein Anderer sich folgend äußert: „Es ist doch ganz offensichtlich – auch in der Presse etc., dass im öffentlichen Dienst die Vetternwirtschaft, das Mobbing am Meisten vertreten sind und dass es dort die geringste Gerechtigkeit gibt“. Gerechtigkeit scheint heute so selten zu sein, wie Diamanten im Modeschmuck einer Kaufhauses, und dabei schimpfen wir uns Demokratie. (2)

Es wird jedem geraten sich mal in dem Forum Beamtentalk schlau zu machen, bevor er sich wieder über die Beschäftigten in den Ämtern oder Arbeitsagenturen wundert.

1)http://wp.me/puNcW-1Ox

2)http://www.beamtentalk.de/post16209.html


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