Neue Vorwürfe gegen die Tafel, diesmal ist es Erlangen.

Die Idee der Tafel lautet: „In Deutschland gibt es Lebensmittel im Überfluss – und dennoch herrscht bei vielen Menschen Mangel. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich: Sie sammeln „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel, und geben diese an Bedürftige weiter“. (1)Doch seit den Mobbing-Vorwürfen gegen den „Leipziger Tafel-Chef Werner Wehmer“ kommen die Tafeln nicht mehr aus ihrem Ruf der Abzocker und Mobber.(2)

Dada doc 12Aus Erlangen haben wir zahlreiche Zuschriften zu den Unzulänglichkeiten  der „Erlanger Tafel“ die sogar von der Diakonie betrieben wird. (3)

Benno hat uns folgendes mitgeteilt:

„Hallo, in Erlangen es das Gleiche, war heute bei der Tafel, bei uns werden auch gleich Kisten fertig gemacht mit Sachen die abgelaufen sind und kein Mensch brauchen kann, allerdings waren da auch noch mindestens zehn Kisten mit Lachs, Scrimps, Fich und Fleischsalat, ganze Salamis, NICHTS davon wurde an die Tafelkunden ausgegeben, ich war bis zum Schluss da und habe es beobachtet. Einige Leute fragten nach Fisch und Fleisch wurden jedoch abgewiesen!“ (27.06.2012)

„HEUTE: 27.06.2012 wurden an mich nur Nahrungsmittel abgegeben, welche schon MINIMUM 4 Tage abgelaufen waren, unter anderem wurde mir in meine Kiste etwa 1,5 Kg. lose Kekse, verpackt in einem MÜLLBEUTEL ohne HALBARKEITSDATUM geworfen.

Der Fisch und die Fleischprodukte welche auch auf dem Tresen standen, habe ich alle angeschaut, die waren mindestens alle noch 1 Woche haltbar! Wie gesagt, habe ich bis zum Schluss gewartet, bis alle Kunden durch waren, die Fisch und Fleisch Produkte wurden NICHT herausgegeben, AUCH NICHT AUF NACHFRAGE!!!

Im Hinterzimmer bewegte sich gemächlich eine Frau, deren Gewicht ich auf ca.: 170-205Kg. schätze, wenn mich nicht Alles täuscht, die Gruppenleiterin, sicher kann ich es aber nicht sagen, sicher ist jedoch das besagte Dame eine MITARBEITERIN DER ERLANGER TAFEL ist.

Ich sag nur EINES: so schnell als möglich wieder weg von diesem schofeligem halb asozialem Verein!

MAN BEDENKE, DAß ES SICH HIERBEI UM EINE KIRCHLICHE ORGANISATION HANDELT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (28.06.2012, Benno)

Mehr und mehr erleben Hilfsbedürftige bei den Tafeln mehr Érniederigungen und Mobbing anstatt Hilfe.

1) http://www.tafel.de/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/23/leipziger-tafel-chef-werner-wehmer-mobbte-mitarbeiter/

3)http://www.diakonie-erlangen.de/index.php?id=542

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Eine Antwort to “Neue Vorwürfe gegen die Tafel, diesmal ist es Erlangen.”

  1. Hans Says:

    Hallo,
    grundsätzlich möchte ich mich bei allen Helfern des Bundesverband Deutsche Tafel e.V. bedanken, denn ohne ihren Einsatz gäbe es keine Tafeln.
    Seit einigen Jahren nehme ich die Tafel in Erlangen selbst in Anspruch und bin sehr froh darüber, dass es eine solche Einrichtung gibt.

    Was Benno schreibt halte ich für maßlos übertrieben, kann mir nicht vorstellen das dort 10 Kisten mit Fisch und Fleisch gewesen sein sollen. Der Raum ist so klein, dass die Kisten dort gestapelt werden müssen und wer kann da sehen, was drin ist. Aus welchem Grund sollten die Kisten im Ausgaberaum stehen? Mit dem Vorhaben die Sachen nicht auszugeben, wären sie im Lager geblieben.

    Dennoch habe ich auch einige Beanstandungen. Es gibt viele freundliche Helfer aber auch einige die sehr unfreundlich sind und nicht selten gehe ich von der Ausgabestelle frustriert und gedemütigt nach Hause. Man muss nehmen was man bekommt, wenn man eratzweise etwas anderes möchte, erhält man meist Antworten wie: “Wir sind kein Wunschkonzert” oder “wir sind kein Laden”.
    Bei Frischeprodukten muss man unbedingt das MHD beachten. Ich hatte Kräuterquark bekommen der 3 Tage drüber war und hatte nach dem Verzehr Durchfall. Nach einer Woche sollte ich wieder den Quark mit demselben MHD (also 10Tage drüber) bekommen, teilte dies einer Ausgabehelferin mit, die sich dann so äußerte: “na und?, das macht doch nichts”.

    Von der Ausgabestelle in der Stadt (jeder kann 3x in der Woche kommen)) wohne ich ca. 8km entfernt und muss in der kalten Jahreszeit mit dem Bus hinfahren (4.- Euro für Hin- und Rückfahrt) und weiss oft nicht ob sich die Fahrt lohnt, denn es kam schon häufig vor, dass es kein Obst und Gemüse und/oder keine Frischeprodukte mehr gab.

    Ich verstehe nicht warum die Ausgabe 3x wöchentlich stattfindet, würden doch sicherlich auch 2x in der Woche reichen, dann könnte jeder sicher sein von allem etwas zu bekommen”.

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