Mobbing weitet sich bei der Steakhauskette Maredo krankhaft aus

Lage Prècaire

Offenbar ist man in der Führungsetage der Steakhauskette Maredo vom Erfolg der Massen-Mobbing-Attacken in Frankfurt in einen krankhaften Mobbing-Wahn verfallen. (1) Zur Erinnerung, in Frankfurt hat man 20 Beschäftigte fristlos gekünndigt, nach dem man sie mit dem Straftatbestand der „Freiheitsberaubung“und der nachgewiesenen Nötigung“ fertig gemacht hat. (1)

Während in Frankfurt nun die Ermittler und Arbeitsrichter gefragt sind, hat man bei der Steakhauskette Maredo gleich mal nachgelegt und sich „in Osnabrück  eine Betriebsrätin“ vorgeknöpft. Sie soll wegen Vortäuschung der Arbeitsunfähigkeit gekündigt werden, was dem „Osnabrücker NGG-Mann Peter Buddenberg“ in seiner Taätigkeit noch nie untergekommen ist. Doch bekanntlich haben sich nicht nur Dank dieser unsäglichen BMAS, Frau Ursula von der Leyen und ihre Billiglohntheorie die Verhältnisse in Deutschland für Arbeitnehmer radikal verschlechtert.(2)

Nach der Wahl eines Betriebsrates bei Maredo in Osnarbrück, wurden die Bedingungen für die Betriebsratsvorsitzende  Jacqueline Fiedler und ihre Kollegen unerträglich. „Ihre Stellvertreterin habe es nicht mehr ausgehalten und sei im vergangenen November von ihrem Amt zurückgetreten“. (2) Frau Fiedler hielt durch und wurde regelrecht fertig gemacht.

Und das Mobbing hatte Erfolg. „Frau Fiedler wurde explizit für ihre Tätigkeit bei Maredo arbeitsunfähig geschrieben, weil sie dort seit zwei Jahren andauerndem Mobbing – oder eigentlich besser ›Bossing‹ – ausgesetzt ist«, erklärte NGG-Sekretär Buddenberg“. (2)

Beim Steakhaus Maredo schlug man texanisch zurück oder „willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den …. ein“. Die Betriebsratsvorsitzende wurde gekündigt, nun geht es vor das Arbeitsgericht, „am 19. April (10 Uhr, Kollegienwall 29–31, 1. Etage) wird der Fall verhandelt

1)http://wp.me/puNcW-26f

2)http://www.jungewelt.de/2012/02-23/040.php

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3 Antworten to “Mobbing weitet sich bei der Steakhauskette Maredo krankhaft aus”

  1. Cylina Says:

    Richtig so MAREDO….“Blaumacher“ raus die nicht arbeiten wollen, aber noch anderen zweit und dritt Jobs nachgehen können. Ich bin Betriebsrat und unkündbar….uhuhuhuhu wie schlau. Betriebsrat ist kein zuckerschlecken, wenn man es nicht richtig kann und noch ein bischen sensible ist. Bei ordentlicher Betriebsratarbeit gibt es selten bis nie Probleme mit dem CHEF (auch kein Mobbing). Ich verstehe das hier nicht….der Betriebsratvorsitz ist gut zu Überdenken….ich bin für Abwahl….schade das es immer wieder vorkommt das Betriebsräte nur wegen der Unkündbarkeit antreten.Wo ist da der Sinn!?!

    Ein Gefährte

  2. KatLa Says:

    @ Gefährte
    Wenn ich deinen Kommentar lese, kann ich nur zu dem Schluss kommen, das du selber so ein Chef bist oder das du bis zu den Schultern in dessen Hintern steckst.
    Ich bin selbst bei Maredo (Aushilfe während meines Studiums) und werde sehr oft mit Problemen konfrontiert. Sei es bei der Vergabe von Diensten oder Urlaub, wo immer die Lieblinge der Betriebsleitung bevorzugt werden und der Rest kann zu sehen, wo er bleibt.
    In unserer Filiale sind die meisten Mitarbeiter Teilzeitkräfte und jeder von Diesen muss sich auf Grund der „hohen“ Löhne mit Zweit- oder Drittjobs Geld hinzu verdienen. Viele stocken auch über das Amt auf. Und eine Frage nach mehr Geld kommt einem Verbrechen gleich.
    Auf Grund der ausgehangenen Stellungnahmen der Maredo-Geschäftsleitung in unserem Betrieb habe ich mich in Presse, Fernsehen und Internet mit den Sachen in Frankfurt und Osnabrück beschäftigt und kann nur zu dem Schluss kommen, das die ganze Sache, welche Maredo behauptet, zum Himmel stinkt. Man kann sehr wohl ein bestimmtes System hinter dem Vorgehen erkennen. Ungeliebte Betriebsräte sollen hier scheinbar aus den Betrieben verbannt werden.
    Mit Betriebsratsarbeit kennst du dich scheinbar nicht aus oder gibt es noch eine andere Betriebsratsarbeit außer einer Ordentlichen.
    Und falls du mal etwas über Mobbing und seine Folgen erfahren möchtest, das Internet bietet dazu sehr viele Informationen. Vielleicht sollte man Diese erst einmal einholen, bevor man über so etwas urteilt. Was können in diesem Fall die anderen Arbeitgeber für das Mobbing einer anderen Firma? Und du wirst es nicht glauben, das (die „Blaumacherei“) ist durch die Rechtssprechung sogar erlaubt (habe da entsprechende Urteile vom BGH gefunden).
    Dir wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Chef spielen oder auch beim in den Hintern kriechen.
    Und denk dran: Ein Stock im Arsch ist noch lange kein Rückrat !!!!

  3. Klaus Says:

    Sie ist krank

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