Mobbing-Vorwürfe gegen die Post aus Österreich

Wohin?

Wohin?

Von den einzelnen Postunternehmen aus Europa wissen wir, dass sie privatisiert werden müssen und das hat wiederum zu unterschiedlichen Mobbing-Attacken der betroffenen Gruppen und ihrer Standesorganisationen geführt. Von der deutschen Post wissen wir, dass sie hunderte von Mobbing-Fällen hat, die teilwiese durch das hartnäckige Schweigen der Mediatoren und anderer „Möchtegernvertreter“ im Niemandsland der Frühpensionierung – oder -verrentung landen.

Hoch kativ ist eine ehemalige „Stasitruppe“ Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und anderen neuen Bundesländern, die ganze regionale Geschäftsbereiche unter ihre Kontrolle gebracht hat, das Motto lautet: Ohne Ausbildung wirst du bei uns Chef, mach mit, mob mit. Diese Herausbildung dieser extremen Gruppe(n) von ehemaligen Stasileute war möglich, weil ver.di und die Post unfähig waren, ihre Mitarbeiter aus Brandenburg auf deren Vergangenheit selbstständig hin zu überpüfen. Ziel der Gruppen aus der „DDR“ ist es, alle Westbeamten und Mitarbeiter mit akademischer Ausbildung im gehobenen Dienst rauszumobben, was sie fast bis zu 99 % auch geschafft hat.

Auch viele Arbeitnehmer und Angestellte „West“ wurden gemobbt bis hin zur Krankheit. Gewerkschaft und Politiker wissen das und schweigen. Gerade die Gewerkschaft (Der DGB mit seiner Einzelgewerkschaft ver.di) ist hier ein Beispiel für Wegschauen, wenn man weiß, dass der DGB-Boss Sommer selber aus dem „Laden“ kommt. Zivilcourage war nie ein Fall der Gewerkschaftsbosse und Mediatoren  aus Deutschland, zu gut verdient man am System-Mobbing mit und den Opfern, die man durch falsche Interessenvertretung nicht vor dem Untergang rettet, dienen hervorragend um am System sich zu bereichern.

Doch zurück zur Post in Österreich, leider wurde der Artikel nie fortgeführt, was aus den Opfern des „Karriere- und Entwicklungscenter“ geworden ist. Hier der gesamte Artikel im Anhang von Josef Fröhlich:

Anhang: Mobbing-Vorwürfe gegen die Post:

„Mobbing-Vorwürfe gegen die Post“ von Josef Fröhlich

„Karriere- und Entwicklungscenter der Post in Graz entpuppt sich als Abschiebezentrum für Mitarbeiter, die man loswerden will. Postler sollen zu freiwilligem Abgang oder in Pension gedrängt werden.

Die wollen uns zermürben, uns dazu bringen, selbst zu kündigen. Und sie geben mir das Gefühl, nichts mehr wert zu sein. “ Ein ehemals stolzer Mitarbeiter der Post wirkt geknickt. Viele Monate hat er in einem „Karriere- und Entwicklungscenter“ der Post in Graz verbracht.

Zum Nichtstun verurteilt. Solche Einrichtungen gibt es in ganz Österreich. Der Name Karriere- und Entwicklungscenter ist zynisch. Mitarbeiter machen dort weder Karriere, noch können sie sich entwickeln. Im Gegenteil: Sie werden dort „geparkt“ und sind zum Nichtstun verurteilt, weil die Post sie nicht mehr einsetzen kann oder will.
 

Bezahlte Arbeitslosigkeit. Ein Center ist im zweiten Stock des Postgebäudes in der Grazer Neutorgasse. Offiziell heißt es von Seiten der Post AG, dort seien nur rund 35 Mitarbeiter untergebracht. In Wahrheit sind es mehr als 80, und schon nächste Woche gibt es Verhandlungen über 70 weitere Zugänge, die von der Paketlogistik am Bahnhof Graz in die ungewollte bezahlte Arbeitslosigkeit geschickt werden. Das Durchschnittsalter der „Insassen“ liegt bei 45 Jahren.

Zeitung lesen und Karten spielen. Ein Mann, der im Karriere- und Entwicklungscenter untergebracht war, beschreibt: „Ich saß tagtäglich acht Stunden mit einigen anderen Kollegen in einem Raum. Wir konnten Zeitung lesen oder Karten spielen, aber wir durften nicht arbeiten – obwohl jeder gern gearbeitet hätte.“ Nur zwischendurch sei man für diverse Tätigkeiten herangezogen worden.

Offiziell heißt es von der Post, die Mitarbeiter seien „zumindest teilzeitbeschäftigt“. (1)

Letzte Korrektur am 20.08.2015

1)http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/1192917/index.do

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