Zwischen Mobbing und Amokläufen besteht oft ein Zusammenhang

Viele möchten allzugerne die Augen davor verschließen, doch der Fall Tim K. hat es ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Viele Amokläufer sind oft jahrelang gemobbt worden ohne dass Verantwortliche eingeschritten wären. Dies hat auch die Allgäuer Zeitung in ihrem Artikel >>“Amoklauf: Mobbing kann Auslöser sein“ oder Winnenden – Örtliche Schulen befassen sich mit der Tat – Notfallpläne und Kondolenzbücher,<< nachdrücklich zum Ausdruck gebracht.(1)

Es ist daher auch bis heute unverständlich, dass der örtliche Staatsanwalt (Winnenden-Stuttgart) keine Ermittlungen gegen die Mobbingtäter eingeleitet hat und darüber die Öffentlichkeit informiert. Doch nicht alle haben einfach auch nach den Ereignissen und der Tat von Timi weggeschaut und so getan, als gehe alles weiter wie bisher.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

„An der Realschule Marktoberdorf beispielsweise kommt das Lehrerkollegium am Montag zu einer pädagogischen Konferenz zusammen, die Schulpsychologin Dr. Doris Heumann-Rupprecht gestaltet, berichtet Schulleiter Willi Fuchs. Fehlendes Selbstwertgefühl von Kindern, die gemobbt wurden, sind nach seiner Einschätzung und der seiner Lehrer ein auslösendes Moment für die Tat: «Deshalb ist Mobbing am Montag unser Thema.» „(1)

Die Schule wird mehr und mehr zum Ort, an dem die Täter nicht mehr schalten und walten können, wie sie wollen. Sondern sie spüren zunehmend den Blick einer opfergerechten Gesellschaft. Nicht Weglaufen und Wegschauen, sondern Hinsehen und Handeln heißt das Ziel der Zukunft an vielen Schulen.

Und was Hinschauen und Handeln heißt, haben mehrere Schüler bewiesen. >>Diesen Mut (Hinszuschauen) bewiesen mehrere Gymnasiasten vor einigen Jahren, berichtet Schulleiter Willi Mooser. Per email schrieb ihnen ein ehemaliger Schüler, «dass sich zwei Lehrer auf etwas gefasst machen könnten». Daraufhin verständigten sie die Schulleitung – und Mooser sofort die Polizei. «Der Schüler war zwar aus dem Allgäu weggezogen, und ich weiß nicht, wie ernst die Drohung war», erzählt Mooser. Aber der «psychisch kranke» Jugendliche sei anschließend in die Psychatrie eingewiesen worden.<<(1)

Nur, was machen unsere Politiker und Staatsanwälte wenn sie von Mobbingattacken erfahren?

Letzte Korrektur am 02.11.2015

1)http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/marktoberdorf/Marktoberdorf-lok-amok-text;art2762,518277

Schlagwörter: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: