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Im Osten brennt die Luft, AGG-Beauftragte Rüdersdorf

4. Juli 2010

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Die WM Südafrika und der Erfolg der Migrantenkinder aus Deutschland hat keineswegs zu einer Abnahme des älltäglichen Anpöbeln und Beleidigen von Ausländerinnen und Ausländern geführt.

So zum Beipsiel gestern. Eine junge kubanische Frau musste mit unbedingt ihre „rassistischen Erlebnisse“ vom Prenzlauer Berg nach dem gewonnen WM-Spiel gegen Argentinen erzählen. Sie wurde von 5 jungen Glatzköpfen und Deutschland-Brüllern angepöbelt und angspuckt. „Du dreckige Ausländerschlampe, du miese Kanackenhure“ und so weiter, dass übliche Reportoire dieser „Ossiklasse 2010„.

Nach dem sie wohl mehrfach betascht worden ist, wurde sie dann nach mehrmaligen Anspucken in Ruhe gelassen. In 13 Jahre Leben in Deutschland hat sie so was noch nie am eigenen Leib erlebt. Und wem hätte sie es erzählen können, der Polizei, wie ich es verschlug, sie lächelte nur milde, zu recht. Dort werden solche Anzeigen gegen Unbekannt manchmal aufgenommen und dann wegen „fehlendem öffentlichen Interesse wieder“ eingestellt. Sie tauchen nicht mal mehr in der Statistik für, ja für Was(?), auf .

Mobbingerlebnis

Würde die Frau heute in Rüdersdorf leben, hätte sich sich vielleicht an die dort neu implementierte „Beauftragte Frau Kersten“ für Gleichstellung  und Intergation wenden könne, obwohl dort nur die Arbeitsfelder zwischen Mann und Frau in der Präsentation der Gliechstellungsbeauftragten erwähnt wird. Von Migranten, Ausländern allgemein und Rassismus ist da nicht die Rede, etwa ein neues AGG?   

Frau Kertsen kümmert sich jetzt also als ehrenamtliche Mitarbeiterin um „Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Gleichstellung und Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin“. (1)

Hat man noch zu Anfang auch von drei Phänomenen gesprochen,  Diskriminierung, gesellschaftliche Isolation oder Mobbing, wobei das „Oder“ auffällt, ist von Mobbing im weiteren Verlauf nicht mehr die Rede, und das in Rüdersdorf, wo die Posttochter DHL ein Frachtzentrum unterhält, dass schon mehrfach in den „Schlagzeilen“ war und für seine ausgeprägte Mobbing-Kultur in Brandenburg-Berlin und bei der Deutschen Post AG und dem DGB bekannt ist.

Prècaire

Erinnert sei nur an das öffenen von Paketen zum Zweck der Ernährung mit Hilfe von Dresdener Weihnachtsstollen, oder an die Mobbing-Attacken gegenüber der „Abteilungsleiterin Verkehr, Frau B.“, deren berufliche Existenz wohl für immer vernichtet wurde.

Der Niederlassungsleiter und seine Mobbing-Truppe sidn auch dem DGB-Vorsitzenden und EX-Chef der Postgewerkschaft Sommer bekannt, das weiß auch Frau Kersten, sie wird sich da wohl nicht einmischen. Sommer hat es auch nicht gemacht, Wegschauen ist besser, als der Abteilungsleiter „stationäre Bearbeitung“ zum Beispiel von seinem Mitarbeiter und Möchtegern-Stellenleiter Herrn H. fretig gemacht wurde und Tag für Tag mit Tränen in den Augen zur Arbeit kam.

Den Kampf geführt und gesteuert hat ihn wie immer der berühmte Herr W, Ver.di-Funktionär und aus Mahlsdorf, Beerlin stammende „Ossi“ mir dem berühmten Background DDR vor 1989, den man nur in Potsdam, im Land Brandenburg los werden konnte, denn dort wurde nie nach der Vergangenheit gefragt, das war für viele eine Waschanlage war und ist.

Man darf Frau Kersten Erfolg wünschen, doch mit einem Beauftragten für die drei Phänomene muss sie ihren Gartenzaun einreißen und sich um Fälle kümmern, die auch real Geschehen, und das wird hart. Herr W. steuert heute sogar Landesarbeitsrichter am LAG Berlin-Brandenburg, zu naiv sind die Kinder der Demokratie um die Macht der Täter zu verstehen, vielleicht wollen sie es auch nicht wie Herr Sommer, Plazeck, Wowereit oder Bsirske von Verdi und den Grünen.

1) http://www.ruedersdorf.de/news/index.php?rubrik=1&news=113518&typ=1

Hat die SPD eine stabile „Mobbing-Kultur“?

12. Juli 2009
Wir haben in der SPD eine "stabile Mobbingkultur".

Wir haben in der SPD eine „stabile Mobbingkultur“.

Schon in den heftigen Auseinandersetzungen 2007 um die sogenannten Rot-Rot-Koalitionen auf Länderebenen kam der Verdacht des Mobbings innerhalb der SPD auf. Zu der Zeit war in Hessen noch Wahlkampf und Frau Ypsilanti hatte glänzende Aussichten auf einen historischen Wahlsieg.

Doch Beck war angeschlagenen, Clement bekämpfte noch als SPD-Genosse die hervorragenden Wahlchancen der Hessen-Genossen und den Rest kennen wir ja zur Genüge.

In einem Interview hat der SPD-Vorsitzende aus Berlin, regierende Bürgermeister und Kultursenator ohne Erfolg, Wowereit; der SPD damals bescheinigt, sie habe eine „stabile Mobbingkultur“.

„Die Parteispitze könnte mal ein 14-tägiges Ruderseminar gebrauchen. Beim Rudern merkt man ganz brutal, wenn einer die anderen hängen lässt und man den Riemen ins Kreuz bekommt, sagte er in einem Gespräch mit dem Stern“. 

Heute nun steht wohl fest, dass Müntefering und Steinmeier nach dem Bundestagswahldebakel 2009 zurücktreten werden und „Wowereit“ soll neuer SPD-Vorsitzende werden, so sagen und hoffen es wohl die Insider der „stabilen Mobbing-Kultur“ in Berlin und der SPD.

Doch was ändert sich dadurch an der „stabilen Mobbingkultur“, die in der SPD gehegt und gepflegt wird, was das Zeug hält. So attackiert der bekannteste Wahlkämpfer von

Die reden darüber, ich mache es. ;-)

Die reden darüber, ich mache es. 😉

Frau Merkel, der SPD-Genosse und Finanzminister Steinbrück die Rentenpolitik von  Bundearbeitsminister Scholz und der SPD. „Zwar stellte Steinbrück die gerade erst von Bundestag und Bundesrat abgesegnete Rentengarantie – das heißt: den Ausschluss sinkender Renten, selbst wenn die Löhne der Beschäftigen sinken – nicht unmittelbar zur Disposition. Angesichts einer «bemerkenswerten Rentenerhöhung» in Ost und West zum 1. Juli stelle sich aber «langsam die Frage, ob das unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit nicht grenzwertig ist»“.

Steinmeier versuchte wohl im SPD-Porzellanladen den Scherbenhaufen zu kitten was es eben zu kitten gab. „Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sah sich am Wochenende gar genötigt, den Vorstoß seines SPD-Vize-Kollegen im Ton freundlich, aber doch unmissverständlich aus dem Weg zu räumen“. Doch welcher Rentner vertraut heute noch dieser SPD?

Wir gründen gerade einen SPD_Mobbingopferverein. ;-)

Wir gründen gerade einen SPD-Mobbingopferverein. 😉

Denn wenn man in der SPD Mut und Courage hätte, würde man jetzt angesichts des Wahldebakels bei der EU-Wahl, den Landtagswahlen im Saarland und der verlorenen Bundestagswahlen im September sich mal an die „Aufarbeitung der stabilen Mobbingkultur“ machen. Und es wäre auch an der Zeit, die SPD würde sich mal inhaltlich zu den Wahlprüfsteinen von KLIMA eV. Äußern.

Herrn Wowereit sei empfohlen sich mit der „stabilen Mobbingkultur“ seines Petitionsausschusses im Abgeordnetenhaus und in den Finanzämtern der Stadt zum Beispiel gegenüber Bürgern zu beschäftigen, dann versteht er, warum Schweden ein „Antimobbinggesetz“ hat und wir nicht. Zeit zum Handeln und nicht zum Mobben, das wäre ein Thema für die SPD und Herrn Wowereit insbesondere.