Posts Tagged ‘We send out an SOS to Lady Gaga!’

Claudia Börner, 32 Jahre alt und Cyber-Mobbing-Opfer nahm sich das Leben

11. April 2012

Akt

Erfolg zieht immer den Hass und Neid des Mobs an, wie bekanntlich das Licht die Motten. Im Fall des Suizids von Claudia Börner aus Kassel hat sich die These auf grausame Weise bestätigt.

In der vom Sender VOX ausgestrahlten Sendungen „das perfekte Dinner“ war Claudia wohl sehr erfolgreich. Die mit ihr gedrehten Sendungen wurden vor Ostern “ zwischen Montag, dem 26. März, und Freitag, den 30. März, erfolgreich gesendet. (1) . „In Deutschland sitzen bis zu zwei Millionen Zuschauer täglich vor den Bildschirmen, wenn ab 19 Uhr auf VOX um die Wette gekocht wird“. (2)

Doch statt sich über den Erfolg freuen zu können, wurde Claudia über Facebook auf das Übelste gemobbt. „Sie sei dumm, schrieben da die einen. Die anderen lästerten über ihre angeblichen Silikon-Brüste„. (2) Laut Pressemitteilungen sei Claudia bei der Sendung nicht als Köchin rübergekommen, sondern als Selbstdarstellerin.

Und sie sei naiv gewesen, habe „offen über ihre künstlichen Brüste (geplaudert) und sich mit offensiver Naivität präsentiert(.)“(2) Am 03.04.2012 hat (3) sich dann Claudia das Leben genommen. „Sie habe einen komischen Geruch im Flur wahrgenommen, möglicherweise nach Gas, und deshalb sofort das Haus verlassen“ so eine Nachbarin.

Polizei, Freiwillige Feuerwehr und der Sender VOX äußern sich vorläufig nicht zum Freitod das Mobbing-Opfers Claudia. Nur eines wurde  aus der Sendeanstalt bekannt, „man (habe) alle Sendungen und Fotos mit der Kandidatin von den Internetplattformen genommen“..(2)

Für Claudia zu spät, den offenbar waren die Hass- und Neiddebatten auf einer der vielen „gelöschten Facebook-Seiten zum „Perfekten Dinner““ zu viel. Laut HNA …. „wurde Claudia B. kritisiert – und rechtfertigte sich vor den Kritikern“, nur in welchem Ton und mit welchen Worten verschweigt auch die Zeitung aus Hannover.

We send out an SOS to Lady Gaga.

1)http://www.oe24.at/leute/international/Claudia-Boerner-Freitod-nach-TV-Show/62457003

2)http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/freitod-nach-tv-auftritt-2267708.html

3)http://www.news.at/articles/1214/410/324198/das-dinner-kandidatin-freitod

Traci Lanzone, die Mutter eines homosexuellen Teenagers im US-Bundesstaat New York geht vor Gericht

12. Dezember 2011

Prècaire

Endlich ergreift eine Mutter die Initiative gegen eine unfähige und unwillige Schulbehörde und verklagt diese wegen Untätigkeit gegenüber der ständigen Bullying- und Mobbing-Attacken gegen ihren Sohn.

Dieser hat sich erfolglos und mehrfach an die Schulbehörde gewandt um sich gegen Bullying und Mobbing zu wehren. Auch Mutter Traci hat sich etwa  „dreißig Mal …  mit ihrem Anliegen bei der verantwortlichen Schulbehörde gemeldet“, ebenfalls erfolglos. Nun ist das Faß voll und ein Gericht muss im Rahmen einer Diskrimiminierungsklage entscheiden. (1)

Bekanntlich ist Homophobie an US-Schulen weit verbreitet und wird allzuoft geduldet. „Según la denuncia interpuesta por la madre, el joven habría sido discriminado en los últimos dos años por su orientación sexual*, sin que el centro haya decidido castigar a quienes han llevado a cabo dicho acoso“. (2)

Traci`s „Sohn wurde immer wieder – nachdem er sich vor zwei Jahren vor Mitschülern als schwul geoutet hatte – getreten, beschimpft, bespuckt, sein Essen auf den Boden geschmissen und seine Kleidung versteckt, schildert sie die Torturen im Fernsehen“. (1)

Und wie alle Beamte dieser Welt verhält sich auch „Kathy Wegman, Direktorin der örtlichen Schulverwaltung, (sie) wollte zu dem laufenden Verfahren keine Stellungnahme abgeben“ und verwies mit einer Fließbandaussage darauf hin, dass „der Marion Central School District jede Art von Mobbing und Bullying sehr ernst nehme und man eigene Programme und Strategien ausgearbeitet habe, um diesen im Schulalltag begegnen zu können“. (1)

Nur dem mutigen Sohn von Traci hat das in seinem Alltag wenig genützt wenn man ihn fertig gemacht hat. Und seine Mutter zeigt Zivilcourage und geht nun vor Gericht. „Una madre neoyorquina ha denunciado al distrito escolar de su hijo por no protegerlo del acoso“. (2) Offenbar ist Fürsorgepfliocht nicht die Stärke der US-Schulbehörden, da leiden sie offenbar an der deutschen Krankheit des Wegschauens.

*We send out an SOS to Lady Gaga.

1)http://www.gayboy.at/news/17965

2)http://noticias.universogay.com/una-madre-neoyorquina-ha-denunciado-al-distrito-escolar-de-su-hijo-por-no-protegerlo-del-acoso__07122011.html

http://miamigayblog.com/index.php/miami-gay-news?start=45

Lady Gaga stellt im Weißen Haus ihr Konzept gegen Mobbing vor

7. Dezember 2011

Wohin?

Sie ist nicht nur eine „schräge Lady“ im Musikgeschäft, sie geht auch ungewöhnliche Wege um ihren Kampf gegen Mobbing voran zu bringen. So hat sie nach dem Suizid ihres 14-jährigen Fans Jamey Rodemeyer die Stiftung Born This Way ins Leben gerufen. (1)

Doch nicht  genug damit, nun hat sie versucht im Weißen Haus Wort gehalten und „ihre Kampagne gegen Mobbing“ vorgestellt um die Unterstützung von US-Präsident Barak Obama zu bekommen. Der war jedoch im US-Staat Kansas so dass Lady Gaga von der Beraterin Valerie Jarrett empfangen wurde, die Öffentlichkeit hat jedoch von dem Termin Kenntnis genommen, was schon mal die halbe Miete für die Kampagne ist.

„The pop singer is meeting with Obama administration staffers Tuesday to discuss her work on bullying prevention.“(2)

„Bei einer Begegnung mit dem Präsidenten während einer Wahlveranstaltung in Kalifornien soll sie ihn nach Informationen von ABC News tatsächlich auf das Problem angesprochen haben“. (3) Man darf daher hoffen, dass das Weiße Haus die Kampagne unterstützen wird wenn auch dort schon eine „Anti-Mobbing-Konferenz“ veranstaltet worden ist.

„Offiziellen Zahlen zufolge sind rund 13 Millionen US-Schüler, fast ein Drittel, von Schikanen der unterschiedlichsten Art betroffen“. (3) Da kann man nur über jede Initiative froh sein, wenn man auch als Promi nicht immer den Präsidenten zu fassen bekommt.. We send out an SOS to Lady Gaga.

1) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/11/14/lady-gaga-born-this-way-die-unsagliche-bambi-show-und-mobber-bushido/

2)http://www.oregonlive.com/music/index.ssf/2011/12/lady_gaga_to_visit_white_house.html

3)http://tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/NachrichtenTicker/3935954-53/lady-gaga-sprach-im-wei%C3%9Fen-haus-zum-thema-mobbing.csp

Peter Maffay beendet Zusammenarbeit mit Mobber Bushido

2. Dezember 2011
Einer fehlt!

Einer fehlt!

Konsequenzen aus der Bambiverleihung (1) an Rüpelrapper und Mobber Bushido hat Peter Maffay gezogen. Bisher war er unter anderem im Rahmen des  Songs „Erwachsen sein“ mit Bushido und Sido in einem Boot und er hat „sich immer wieder für“ die beiden Rüpel-Rapper eingesetzt. (2)

Nun hat sich Peter Maffay insbesondere von Bushido getrennt. „“Die Entwicklung der letzten Tage, die Positionierung und die Argumentation von Bushido und Sido in der Öffentlichkeit zwingt mich, aus dem gemeinsamen Projekt ‚Erwachsen sein‘ auszusteigen. Dies bin ich mir selbst, meinen Freunden, meinen Partnern und Fans schuldig. Die erhoffte Synergie ist leider nicht eingetreten. Obwohl sich Bushido mehrfach von diskriminierenden, Gewalt verherrlichenden Inhalten distanziert hat, sind die Songs und Videos von ihm weiter im Umlauf und er hat bisher die Konsequenz vermissen lassen, diese vom Markt zu nehmen.“ (2)

Man kann den Schritt von Peter Maffay insbesondere gegen den Mobber Bushido nur begrüßen. Zeit, dass mehr Stars und Prominente in Deutschland diesem Weg von Peter Maffay und Heino folgen, „Music against Mobbing/Bullying“ or „We send out an SOS to Lady Gaga„.
1)http://wp.me/puNcW-1W1

2)http://web.de/magazine/unterhaltung/musik/14269308-zoff-maffay-und-bushido.html

Rüpel Rapper und Mobber mit Frauenproblemen erhält Bambi, Bushidoooooooooooo

12. November 2011

Man mag es glauben oder nicht. Da erhalten doch wirklich Helmut Kohl und Rüpel Rapper & Mobber Bushido einen Bambi, was muss das für eine Veranstaltung gewesen sein.

Gut, wer Gottschalk kennt und seine Kumpel Seehofer (CSU), der weiß, wer Leo Kirch wirklich war und welche Rolle Hemut Kohl (CDU) bei der Privatisierung des Fernsehen gespielt hat. Die Erfolge sehen wir ja nun in Bushido, dem Playboy aus der Bordsteinschwalbenstraße, der offensichtlich nur für Geld Sex bekam, wer macht so was auch mit ihm schon freiwillig?  

Doch bleiben wir fair, sein Hass auf Frauen und Homosexuelle passt gut zum Bild Deutschland 2011, wo sich Menschen selber verbrennen, weil sie dem Psychoterror am Arbeitsplatz nicht mehr länger standhalten können, doch dazu weiß natürlich der Rapper mit seinen tunesischen Wurzlen nicht zu sagen, seine Gönner aus der Finanzwelt würde das auch nicht gefallen.(1)

Es mag ja viele aufregen, die gerne solche Shows lieben, doch Hut ab vor  dem „schwule Sänger der deutschen Popgruppe „Rosenstolz“, Peter Plate„, der nicht ohne ein Wort diese Show über sich ergehen lassen wollte.

Denn Songs wie die von Bushido mit Textzeilen wie diese sind einfach nur Mobbing pur:

1) „Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel.

2)„Ihr Tunten werdet vergast

3)„Die Wichser können demonstrieren, sich aufhängen – ich scheiß drauf“.

4)Ich finde es nicht normal, schwul zu sein“ (4)

Ob man Lady Gaga über diese Songinhalte informiert hat, glaube ich mal nicht, dazu haben Typen wie Gottschalk noch nie Mumm gehabt, sie lieben viel mehr das seichte und trübe Wasser, die rauhe See des Lebens ist nichts für sie.

Schade, dass man Lady Gaga in der Show verheizt hat, denn sie ist kurz zu vor gegen Homophobie, die Bushidos dieser Welt und Mobber zu Felde gezogen und hat eine Stiftung zusammen mit der renommierten „Universität Harvard und weiteren Organisationen“  (2) geründet, weil ihr Fan Jamey Rodemeyer, 14 Jahre, homoseuell und ein Gegner von Mobbing Selbstmord beging. (3)  

Der Name der Stiftung ist übrigens „Born This Way und soll jungen Leuten den Rücken stärken“. (3) Und sie zeigt auch Flagge, wo Typen wir Bushido ihren Hass versprühen würden, „im vergangenen Jahr besuchte sie den US- Staat Maine, um sich für Rechte homosexueller Soldaten einzusetzen“.(3)

We send out an SOS to Lady Gaga oder warum sind unsere Promis nicht in der Lage sich gegen Mobber wir Bushido zu wehren, selbst der regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit schweigt genauso wie Renate Künast von den Grünen oder Dr. Guido Westerwelle, FDP und unser Außenminister.

Zu mindstens haben Blogger wie Jacob Jung keine Angst gezeigt und einen Beitrag zu der „Show“ gebracht. (4) Laut neuesten Gerüchte will „Heino“ seinen Bambi zurückgeben, wer hätte das gedacht, Heino sei Dank, es gibt sie also noch, die, die sich nicht demütigen und erniedrigen lassen um jeden Preis den man ihnen anbietet.

Im übrigen wurde Bushido verurteilt, weil er Songs von anderen Rapper geklaut hat, und dafür bekommt jetzt auch noch einen Bambi, arme deutsche Musikkultur. (5) „Das Hamburger Landgericht verurteilte den 31-Jährigen am Dienstag wegen entsprechender Plagiatsvorwürfe zur Zahlung eines Schadenersatzes an die Autoren in Höhe von 63 000 Euro.

Die Gothic-Band Dark Sanctuary hatte Bushido Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Insgesamt gehe es um 28 Tonfolgen aus vier Alben der Franzosen aus den Jahren 1999 bis 2004, die leicht verändert in 16 Bushido-Titeln als sich ständig wiederholende Tonschleifen eingearbeitet worden sein sollen, hieß es weiter. Der Musiker war bei dem Verkündungstermin am Dienstag nicht anwesend“. (5)

Man kann auch sagen, wer gut und viel klaut bekommt einen Bambi. Und wenn man bedenkt, dass diese Show in Wiesbaden live aufgenommen worden ist, dann versteht man das System Mobbing in Hessen (6) und warum gerade hier Bushido seine Bambi bekam umso besser, ob unsere Promis sich mal mit Lady Gaga unterhalten haben?

  1) http://wp.me/puNcW-1O0

2)http://www.ovb-online.de/nachrichten/stars/lady-gaga-sagt-mobbing-kampf-1473193.html

3)http://wp.me/puNcW-1Pw

4)http://jacobjung.wordpress.com/2011/11/11/gastartikel-burda-ehrt-homophobie-bambi-fur-bushido/#comment-1780

http://www.fr-online.de/rhein-main/bambi-fuer-ruepel-rapper–herbe-kritik-an-bushido,1472796,11133604.html

5)http://www.focus.de/kultur/musik/plagiatsvorwuerfe-bushido-hat-geklaut_aid_492412.html

6)http://www.fr-online.de/rhein-main/polizei-skanda-in-hessenl-mobbing-affaere-gegen-beamte-weitet-sich-aus,1472796,11130080.html

Job-Center Essen mobbt mit System

22. Oktober 2011

Aus Berlin kennen wir das „System Mobbing“ bei der Polizei und im Jobcenter Steglitz-Zehlendorf . „Mal ist es das fehlende Formblatt für das legendäre Bildungspaket der Ministerin Ursula von der Leyen, das man für eine alleinerziehende Mutter nicht hat, obwohl man bei dem 800 bis 1000 Meter entfernten Bürgeramt eines hätte besorgen können, doch das heißt Arbeit  für das Jobcenter-Wellnessteam“. (1)

Auch setzt sich mehr und mehr die Schikanepraxis der Nichtbearbeitung und -beantwortung von Anträgen und schriftlichen Nachfragen durch. Der Betroffene kann dann kaum vor dem Sozialgericht klagen, denn er hat ja nichts als Beweis. Leztztendlich hilft dann nur noch die „Androhung einer Untätigkeitsklage bei Nichteinhaltung und einer Dienstaufsichtsbeschwerde unter Fristsetzung“, wie sie  Markus B. angestrebt hat. (2)

Und nun also finden wir wieder das „System Mobbing*“ in Essen mit einer zusätzlichen Variante oder Planze, „eine neue Blüte treibt dieses Verwaltungshandeln jetzt im Umgang mit dem zuständigen Sozialgericht in Duisburg. Auch dort sind die Richter mittlerweile daran gewöhnt, dass gerichtlich gesetzte Fristen nicht eingehalten werden und das Gericht an seine Verfügungen erinnern muss, bevor sie befolgt werden“. (3)

Und natürlich finden wir im Jobcenter Essen die gleichen Spuren der Stasimentalität, wie sie wohl im  Job- und Mobbingcenter Steglitz-Zehlendorf bis zum Erbrechen ausprobiert und umgesetzt worden ist. Man bearbeitet einfach Anträge nicht. „Jedem, der häufiger mit dem Jobcenter in Essen zu tun hat, ist bekannt, dass es dort häufig zu schleppender Bearbeitung oder schlichtweg Nichtbeachtung von Anträgen und Nachfragen kommt“. (3)

Offenbar muss man nun auch in Essen mehr und mehr dazu übergehen, über die „Androhung einer Untätigkeitsklage bei Nichteinhaltung und einer Dienstaufsichtsbeschwerde unter Fristsetzung“ sein Recht durchzusetzen. Denn offenbar gilt einfach die Weisheit heute im Umgang mit Hartz IV, „nichts (ist) so schlecht, dass es sich nicht noch verschlechtern ließe“ und bei Nebenwirkungen des „Systems Mobbing made by Jobcenter“ fragen sie ihren Arzt oder Frau Ministerin von der Leyen. (3)

*We send out an SOS to Lady Gaga.

1)http://wp.me/puNcW-1Ke

2)http://wp.me/puNcW-1PS

3)http://bg45.de/index.php/2011/10/14/jobcenter-essen-verweigert-mitwirkung-bei-gerichtsverfahren/

Mobbing-Opfer und Justizmitarbeiter Werner Burger erhält 12.000 Euro Schmerzensgeld

20. Oktober 2011

Frühpension

Wenn man sich die Leidensgeschichten von Mobbing-Opfern anhört und sie ins Verhältnis zu ihrem Schmerzensgeld setzt,  dass ihnen die meisten Gerichte in der EU zusprechen, dann hat man den Eindruck, die „Würde eines Menschen“ sei ein paar Pfifferlinge wert.

Werner Burger, „Frühpensionist hat wegen Mobbings auf 12.000 Euro Schmerzensgeld geklagt und Recht bekommen“, hoffentlich kauft er sich keine Villa in Monaco dafür, sondern legt etwas für seinen „Spätpension“ beiseite. 

Systematisch gemobbt“ wurde Burger von Gerichtsvorsteher Richter Mayer, der ist nun wiederum „derzeit suspendiert. Gegen ihn läuft in einer anderen Sache ein Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung„. (1) Diese Unschuldsvermutung gilt seltsamer Weise immer für Täter, was gilt eigentlich für die Opfer?

Pension, ein paar Pfifferlinge und die Hoffnung der Täter, dass niemand davon Notiz nimmt. Warum werden eigentlich nicht Mobbing-Täter früh pensioniert und therapiert? We send out an SOS to Lady Gaga.

1)http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2505832/

Welt-Online und die Menschenrechte, was für eine Moral haben die überhaupt?

18. Oktober 2011

„Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt„, Mobbing-Opfer und Bundesrichter Thomas Fischer.(1)

Es ist wohl eines der bestgehütetsten Geheimnisse, nach welchen Regeln in Deutschland Journalisten der  Welt-Online über Menschenrechtsverletzungen berichten.

„Die Spannungen in den tibetischen Gebieten Chinas breiten sich aus. Erstmals zündete eine buddhistische Nonne sich selbst an und kam dabei ums Leben“, das ist der Welt ein Zeitungsbericht wert. Es geht ja gegen den BRICS-Staat China, und da lässt man keine Gelegenheit im Kampf der Marktideologen aus. (2)

Sterben zwei Berliner nach ihrer Selbstverbrennung, wie unter anderem der Polizeikommissar Henning G., dann herrscht tiefes und wohl betroffenes Schweigen im „demokratischen Journalismus, als würde immer noch Erich Mielke Zensur lesen“. Warum das wohl so ist? Hat man Angst im Hause Springer um über die Selbstverbrennung von Mobbing-Opfer* in Deutschland zu berichten?(3)

*We send out an SOS to Lady Gaga.

1)http://www.zeit.de/2011/41/DOS-BGH/komplettansicht

2)http://www.welt.de/politik/ausland/article13666459/Tibetanische-Nonne-stirbt-bei-Selbstverbrennung.html

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/13/berliner-polizeibeamter-61-und-mobbing-opfer-hat-sich-selber-angezundet-und-starb/

http://wp.me/puNcW-1RA

Mobbing bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation, DSO

17. Oktober 2011

Der „Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sowie die Mitglieder des Gesundheitsausschusses im Bundestag“ wollen angesicht des drohenden Machtverlustes im Bundestag und dem Ausscheiden der FDP aus dem politischen Leben in unserem Land unbedingt  Stimmen fangen. Dazu hat man sich merkwürdiger Weise eines der heikelsten Themen rausgesucht, dass uns alle bewegt, die Organspende.*

Bahr von der FDP und Nachfolger von Rösler (FDP) im Amt des „Gesundheitsministers (?)“ will uns per Chipkarte über die Krankenkasse zwingen das Versprechen meine Organe könnt ihr nach dem Tod haben oder nicht, als Alternative, will ich später entscheiden. Der Mensch wird somit zunehmend zum Kostenfaktor und Organersatzteillager degradiert. Diese These wird auch noch untermauert, wenn man den „offenen Brief“ von „Mitarbeiter der Deutschen Stiftung Organspende „an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sowie die Mitglieder des Gesundheitsausschusses im Bundestag“ liest. (1)

Ich & Ich oder die neuen Gutsherren.

Da ist von Mobbingattacken der Chefs gegen Mitarbeiter die Rede. Einen „Führungsstil nach Gutsherrenart“ pflegen die Chefs der Organtransplantation, DSO im Umgang mit Mitarbeitern. „Bei kritischen Äußerungen würden Abmahnungen oder fristlose Kündigungen ausgesprochen“, was wir als Mobbing-Opdfer nur zur Genüge kennen, leider jetzt auch aus dem letzten sozialen  Bereich, den Stiftungen. Was bleibt uns Bürgern eigentlich noch übrig in unserem Land, wenn selbst die freiwillige Organspende zum Spielball der Macht und „Ich & Ich“-Menschen wird?

„Ein Großteil der Mitarbeiter lebt in ständiger Angst….Viele würden regelmäßig vom Vorstand eingeschüchtert“. Dieser pflegt eine „Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität“ und scheut auch nicht vor dem Missbrauch von „Krankenkassengelder“ zurück. (1)

„Dies alles habe Auswirkungen auf die Spenderzahlen in Deutschland, die mit 16 Organspenden pro eine Million Einwohner weit unter dem europäischen Mittel rangieren“, blöd sind wir Bürger und Opfer ja nun mal nicht, auch wenn sich die neuen Gutsherren das so gedacht haben.

Doch seien wir auch ehrlich, dass was sich hier bei der DSO abspielt hat Habermas mit seinem Gespräch über „die andere Zerstörung der Vernunft“ nur schon 1991 weise Vorrausschauend vorhergesagt. Und das heißt konkret, Mobbing** ist heute eines der zentralen Werkzeuge in dieser sinnlosen Zerstörung der Vernunft, auf die wir Menschen so lange stolz waren.(2)

* Stell Dir vor ein Stasispitzel überlebt mit deiner Niere!

** We send out an SOS to Lady Gaga!

1)http://www.taz.de/!79611/

2)http://www.zeit.de/1991/20/die-andere-zerstoerung-der-vernunft