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System Mobbing bei der Berliner Polizei* oder unternimmt Frau Künast was?

31. Januar 2011

Große Worte und Wahlkampfsprüche sind das eine, sich in die Höhle des Löwen zu wagen und sich für Mobbing-Opfer vor Ort einzusetzen was anderes.

Unklar sind die Ergebnisse der bisherigen Ermittlungen bei der Berliner Polizei wegen Mobbing-Attacken auf einigen Dienststellen, die auch zu Selbstmorden geführt haben. Der eiserne Vorhang des Schweigens wurde von allen fünf Parteien des Abgeordnetenhauses über die Vorgänge gelegt.

Nun hat die aAMR eine Mitteilung erreicht, in der sich eine Polizeibeamtin über sexuelle Belästigungen im Dienst bei der Dir 2 VB II beschwert. Geschehen ist hinsichtlich dieser Mobbing-Attacken bisher jedoch nichts. Ich habe mich daher nun an Frau Künast (2) gewandt – Herrn Wowereit, seine zerfallende SPD und die LINKE kann man hier unbedenklich als „Mitwisser“ vergessen, FDP und CDU sind eh nur unbedeutende Randfiguren im Machtspiel – mit der Bitte um Hilfe, mal sehen ob die Dame nur heiße Luft produziert oder als Juristin mal Nägel mit Köpfen macht. Den Mobbing-Opfer im System-Mobbing bei der Berliner Polizei wäre es zu wünschen.

Der Hilferuf: „Besonders gemobbt wird man bei der Berliner Polizei, wenn man nach einer sexuellen Belästigung durch den Kommissariatsleiter dies anzeigt und sein bester Freund und Chef, der Referatsleiter, dies auch noch deckelt und behauptet, das Opfer leidet unter Wahrnehmugsstörungen und sei suizidgefährdet“. (1)

Mein Brief an Frau Künast über ihre Internetseite und im Facebook wird sie diesen Artikel auch direkt bekommen.

„Betreff: Mobbing bei der Berliner Polizei

Holly Stuckey, 12

Sehr geehrte Frau Reante Künast,
bei der Berliner Polizei muss es in der Dir 2 VB II zu sexuellen Belästigungen und Mobbing-Attacken gegenüber einer Polizeibeamtin gekommen sein. Ich bitte Sie umgehend sich diesem Fall anzunehmen und der Beamtin jeden Schutz des GG zu Teil werden zu lassen“. Die Mail endet mit dem Link zu meinem Artikel und dem Kommentar. (1)

Dann wollen wir doch mal sehen, ob Frau Künast das AGG, das GG und die Polizeibeamtin verstanden hat und ihre Position als Spitzenkandidatin dazu nutzt, den Mobbing-Opfern zu helfen und ihnen einen menschenwürdigen Arbeitsplatz sichern kann. Denn wozu sollte man sonst wählen gehen im September 2011, nur damit eine grüne Fahne vor dem roten Rathaus weht?

* Dienstag, der 13.09.2011, ich habe nun das Fragezeichen in Klammern gelöscht. Zuvor habe ich die Reportage „der fallende Mann“ zum 11.09.2001 gesehen.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/06/29/system-polizei-oder-system-mobbing/

2)http://www.renate-kuenast.de/kontakt/#result

Und ich bin nicht zuständig für die Mobbing-Opfer-Rolle!

12. Januar 2011

Mobbing-Opfer haben in diesem Land nichts zu Lachen, neben der psychischen Gewalt und dem Terror erleben sie über Jahre hinweg einen Angriff auf ihre materielle und finanzielle Existenz, die mit genauer der selben Akribie wie die Mobbing-Attacken durchgeführt werden. Die Methoden der Gestapo oder der Stasi sind hier nur weiterentwickelt worden und quasi hinter dem Vorhang des Schweigens in die Demokratie eingeführt worden.

Was das Mobbing-Opfer „Ilia“ erlebt hat und erlebt, zeigt nur zu deutlich, wie wenig die Würde und Gesundheit eines Menschen in diesem Land geachtet wird.

„Nun habe ich indessen bereits seit Monaten mit mir gerungen, dieses Eigentum zurück zu fordern, aber jeder Gedanke an die erlebte Gewalt erzeugt bei mir nach wie vor mindestens Übelkeit und Herz rasen. Aus gesundheitlichen Gründen* sehe ich mich daher außerstande, mit diesem Vorstand in Kontakt zu treten“. (1)

Übelkeit und Herzrasen als Folgen der psychischen Vernichtung und dazu dann die „Siegesfeiern der Mobbing-Täter“. Die „Gewalttäter feiern Feten mit meinem Equipment. Das will ich wieder haben! Die sollen sich gefälligst ihr eigenes Zeug kaufen!“. (1)

Ilia hat ihre Mobbing-Erlebnisse in einem Buch beschrieben, dass jeder Politiker, Richter, Staatsanwalt und Polizeibeamte in diesem Lande als Pflichtlektüre lesen müsste.

„In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. (Carl von Ossietzky)

*Artikel 2 unseres GG oder Verfassung: (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.1)http://menschen.ilia-faye.de/2011/01/