Posts Tagged ‘Verbrechen aus Hass’

Mobbing, unsere Generation hat die Macht, es zu beenden, Lady Gaga

26. September 2011

Man mag über Promis und Monster denken was man will, aber eines hat Lady Gaga, Zivilcourage und jede Menge positive Energie. Sie will den Suizid des 14-jährigen Mobbing-Opfer Jamey Rodemeyer zum Anlass nehmen und bei US-Präsident Obama ein Anti-Mobbing-Gesetz einfordern. Hut ab vor der jungen Dame, die weiß was sie ist und was sie will. (1)

„Mobbing muss gesetzeswidrig werden. Es ist ein Verbrechen aus Hass. Ich werde unseren Präsidenten treffen. Ich werde nicht aufhören zu kämpfen. Das muss aufhören. Unsere Generation hat die Macht, es zu beenden, erklärte Gaga …“ Und sie ließ es dabei nicht, sie widmete bei ihrem Auftritt im ‘I Heart Radio’-Konzert Jamey einen Song. „Ich habe in dieser Woche ein kleines Monster verloren und möchte ihm diesen Song widmen. Ich weiß, dass du heute Abend da oben bist, Jamey, und auf uns runterschaust und kein Opfer bist. Mobbing ist für Loser! Hebt eure Hände für Jamey in die Höhe, forderte sie die anwesenden Fans auf“. (1)

Wenn die Melduingen stimmen sollten, hat sie am 25.09.2011 Obama getroffen. „Am gestrigen Sonntag war die Musikerin sogar unter den Gästen eines Gala-Dinners mit dem amerikanischen Präsidenten. Mit der Veranstaltung, welcher die Exzentrikerin als zahlender Gast beiwohnte, sollten Spenden für den Wahlkampf des Präsidenten eingenommen werden. Ob die Musikerin dabei tatsächlich die Gelegenheit bekam, mit Obama über ihr Anliegen zu sprechen, wurde bisher noch nicht bekannt“. (1)

Jamey liebte die Musik von Lady Gaga und es hätte ihn sicherlich erfreut zu hören, dass sie sich für ein Anti-Mobbing-Gesetz stark macht. Nun liegt es in den Händen von Obama, wie so vieles in den USA.

Ich & Ich

Bekannt ist uns jedoch, wie sich ein deutscher Promi, Vereinsvorsitzender und Manager namens Uli Hoeneß  im Fall des Bournout von Coach Ottmar Hitzfeld aufführte. „Er habe bei Manager Uli Hoeneß um eine Pause gebeten, doch Hoeneß haben ihm diese verweigert“. (2) Ein Jahr lang brauchte dann der Trainer Ottmar Hitzfeld um aus dem Burnout zu kommen. „Nach dem Abschied von den Bayern 2004 habe er „mehr als ein Jahr gebraucht, um wieder Kraft, Appetit und Lebensmut zu haben.“(2) Hätte man ihn  früher gehen lassen, hätte er sicherlich kein Jahr gebraucht, doch Hoeneß, der bei vielen Fußballfans als „Ar…“ gilt, scheint sich oft auch so aufzuführen. Hitzfeld ist übrigens bekennender Christ, was Hoeneß ist, das kann man nur von den „Fans“ hören.

Fürsorgepflicht und Zivilcourage haben solche Manager nie gehabt, weil sie sie auch nie haben wollte. Deshalb ist uns eine Lady Gaga mehr wert als ein Manger aus der „Ich & Ich-Gesellschaft ohne soziale Haftung“.

1)http://www.klatsch-tratsch.de/2011/09/26/lady-gaga-widmet-14-jahrigen-mobbing-opfer-song/90310

http://nachrichten.kukksi.de/2011/09/26/1100-lady-gaga-widmet-dem-mobbing-opfer-jamey-einen-song/

2)http://de.eurosport.yahoo.com/26092011/73/bundesliga-hitzfeld-hoeness-verweigerte-pause.html

Mobbing-Opfer Jamey Rodemeyer (14) beging Selbstmord

22. September 2011

Jamey Rodemeyer, Mobbing- und Suizid-Opfer

Jamey war kein Teenager wie jeder andere. Nein, er hat sich früh um die Rechte von Bürgern und „Schwule“ gekümmert, im Rahmen der Antimobbing-Kampagne „It Gets Better“ ein Video gedreht und er hat aktiv über „schwulenfeindliches Mobbing“ gebloggt. (1)

Dafür wurde er dann selbst heftig gemobbt, offenbar auch an seiner Schule. Doch er hat versucht sich Gehör zu verschaffen, was ihm nicht gelungen ist, leider. Noch am 08.09.2011 postete er,“no one in my school cares about preventing suicide, while you’re the ones calling me [gay slur] and tearing me down.” (2)

 „Ich sage immer, wie sehr ich gemobbt werde, aber das interessiert niemanden. Was muss ich tun, damit Leute mir zuhören?“, ja, was hätte er tun müssen, was hätte ertun können, wäre wohl die bessere Übersetzung?

Am Montag, den 19.09.2011 wurde im US-Staat NY Jamey tot vor seiner Wohnung aufgefunden. Einer seiner Mobber hat eine Botschaft hinterlassen, die zeigt, woran Jamey zugrunde ging. „JAMIE IS STUPID, GAY, FAT ANND UGLY. HE MUST DIE!” an anonymous commenter said on Formspring.“ (2)

Ein andere wurde noch deutlicher,  “I wouldn’t care if you died. No one would. So just do it 🙂 It would make everyone WAY more happier!” (2)

Und was hätte er nun gegen die Hass alleine tun können? Nichts, so lange Mobbing-Opfer die gesetzliche Grundlage fehlt und das gilt auch für Mobber unter 18 Jahren.

Nun hat Lady Gaga eine große Kampagne im Auge, da Jamey ein Fan von ihr war, sie will sich dazu mit Obama treffen und fordert die Verschärfung der Gesetze, in der Hoffnung, dass das gegen den Mob hilft. Man kann nur hoffen, dass der Suizid von Jamey Rodemeyer die Diskussion gegen Mobbing in den USA neu belebt.

„Lady Gaga schrieb auf ihrer Twitter-Seite in einer Reihe von Posts: Ich bin so wütend. Es ist schwer Liebe zu empfinden, wenn Grausamkeit einem anderen das Leben nimmt. Mobbing muss illegal werden. Es ist ein Verbrechen aus Hass.“ (3)

1) http://k13-online.krumme13.org/news.php?s=read&id=2076

2)http://www.washingtonpost.com/blogs/blogpost/post/jamey-rodemeyer-bullied-teen-who-made-it-gets-better-video-commits-suicide/2011/09/21/gIQAVVzxkK_blog.html

3)http://www.klatsch-tratsch.de/2011/09/22/lady-gaga-entsetzt-nach-suizid-eines-14-jahrigen-fans/90003