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Haben Sie, haben sie nicht einen Dienstwagen für mich?

26. November 2009

Der hat keinen Dienstwagen. ;-)Normalerweise ist in der Demokratie jeder Bürger gleichgestellt, nicht so im Wunderland von Schwarz-Gelb. Da sind Politiker einfach mehr wert also so ein kleiner Bürger. Und um das zu messen, wie wichtig Politiker sind und welche Privilegien sie haben, wurde das Dienstwagenmodell erfunden.

Also im Klartext, wer eine Frikadelle verzehrt, Brotaufstrich für ein paar Cent nimmt, Maultaschen aus Essensresten verzehrt oder gar 2 Pfandmarken für leergut einlöst, der fliegt, der hat nämlich geklaut.

Ist man Politikerin für Soziales zum Beispiel und arbeitet in Stuttagrt, dann schickt man seinen Chauffeur mit Dienstwagen in den Secondhand Shop oder in die Reinigung. Wird man dabei erwischt, dann zahlt man schnell 5000 Euro an was Gemeinnütziges und schon hat man Ruhe. Kein Strafermittlungsverfahren, kein Diziplinarverfahren und schon gar keine Kündigung, sind doch eh nur Steuergelder die da verbraten werden. Und wenn man noch einen schönen Doppelnamen wie  Müller-Trimbusch hat und Mitglied der FDP ist, dann hat man schon mehr rechte als jeder Normalbürger, ist doch klar, oder? (1)

Und lebt man in Hamburg und ist Mitgleid im schwarz-grünen Pool, ja dann, dann darf man schon sehr viele Privatfahrten mal vergessen abzurechnen. man ist ja Mitglied der CDU oder der Grünen, und das bedeutet was im Selbstbedienungsladen Politik. „Mit Dienstwagen ist das in Hamburg so eine Sache: Da nutzen Senatoren die offiziellen Pkws auch mal privat, ohne ganz korrekt abzurechnen“. (2)

Und wenn man dann noch in der richtigen Firma arbeitet, die sich nämlich die Dienstwagen auch vom Steuerzahler bezahlen lassen, ja dann lebt man im Paradies an der Elbe. „Wie jetzt eine Anfrage des Abgeordneten Thomas Böwer (SPD) ergeben hat, gönnt sich die aus Steuergeld finanzierte ReGe sage und schreibe 18 Dienstwagen – bei momentan 28 Mitarbeitern. Eine höhere Quote an Mitarbeitern mit Dienstwagen lässt sich wohl nur in ganz wenigen Unternehmen finden. Zur Erinnerung: Die ReGe realisiert für die Stadt Großprojekte wie die Elbphilharmonie oder die Ortsumgehung Finkenwerder“.(2)

Wo steht denn bitte ihr Dienstwagen? Sie haben keinen? Ja dann sind sie eben kündbar und sollten mal was gegen ihre Anpassungsstörungen machen, in dem sie Mitglied in der CDU, FDP oder bei den Grünen werden, das hilft, wenn es heißt, wo ist mein Dienstwagen, im Secondhand Shop ober an der Phili?

1)http://www.webnews.de/http://www.ez-online.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel493954.cfm

2)http://www.webnews.de/http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20091126/hamburg/politik/28_mitarbeiter_18_dienstwagen.html

2)

SPD-Abgeordnete werden gemobbt.

14. November 2009
Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Die SPD hat wohl auf ihrem Dresdener Parteitag den langen Gang durch die endlose Wüste „Erkenntnis“ begonnen, doch an der Basis oder vor Ort ist da bisher kaum was zu spüren. So etwa win Hamburg, wo der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Bülent Ciftlik sich einem Ermittlungsverfahren ausgesetzt sieht. Ihm wird vorgeworfen, er habe eine Scheinehe vermittelt. So etwas nennt man auch Politimobbing.

Auffällig ist nun, dass in dem Zusammenhang der MOPO (Hamburger Morgenpost) „gefälschte Dokumente zugespielt“ worden sind. „Dabei handelt es sich um Gesprächsprotokolle, die Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) geschrieben haben sollen, nachdem sie angeblich mit zwei SPD-Bürgerschaftsabgeordneten telefoniert hatten“.(1)

„Mit den gefälschten Dokumenten, …. werden der ehemalige Parteichef und SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Mathias Petersen und sein Kollege Thomas Böwer in ein schlechtes Licht gerückt. Die Fäscher behaupten, dass die Politiker ihren Genossen Bülent Ciftlik beim LKA-Beamten S. denunziert und Hinweise gegeben hätten, dass Ciftlik sich seit geraumer Zeit um die Vermittlung von Scheinehen kümmere. Außerdem geht es in den Papieren um regen Kontakt zu türkischen Staatsbürgern. Die Fälschungen tragen polizeiinterne Angaben, so die Nummer der Dienststelle, Telefonnummern mit richtiger Durchwahl, ein gültiges Aktenzeichen. Und doch flog die Fälschung der Papiere schnell auf. Denn der LKA-Beamte S., dessen Unterschrift unter den Protokollen ebenfalls gefälscht wurde, ist seit November 2008 in Pension – er kann also die Gespräche im Mai 2009 nicht mehr geführt und protokolliert haben“.(1)

Offenbar schecken Mobbingtäter heute vor nichts mehr zurück, wenn es um das Fertigmachen von Opfern geht. Man kann nur hoffen, dass das LKA schnell und zügig ermittelt und zu einem Ergebnis kommt, wenn auch hier Zweifel angemeldet sind, gerade wenn es um Mobbing in der Politik geht. Die Strippenzeiher dürften da Hochkonjunkturhaben.

1)http://www.webnews.de/http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20091113/hamburg/politik/rufmord_per_faelschung.html