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Neues im Mobbingfall Leipziger Tafel-Chef Werner Wehmer

4. April 2010

Nun ermittelt schon seit Monaten der „Staatsanwalt“ angeblich im „Mobbingfall Leipziger Tafel-Chef Werner Wehmer“, was den Verdacht nährt, hier wird wie immer verfahren, am Ende folgt dann der lapidare Satz: „Kein öffentliches Interesse“ und der Fall wird im Papierkorb entsorgt. (1)

Nun aber hat sich jedoch erneut ein ehemalige oder ehemaliger Mitarbeiter(in) zu Wort gemeldet und erhebt erneut Vorwürfe von „Raffgier und Unterschlagung von Sachen/Lebensmittel für Hilfebedürftige“. Offenbar war man in der so genannten Leitung der Tafelrunde der Meinung man habe ein Recht auf Selbstbedienung.

Das Beste den Herren, den Rest dem gemeinen Volk“, so in etwa kann man die spät römische Dekadenz der Leitung der Leipziger Tafelrunde umschreiben.

Hier der Kommentar im Original, auf Großschreibung hat die oder der clevere Mitarbeiter(in) verzichtet, was zu verstehen ist, wenn man weiß, welchen Repressalien man als Zeuge solcher Mobbing- oder Korruptionsfälle ausgesetzt ist.

Hier der neuste Stand zu den Ereignissen, geblogt von „lüge, shirley28180@yahoo.de“ am 28. März. 2010.

„jeder mitarbeiter in der leipziger tafel sucht sich das beste aus und dazu gehört auch frau wehmer. die reste gehen dann an die hilfsbedürftigen. es wird viel fleisch gespendet aber das kommt nie bei den tafelkunden an. weil es gelagert wird und nur für die küche verwendet wird.

wie kann es sein, dass eine 1 euro jobberin, die bei der tafel arbeitet jeden tag mit mehreren großen beuteln voll lebensmittel nach hause geht?

warum behalten die die mitarbeiter das beste für sich?

warum macht die tafel aus den hilfesuchenden menschen zweiter klasse?

Mobbing-Opfer findet den Tunnelausgang.

Mobbing-Opfer findet den Tunnelausgang.

warum geben sie nur die abgelaufenen lebensmittel raus, obwohl es verboten ist?

warum wird alles was noch haltbar ist in den kühlhäusern bis zum mhd gelagert und dann erst ausgegeben???

das soll tafelpolitik sein?

ihr seid der größte „d…“ den es gibt…… lug und betrug mehr nicht. der einzige laden der einigermaßen vernünftig lebensmittel ausgibt ist der hauptsitz in der jordanstr….

die restlichen läden bekommen nur den „schmu“ und dafür müssen die leute auch noch 1,50 euro zahlen.

die tafel sollte dringend einiges überdenken.

ja. ich weiß wie es da abgeht….. ich musste den spass einige zeit in der jordanstr über mich ergehen lassen.“ (1)

Offenbar werden die Menschen zweiter Klasse, also die Hilfebedürftigen nochmals „ausgebeutet“, nur diesmal im Namen der „Tafelrundenphilosophie“.  Eine Erscheinung die wir seit Jahren in vielen Hilfsorganisationen feststellen.

1) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/23/leipziger-tafel-chef-werner-wehmer-mobbte-mitarbeiter/

Leipziger Tafel-Chef Werner Wehmer mobbte Mitarbeiter

23. Dezember 2009

Eigentlich ist die Einrichtung der „Tafel“ für Hilfsbedürftige gedacht gewesen, doch auch hier muss man feststellen dass der Mobbingsumpf den Arbeitsalltag der Menschen zur Qual macht. „Mitglieder, die Ex-Mitglieder, Mitarbeiter und ehemalige „ehrenamtliche Helfer“ haben jetzt einen Brandbrief an den Bundesverband Deutsche Tafel eV geschrieben. Darin berichten sie auf sieben Seiten von unglaublichen Vorgängen: Vetternwirtschaft, Spenden, dubiose Immobilienschenkungen, fehlende Kassenberichte, Mobbing“.

Einer fehlt!

Einer fehlt!

Der Tafelchef und seine Frau schweigen bisher dazu. Und wehren konnten sich die Opfer auch nicht, denn „wer Kritik an diesen Vorgängen“ übte wurde „mit dubiosen Mitteln zum Schweigen gebracht und laufe Gefahr, aus dem Mitarbeiterkreis ausgeschlossen oder bei Behörden angeschwärzt zu werden“. (1)

Das Thema Fürsorgepflicht von Vorgesetzten scheint in Deutschland im Zusammenhang mit Mobbing zu einem immer größeren Problem zu werden. Warum reagiert die Politik eigentlich nicht, Vorfälle gibt es doch jeden Tag und in den Zeitungen stehen immer mehr Mobbingvorkommnisse, oder lesen Politiker nicht etwa Zeitung?

Nachtrag:

Nun zu Weihnachten 2014 erneut Vorwürfe gegen die Tafel Leiptzig, hätte man schon 2009 reagiert wäre das nicht passiert, Aufgeschoben ist eben nicht Aufgehoben. „Ein ehemaliger Mitarbeiter der Leipziger Tafel hat schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Arbeitgeber erhoben. Seinen Angaben zufolge sollen Bedürftige teils verdorbene und unansehnliche Lebensmittel erhalten“.

http://www.mdr.de/sachsen/leipziger-tafel100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

1)http://www.bild.de/BILD/regional/leipzig/aktuell/2009/11/27/spendenbetrug/schwere-vorwuerfe-gegen-leipziger-tafel-chef.html