Posts Tagged ‘Strafanzeige’

Ossi-Frau wird in Österreich krank gemobbt.

20. September 2011

Arbeitsscheu

Deutsche lieben Österreich gerade wenn sie aus Berlin und Brandenburg kommen. Doch mit der Arbeit ist es eben etwas anderes als mit der Landschaft. Dies musste auch die Brandenburgerin Cornelia B. hautnah erfahren. So hat ein Arbeitgeber am Wörthersee der „Arbeiterkammer, eine Art Gewerkschaft“ im Fall der Brandenburgerin mitgeteilt, was er von Ostdeutschen hält. „Wir teilen ihnen mit, dass wir österreichische Staatsbürger sind und mit Ostdeutschen, die unser Sozialnetz ausnützen wollen, nichts zu tun haben wollen.“(1)

„Vor drei Jahren (hat) Cornelia B. einen Job als Buchhalterin in einem Steuerbüro“ angenommen, schon in der Einarbeitung erhielt sie keinerlei Unterstützung.  „Stattdessen beginnen schon nach kurzer Zeit Mobbing-Attacken“ durch ihren Chef. „Cornelia B. wird krank. Sie leidet unter Magenschmerzen, Durchfall und Schweißausbrüchen. Gutachter diagnostizieren später einen direkten Zusammenhang zwischen der Erkrankung und den Mobbingattacken des Arbeitgebers„. (1)

Der Fall und das folgende Urteil ist für die „Arbeiterkammer Kärnten ..(daher)… richtungsweisend“, wie Michaela Eigner mitteilt. „Dieses Urteil hat eine enorme Bedeutung für (die) Arbeitnehmer in Österreich, denn hier wurde erstmals vom Obersten Gerichtshof festgestellt, dass psychische Schmerzen, die auf Grund von Mobbing verursacht werden, eine Körperverletzung darstellen.“(1)

Cornelia B. führt gegen ihren Chef Norbert H. drei Prozesse erfolgreich, „er (verliert) in allen drei Instanzen. Der Oberste Gerichtshof fällt schließlich ein Grundsatzurteil in Sachen Mobbing und spricht Cornelia B. ein Schmerzensgeld in Höhe von 5.900 Euro zu (AZ: 9 Ob A 132/10t).

Grundsatzurteil AZ: 9 Ob A 132/10t ÖsterreichDoch neben dem Terror am Arbeitsplatz hat Norber H. Strafanzeige bei der Polizei gestellt, Cornelia B. „soll Daten gestohlen und einen Millionenschaden verursacht haben. Sie wird  zur Polizei geladen. Den Vorwurf des Datendiebstahls kann Cornelia B. schnell entkräften“. (1)

Im Zusammenhang mit dem Mobbing-Fall und dem positiven Ausgang für das Opfer wird in Österreich das Problem des Vorurteils gegen Ossis diskutiert. „Seit Jahren arbeiten viele Ostdeutsche in Österreich – vor allem in Gastronomie und Tourismus. Manche Österreicher machen Stimmung gegen die Billigkräfte,  behaupten, die Deutschen würden den Einheimischen die Jobs wegnehmen“. (1)

Das Gleiche behaupten die Ossis von den Ausländern in Deutschland, wie sich die Vorurteile doch durch verschiedene Kulturen ziehen. Mobbing gehört bei dieser Lage der Vorurteile wohl zum typischen Kampfmittel, obwohl im Fall Cornelia in Deutschland das AGG zum Tragen gekommen wäre, wie im Fall des kaufmännische Direktor Gerd Koslowski vom Klinikum Großhadern. (2)

1)   http://193.22.36.128/umschau/mobbing104.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/09/20/system-mobbing-oder-champignon-im-klinikum-groshadern/

Cybermobberin aus St. Gallen verurteilt.

21. Dezember 2010

Cyberwar

Die Schweiz hat nun ein Grundsatzurteil gegen Cybermobbing, was nur zu begrüßen ist. Für Deutschland wäre so eine Rechtsprechung undenkbar, dazu fehlt einfach das demokratische Verständnis, und seit 1989 ist das in Deutschland noch vorhande Rechtsbewusstsein auf dem Rückmarsch und entwicklet sich dahin wo jeder Rücken des Menschen endet. (1)

Hintergrund sind Beleidigungen einer Facebook-Userin gegen einen Mann. „Weil sie einen Mann auf Facebook als „Seckel“ bezeichnet hat, ist eine junge St. Gallerin von der Staatsanwaltschaft wegen „Beschimpfung“ zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt worden“. (2)

Dabei ging der Streit vieler Anwohner von St. Gallen um eine Kulturlokal das wohl plötzlich früher schloß. „Eine 19-Jährige bezeichnete den KuGl-Gegner auf Facebook als „Seckel“ und „traurigen Menschen“. Der Beschuldigte erstattete Strafanzeige„. (2)

Es kam auch zu einer Gerichtsverhandlung, was für deutsche Verhältnisse undenkbar wäre, man muss hier zwischen Nordsee und Alpen schon kachlen wir Herr Kachelmann sonst läuft gar nichts vor Gericht.

„Der Untersuchungsrichter kam zum Schluss, dass der Teenager den Mann im Internet „beschimpft“ hatte. Er verfügte eine bedingte Geldstrafe von 7 Tagessätzen à 30 Franken und 100 Franken Busse“.(2)

„Von Fachleuten“ wird das Urteil „als Präzedenzfall für die Schweiz bezeichnet“ und den Umgang mit Cybermobbing, was auf Facebook wohl öfters statt findet. Von daher hat die Schweiz „rund 8,65 Millionen Franken für zwei Programme zur Bekämpfung von Cyber-Mobbing zur Verfügung gestellt, die bis 2015 laufen“. (2)

Man darf gespannt sein was die Auswertung 2005 bringt und wie das Cybermobbingurteil auf Facebookuser in der Schweiz sich auswirkt. Jedes Urteil gegen Mobbing ist ein demokratischer Meilenstein, aber leider eben kein deutscher oder europäischer.

1)http://www.zeit.de/1991/20/die-andere-zerstoerung-der-vernunft

2)http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Junge_St._Gallerin_bezeichnet_Mann_auf_Facebook_als_Seckel.html?cid=29068992

Video über Ghettoschule in Neukölln von Günar Balci

12. Oktober 2010

Mobbingopfer Stefan K., Potsdam

Wenn Deutsche an Ghettoschulen in Berlin gemobbt werden oder warum die Arbeit von Günar Balci so wichtig ist und die Grünen versagt haben.

Zu recht lässt Günar Balci an dem Thema „Mobbing deutscher Schüler durch muslimische Mitschüler“ nicht locker. „Ein Problem das eigentlich der Integrationsbeauftragte durch Konzepte und Projekte lösen sollte und nicht wie Günter Piening zum Survivaltrip im  Großstadtdschungel zu erklären. „Wir müssen die Kinder stark machen.“

Nein Herr Piening, Sie und ihre Politikerkaste müssen Tag für Tag vor Ort sein, Lehrer an ihre Pflicht als Beamte und Pädagogen erinnern und Täter und Wegschauer isolieren und notfalls per Strafanzeige in ihre Schranken verweisen“. (1)

Ein Video, das als Zeitzeugnis von wichtiger Bedeutung ist und die Frage sich stellt, warum sind  Günter Piening und die Grünen gegen ein Anti-Mobbing-Gesetz?

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/06/09/mobbing-an-ghettoschulen-in-berlin/

2)http://www.youtube.com/watch?v=GuSVOReehyU

Wegen Bagatelldelikten Kündigungen gesetzlich verbieten.

2. Januar 2010

Die SPD, Grünen und LINKE haben nun endlich eine der Gesetzeslücken im Arbeitsrecht erkannt und wollen gegen den Wahnsinn der Bagatellkündigungen vorgehen, sie sollen verboten werden.

Bei den so genannten Bagatellkündigungen haben Rechtsanwälte und Arbeitsrichter immer wieder fristlosen Kündigungen wegen „fragwürdigen Diebstahlsdelikten“ zugestimmt. Alleine die Tatsachen sprechen gegen diese Rechtsgrundlage, denn in keinem der Fälle lag eine Anzeige wegen Diebstahl bei der Polizei vor.

Schon alleine diese Tatsache widerspricht dem Anliegen der Gegner eines Verbotes von Bagatellkündigungen, denn auch die Bundesarbeitsrichterin Schmidt hatte in der Süddeutschen Zeitung erklärt, Kündigungen wegen kleiner Vergehen, etwa dem Verzehr einer Frikadelle oder des Diebstahls von zwei Pfandbons, seien völlig selbstverständlich. Kritik daran sei völlig daneben. Diebstahl und Unterschlagung von geringwertigen Sachen seien seit Jahrzehnten ein Entlassungsgrund.

Das etwas Falsches und Unrechtmäßiges seit Jahrzehnten in Deutschland üblich ist, ist noch lange kein Beweis für die Rechtsmäßigkeit. Die Bundesarbeitsrichterin als Vertreterin einer Tatsachengerichtsbarkeit kann kein einziges Ermittlungsverfahren als Beweis für ihre pauschale Behauptung des „Diebstahls“ vorlegen. Offenbar kennt sie das Strafgesetzbuch nicht. Und mit Mobbing sollte sich Frau Schmidt nach dem Mobbing-Verbot in Österreich auch mal beschäftigen, vielleicht erkennt sie Zusammenhänge. Wunder soll es ja immer wieder geben, auch bei den „Göttern in Schwarz“.

Hier muss nun der Gesetzgeber ansetzen und per Arbeitsgerichtsordnung den „Götter in Schwarz“ klar machen, wird der Vorwurf des Diebstahls erhoben, muss ein polizeiliches Ermittlungsverfahren als Beweis vorliegen. Ansonsten ist das eine Beleidigung und muss wiederum zu einer Strafanzeige durch das Gericht zur Klärung des Vorwurfs des „Diebstahls“ führen und erst dann kann ein Urteil vor einem Arbeitsgericht erfolgen.

Letztendlich kann man die Grünen, dieLINKE und die SPD nur unterstützen, auch wenn angeblich eine Artenschutz vor Götter in Schwarz besteht, aber eben nur in Deutschland und nicht in der EU.(1)

„Richter stehen gemeinhin unter besonderem Artenschutz. Ihr Urteil gilt – ob man es mag oder nicht. Schelte gilt als unfein, kaum ein Politiker traut sich, die Rechtsauffassung der obersten Gesetzeshüter in Zweifel zu ziehen. Doch am Dienstag wollten sich viele nicht an die Etikette halten. >>Nicht zeitgemäß<<, echauffierte sich der grüne Rechtsexperte Jerzy Montag. <<Eine ziemlich abgehobene Lebenswirklichkeit<<, diagnostizierte Gesine Lötzsch von der Linksfraktion. >>Irritiert<< gab sich die SPD-Abgeordnete Anette Kramme“.(2)

Man erkennt hier schon, dass deutsche Richterinnen und Richter Angst vor dem europäischen Rechtsniveau haben und vor dort wird auch eine Veränderung der Rechtsnormen kommen. Man kann nur hoffen, dass bald ein Fall wie der von Emmely vor dem EU-Gerichtshof landet. Von dort wird dann Deutschland die Auflage bekommen, endlich ein Arbeitsgesetz zu erlassen, in dem die Würde des Menschen vor Verleumdungen wie dem des Diebstahls geschützt wird.

Frau Schmidt irrt sich daher, die EU hat auch das AGG und andere Gesetze von Deutschland gefordert und erhalten. Wir Opfer von Mobbing und Schikane haben daher mit der EU einen starken Partner an der Hand, um der unsäglichen Gesetzgebung in Deutschland einen Riegel vor zu schieben. Die Zeit der „Götter in Schwarz“ läuft ab und man kann nur hoffen, dass bald Richter aus Frankreich, England oder Holland in Deutschland Recht sprechen, dann haben wir auch wieder den Artikel 1 im GG als Rechtsnorm Nummer Eins in Kraft gesetzt und nicht Existenzvernichtungsurteile wegen dem „Verzehr“ gebrauchter Maultaschen“ oder angeblichem Diebstahl von Pfandmarken.

1) http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/949/498246/text/

2) http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,669468,00.html

Die Mutter aller „Kündigungsorgien“, der Bienenstich

18. November 2009

Gerechtigkeit

Immer wieder wird wohl von den Befürwortern von Mobbing der „Bienenstichfall“ zitiert. Gerade wenn es um „Diebstahl“ von Banalitäten handelt. Denn was die Arbeitsrichter damals konnten, ein Internet gab es nicht und die Hofberichterstatter hatten noch Platz Eins inne im Medienkampf, geht heute nicht so einfach.

Interessant an dem Bienenstichfall ist, dass der Arbeitgeber es unterlassen hat, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Und dann muss eigentlich ein Arbeitsrichter eingreifen, denn die Behauptung, jemand klaut, ist nach dem Strafgesetzbuch eine Beleidigung und Angriff auf die Würde des Menschen. Außer er kann das nachweisen und dazu gibt es die Anzeige bei der Polizei.

Den Befürwortern der „asozialen Kündigungsorgie“ dient der Bienestichfall immer wieder als Musterurteil, wobei man fragen muss, wie kann das sein. Der Bienenstichfall ist im Arbeitsrecht so etwas wie im Strafrecht der Fall Kurras, der 1967 den Studenten Benno Ohnesorg öffentlich erschossen hat und dafür nie zur Rechtenschaft gezogen worden ist. Und darauf kann keine Justitz und Demokratie stolz sein, oder?

Deutsche Justiz

Der Bienenstichfall:

„Verkäuferin, die ein Stück Bienenstich im Wert von wenigen Cent verzehrte, konnte fristlos gekündigt werden. (Aber nur in Deutschland, hätte man damls den Fall vor das EU-Gericht in Straßburg bringen könne, hätte die Bundesrepublik was zu hören bekommen, so ist das leider gestern gewesen, aber auch noch heute.)

Vertrauen des Arbeitgebers in den Arbeitnehmer ist gestört – Fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung möglich

Eine Verkäuferin, die ein Stück Bienenstich im Wert von rund 30 Cent (60 Pfennig) verzehrt, kann fristlos gekündigt werden. Eine vorherige Abmahnung ist nicht erforderlich. Allerdings kommt es auf die konkreten Umstände des Einzelfalls an. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts hervor.

der Leitsatz

Demontage.

Auch die rechtswidrige und schuldhafte Entwendung einer im Eigentum des Arbeitgebers stehenden Sache von geringem Wert durch den Arbeitnehmer ist an sich geeignet, einen wichtigen Grund zur außerordentlichen Kündigung abzugeben. Ob ein solches Verhalten ausreicht, eine außerordentliche Kündigung zu rechtfertigen, hängt von der unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls vorzunehmenden Interessenabwägung ab (Bestätigung des Senatsurteils vom 24. März 1958 – 2 AZR 587/55 = AP Nr 5 zu § 626 BGB Verdacht strafbarer Handlung).

Die Veröffentlichung dieser Entscheidung erfolgt in der Reihe „historische Urteile“. Das hier besprochene Urteil ist als „Bienenstich-Urteil“ in die Rechtsgeschichte eingegangen.

Sachverhalt

Eine Verkäuferin wandte sich vor dem Bundesarbeitsgericht gegen ihre fristlose Kündigung. Sie war seit Dezember 1980 in einem Essener Warenhaus als Buffetkraft für einen Monatslohn von 1.705,– DM brutto angestellt. Am 29. März 1982 wurde die Klägerin von einer Kontrollverkäuferin beobachtet, wie sie ohne Bezahlung ein Stück Bienenstichkuchen aus dem Warenbestand nahm und hinter der Bedienungstheke verzehrte. Nach Anhörung und Zustimmung des Betriebsrates zur fristlosen und hilfsweise zur fristgemäßen Kündigung kündigte das Warenhausunternehmen wegen dieses Vorfalls das Arbeitsverhältnis am 2. April 1982 fristlos.

Entlassene Arbeiter

Verkäuferin: Fristlose Kündigung ist nicht gerechtfertigt

Die Verkäuferin klagte gegen ihre Kündigung. Sie trug vor, sie habe sich an dem fraglichen Tage nicht wohl gefühlt. Bis zum Nachmittag habe sie deshalb kein Essen zu sich nehmen können. Als es ihr dann besser gegangen sei, habe sie, um ihren größten Hunger zu stillen, ein Stück Bienenstich verzehrt. Dieses Verhalten sei zwar nicht ordnungsgemäß gewesen, gleichwohl halte sie die fristlose Kündigung für nicht gerechtfertigt.

Landesarbeitsgericht: Vor fristloser Kündigung hätte eine Abmahnung ausgesprochen werden müssen

Die erste Instanz sah die vom Arbeitgeber ausgesprochene außerordentliche Kündigung als unwirksam an. Die zweite Instanz (Landesarbeitsgericht) deutete auf Antrag des Warenhauses die fristlose Kündigung in eine fristgemäße Kündigung um und hob das Arbeitsverhältnis gegen Zahlung einer Abfindung in Höhe von 1.200,– DM auf. Das Landesarbeitsgericht meinte, dass der Verkäuferin das Unrecht ihres Handelns „kaum bewußt“ gewesen sei. Der einmalige Vorfall und die geringfügige Schädigung des Arbeitgebers könnten ohne eindringliche Abmahnung für den Wiederholungsfall nicht zu der schwerwiegenden Folge des Arbeitsplatzverlustes führen.

Die Würde des Menschen, was heißt das bitte auf deutsch?

Beide Seiten legten beim Bundesarbeitsgericht Revision ein

Beide, die Verkäuferin und der Arbeitgeber legten beim Bundesarbeitsgericht Revision ein. Die Verkäuferin wandte sich gegen die Auflösung ihres Arbeitsverhältnisses und der Arbeitgeber verlangte Klageabweisung (Festhalten an der fristlosen Kündigung) .

Bundesarbeitsgericht: Fristlose Kündigung auch bei Aneignung einer Sache von geringem Wert grundsätzlich möglich

Das Urteil des Landesarbeitsgerichts hatte vor dem Bundesarbeitsgericht keinen Bestand. Die Richter beriefen sich auf ein Urteil von 1958. Im Urteil vom 24. März 1958 – 2 AZR 587/55 – (AP Nr. 5 zu § 626 BGB Verdacht strafbarer Handlung) hatte das Bundesarbeitsgericht den gegenüber einer Kassiererin bestehenden schwerwiegenden Verdacht, einen Betrag in Höhe von 1,– DM weniger gebont und entwendet zu haben, als einen Sachverhalt anerkannt, der, von den Besonderheiten des Einzelfalles abgesehen, geeignet sei, einen wichtigen Kündigungsgrund abzugeben. An der im Urteil vom 24. März 1958 zugrunde liegenden Ansicht, dass auch die Entwendung von im Eigentum des Arbeitgebers stehenden geringwertigen Sachen an sich geeignet sei, einen wichtigen Kündigungsgrund abzugeben, und es somit immer auf die konkreten Umstände des Einzelfalls ankomme, ob ein solches Verhalten die fristlose Kündigung rechtfertige, sei festzuhalten, führte das Gericht aus.

Diebstahl einer anvertrauten Sache

Ohne Worte

Die Richter machten deutlich, dass es einen erheblichen Unterschied gäbe zwischen einem Diebstahl von Arbeitgebereigentum im Allgemeinen und einem Diebstahl von Waren, die dem betreffenden Arbeitnehmer speziell anvertraut wurden. So sei etwa die Entwendung einer Zigarette aus einer Besucherschatulle des Arbeitgebers durch einen Arbeitnehmer anders zu beurteilen als die Entwendung einer gleichwertigen Ware durch einen Arbeitnehmer, dem sie – als Verkäufer, Lagerist oder Auslieferungsfahrer – gerade auch zur Obhut anvertraut sei. Objektive Kriterien für eine allein am Wert des entwendeten Gegenstandes ausgerichtete Abgrenzung in ein für eine außerordentliche Kündigung grundsätzlich geeignetes und nicht geeignetes Verhalten ließen sich nicht aufstellen.

Unrechtsbewusstsein der Verkäuferin

Ebenfalls entscheidend sei das subjektive Unrechtsbewusstsein des betreffenden Arbeitnehmers. Dieses hatte das Landesarbeitsgericht verneint, obwohl die Mitarbeiterin offen eingeräumt hatte, dass sie durchaus gewusst habe, dass es sich hier um einen Diebstahl gehandelt habe. Diese Schutzhaltung des Landesarbeitsgerichts wurde vom Bundesarbeitsgericht als schwerer Verfahrensverstoß angesehen und das Urteil deshalb aufgehoben.

Vertrauensbruch – Abmahnung nicht erforderlich

Da es sich vorliegend um eine Störung im Vertrauensbereich handelt, ist eine vorherige Abmahnung als Teil des Kündigungsgrundes nur dann erforderlich, wenn der Arbeitnehmer mit vertretbaren Gründen, etwa aufgrund einer unklaren Regelung oder Anweisung, annehmen konnte, sein Verhalten sei nicht vertragswidrig oder werde vom Arbeitgeber zumindest nicht als ein erhebliches, den Bestand des Arbeitsverhältnisses gefährdendes Fehlverhalten angesehen.

Diese Meldung erschien bei uns am 11.11.2009.“(1)

1)http://www.webnews.de/http://www.kostenlose-urteile.de/Urteil8717

Brief an Frau Ursula von der Leyen.

14. Juli 2009

Abs: Anonym

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

11018 Berlin

Betrifft: Strafanzeige wegen Cybermobbing, Bedrohung und Beleidigung

Sehr geehrte Frau Ursula von der Leyen,

über Cybermobbing und Jugendschutz zu reden ist einfach. Doch wenn es statt findet, wer kümmert sich darum, dass die Täter von Cybermobbing nicht länger ihr Unwesen treiben dürfen. Ich bitte Sie daher darum, meine Strafanzeige beim Generalbundesstaatsanwalt zu unterstützen. Denn auf dieser Internetseite können sich Kinder und Jugendliche ohne Probleme eintragen lassen und so zu Opfern werden.

Ich erstattete Strafanzeige gegen die Forumsbenutzer „FÜR.SIE“ beim Generalstaatsanwalt und hoffe er ermittelt und klagt an. Jetzt sind Sie gefordert.

Die Nachweise:

http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;crypt;E8FAC58696ED2C73D78FB6E3E48C4B16D5CFF7A0E39E4901B793A1BBA7DC1D41D9CEFCA0E39E4901B79EAAEBF784422C819EF8B7A4CB421A8B91F8EEF79F5E0A8C9FB6EDEFCB59008D88A2F4F9985C00D5DCA6D2FF804901D5CBF1A8A6DA0241D8CAFCA6A7DF1647DEC0F4B6B0845C4EDACBF2A8AEDE024BD8D4FCBE39427F0F4958E297.htm mit den Nicknames Reserved und M27.

Zu meinen  Forenbeiträgen wurde ich regelmäßig von diesen Internetbenutzern beschimpft und bedroht. Beispiel 1: „M27, geh tot“, zu finden auf http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;171591;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;2AE33D34F464508415964E51860537E117D60F12811735F6758A5909C55561B61BD70412811735F675875259950D3EDB43870005C6423EED4988005C951622FD4E864E5F8D4225F74F915A469B1120F717C55E609D0935F617D2091AC4537EB61AD30414C5576AB519D90F06D20D20B918D20A1ACC577EBC1ACD040C3C427C0C495D37B3;pagemax;25.htm

2. Beispiel: Der User mit dem Nickname „Reserved, „Du Idiot hast echt nicht alle Tassen im Schrank….“ zu finden unter http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;173254;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;47AD69498F9DD34C78D81A2CFDFCB4297A985B6FFAEEB63E18C40D74BEACE27E7699506FFAEEB63E18C90624EEF4BD132EC95478BDBBBD2524C65421EEEFA13523C81A22F6BBA63F22DF0E3BE0E8A33F7A8B0A1DE6F0B63E7A9C5D67BFAAFD7E779D5069BEAEE97D72975C78A9F4A371759C5E67B7AEFD74778350713C427F0B495B3572;pagemax;25.htm

 3. Beispiel: User mit dem Nickname M27. Das halbe Forum hier ist baff, mit was für Blödheiten Du hier täglich ankommst. Zu finden unter http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;172655;nrr;213;seite;2;searchforum;;search[];;sort;;crypt;22E296C4DD19695A1D97E5A1AF780E3F1FD7A4E2A86A0C287D8BF2F9EC28586813D6AFE2A86A0C287D86F9A9BC7007054B86ABF5EF3F07334189ABACBC6B1B234687E5AFA43F1C294790F1B6B26C19291FC4F590B4740C281FD3A2EAED2E476812D2AFE4EC2A536B1BD8A4FDFB70196710D3A1EAE52A476212CCAFFC3C42770C49576500;pagemax;25.htm

 4. Beispiel: User mit dem Nickname M27.  „geh mal wieder zum psychiater. unter 50 euro brutto/stunde läuft nichts, idiot – und da ist der scheißsinnlosschrottjob-zuschlag noch nicht drin. Der Link dazu: http://fuersieclub.de/vorlagen/forum.asp?DisplayReply=1&modul=9&crypt=FC08997476117F30C37DEA1104701855C13DAB5203621A42A361FD4947204E02CD3CA05203621A42A36CF6191778116F956CA445443711599F63A41C17630D49986DEA1F0F370A43997AFE0619640F43C12EFA201F7C1A42C139AD5A46265102CC38A05447224502CA32A84050780F0DCE39AE5A4E225108CC26A04C3F427A0F49585D6C&nrr=213%20&nrt=173018

5. Beispiel: User Reserved: „Und was hat das mit Mobbing zu tun, Du Depp?“

Der Link dazu:

http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;171715;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;022226AA577AE9A13D5755CF251B8EC43F17148C22098CD35D4B4297664BD89333161F8C22098CD35D4649C7361387FE6B461B9B655C87C861491BC236089BD8664755C12E5C9CD2675041D8380F99D23F0445FE3E178CD33F131284674DC79332121F8A6649D3923218129C7113999C301311846F49C799320C1F923E42780A495E539A;pagemax;25.htm

6. Beispiel: User Reserved: „Schieb Dir Deinen Artikel in den Arsch“.

Der Link dazu:

http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;172848;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;4D71465D75D94BDC7204353807B82CB97044747B00AA2EAE1218226044E87AEE7C457F7B00AA2EAE1215293014B0258324157B6C47FF25B52E1A7B3514AB39A5291435360CFF3EAF2803212F1AAC3BAF705725091CB42EAE7040727345EE65EE7D417F7D44EA71EF7E4B746E53B03BE17F4071734DEA65E47D5F7F653E427D0C495D2935;pagemax;25.htm

Zu diesen Foren haben alle Zugang, es ist keine Alterbeschränkung gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Ohne Unterschrift, da ich meine Person gegen Cybermobber schützen muss und sie daher anonym aufgebe.

Strafanzeige gegen Cybermobber.

14. Juli 2009
Wohin?

Wohin?

Politiker, Staatsanwälte und das BKA träumen gerne davon, gegen den Cybermob vorzugehen. Doch wie soll eine Starfanzeige aufgebaut sein, wenn die Nachweise nur per LINKS und anonym erfolgen können. Wer will sich schon den Tätern ausliefern und das auch noch freiwillig.

Auf dem Forum „Ausbildung usw.“ bei FÜR.SIE haben sich drei bis vier Cybermobber zusammengerottet umd Opfer und Hartz IV Empfänger zu schikanieren, zu bedrohen und beleidigen. Auf dieses Forum können sich auch ohne Porbleme Kinder und Jugendliche anmelden, den Rest kann mam sich denken. Ihc habe nun beim Generalstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof Anzeige erstattet. Man darf gespannt sein, wie und ob er ermittelt.

Die Anzeige:

Abs: Anonym

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof

Brauerstraße 30
76135 Karlsruhe

 Betrifft: Strafanzeige wegen Cybermobbing, Bedrohung und Beleidigung

 Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erstatte Strafanzeige gegen die Forumsbenutzer „FÜR.SIE“ http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;crypt;E8FAC58696ED2C73D78FB6E3E48C4B16D5CFF7A0E39E4901B793A1BBA7DC1D41D9CEFCA0E39E4901B79EAAEBF784422C819EF8B7A4CB421A8B91F8EEF79F5E0A8C9FB6EDEFCB59008D88A2F4F9985C00D5DCA6D2FF804901D5CBF1A8A6DA0241D8CAFCA6A7DF1647DEC0F4B6B0845C4EDACBF2A8AEDE024BD8D4FCBE39427F0F4958E297.htm mit den Nicknames Reserved und M27.

Zu meinen  Forenbeiträgen wurde ich regelmäßig von diesen Internetbenutzern beschimpft und bedroht. Beispiel 1: „M27, geh tot“, zu finden auf http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;171591;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;2AE33D34F464508415964E51860537E117D60F12811735F6758A5909C55561B61BD70412811735F675875259950D3EDB43870005C6423EED4988005C951622FD4E864E5F8D4225F74F915A469B1120F717C55E609D0935F617D2091AC4537EB61AD30414C5576AB519D90F06D20D20B918D20A1ACC577EBC1ACD040C3C427C0C495D37B3;pagemax;25.htm

 

2 Beispiel: Der User mit dem Nickname „Reserved, „Du Idiot hast echt nicht alle Tassen im Schrank….“ zu finden unter http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;173254;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;47AD69498F9DD34C78D81A2CFDFCB4297A985B6FFAEEB63E18C40D74BEACE27E7699506FFAEEB63E18C90624EEF4BD132EC95478BDBBBD2524C65421EEEFA13523C81A22F6BBA63F22DF0E3BE0E8A33F7A8B0A1DE6F0B63E7A9C5D67BFAAFD7E779D5069BEAEE97D72975C78A9F4A371759C5E67B7AEFD74778350713C427F0B495B3572;pagemax;25.htm

     

3 Beispiel: User mit dem Nickname M27. Das halbe Forum hier ist baff, mit was für Blödheiten Du hier täglich ankommst. Zu finden unter http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;172655;nrr;213;seite;2;searchforum;;search[];;sort;;crypt;22E296C4DD19695A1D97E5A1AF780E3F1FD7A4E2A86A0C287D8BF2F9EC28586813D6AFE2A86A0C287D86F9A9BC7007054B86ABF5EF3F07334189ABACBC6B1B234687E5AFA43F1C294790F1B6B26C19291FC4F590B4740C281FD3A2EAED2E476812D2AFE4EC2A536B1BD8A4FDFB70196710D3A1EAE52A476212CCAFFC3C42770C49576500;pagemax;25.htm

4. Beispiel: User mit dem Nickname M27.  „geh mal wieder zum psychiater. unter 50 euro brutto/stunde läuft nichts, idiot – und da ist der scheißsinnlosschrottjob-zuschlag noch nicht drin. Der Link dazu: http://fuersieclub.de/vorlagen/forum.asp?DisplayReply=1&modul=9&crypt=FC08997476117F30C37DEA1104701855C13DAB5203621A42A361FD4947204E02CD3CA05203621A42A36CF6191778116F956CA445443711599F63A41C17630D49986DEA1F0F370A43997AFE0619640F43C12EFA201F7C1A42C139AD5A46265102CC38A05447224502CA32A84050780F0DCE39AE5A4E225108CC26A04C3F427A0F49585D6C&nrr=213%20&nrt=173018

 

5. Beispiel: User Reserved: „Und was hat das mit Mobbing zu tun, Du Depp?“

Der Link dazu:

http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;171715;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;022226AA577AE9A13D5755CF251B8EC43F17148C22098CD35D4B4297664BD89333161F8C22098CD35D4649C7361387FE6B461B9B655C87C861491BC236089BD8664755C12E5C9CD2675041D8380F99D23F0445FE3E178CD33F131284674DC79332121F8A6649D3923218129C7113999C301311846F49C799320C1F923E42780A495E539A;pagemax;25.htm

6. Beispiel: User Reserved: „Schieb Dir Deinen Artikel in den Arsch“.

Der Link dazu:

http://fuersieclub.de/vorlagen/forum;modul;9;nrt;172848;nrr;213;seite;1;searchforum;;search[];;sort;;crypt;4D71465D75D94BDC7204353807B82CB97044747B00AA2EAE1218226044E87AEE7C457F7B00AA2EAE1215293014B0258324157B6C47FF25B52E1A7B3514AB39A5291435360CFF3EAF2803212F1AAC3BAF705725091CB42EAE7040727345EE65EE7D417F7D44EA71EF7E4B746E53B03BE17F4071734DEA65E47D5F7F653E427D0C495D2935;pagemax;25.htm

Zu diesen Foren haben alle Zugang, es ist keine Alterbeschränkung gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Ohne Unterschrift, da ich meine Person gegen Cybermobber schützen muss und sie daher anonym aufgebe.