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40,5 % unserer Schüler sind Cybermobbingopfer.

16. Oktober 2009
Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Die FR veröffentlichte in einem wichtigen Artikel die Untersuchungsergebnisse des Zentrums für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau. (1) Danach werden, „geht man von der aktuellen Schülerzahl aus, ……  deutschlandweit rund 1,9 Millionen Schülerinnen und Schüler Opfer von Cybermobbing“. (2)

In dieser erschreckenden Studie über die Realität 2009 in Deutschland wird auch besonders die Ursache für die hohe Anzahl von Schülern als Opfer im Internet von Mobbingattacken erklärt.

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

„Wer allerdings glaubt, dass die Täter dem Cybermobbing und direktem Mobbing ganz anderen Gruppen entstammen, der irrt: 84% der Täter beim Cybermobbing treten auch als Täter beim direkten Mobbing zu Tage“.(2) Eine der wichtigsten Aussage dieser Studie.

Und es ist daher nur logisch, wenn der Prof. Reinhold S. Jäger des „zepf“ fordert, „die Verpflichtung, dass Eltern durch die Schulen angeleitet werden, eine adäquate Medienerziehung“ …. bekommen. >>Natürlich setzt dies voraus<< so Jäger, >>dass die Lehrerkräfte ihrerseits eine umfassende Ausbildung in Medienerziehung bereits innerhalb ihrer Ausbildung erfahren. Nur wer in diesem Bereich kompetent ist, wird weder in naiver Weise noch willentlich anderen Personen mit Hilfe neuer Medien Schaden zufügen wollen<< (2)

Also kann man Cybermobbing sehr gut in der Realität bekämpfen, mann muss nur die Täter im Schulalltag zur Verantwortung ziehen und sie eben auch mit ihren „asozialen Aktivitäten“ im Internet konfrontieren. Die Politik, Lehrer und die Gesellschaft insgsamt ist gefordert, es geht um eine Welt ohne Mobbing, wie es die „Kids vom Soldiner Kiez“ aus Berlin fodern.

Letzte Änderung am 01.01.2015

1)http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1922989

2http://www.zepf.uni-landau.de/das-zepf/mitarbeiter/jaeger-reinhold-s/kontakt/

Eine „Wegschauerin“ geht.

13. Juli 2009
Da haut es einen glatt um, alte Weisheit. ;-)

Da haut es einen glatt um, alte Weisheit. 😉

Mobbing hat durch die vielen Wegschauer und Nichteinmischer in Deutschland in der Zwischenzeit eine Stufe errreicht, in der es jedem Humanisten, Philosophen und Demokraten nur noch schwarz vor Augen werden kann. Gerade die Hauptstadt unseres Landes ist von einem Netzwerk vom Mobbern verseucht, dass man sich ganz einfach die Frage der Kinder vom Soldiner Kiez zu eigen machen muss: Warum macht ihr Politiker nichts!

Nun hat am Wochende Berlins Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner von den LINKEN bekannt gegeben, dass sie zurücktritt. Dieser Schritt ist aus Sicht von Mobbing-Opfern nur zu begrüßen. Diese Frau hat sich jahrelang hartnäckig geweigert, sich im Kampf gegen Mobbing einzusetzen. Ob es in ihrem Bereich war oder in der Leitung dieser Kaffeeklastchrunden, AMSK genannt. „Die ASMK ist eine von mehreren Fachministerkonferenzen in Deutschland, die der Zusammenarbeit und der Koordinierung der Länderinteressen dienen. (Arbeits- und Sozialministerkonferenz  – ASMK).“

Betriebsrat-dieLINKE

Betriebsrat-dieLINKE

Und sie hat nicht nur im Kampf gegen Mobbing eine unsägliche Rolle gespeilt, sondern war unfähig sich um Arbeitsplätze zu kümmern. Dazu war sie zur sehr Apparatschik, jene Ausprägung von Genossen, die immer nur das tun, was die da oben gerne sehen. Nicht diskutieren und Mumm zeigen , sondern sich bis zur satten Pension durchwursteln, das war die Arbeitsweise von Frau Knake-Werner.

„Der Berliner Senat muss sich von seinem Ziel verabschieden, 10.000 Langzeitarbeitslose in einem vom Land mitfinanzierten öffentlichen Beschäftigungssektor unterzubringen. Neue Vorgaben des Bundes und der Bundesagentur für Arbeit machten das unmöglich, räumte Arbeitssenatorin Knake-Werner ein. In Knake-Werners Amtszeit fällt die Umsetzung der Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung mit der Hartz-IV- Regelung, die in der Linkspartei abgelehnt wird“. Das sagt wohl alles, an ihrer Taten werdet ihr sie erkennen, so steht es seit fast 2000 Jahren in der Bibel.

Von ihrer Nachfolgerin sollte man sich nicht zu viel erwarten, sie wurde von der alten Senatorin mit ausgesucht. „Ihre Nachfolgerin wird die bisherige Fraktionschefin im Abgeordnetenhaus, Carola Bluhm“. Und nicht übersehen sollte man die Tatsache, dass die LINKE bis heute sich nicht für eine klares Antimobbinggesetz stark macht.