Posts Tagged ‘Selbstmord’

Massives Mobbing durch den Brückler Bürgermeister Wolfgang Schaller (SPÖ)

14. Dezember 2011

Mobbing-Opfer Robert Hametner

Heftig wird zur Zeit ein Rund- oder Brandbrief  im Bezirk St. Veit an der Glan Österreich diskutiert. Die oder der Verfasser(in) erheben/erhebt darin Mobbing-Vorwürfe gegen Bürgermeister Wolfgang Schaller (SPÖ) und andere.

„Ihm und der Amtsleiterin wird darin etwa massives Mobbing an einer Bauamtsmitarbeiterin vorgeworfen“. (1) Zwei mögliche Betroffene bestreiten jedoch ebenfalls Mobbing-Attacken, so dass man hier wohl mal näher untersuchen müsste um was es genau geht. Bei Mobbing sollte generell immer ein Experte eingeschaltet werden, da insbesondere in Kommentaren noch weitere Mobbing-Fälle aus der Vergangenheit genannt werden.

“ ….  Was war beispielsweise mit dem alten Bauamtsleiter in Brückl? Der ging auch nicht aus Spass… Ich hoffe, dass diese Umgangsmethoden nun endlich ans Tageslicht kommen… er ist ja nicht der einzige Bürgermeister der sich so verhält… „. (1)

Erinnert sei aber in dem Zusammenhang auch an die bisher nicht aufgeklärten Vorfälle in Gmunden im Salzkammergut und im Rathaus von Wien.

„In Gmunden, im Salzkammergut in Oberösterreich hat sich der  Stadtamtsdirektor und das Mobbing-Opfer Robert Hametner in seinem ….  erschossen. Dieser Selbstmord ist nach 25 Jahren Tätigkeit in diesem Amt wohl ein Schock für viele, denn das Opfer hat eine E-Mail mit Begründung für diesen Schritt hinterlassen“. (2)

„Gemeinsam haben alle drei Fälle, die des Selbstmordes „einer Mitarbeiterin des Wiener Rathauses, die Referentin der Abteilung Staatsbürgerschaft, Silvia A. (40)“, welche sich am 19.07.2011 vor eine U- Bahn in Wien geworfen hat und die beiden Selbstverbrennungopfer von Berlin, in ihren Fällen wird nicht ermittelt, warum wohl?“ (3)

Ich denke es ist oft sehr ratsam Mobbing-Fälle anonym aufzudecken, denn wer es namentlich tut, wird platt gemacht und in seiner finanziellen und beruflichen Existenz zerstört, und das kann man sich getrost ersparen. Anonymität ist die Antwort auf ein fehlendes Anti-Mobbing-Gesetz und dafür tragen nun mal unsere Politiker die Verantwortung, womit sich der Kreis schließt.

1)http://www.kleinezeitung.at/kaernten/sanktveit/2898963/anonymer-brief-regt.story

2)http://wp.me/puNcW-1tR

3)http://wp.me/puNcW-20s

Der tragische Selbstmord von Herrn Mag. Hametner, Mobbing-Opfer

28. Februar 2011

Suizid- und Mobbing-Opfer Mag. Hametner Gastbeitrag:

Der tragische Selbstmord von Herrn Mag. Hametner zeigt wieder einmal auf, daß dem Phänomen „Mobbing“ in unserer Gesellschaft viel zu wenig Beachtung bzw. Bedeutung zugemessen wird. Dies liegt daran, daß Begriffe wie Mobbing/ mobben  falsch verwendet werden und oft für einfache/ einmalige Schikanen eingesetzt wird. Fast jeder fühlte sich oder wurde schon einmal im Leben „gemobbt“, von der Sandkiste beginnend bis zum (meist) natürlichen Tod. Kein Wunder, daß bei einer derartigen Begriffsverwässerung im täglichen Umgang kein Unterschied zum Begriff echtes „Mobbing“ erkannt wird, wie er der wissenschaftlichen Definition von Dr. Leymann entspricht.
Herr Mag. Hameter hat in seiner Todesstunde hundert E-Mails verschickt, wobei die Adressaten hauptsächlich die  Personen waren, welches das Mobbing aktiv zu verantworten haben, bzw. jene, die durch Passivität (Schweigen, Ausweichen, Verdrängen) die verwerflichen Vorgänge ermöglichten und damit – bewußt oder unbewußt- förderten, sowie an einige vielleicht wirklich Unbeteiligte (darunter die Kinder des Verstorbenen).
In diesen Botschaften hält der gewissenhafte und mit hohen Kompetenzen ausgestattete Familienmensch Mag. Hameter fest, daß er jahrelang unter dem psychischen Druck schwerstens gelitten hat,  bis er es nicht nicht aushielt und in seinem Tod den einzigen Weg der „Flucht“ bzw. die „Erlösung“ sah. Als Jurist konnte er einschätzen, daß dem von ihm in erster Linie belasteten Bürgermeister nichts „passieren“ kann, außer ein freiwilliger Rücktritt oder eine allfällige Abwahl zu einem späteren Termin. Eine gerichtliche Verfolgung dürfte unter keinem guten Stern stehen: Die betroffene Partei ist tot, die Zeugen haben vorher schon geschwiegen, nicht zu übersehen (partei-) politische Interessen auch im Sinne der „angeklagten“ Personen; und überdies ist  „Mobbing“ kein strafrechtliches Delikt. Aus ähnlichen und auch ganz anderen Erwägungen  dürfte der Weg des Disziplinarverfahrens ziemlich aussichtslos sein. Auffallend das reflexartige Abweisen von Schuld, indem psychische Probleme des Mobbingopfers in den Vordergrund gestellt werden. Diese psychischen Probleme hat es sichtlich gegeben, nämlich als Reaktion und Folge von jahrelangem Psychoterror auf dem Arbeitsplatz. Meist greifen  die Folgen von Mobbing in den privaten Bereich hinüber. Das Opfer wird so geschwächt, der Blick wird auf die Schwierigkeiten eingeengt, früher vorhandene Interessen werden zurückgestellt, alles dreht sich um das Leid im beruflichen Alltag. Die Familie, der Freundeskreis wendet sich nicht selten ab, weil man es einfach nicht mehr hören kann und weil wechselseitig das Vertrauen schwindet!

Suizid- und Cybermobbing-Opfer Joel, 13 Jahre

Umsomehr ist Mag. Hameters Abschiedsbrief als ein Appell an die Medien und an die breite Öffentlichkeit zu verstehen, „Mobbing“ nicht zu bagatellisieren. Es ist ein Appell an die Zivilcourage jedes einzelnen (ob am oder außerhalb des Arbeitsplatzes), durch Nicht-Schweigen, Nicht-tatenloses-Zusehen Prozesse wie Mobbing zu stoppen. Psychoterror am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelekt!
Mit seinem Selbstmord wollte Herr Mag. Hameter ein massives Zeichen setzen, wie es vielfach zuvor (auch) aus anderen Gründen erfolgte: Etwa die Selbstverbrennung des Studenten Jan Palach, 1969, aus Verzweiflung über die politische Situation oder der tragische Suizid von Franz Kröll, Chef der SOKO, 2010, im Zusammenhang mit polizeilichen Ermittlungen (lt. glaubwürdigen Medienberichten).
Der Suizid von Herrn Mag. Hameter ist meinem Eindruck nach kein „Kurzschluß-Akt“. Er war sich bewußt, das Selbstmord keine „wirkliche“ Lösung ist, da er – irdisch betrachtet – vom Ergebnis nicht mehr profitieren  kann. Der Brief ist eine Erklärung an seine Familie, eine letzte Bitte um Verständnis für sein Tun. Mit seinem Appell an die Kollegen/ Bürgermeister und in die Folge an die Öffentlichkeit wollte er seinem Tod so etwas wie S i n n  verleihen. Es ist ein Aufschrei, die Augen und Ohren nicht zu verschließen, wenn kriminelle Handlungen herabgespielt werden, als ob diese der täglichen Normalität entsprächen.
Ich hoffe, daß der tapfere Herr Mag. Hameter dieses Ziel (wenigstens teilweise) erreicht! Ich persönlich werde alles tun, mitzuwirken, daß Herr Hametner nicht umsonst gestorben ist, etwa im Bereich der Aufklärung, was „Mobbing“ wirklich ist und wohin es führt, wozu mein eigenes gelebtes Beispiel beste Grundlagen bietet.

(Von Prof. Mag.Irmgard Mair)

In eigener Sache, die meistgelesenen Artikel der 42. KW

22. Oktober 2010

Anbei die Auswertung von WordPress.com zu den beliebsten Artikel der Leser für die 42. KW.

„Top Posts (die vergangene Woche)

1.) Selbstmord des 18-jährigen Tyler Clementi nach Cyber-Mobbing …… 146 Besuche

2. ) Cyber – und Schulmobbingopfer Phoebe Prince (15) Jahre beging Selbstmord. …… 73 Besuche

3.) Tatort Internet, Ermittlungen gegen Brandenburger Lehrer, die Guttenbergshow  …. 45 Besuche

4. ) Hat Siemens ein System Mobbing und Korruption aufgebaut? …… 19 Besuche

5.) Mobbing und schwere Korruptionsvorwürfe gegen Berliner DRK-Kliniken …..  18 Besuche

6.) Hauptschule Karnap in Essen, rassistisch bedingtes Mobbing? ….. 17 Besuche

7) Cybermobbing und Homophobie, Musikstars bekennen Farbe …  12 Besuche

8.) Gegen Mobbing und Gewalt, das DIETRICH-BONHOEFFER-GYMNASIUM12 Besuche“.

Cybermobbing, Gewalt an Schulen und Mobbing-Systeme sind durchgehend für die Leser von Interesse.

 

Mobbing im Landratsamt, Opfer sammelt Beweise, Abhörskandal?

8. September 2010
Wohin?

Wohin?

Der am Mittwoch, den 08.09.2010 vor dem „Schöffengericht Neuburg“ stattgefunde Prozess gegen ein Mobbing-Opfers wegen „illegalem Abhören“ zeigt einmal mehr, was die Justiz den Opfern zu mutet. Da sollen Opfer Beweise von Mobbing-Attacken vorlegen, wenn es um Gespräche geht, ein Unding. Das Problem hat auch der 54-Jährige, suspendierte Beamte beim Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen  gehabt und kam auf die Idee, diese Mobbing-Tätergespräche aufzuzeichnen.

Er hat also „in 40 Fällen Gespräche mit Mitarbeitern und Vorgesetzten heimlich mitgeschnitten“, um nachher Beweise zu haben. Gemobbt wurde er seit 2002. Nun wirft man ihm vor, er habe die „Gespräche“ abgehört. So einfach kann man Mobbing-Opfer fertig machen, denn wie hätte er die Inhalte dieser Gespräche nachweisen sollen, wenn nicht mit Aufzeichnungen. Was also will die Justiz?

VerhandlungsaushangVon daher ist das Urteil von großer Bedeutung für alle Mobbing-Opfer, dürfen solche vermutlichen Mobbbing-Täter-Gespräche aufgezeichnet werden, ja oder nein? Und wie soll dann ein Opfer Beweise über den Inhalt eines Vieraugengepräches vorlegen? Fragen über Fragen, die den Fall so interessant und wichtig machen und die Politik unter Zugzwang setzen, denn die die Masse der Mobbing-Prozesse häufen sich.

Weiterhin wurde in dem Prozess nach bisher acht Stunden klar, die Beklagten hatten entweder Amnesie oder sie wiedersprachen sich grundsätzlich in ihren Aussagen, was ein Beweis für den Versuch der falschen Verdächtignung darstellt.

Das Mobbing-Opfer „rechtfertigte sein Tun damit, dass er zunehmend von seinen Kollegen gemobbt und hintergangen worden sei und er sich mit den Aufzeichnungen einfach davor schützen wollte“. (1)

Beweise sammlen.

Grund oder Auslöser für die Mobbing-Attacken war,  dass er 2002 „vom damaligen Landrat Richard Keßler aufgefordert worden, im Zuge einer Baugenehmigung für eine Firma in seinem Wohnort eine Nachbarschaftsunterschrift zu leisten. Der leitende Beamte verweigerte – und zog damit, so der Angeklagte, nicht nur die Missgunst Keßlers, sondern auch von dessen Anhängern auf sich“. (1)

2006 eskalierten die Mobbing-Attacken, als „seine damalige Kollegin Anette Lenz seine Vorgesetzte wurde. Sie habe seine Arbeiten auf Schritt und Tritt beobachtet und kontrolliert. Kompetenzen seien ihm entzogen worden, ein selbstständiges Arbeiten sei nicht mehr möglich gewesen.

Unter diesem Druck habe er immer mehr zu leiden gehabt, was auch ein ärztliches Attest belegt: Der Mann bekam massive psychische Probleme, die mit entsprechenden Krankheitsausfällen einhergingen. Ich habe mir in dieser Zeit oft überlegt, dass ich lieber in die Donau springen würde, als zur Arbeit zu gehen, beschreibt er Richter Ruprecht Herbst seine Verfassung damals“. (1) Ein Opfer stand als vor dem Abgrund, der da Selbstmord heißt.

Beweise

Doch die Beschuldigten machten weiter und drehten dann plötzlich den Spieß um und beschuldigen nun das Mobbing-Opfer über einen dubiosen  Schlossbesitzer namens Nicolaus Drossbach, der leitende Beamte hätte versucht Aufträge für seine Gattin zu ergattern, was den Verdacht der Vorteilsnahme bedeutet hätte. Doch im Laufe der Verhandlung litt auch der Schloßbesitzer bei wichtigen Fragen an Amnesie, offenbar bei Mobbing-Tätern eine weitverbreitete Krankheit.

Der Prozess wurde nach acht Stunden vertagt und soll mit der Berufung weiterer Mitarbeiter durch den Anwalt des Mobbing-Opfers fortgesetzt werden. Achso, da wäre noch ein weiterer Punkt, den sich Mobbing-Opfer merken und Arbeitsrichter, die nach Beweisen schreien hinter die Ohren schreiben sollten.

Dem Mobbing-Opfer wird unterstellt, er habe wichtige “ Behördenakten unterschlagen„. Es geht um eine Sammlung von „persönliche(n) Notizen zu Vorgängen aus seiner früheren Beschäftigung, die er zwar als Gedankenstütze brauchte, weil er noch im Gutachterausschuss tätig war. Im Grunde hätten die Unterlagen aber auch im Altpapier landen können, sagt er“. (1) Was wäre gewesen, wenn das Mobbing-Opfer diese Unterlagen gesammelt hätte um nachzuweisen, dass er gemobbt worden wäre?

1)  http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Neuburg/Lokalnachrichten/Artikel,-Mobbing-im-Landratsamt-mit-Kesslers-Duldung-_arid,2238589_regid,2_puid,2_pageid,4502.html

Ein Mobbing-Fall, über den man nur staunen kann.

6. Mai 2010

Mobbing

Die Geschichte des Lehrers H. oder ein Bericht aus dem Mobbing-Tollhaus Europa Today.

Was ist los in der Schweiz? Einem Land, das nicht nur Banken hat und schwarze Konten von Steuersündern, sondern Menschen, wie Du und Ich.

Was dem Lehrer H. aus Basel passiert ist, könnte heute auch in Deutschland oder anderswo geschehen, warum eigentlich? Ist es der Hass der Mobber oder ist es die zerstörte Würde eines Menschen? Oder sind alle Behörden auf dieser Welt die gleichen wie sie Kafka uns näher gebracht hat?

Hier nun der Hinweis auf „Staatsmobbing“, so wie es der Lehrer H. versteht.

„Wer sich rechtmässig gegen Staatsübergriffe wehrt, wird von Behörden und Justiz vorsätzlich in den Selbstmord getrieben“. (1) Mobbing-Opfer kennen weltweit diese Gedankenwelt, warum wollen Außenstehende das nicht wahrhaben?

Um her zu verstehen, sollte man die Blogs von Lehrer H. lesen, der sich auch nur noch oft im Internet gegen die „Zerstörung seiner Würde“ wehren kann.

Hier ein Auszug. „Auch mit diesem Zitat erweckt Gaby Jenö bei der Staatsanwaltschaft vorsätzlich den Eindruck, ich sei ein potentieller Amokläufer und Gewaltverbrecher.
Natürlich ist das besagte Inspektionsmitglied weder glaubwürdig noch unabhängig. Man kennt es als eifrigen Polemiker, der in seinen BaZ-Leserbriefen regelmäßig gegen die SVP und gegen Christoph Blocher wettert“. (2)

„Potentieller Amokläufer“, was soll am bei einer derartigen Beleidigung eigentlich noch denken, als  an „Selbstmord“? Was kann eigentlich ein Mensch ertragen?

Und dann diese Gerichte, was glauben und bilden sich Richter eigentlich ein, wenn sie nicht mal alle „Gesetze“ kennen? „Die Vorinstanz hat sich in keiner Weise mit der vom Beschwerdeführer thematisierten und dargelegten Mobbingsituation beschäftigt, was eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Menschenwürde und somit eine Verletzung von Art. 7 und 29 Abs. 2 BV darstellt“.(3)

1) http://staatsmobbing.twoday.net/

2) http://lehrermobbing.swissblog.ch/2010/03/17/das-pladoyer-von-lehrer-h/

3)http://lehrermobbing.swissblog.ch/2010/05/03/lehrer-h-reicht-beschwerde-beim-bundesgericht-ein/

Wieder ein Selbstmord bei der France Télécom.

29. September 2009
Prècaire

Prècaire

Während bei uns die Politiker von SPD, dieLINKE und die Grünen noch die Wunden lecken und Schwarz-Gelb nicht weiß, was sie mit der Macht anfangen soll, grassiert Mobbing Europa weit.

Aus Frankreich meldet uns heute Euronews, dass sich am Montag wiederum ein Mitarbeiter von Frane Tèlèkomm das Leben genommen hat. „Neuestes Opfer ist ein 51 Jahre alter Beschäftigter in einem Callcenter, der sich am Montag von einer Autobahnbrücke in den Westalpen in den Tod gestürzt hatte“.(1)

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Hintergrund dafür scheinen die ständigen Versetzungen von Mitarbeitern auf  „Abschiebepositionen“ zu sein, eine Taktik mit der man besondes ältere Kollege fertig machen will. Methoden, die auch teilweise von der Stasi* und Gestapo angewandt wurden, mit dem Ziel, das Selbstwertgefühl oder die Würde des Menschen zu zerstören.

„In seinem Abschiedsbrief nannte das jüngste Opfer das Arbeitsklima in dem Konzern als Motiv für seine Tat. Ein Freund des Selbsmörders wirft dem Mangement vor, die Schuld den Opfern zuzuschieben, sie seien böswillig, weil sie sich weigerten Arbeiten zu verrichten, die ihrer Ausbildung durchaus entsprächen“.(1)

In der Vorstandsetage des Konzern han man vorerst reagiert um die Selbstmordserie zu stoppen.(2) „Wegen der Selbstmordserie ließ der französische Staat als Großaktionär vorerst alle durch den Konzernumbau bedingten Versetzungen stoppen“.(2)

Warum müssen Menschen immer erst so weit gehen, dass man in einem Unternehmen erkennt, so kann ich mit den Mitarbeitern nicht umgehen. Und wo sind die Gewerkschaften? Frankreich war für seine Gewerkschaftsbewegung einmal ein Vorbild in Europa, haben wir das alles seit dem Fall des eisernen Vorhangs verloren?

Letzte Änderung am 26.09.2015

1)http://de.euronews.net/2009/09/29/konzernchef-wegen-selbstmordserie-unter-druck/

2)http://deutschlandwaehlt2009.wordpress.com/2009/09/14/erneuter-freitod-bei-france-telecom-ist-mobbing-oder-stress-die-ursache/

Mutter und Tochter begehen nach jahrelangem Mobbing Selbstmord

29. September 2009
Der Schrei

Der Schrei

Ein Fall der bei uns in der Presse kaum wahrgenommen wurde, kann eigentlich nur noch schocken. In England wurde die Mutter zweier Kinder, davon war die Tochter behindert und der Sohn Legastheniker über 7 Jahre lang von Jugendlichen schikaniert und drangsaliert.

Während dieser langen und grausamen Jahre für die Mutter und ihre beiden Kinder, der britische Premierminister Gordon Brown spricht zu recht von „asozialem Verhalten“, hat sich die 38-Jährige Frau 33 mal Hilfe suchend an die Polizie gewendet und keine Hilfe bekommen.

„Hilferufe bei den Behörden blieben ungehört. So zündete sie sich selbst und ihre 18-jährige behinderte Tochter in einem Auto an. Eine Jury befand nun, dass die Polizei und andere Behörden eine Mitschuld an dem Tod der beiden hatten“.(1) Schockierend war das abging und endlich werden einmal Behörden und Polizie für ihr Wegschauen zur Rechenschaft gezogen.

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Und was diese Familie nicht alles erleiden musste. „Die Teenager bewarfen das Haus mit Eiern und Steinen, ein Mob von 16 Jugendlichen forderte Francesca auf, ihr Nachthemd auszuziehen, und ihr Bruder wurde mit einem Messer bedroht und einer Eisenstange verprügelt. Einige in der Gruppe sollen erst zehn Jahre alt gewesen sein“.(1)

>Das „asoziale Verhalten in der Nachbarschaft“ habe zu einem „wahrlich entsetzlichen und tragischen“ Ende geführt, sagte Amerdeep Somal von der IPCC. Innenminister Alan Johnson erklärte, die Behörden hätten „daraus ihre Lehren zu ziehen“. „Es ist eine Tragödie.“<< Mobbingopfer wissen was asoziales Verhalten von Tätern alles in einem Menschenleben zerstören kann.

Letzte Änderung am 22.09.2015

1)http://www.welt.de/vermischtes/article4666332/Britin-toetete-sich-und-ihr-behindertes-Kind.html#xmsg_comment