Posts Tagged ‘Sabine Thurau’

Mobbing-Opfer und Polizist erneut gedemütigt?

7. März 2011

Ich weiß wahrscheinlich wie so viele Opfer genauso wenig, was man von dem Urteil des Landgerichts Frankfurt halten soll?

Auf der einen Seite hat das Mobbing-Opfer, ein Frankfurter Polizist seinen Streit im Zivilprozess gewonnen. „Die dargestellten Äußerungen der Polizeivizepräsidentin lassen die erforderliche Rücksichtnahme auf die berechtigten Interessen des Klägers vermissen, kritisierte das Gericht scharf. Der klagende Beamte werde stigmatisiert und sein Ansehen erheblich beschädigt“. (1) Und so was nennt man Mobbing, steht aber leider mal wieder nicht drauf.

Auf der anderen Seite muss das Mobbing-Opfer statt der 30 000 Euro sich mit  „8600 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz“ zufrieden geben und davon muss er aber noch die Prozesskosten bezahlen, armes Deutschland. Und ich weiß auch nicht, was an dem Urteil eine „scharfe Kritik an (der ) Polizei-Vizepräsidentin“ Sabine Thurau sein soll, außer dass am 08.03. der Internationale Frauentag ist. Bezogen auf die Mobbing-Attacken von Thurau kann man nur sagen, es könnte auch der „Internationale Mobberinnen Tag sein“, der 08.03.

„Gegen Thurau hat die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Falschaussage vor Gericht in einem früheren Prozess und wegen der Verfolgung Unschuldiger Ermittlungen eingeleitet“. Geschadet hat ihr das nicht, denn  sie wurde letztes Jahr zur „Chefin des Landeskriminalamts (LKA)“ befördert oder Mobberinnen muss man eben belohnen, doch dazu äußert sich der feine Herr Richter nicht.

„Die Polizei selbst hatte den Beamten nach Abschluss eines Disziplinarverfahrens bereits rehabilitiert“, die Chefin des Landeskriminalamts hat sich bei heute noch nicht entschuldigt, so was nennt man wohl  hessischen Feminismus pur.

1)http://www.fr-online.de/frankfurt/mobbing–ist-teure-angelegenheit/-/1472798/7767988/-/index.html

Richter Hefter, 4. Zivilkammer verweigert Mobbing-Opfer den Zeugen

1. Dezember 2010

Innerhalb unseres Rechtssystem ist etwas aus den Rudern gelaufen. Während man von den Opfern, insbesondere den Mobbing-Opfern laufend Zeugen und Beweise fordert, missachten Richter einfach die Vernehmung von Schlüsselzeugen. Und es fällt auf, dass der Zeuge im Mobbing-Prozess des seit 3 Jahren vom Dienst suspendierten  Kriminalhauptkommissars mit seinem Dienstrang als Frankfurter Polizeipräsident sehr hoch in der Hierachie des Systems Mobbing in Hessen angesiedelt ist.(1)

Dann darf man sich nicht wundern, dass am 27.11.2010 dieser Polizeipräsident namens Achim Thiel laut Echo Online für den 30.11.2009 als Zeuge aufgerufen worden ist, aber am Tag des Prozesses Vorsitzende Richter Christoph Hefter überraschender Weise auf die Zeugenaussage verzichtet hat, obwohl  Thiel „bereits rund eine Stunde auf dem Gerichtsflur auf seine Vernehmung gewartet hatte“. (2)

Beweise

Seltsam diese Handlunsgweise wenn man bedenkt, wie schnell der Polizeipräsident von Frankfurt in einem in einem Interview „mit der »Bild«- Zeitung (dem Mobbing-Opfer) zu Unrecht kriminelle Machenschaften unterstellt, die schließlich zu seiner Suspendierung vom Dienst geführt hätten“. (1)

Dabei sist der „Kläger …  nach Informationen der Frankfurter Neuen Presse (FNP/Samstag) zu Unrecht vom Dienst suspendiert worden. Das gehe aus einem als geheim eingestuften Bericht einer disziplinarischen Untersuchungskommission hervor, den Thiel unter Verschluss halte, schreibt die »FNP«“. (1)

Vom Dienst raszgemobbt wurde der Kommissar von der Vorgängerin Thiels. „Die von ihrem Amt als Chefin des Landeskriminalamtes entbundene Sabine Thurau hatte in dem Prozess zuletzt als Zeugin ausgesagt. Der Kläger wirft seiner ehemaligen Vorgesetzten Vorverurteilung vor – Thurau war zuvor Polizeivizepräsidentin in Frankfurt.

France Tèlècom Mitarbeiter

Dabei ging es um eine Durchsuchung seines Schreibtisches und die anschließende Bemerkung von Thurau, sie wolle dafür sorgen, dass der Beamte nie wieder zur Polizei zurückkehre. Vor Gericht hatte Thurau diese Ausspruch relativiert. Bei den Vorwürfen gegen den Beamten ging es unter anderem um die private Nutzung von Dienstwagen.

Mittlerweile ist er wieder im Dienst, allerdings nicht mehr in Frankfurt sondern in Offenbach.Die von ihrem Amt als Chefin des Landeskriminalamtes entbundene Sabine Thurau hatte in dem Prozess zuletzt als Zeugin ausgesagt.  (1)

Ein Fall der es in sich hat, wenn man weiß, dass bei der gesamten Polizei  in Frankfurt die Rede vom System Mobbing des ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch und seiner rechten Hand des jetzigen hessischen Ministerpräsidenten und Ex-Innenministers Volker Bouffier ist. kaum zu verstehen, dass dann ein Richter die Vernehmung eines der wichtigsten Zeugen außer Acht lässt. Ach Clearing Stelle, oh Clearing Stelle, ich sehe die schweizer Drähte schon  glühen.(3)

Und Thiel hat von höchster Seite gleich im Gerichtssaal zusätzlich Schutz bekommen, ein „Beamter der Staatsschutzabteilung sagte“ nämlich im Verfahren aus, „Thiel habe eine Vorverurteilung ausdrücklich abgelehnt und nur allgemein darauf hingewiesen, er werde bei Verfehlungen von Beamten rigoros vorgehen. Allerdings habe er der Zeitung auch ein Ermittlungsverfahren gegen den 53-jährigen Kläger indirekt bestätigt“. (2)

„Zudem soll Thiel noch gesagt haben, es sei eine Sauerei, dass einzelne Beamte sich so gegenüber Kollegen verhalten. Der 54 Jahre alte Zeuge meinte, dies habe Thiel allgemein und nicht auf den konkreten Fall bezogen gesagt. Die Ermittlungen gegen den Kläger waren aufgrund von anonymen Briefen ins Rollen gekommen“. (2) Wie günstig, dass diese anonymen Schreiben doch sind, und das im Polizeidienst, bisher kenne ich das nur von der Deutschen Post AG her und ihren ehemaligen Stasimitarbeitern in Brandenburg.

Das Mobbing-Opfer fordert nun im Prozess 30 000 Euro Schadensersatz vom Land Hessen, das Gericht oder die Kammer „will am 24. Januar 2011 ihre Entscheidung verkünden“. (2) Bei dem Richter hat der Kläger wohl schlechte Karten, denn er legt sich mit dem System Mobbing an.

1)http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Mobbing-Affaere-Polizeipraesident-als-Zeuge;art7943,1406386

2)http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20101130_mmm0000000913590.html

3)http://www.projektwerkstatt.de/bouffier/

Der Mobbing-Sumpf in Hessen wird immer tiefer

29. November 2010

Insider ist von Anfang an klar gewesen, das System Mobbing in Hessen, insbesondere bei den Finanzämtern und der Polizei wurde durch ein Netzwerk aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaft und Lobbyismus auf- und ausgebaut. Zu recht spricht der ehemalige „Steuerfahnder Rudolf Schmenger“ vom Archipel Gulag, wenn er das System Mobbing in Hessen umschreibt.(1)

Schon im Mobbing-Fall der Frankfurter Steuerfahnder fiel der Begriff der „FRAPORT-Regierung„, die einen losen, sich jedoch um einen harten Kern sich scharender Politiker und Beamte umschreibt.(2) Ex-Mp und Neuvorstandschef beim Baulöwen Bilfinger Roland Koch, der Ex-Verteidigungsminister Jung und Bouffier, der neue Ministerpräsident sind wohl oder weniger der Humus, auf dem der harte Kern gedeihte.(3)

Vergleicht man dazu nun die Mobbing-Fälle bei der hessischen Polizei, dann wird klar, wie soll man scih als Mobbing-Opfer an Ermittler wenden, wie diese ebenfalss in einem System Mobbing arbeiten müssen? (4) Hier beißt sich doch die Katze in den eigenen Schwanz.

Und wo nicht aufgeklärt wird steckt meist mehr im Busche, als sich das so mancher in seinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können. “ Die Führungskrise in der hessischen Polizei hält an und zieht offenbar immer weitere Kreise: Nach der Entlassung von Landespolizeipräsident Norbert Nedela und der Abordnung der Präsidentin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, ins Innenministerium, konzentriert die Opposition ihre Kritik auf Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), der als Innenminister Hinweise auf illegale Machenschaften, Mobbing, Intrigen und Verleumdungen weitgehend ignoriert haben soll, damit das Image der Polizei keinen Schaden nehme“. (5)

Und wenn sich Ausnahmsweise mal Ermittler in einen Mobbing-Fall einschalten, dann dauern die Ermittlungen meist bis zum Sanktnimmerleinstag, Mobbing-Opfer die den weg über Staatsanwälte, Petitionsausschüsse und Polizeidienststellen gegangen sind, kennen diese nur zur Genüge. Von daher ist es mal Zeit geworden, dass Politiker im Fall System Mobbing in Hessen dies erkannt und deutlich herausgestellt haben.

„Grundsätzlich dauerten Ermittlungen gegen verdächtige Beamte zu lange, hatten SPD, Grüne und Linkspartei noch am Donnerstag unisono in einer Landtagsdebatte über die Krise in der hessischen Polizei bemängelt – und meinten vor allem das Verfahren gegen den früheren Leiter der Fahndungsgruppe, Jochen Z., der drei Jahre lang suspendiert worden war“. (5)

Nur dann wäre es acuh mal an der Zeit, SPD, Grüne und LINKE reichen ein Antimobbingesetz in Bundestag uund Länderparlamenten ein, die dem Rechnung tragen, Abschluss eines Mobbing-Falls in einem Jahr. Doch dazu fehlt wohl unseren Parlamentarieren die Zivilcourage, die erschöpfen sich gerne in Anfragen, statt mit Vehemenz und mit Hilfe von Mobbing-Vereinen und -Opfern das Anligegen notfalls bi zum EU-Gerichtshof zu bringen.

Hessen wäre dazu nun der Musterfall, angefangen von der legendären Umwetdezernentin in Wiesbaden über die Steuerfahnder auds Frankfurt hin zu den Mobbing-Fällen bei der Polizei. Wann fangen sie nun damit an meine Damen und Herren Volksvertreter?

Und der Petitionsauschuss ist doch in der Obhut der Angeordneten, oder etwa nicht?

„In der Petition ist nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von einer „psychologischen Hetzjagd“ gegen die Polizisten die Rede, weil sie der Leitung des Frankfurter Polizeipräsidiums schwere Vorwürfe gegen ihren damaligen Dienststellenleiter Jochen Z. zur Kenntnis gebracht hätten. Den Initiatoren der Petition gehe es darum, dass ihre Erfahrungen aufgearbeitet würden“. (5)

Dann wollen wir mal sehen, ob nur Schaun geschlagen wird oder Politiker mal konsequent das Anliegen von Bürgern zum Abschluss und Erfolg bringen.

1)http://www.onlinezeitung24.de/article/1050

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/01/27/das-%E2%80%9Esystem-mobbing%E2%80%9Coder-wie-arbeitet-der-hessische-archipel-gulag/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/01/19/die-steuerfahnder-affare-und-urteilsbegrundung-az-21-k-122009-gi-b/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/01/27/das-%E2%80%9Esystem-mobbing%E2%80%9Coder-wie-arbeitet-der-hessische-archipel-gulag/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/01/27/system-mobbing-bei-der-hessischen-polizei/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/01/26/neues-im-fall-marco-wehner-und-der-anderen-frankfurter-steuerfahnder/

4)http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/mobbing-im-oeffentlichen-dienst-betroffene-setzen-sich-zur-wehr_rmn01.c.8117871.de.html

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/25/bespitzelung-nach-stasimethoden-schwarze-akten-polizei-psychologe-bestatigt/

5)http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E7891AF58703C40A19A714DAD6306E93D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei weggeschaut

18. November 2010

„Behördenstress“ hat zu dem System Mobbing bei der hessischen Polizei einen bemerkenswerten klaren und offenen Artikel geschrieben. Und er fragt sich indirekt, was bringt die Ernennung von Henning MöllerHessen zum Mobbing-Ansprechpartner bei der hessischen Polizei, wenn er sich nicht einmal so nennt und aus dem Personalrat kommt, der so lange weggeschaut hat?

Hier der Artikel ungekürzt, weil er so wertvoll ist:

„Polizeigewerkschaften – Skandal?

Dienstag, 16. November 2010 So sehen die Tatsachen aus??? Versuchen die Gewerkschaften sich in ein besseres Bild zu setzen??? Sie wollen von den Vorfällen nichts mit bekommen haben??? Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei alle Betroffene und Geschädigte nicht unterstützt???

Nun stellen sich die Gewerkschaften hin als ob Sie hinter Ihren Mitgliedern stehen??? Warum sind alle Betroffene und Geschädigte aus der Gewerkschaft ausgetreten??? Sind nicht die selben Seilschaften in der Gewerkschaft wie bei der Polizei??? Warum haben alle Gewerkschaften immer nur abgenickt wenn die Führung etwas entschieden hat??? Weshalb haben fast alle Gewerkschafter hohe Dienstränge??? Warum wurden Polizeikritische Beamten nicht in den Gewerkschaften??? Wie kann es sein das viele Betroffene und Geschädigte keinen gewerkschaftlichen Rechtschutz erhalten haben??? Warum vollziehen die Gewerkschaften so einen Wandel zum Thema Mobbing??? Haben nicht doch auch Gewerkschafter von den Missständen gewußt??? Warum wurde ein ehemaliger Personalratsvorsitzende der GDP – Hessen zum Polizeibeauftragten ernannt??? Im Hessischen Innenministerium (HMdI) brennt der Baum 04/10 Das Schweigen der „drei Affen-Gewerkschaften„! trend Online-Zeitungvon Ralf Hering (…)

„Dutzende solcher Fälle seien an sie herangetragen worden, sagte sie im Gespräch mit dem ECHO. Die meisten anonym, weil die Bediensteten Angst um ihre berufliche Zukunft hätten. Erbost zeigte sich Faeser, weil Beamte aus Nordhessen, die ihr öffentlich einige Fälle schilderten, später mit Disziplinarmaßnahmen überzogen wurden. Deshalb geht sie heute nur noch mit Beamten vor die Presse, die Mitglieder im Personalrat sind. ,,Die genießen wenigstens einen gewissen Schutz.“(…) Nancy Faeser, Landtagsabgeordnete der SPD In der Hessischen Polizei herrscht große Unruhe:

Mobbing, Bouffiers Personalquerelen,Führungskritik/-schwäche, schlechtes Betriebsklima, ungerechtfertigte Disziplinarverfahren; und jetzt auch noch Vorwürfe wegen rechtsradikaler Tendenzen und Denunziantentum im LKA Hessen. Innenminister Bouffier ist angezählt. Die Berufsvertretungen DPolG und BDK hüllen sich in Schweigen. Wie die Frankfurter Rundschau (FR) am 18.03.10 in ihrem Hessenteil berichtet gibt es Ärger um die neue Hess. LKA-Chefin Sabine Thurau. LKA-Führungskräfte berichten über Denunziantentum und rechtsradikale Tendenzen in der Behörde.

Mit einem „Brandbrief“ haben sich mehrere Beamte an Innenminister Bouffier gewandt. Zuvor hatten die Medien über Mobbing und fragwürdige Personalentscheidungen (Hermann Josef Klüber u. Hans Langecker) in der Führung der Hess. Polizei berichtet; vor einigen Tagen nahm sich ein Beamter im Polizeipräsidium Frankfurt a.M. das Leben. Es ist kein Zufall, dass es gerade jetzt so massiert über Innenminister Bouffier hereinbricht, hat er sich doch wegen seiner (Personal)Politik in Hessen recht unbeliebt gemacht. Ministerpräsident Koch hält aber vorerst an seinem Parteifreund fest.

Die Hess. Polizei kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus. Und was machen die Landesverbände der „Schweigegewerkschaften“ DPolG und BDK? Das was sie am besten können…nichts sehen, nichts hören und nichts sagen…wie die drei Affen. Die GdP Hessen hat sich zwar bei den o.a. Reitzthemen auch nicht sehr engagiert gezeigt; zumindest bei der Personalie Hermann Josef Klüber meldete sich die Berufsvertretung kritisch zu Wort. Und: Die Gewerkschaft räumt auch ein „belastetes Betriebsklima“ in der Hess. Polizei ein (siehe Pressemitt. gdp.de/Hessen).

Es bleibt nur zu hoffen, dass die GdP Hessen innerhalb der geplanten künftigen Zusammenarbeit mit den“Schweigegewerkschaften“ BDK und DpolG nicht ihr letztes Fünkchen Kritik verliert! Ein Gutes hat die gegenwärtige Krise in der Hess. Polizei: Eine“konstruktive Unruhe“ innerhalb der Beamtenschaft wie sie nun eingetreten ist sowie die öffentliche Diskussion hierüber kann dazu beitragen die verkrusteten Strukturen, den Umgang der Mitarbeiter/innen untereinander, positiv zu beeinflussen. Gewerkschaftsmeinung November 2010 ??? Laut Gewerkschaften gab es bis zu diesem Artikel kein systematisches Mobbing in der hessischen Polizei??? Und jetzt auf einmal doch???

Versuchen die Gewerkschaften ihren A…….. zu retten??? Gerade die Gewerkschaften, Personalräte haben auch in den letzten Jahren versagt??? Warum sind die ganzen Mobbingopfer nicht mehr in der Gewerkschaft??? Gerade die Gewerkschaften haben doch nicht unternommen??? Gewerkschaften Unmut in der Polizei Von Pitt von Bebenburg Die hessische Polizei steht derzeit gewaltig unter Druck. Nicht nur die Opposition sieht Anzeichen dafür, dass es an der „Führungskultur“ in der großen Organisation mit ihren 19.000 Beschäftigten hapert.

Auch die mitregierende FDP glaubt, dass es „Handlungsbedarf“ gibt. Besonders deutlich wird die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Ihr Landesvorsitzender Jörg Bruchmüller notiert: „Fortwährende Beschwerden und Unmutsäußerungen von Kolleginnen und Kollegen über eine dirigistische Führungskultur bis hin zu systematischen Mobbingvorwürfen“ seien „in einer Vielzahl von Fällen eindeutig zu belegen“. Das schreibt der Gewerkschaftschef in seiner Stellungnahme zu einer Landtags-Anhörung am nächsten Donnerstag. Dann berät der Innenausschuss über den Vorschlag der SPD, einen unabhängigen Polizeibeauftragten einzusetzen, der Beschwerden untersuchen soll.

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) findet in ihrer Stellungnahme klare Worte. „Vor allem der von der obersten Etage der hessischen Polizeiführung mitunter vorgelebte und auf die gesamte Organisation ausstrahlende Führungsstil muss verändert, konstruktiv-kritische Geister müssen wieder zugelassen werden“, schreibt DPolG-Landeschef Heini Schmitt. Während er sich für einen unabhängigen Polizeibeauftragten ausspricht, hält Kollege Bruchmüller ihn nicht für erforderlich. Ein unabhängiger Beauftragter sei entbehrlich, wenn der gewählte Personalrat gut ausgestattet sei und es „eine gelebte demokratische Führungskultur“ gebe. Seilschaften installiert Schon mehrfach hat sich der Innenausschuss des Landtags auch mit Vorwürfen über den Führungsstil der früheren Frankfurter Polizei-Vizepräsidentin und heutigen Chefin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, befasst.

Für Unruhe bei den Abgeordneten sorgt nun ein anonymes Schreiben, das Anfang Oktober im Landtag einging. Darin wirft die Absenderin, die sich als Polizistin des LKA bezeichnet, ihrer neuen Chefin Thurau vor, „Seilschaften“ im Amt zu installieren. „In Wiesbaden versucht sie nun, die gleichen Methoden anzuwenden, die sie bereits in Frankfurt an den Tag gelegt hat“, heißt es in dem Brief. In den ersten sechs Monaten ihrer Amtszeit habe sich in der Wiesbadener Behörde „das Arbeitsklima deutlich verschlechtert“.

Die Amtschefin wolle „eine willige Truppe um sich scharen“, behauptet die Briefschreiberin. Sie entschuldigt sich dafür, dass sie ihren Namen verschweigt. Zur Begründung schreibt die Absenderin, sie habe „ansonsten mit Nachteilen zu rechnen“.

Artikel URL:

 http://www.fr-online.de/frankfurt/unmut-in-der-polizei/-/1472798/4783370/-/index.html

Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau“.

Der Artikel findet sich auch auf http://www.webnews.de/810104/polizeigewerkschaften-skandal#Kommentare . Das hört sich doch etwas anders an als die heile Welt, die der CDU-Innenminister Boris Rhein verbeiten will.

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/18/hessen-hat-mobbing-ansprechpartner-fur-polizisten-benannt-henning-moller/

 http://www.webnews.de/810104/polizeigewerkschaften-skandal#Kommentare