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Erneute Eskalation im Mobbing-Fall der 10-jährigen Schülerin aus Dortmund, Teil 4

16. November 2011

Weg zur Erkenntnis.

Kaum zu glauben,welchen Psychokrieg so ein Kleintier wie der Hamster der 10-jährigen Schülerin aus Dortmund auslösen kann. Nachdem nun die  Apparatschiks der Gewerkschaft in Person von Brigitte Balbach, Vorsitzende von „lehrer nrw“ den Regierungspräsident  Prof. Dr. Gerd Bollermann zum Abschuß freigab, folgen nun die Schüler. (1)

Von Friedenspflicht in einer Mediation sollte man nicht ausgehen, wäre aber ein Gedanke für ein Anti-Mobbing-Gesetz.

„In der Hamster-Affäre an der in Dortmund stärken die Schüler jetzt der beschuldigten Lehrerin den Rücken. Sie sammeln Unterschriften und veranstalteten einen Sitzstreik für sie. Die Schilderungen der angeblich gemobbten Mitschülerin weisen sie zurück“. Nun steht plötzlich das 10-jährige Mobbing-Opfer und der Regierungspräsident unter Druck. (2)

Möchte nicht wissen wie viele Anrufe er seit dem 08.11.2011 bekommen hat, um seine Entscheidung zu beeinflußen. Die Schülerin hat ja nun nicht sehr viel Unterstützung bekommen können, da sie ja Anfängerin an der Dortmunder Schule war. (1)

Die Schüler geben nun in einem Brief folgendes bekannt:

– „Da wir unsere Lehrerin seit mehreren Jahren kennen, können wir mit gutem Gewissen sagen, dass die Geschichte in den Medien nicht der Wahrheit entspricht.

– Unsere Lehrerin ist in einem Tierschutzverein und hat damit auf keinen Fall falsch gehandelt, wenn sie gesehen hat, dass mit einem Tier Fußball gespielt wird.

-Das Mädchen fährt jeden Morgen mit ihrem Bruder zur Schule und an diesem Tag sollte sie mit ihrem Bruder im Bus nach Hause fahren“. (2)

Man darf nun gespannt sein, was Gerd Bollermann in seinem Gespräch am runden Tisch herausgefunden und ob sich das mit den Aussagen der Schüler deckt.  

1)http://wp.me/puNcW-1VC

2)http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/schueler-stellen-sich-in-hamster-affaere-von-dortmund-hinter-lehrerin-id6074765.html

Neue Eskalation im Mobbing-Fall der 10-jährigen Schülerin aus Dortmund, Teil 3

11. November 2011

„Opfer ist in einer freien Gesellschaft nicht mehr, wer erniedrigt wird, sondern wer in seine Erniedrigung nicht einwilligt„ von Bundesrichter Thomas Fischer. (1)

War man noch gestern der Meinung, der „Hamster-Mobbing-Fall“ ließe sich durch den Dialog regeln, ohne dass die Mobbing-Täterin sich ihrer Verantwortung als Pädagogin entziehen kann, der hat sich geirrt und kennt nicht die Apparatschiks der Gewerkschaft. (2) 

Nachdem nun die Bezirksregierung Arnsberg „am 8. November in (einem) in vertrauensvoller Atmosphäre (stattfindeten) informelle(n) Gespräch zwischen den Eltern der Schülerin, der Schulleitung und der Schulaufsicht“ den Fall klären wollte, erfolgt nun die „Rache des System Mobbing„. (3) 

„Jetzt fordert die Lehrergewerkschaft den Rücktritt des Regierungspräsidenten. Grund: Er hatte sich für die betroffene Schülerin eingesetzt“, also für das Mobbing-Opfer. (4) Man wirft nun Prof. Dr. Gerd Bollermann, Regierungspräsident vor, „eine Lehrkraft an den Pranger gestellt“ zu haben, und das „ist ungeheuerlich“, so Brigitte Balbach, Vorsitzende von „lehrer nrw“, zum Mobbing-Opfer sagt sie jedoch nichts, was wir ja kennen als Opfer.

Ich denke, Frau Balbach macht einen großen Fehler in ihrem Mobbing-Täterschutzprogramm, wenn sie RP Bollermann vorwirft, er habe nicht mit der Lehrerin gesprochen, denn bekanntlich müsste er ja dann auch mit dem Mobbing-Opfer reden, doch das fordert die Vorsitzende von „lehrer nrw“ lieber mal nicht, warum wohl?

1)http://wp.me/puNcW-1Ut

2)http://wp.me/puNcW-1UG

3)http://wp.me/puNcW-1V8

4)http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/lehrer-fordern-wegen-hamster-affaere-ruecktritt-des-regierungspraesidenten-id6063697.html