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Harry Gambler schreibt an Esther Schapira, FS Politik u. Gesellschaft vom HR.

26. Dezember 2011
Mobbing

Mobbing

Im bisherigen Schriftwechsel hat Frau Esther Schapira, FS Politik u. Gesellschaft, Red. Zeitgeschichte beim „Hessischen Rundfunk“ (HR.) versucht, die Sendereihe des „Godfathers vom Oslo Attentäter und Mobber von Ken Jebsen, „Entweder Broder“ zu rechtfertigen. (1) In meiner erneuten Antwort an Frau Schapira gehe ich nochmals auf die aktuellen Probleme Fälle des Demagogen Broder ein:

„Sehr geehrte Esther Schapira,
ja es stimmt, ich schaue mir keine Filme oder sogenannte Reportagen und Sendungen mit Henryk M. Broder an, da ich zu der Zeit arbeite und ihn für einen Demagogen halte, wenn auch einen sehr klugen.
Ihre Aussagen zum Fall Ken Jebsen halte ich nicht für richtig, schließlich musste ja auch sein Chef gehen, obwohl er „KenFM“ zensieren durfte. Was bitte soll an der Zensur gut sein?
Ich glaube kaum, dass mich ein „Irrer“ zitieren wird, außerdem müssten sie wissen, dass sie eine Person des „öffentlichen Lebens“ sind und es deshalb immer von großem Interesse ist, was unsere Medienleute so denken, gerade wenn sie von unseren GEZ-Gebühren leben dürfen.
Ich beschäftige mich mit Fragen um das Thema Mobbing, dazu haben sie leider nichts gesagt, keine Antwort ist auch eine Antwort.
Die Frage lautet nicht, was sagt Ken Jebsen und was ist richtig, sondern hat Mobber Henryk M. Broder das Recht wegen einer dubiosen Mail die Kündigung von Jebsen zu fordern, obwohl dieser seine Wortbeiträge vom Programmdirektor Stefan Warbeck zensieren ließ. Übrigens ist auch Warbeck seinen Job los.
Ich halte übrigens Herrn Broder für einen der schlechtesten Journalisten Deutschlands, doch da hat er viele Kollegen. Seit Oslo müssen Medienleute wissen, was sie anrichten, wenn sie einem Henryk M. Broder eine Plattform bieten. Die Ereignisse um die Mordserie der NSU hat doch wohl eines bewiesen, Deutschland ist auf dem rechte Augen blind, leider. Und unsere öffentlichen, rechtlichen Medien sind daran nicht schuldlos.
MfG
Harry Gambler
PS: Schade dass sie mit Broder, Jebsen und Warbeck keine Sendung machen, wäre sicherlich interessant.
Frohe Weihnachten“
(Letzte Änderungen am 28.12.2014)
1)http://wp.me/puNcW-21I

http://wp.me/puNcW-21C

Esther Schapira, Hessischer Rundfunk zum Fall Henryk M. Broder

23. Dezember 2011
Dada doc 12„Sehr geehrter Herr Gambler,
vielen Dank für Ihre kritische Zuschrift zu unserer Sendung „Entweder Broder„. Entschuldigen Sie bitte, dass ich erst heute dazu komme, Ihnen zu antworten. Zunächst einmal freue ich mich als verantwortliche Redakteurin nicht nur über das so überwältigend positive Echo bei Kritikern und Zuschauern, sondern auch und gerade über die lebhafte Debatte – vorausgesetzt es werden Argumente vorgebracht, mit denen sich eine Auseinandersetzung lohnt. Die Beleidigung eines der renommiertesten Journalisten unseres Landes gehört nicht dazu. Henryk M. Broder versteht es als Börne-Preisträger zwar in bester Tradition zu polarisieren, aber er streitet immer mit großer Leidenschaft für die Freiheit und wird selbst eben gerade nicht persönlich ausfällig, sondern geht auch mit politischen „Gegnern“ wie z.B. Prof. Udo Steinbach schlagfertig um und zollt Ihnen jenen Respekt, den Sie leider vermissen lassen. Zu Ihrer Entschuldigung lasse ich selbstverständlich gelten, dass die absurde Behauptung, ausgerechnet Henryk M. Broder, der leidenschaftlich für eine pluralistische, offene Gesellschaft und die Einhaltung der Menschenrechte streitet, sei mitverantwortlich für den Massenmord des Oslo-Attentäters, auch von seriösen Zeitungsjournalisten insinuiert wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Von: Harry Gambler [mailto:gambler_harry@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 28. November 2011 21:03
An: 3sat, Info
Betreff: Henryk M. Broder      Schade, dass so ein Sender wie 3Sat dem Mobber, Journalisten und
Godfahter des Oslo Attentäter so einen Sendetermin einräumt. Für
mich ist klar, ihr Sender gehört zu denen, die man möglichst meiden
sollte, es gibt ja Arte, Euronews, das Internet und Ken Jebsen mit
KenFM auf im WWW.
Leider kann ich nicht dafür sorgen, dass sie von meinen GEZ-Gebühren
nichts abbekommen, sonst würde ich das liebend gerne machen.
MfG
Harry Gambler
https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/“ .. von Esther Schapira, FS Politik u. Gesellschaft, Red. Zeitgeschichte
Hessischer Rundfunk, Frankfurt