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Jobcenter mobbt krebskranke Frau

6. Mai 2012

In der Welt von Hartz IV herrschen Gesetze, die viele als das „neue Sklaventum“ im Internetzeitalter bezeichnen. Mal wird eine Künstler wie Rapper Tapete über den Tisch gezogen, mal eine krebskranke Frau.

Was sich das Job-Center im Fall der schwererkrankten Kerstin K. erlaubt hat, zeigt wohl mehr oder weniger dem Letzten in diesem Lande wozu man Hartz IV wirklich braucht in diesem Staat.

Nachdem Kerstin K. „an Krebs erkrankte“ ist „und … Arbeitslosengeld II“ beantragt hat, bekam sie einen Einladung zu einem Vermittlungsgespräch. Dabei war dem Job-Center bekannt, dass sie als Beschäftigte im öffentlichen Dienst im Falle ihrer Heilung wieder an ihre alte Arbeitsstelle zurückkehren durfte. (1)

Die an Kreb erkrankte  Frau wandte sich an die „Kummer-Nummer“ der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und fand dort Hilfe. Nach zwei Stunden war der Sachverhalt klar, sie musste kein ärtzliches Gutachten vorlegen und brauch auch keinen Termin beim Job-Center wahrnehmen.

Alle offenen Fragen kann sie mit dem Job-Center-Sachbearbeiter nun telefonisch kären, was für Kerstin K. in ihrer Lage wichtig ist. Der Druck ist weg, sie kann sich mit Fragen zu Therapien für ihre Krankheit beschäftigen und man kann für sie ihr nur hoffen, dass sie diese Schicksalskrankheit gut übersteht und danach wieder an ihren alten, vertrauten Arbeitsplatz zurückkehren kann.

Nur langsam schleicht sich der Verdacht ein, dass in Berlin nicht das Job-Center nach den Regeln des SGB arbeitet, sondern Opfer von Hartz IV zuerstmal bei der CDU Bitte, Bitte machen müssen um dann ihr Recht bei den Job-Centern erhalten. Zu recht singt da Rapper Tapete vom „System, das da am Ar…“ ist. (2) 

1)http://www.berliner-woche.de/fileadmin/Wochenblatt-Ausgaben/2012/1218_STS.pdf Seite 20, „Jobcenter versuchte Krebskranke zu vermitteln“.

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/05/06/mobbing-opfer-tapete-rappt-zuruck-mit-master-of-hartz/

Von der Leyen mobbt fähige und kreative Arbeitslose

6. Februar 2012

Das Weltbild konservativer Frauen und Männer entspricht das eines Assads oder Putins, und da macht die blonde Dame aus Niedersachsen keine Ausnahme. „Schikanieren statt Fördern“ heißt ihr Motto. Und als BMAS hat sie dazu jede Macht, leider.(1)

Der Rapper „Tapete“ hat das schon zu spüren bekommen, unfähige Sachbearbeiter, oft ohne Ausbildung und Qualifikation sollen Arbeitslose bei der Jobsuche oder Existenzgründung unterstützen. Das kann nie gut gehen und ist auch so gewollt. Man braucht mehr Sklaven für den Niedriglohnsektor, also wird bei den Agenturen gestrichen und erschwert.

Von der Leyen, die nur mit Hilfe des uns allen bekannten Bundespräsidenten Wulff an die Macht kam, meint hier eine Vorreiterolle zu spielen müssen, wenn es um die Abschaffung von Rechte für Arbeitslose geht.

Obwohl seit 2006 sich mehr und mehr Arbeitslose statt schikanieren lassen selbstständig gemacht haben, und das wenigstens im Hartz IV Krieg für viele ein Zeichen der Hoffnung war, will von der Leyen streichen und streichen. „Seit 2006 haben sich jedes Jahr mehr als 100.000 Arbeitslose mit dem Gründungszuschuss, dem Nachfolger der Ich AG, selbstständig gemacht“. (1)

„Mit der Neuregelung ist die Gründungswelle aus Arbeitslosigkeit nun gebrochen: Im Januar 2012 erhielten nur 5400 Arbeitslose das Plazet der Arbeitsagentur für eine Existenzgründung. Ein Jahr zuvor waren es noch 12.000. Hochgerechnet auf das Jahr sind danach 2012 nur noch 65.000 Gründer zu erwarten – ihre Zahl hätte sich damit nach der Neuregelung halbiert“. (1)

Wenn es um kreative Lebens- und Arbeistkultur geht, dann hat die CDU schon immer zerstört, was man zerstören konnte. Unglaublich, was sich die Dame von Wulff`s Gnaden erlaubt, doch bei den Gewerkschaften und Oppositionsparteien kein Problem.

1)http://www.welt.de/wirtschaft/article13851819/Von-der-Leyen-erschwert-Weg-in-die-Selbststaendigkeit.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/03/berliner-jobcenter-mobbt-und-schnuffelt-kunstler-aus/