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Polizeihauptkommissar mobbt mit Ekel-Porno-Mail

7. Januar 2011

Es wird noch Jahre dauern, bis auch in Deutschland die Erkenntnis sich durchsetzt, dass 25 % aller Vorgesetzten oder Chefs Psychopathen, also Menschen mit einer antisoziale Persönlichkeitsstörung sind*. Und Täter und ihre Symphatisanten aus dem Mobber-Umfeld verharmlosen gerne ihre Taten, auch das ist nichts Neues.

In Düsseldorf wurde nun vor dem Verwaltungsgericht ein bemerkenswertes Urteil zu den „perversen Neigungen“ eines Beamten und Vorgesetzen bei der Polizei gesprochen. Das Opfer, ein 39 jähriger Polizist hat nun mit seinem Anliegen recht bekommen, dass er aufgrund einer Ekelmail eine „psychiatrische Erkrankung, Zwangsstörung und Zwangsvorstellungen“ erlitten hat.

Hintergund war wohl eine gezielte Mobbing-Attacke, in der der Polizeibeamte von seinem Vorgesetzten eine Mail erhielt, in der dieser eine „PowerPoint-Ekelpornoshow“ verschickte. >>Die Nachricht trägt die harmlose Betreffzeile „WG: Highlight zum Wochenende!!“. Der Polizist öffnet sie – und die Powerpoint-Präsentation mit dem Titel „perfektesdate1.pps“ im Anhang.<<(2)

Höhepunkt in dieser Ekelshow war die Abbildung eines „Unterleibes einer weiblichen Person mit eitrigen, blutigen Wunden„, was bei dem betroffenen Opfer nachhaltig zu einer Belastung seiner weiteren privaten Lebens führte. „Seit diesem Tage sei ihm dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf gegangen und habe ihn sehr belastet, was sich auch sehr negativ auf sein Privatleben ausgewirkt habe“.

Der Polizeibeamte wurde ärztlich behandelt, seine Ehe ging in Brüche und er wird wohl dieses Bild ein lebenlang im Kopf behalten. „In tatsächlicher Hinsicht liegt beim Kläger eine Zwangsstörung mit vorwiegend Zwangsgedanken (ICD 10: F 42.0) vor. Zu diesem Ergebnis kommt der Einzelrichter aufgrund des gesamten Akteninhalts und den darin enthaltenen ärztlichen Bescheinigungen, sowie – zentral – dem neurologisch-psychiatrischen Sachverständigengutachten des G vom 14. März 2010, welches dieser in der mündlichen Verhandlung erläutert und damit in seiner Überzeugungskraft noch gesteigert hat“. (3)

Das Urteil ist in jeder Hinsicht bemerkenswert, weil der Richter sich eingehend und ausführlich mit den Gutachten von Psychatern beschäftigt hat , und das Ganze nicht als „übler Scherz“ abgetan wurde und er der Polizist noch Schadensersatzansprüche geltend machen kann, obwohl der Vorfall 2003 und 2005 stattfand.

Die Beweggründe für die Verschickung der „Ekelpornoshow>“ durch den Vorgesetzten wurden leider nicht erörtert, sie dürften aber klar sein, wenn man weiß, dass der betroffene Polizist seine Versetzung beantragt hatte

* Jeder Fahrschüler muss einen „Idiotentest“ machen, auch jeder Auszubildende vor dem Beginn seiner Lehrzeit, nur Bänker, Manager, Vorgesetzte, Lebensmittelproduzenten, Politiker usw, nicht, vielleicht liegt darin die Lösung des Problems. 

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/01/06/mobbing-tater-brauchen-keinen-test-zu-machen-warum/

2)http://web.de/magazine/beruf/karriere/11920998-porno-e-mail-traumatisiert-polizisten.html#.A1000107

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,738157,00.html

3)http://wwwbehoerdenstressde.blogspot.com/2011/01/verwaltungsgericht-dusseldorf-23-k.html

Generalstaatsanwalt Andrew Shirvell ein Mobber

6. Oktober 2010

Kerzenlichter für Phoebe

Mobbing und Hassattacken gegen Mitbürger sind nicht nur die Vorliebe von Psychopathen, sondern auch Staatsanwälte machen da gerne mit. Statt zu ermitteln und Straftaten aufzuklären, schikanieren sie “ mit schwulenfeindlichen Äußerungen und NS-Kritzeleien“ im Internet Mitbürger.

Im US-Bundesstaat  Michigan ist damit der Generalstaatsanwalt Andrew Shirvell aufgefallen, der den „Studentenvertreter ..  Chris Armstrong der Promiskuität mit Kommilitonen, die in einer Orgie auf dem Campus gegipfelt haben soll unter anderem bezichtigte“. (1)

Kaum zu fassen, was da in der Justiz abgeht, nicht nur in den USA. Einem Reporter von CNN war auch dies zu viel insbesondere hat der Generalstaatsanwalt selbst von hand Hakenkreuse auf das Gesicht von Chris geschmiert, in heimlich gefilmt und ins Internet gestellt.

„CNN-Anchorman Anderson Cooper sich genötigt fühlte, ihm im Interview die Leviten zu lesen. Der Staatsanwalt sei geradezu besessen von Chris Armstrong, seinem persönlichen Feindbild, dem Homosexuellen. Wie er als erwachsener Mann und Staatsdiener Hakenkreuze auf das Gesicht des jungen Mannes malen, sein Haus filmen und online über seinen Freund und seine Eltern herziehen könne, wollte der Nachrichtenmann wissen. Armstrong sei ein radikaler Schwulenaktivist, dessen Tätigkeit dem Ansehen der Universität schade, erklärte Shirvell und wies die Frage von sich, ob er ein Cyber-Mobber sei“. (1)

Und solche Staatsanwälte sollen dann gegen Mobbing-Täter ermitteln?

„Shirvells Vorgesetzter Mike Cox gab sich bedeckt. Er ließ in einer Erklärung verlauten: Mr. Shirvells persönliche Meinung ist seine Sache, sie spiegelt nicht die Ansichten der Generalstaatsanwaltschaft von Michigan wider.“(1)

In den USA gilt nun wohl Cybermobbing als Waffe fanatischer Extremisten im Kampf gegen Homosexualität, nur was wollen sie wirklich bekämpfen, diese Mobber? Ich glaube für Cybermobber wie Andrew Shirvell ist das Gefühl der asozialen Macht das einzige erotische Erlebnis, dass es jemals hatte.

„The story has grown over the past few weeks, and Shirvell’s looking more and more like a pariah. Even his boss, Michigan Attorney General Mike Cox, has called him „immature,“ but, as with Saxby Chambliss, the Republican Senator whose staffer last week left a homophobic message on Joe My God, Cox doesn’t seem inclined to punish Shirvell“. (2)

1)http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,720489,00.html

2)http://www.towleroad.com/2010/09/andrew-shirvell-attempts-to-explain-anti-gay-blog-to-anderson-cooper-fails-to-justify-bigotry.html