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Politmobbing beim ZDF

28. November 2009

Mobbing

Politiker lehnen Antimobbinggesetze schon aus Eigeninterersse ab. Alleine die Zustände in Hessen Dank einer gelben Westerwellevertternwirtschaft um den MP Koch zeigen, Politiker benutzen jede Möglichkeit zum Mobben. Koch in Hessen ist da nur das I-Tüpfelchen auf den heißen Stein. Erinnert sei an die Fälle Everts, Wehner, Ypslanti usw.

Nun hat Koch sich den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender vorgeknüpft. „Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU), Becks Stellvertreter im ZDF-Verwaltungsrat, hatte seit Monaten den Kopf Brenders gefordert. Zu unabhängig war der Chefredakteur mit seinem gemütlichen Schnauzbart. Zu offen kritisierte er bei Bedarf die Union und auch deren Kanzlerin Angela Merkel“.(1)

Der Journalist selber hat den Pudelskern nur zu gut erkannt und benennt das Problem wie es ist, Koch (CDU) will mit Unterstützung von Schwarz-Geld-Zensur im Auftrag von Merkel. >>Brender selbst sieht durch die Umstände seiner Ablösung das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem beschädigt. Das Ergebnis zeigt, dass das machtpolitische System im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Selbstheilung nicht in der Lage ist, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa“. (2)

„Es geht um die höchsten Gremien des ZDF, den Fernsehrat und den Verwaltungsrat. Deren Zusammensetzung macht es möglich, dass die politischen Parteien maßgeblichen Einfluss auf den Sender nehmen können – durch nicht eben unwichtige Entscheidungen, wer Chefredakteur oder Programmdirektor wird“.(2) So ein Inisider in diesem Fall von Parteizensur. Man mag es nennen wie man will, doch die Methoden der Frau Merkel bekannt, aus DDR Tagen, wo sie noch in der Akademie der Wissenschaften machtspeilchen betrieb. Koch ist nur der Musterschüler von Merkel und Kohl.

1) http://www.webnews.de/http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/politik/zdf-chefredakteur_brender_muss_gehen/147856.php

2) http://www.webnews.de/http://polis-ffd.yooco.de/beta/forum/t.5658035-brender_gekickt.html

SPD-Abgeordnete werden gemobbt.

14. November 2009
Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Die SPD hat wohl auf ihrem Dresdener Parteitag den langen Gang durch die endlose Wüste „Erkenntnis“ begonnen, doch an der Basis oder vor Ort ist da bisher kaum was zu spüren. So etwa win Hamburg, wo der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Bülent Ciftlik sich einem Ermittlungsverfahren ausgesetzt sieht. Ihm wird vorgeworfen, er habe eine Scheinehe vermittelt. So etwas nennt man auch Politimobbing.

Auffällig ist nun, dass in dem Zusammenhang der MOPO (Hamburger Morgenpost) „gefälschte Dokumente zugespielt“ worden sind. „Dabei handelt es sich um Gesprächsprotokolle, die Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) geschrieben haben sollen, nachdem sie angeblich mit zwei SPD-Bürgerschaftsabgeordneten telefoniert hatten“.(1)

„Mit den gefälschten Dokumenten, …. werden der ehemalige Parteichef und SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Mathias Petersen und sein Kollege Thomas Böwer in ein schlechtes Licht gerückt. Die Fäscher behaupten, dass die Politiker ihren Genossen Bülent Ciftlik beim LKA-Beamten S. denunziert und Hinweise gegeben hätten, dass Ciftlik sich seit geraumer Zeit um die Vermittlung von Scheinehen kümmere. Außerdem geht es in den Papieren um regen Kontakt zu türkischen Staatsbürgern. Die Fälschungen tragen polizeiinterne Angaben, so die Nummer der Dienststelle, Telefonnummern mit richtiger Durchwahl, ein gültiges Aktenzeichen. Und doch flog die Fälschung der Papiere schnell auf. Denn der LKA-Beamte S., dessen Unterschrift unter den Protokollen ebenfalls gefälscht wurde, ist seit November 2008 in Pension – er kann also die Gespräche im Mai 2009 nicht mehr geführt und protokolliert haben“.(1)

Offenbar schecken Mobbingtäter heute vor nichts mehr zurück, wenn es um das Fertigmachen von Opfern geht. Man kann nur hoffen, dass das LKA schnell und zügig ermittelt und zu einem Ergebnis kommt, wenn auch hier Zweifel angemeldet sind, gerade wenn es um Mobbing in der Politik geht. Die Strippenzeiher dürften da Hochkonjunkturhaben.

1)http://www.webnews.de/http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20091113/hamburg/politik/rufmord_per_faelschung.html