Posts Tagged ‘Personalräte’

Eine Polizeiärztin packt diesmal zu den Mobbingvorwürfen aus

24. November 2010

No Mobbing

Einen wichtigen Hinwies haben wir von „Behördenstress“ bekommen, diesmal packt eine Insiderin aus. Danke für den Tipp.

„Dienstag, 23. November 2010 Polizeimobbing, eine Polizeiärztin packt aus? Einzelfälle?
Heute am Mittwoch, den 24.11.2010 erscheint im HR Radio und Hessenschau der nächste Skandal bei der Hessischen Polizei! Eine Polizeiärztin packt diesmal zu den Mobbingvorwürfen bei der Polizei in Hessen aus?
Nach diesem Bericht müsste auch dem letzten in Hessen klar sein, das es sich nicht um Einzelfälle handelt und das hinter dem ganzen ein System stecken muss?
Die Zeit des Schweigens durch alle Instanzen der Polizei muss endgültig beendet werden? Es wird auch langsam Zeit alle Betroffene und Mitwisser und Mithelfer knallhart zu Belangen und nicht wieder auf einen anderen Posten bei gleicher Bezahlung zu versetzen?
Wie man an diesem Bericht erkennen wird, entscheiden andere welche Wege man gehen muss?
Es kann auch nicht wirklich sein, das niemand irgend etwas mitbekommen haben, will aus der Führungstruktur der Hessischen Polizei?
Dafür liegen der Presse genügend Beweise vor, die das Gegenteil zeigen!
Nach der Berichterstattung durch den HR, werden weitere Skandale folgen und veröffentlicht werden?
Es kann nicht sein das bis heute nach der grossen Aufklärungsankündigung durch das HMDI noch nicht wirklich etwas passiert ist für die Geschädigten und Betroffenen?
Das Wort “ Einzelfälle “ kann endlich aus dem immer folgenden Sprachschatz bei der hessischen Polizei gestrichen werden?
Was nun, reichen die ganzen Vorfälle immer noch nicht um ein gängiges Sytem zu erkennen?
Auch für die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte wird es langsam Zeit etwas zu tun und nicht nur nach Entscheidungen einen Kommentar abzugeben?

Gruss
Team Behoerdenstress“

Wie sollen sich Mobbing-Opfer an Ermittler bei der Polizei wenden, wenn die Ermittler selber gemobbt werden. Da beißt sich die Katze doch in den eigenen Schwanz, oder?

Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei weggeschaut

18. November 2010

„Behördenstress“ hat zu dem System Mobbing bei der hessischen Polizei einen bemerkenswerten klaren und offenen Artikel geschrieben. Und er fragt sich indirekt, was bringt die Ernennung von Henning MöllerHessen zum Mobbing-Ansprechpartner bei der hessischen Polizei, wenn er sich nicht einmal so nennt und aus dem Personalrat kommt, der so lange weggeschaut hat?

Hier der Artikel ungekürzt, weil er so wertvoll ist:

„Polizeigewerkschaften – Skandal?

Dienstag, 16. November 2010 So sehen die Tatsachen aus??? Versuchen die Gewerkschaften sich in ein besseres Bild zu setzen??? Sie wollen von den Vorfällen nichts mit bekommen haben??? Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei alle Betroffene und Geschädigte nicht unterstützt???

Nun stellen sich die Gewerkschaften hin als ob Sie hinter Ihren Mitgliedern stehen??? Warum sind alle Betroffene und Geschädigte aus der Gewerkschaft ausgetreten??? Sind nicht die selben Seilschaften in der Gewerkschaft wie bei der Polizei??? Warum haben alle Gewerkschaften immer nur abgenickt wenn die Führung etwas entschieden hat??? Weshalb haben fast alle Gewerkschafter hohe Dienstränge??? Warum wurden Polizeikritische Beamten nicht in den Gewerkschaften??? Wie kann es sein das viele Betroffene und Geschädigte keinen gewerkschaftlichen Rechtschutz erhalten haben??? Warum vollziehen die Gewerkschaften so einen Wandel zum Thema Mobbing??? Haben nicht doch auch Gewerkschafter von den Missständen gewußt??? Warum wurde ein ehemaliger Personalratsvorsitzende der GDP – Hessen zum Polizeibeauftragten ernannt??? Im Hessischen Innenministerium (HMdI) brennt der Baum 04/10 Das Schweigen der „drei Affen-Gewerkschaften„! trend Online-Zeitungvon Ralf Hering (…)

„Dutzende solcher Fälle seien an sie herangetragen worden, sagte sie im Gespräch mit dem ECHO. Die meisten anonym, weil die Bediensteten Angst um ihre berufliche Zukunft hätten. Erbost zeigte sich Faeser, weil Beamte aus Nordhessen, die ihr öffentlich einige Fälle schilderten, später mit Disziplinarmaßnahmen überzogen wurden. Deshalb geht sie heute nur noch mit Beamten vor die Presse, die Mitglieder im Personalrat sind. ,,Die genießen wenigstens einen gewissen Schutz.“(…) Nancy Faeser, Landtagsabgeordnete der SPD In der Hessischen Polizei herrscht große Unruhe:

Mobbing, Bouffiers Personalquerelen,Führungskritik/-schwäche, schlechtes Betriebsklima, ungerechtfertigte Disziplinarverfahren; und jetzt auch noch Vorwürfe wegen rechtsradikaler Tendenzen und Denunziantentum im LKA Hessen. Innenminister Bouffier ist angezählt. Die Berufsvertretungen DPolG und BDK hüllen sich in Schweigen. Wie die Frankfurter Rundschau (FR) am 18.03.10 in ihrem Hessenteil berichtet gibt es Ärger um die neue Hess. LKA-Chefin Sabine Thurau. LKA-Führungskräfte berichten über Denunziantentum und rechtsradikale Tendenzen in der Behörde.

Mit einem „Brandbrief“ haben sich mehrere Beamte an Innenminister Bouffier gewandt. Zuvor hatten die Medien über Mobbing und fragwürdige Personalentscheidungen (Hermann Josef Klüber u. Hans Langecker) in der Führung der Hess. Polizei berichtet; vor einigen Tagen nahm sich ein Beamter im Polizeipräsidium Frankfurt a.M. das Leben. Es ist kein Zufall, dass es gerade jetzt so massiert über Innenminister Bouffier hereinbricht, hat er sich doch wegen seiner (Personal)Politik in Hessen recht unbeliebt gemacht. Ministerpräsident Koch hält aber vorerst an seinem Parteifreund fest.

Die Hess. Polizei kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus. Und was machen die Landesverbände der „Schweigegewerkschaften“ DPolG und BDK? Das was sie am besten können…nichts sehen, nichts hören und nichts sagen…wie die drei Affen. Die GdP Hessen hat sich zwar bei den o.a. Reitzthemen auch nicht sehr engagiert gezeigt; zumindest bei der Personalie Hermann Josef Klüber meldete sich die Berufsvertretung kritisch zu Wort. Und: Die Gewerkschaft räumt auch ein „belastetes Betriebsklima“ in der Hess. Polizei ein (siehe Pressemitt. gdp.de/Hessen).

Es bleibt nur zu hoffen, dass die GdP Hessen innerhalb der geplanten künftigen Zusammenarbeit mit den“Schweigegewerkschaften“ BDK und DpolG nicht ihr letztes Fünkchen Kritik verliert! Ein Gutes hat die gegenwärtige Krise in der Hess. Polizei: Eine“konstruktive Unruhe“ innerhalb der Beamtenschaft wie sie nun eingetreten ist sowie die öffentliche Diskussion hierüber kann dazu beitragen die verkrusteten Strukturen, den Umgang der Mitarbeiter/innen untereinander, positiv zu beeinflussen. Gewerkschaftsmeinung November 2010 ??? Laut Gewerkschaften gab es bis zu diesem Artikel kein systematisches Mobbing in der hessischen Polizei??? Und jetzt auf einmal doch???

Versuchen die Gewerkschaften ihren A…….. zu retten??? Gerade die Gewerkschaften, Personalräte haben auch in den letzten Jahren versagt??? Warum sind die ganzen Mobbingopfer nicht mehr in der Gewerkschaft??? Gerade die Gewerkschaften haben doch nicht unternommen??? Gewerkschaften Unmut in der Polizei Von Pitt von Bebenburg Die hessische Polizei steht derzeit gewaltig unter Druck. Nicht nur die Opposition sieht Anzeichen dafür, dass es an der „Führungskultur“ in der großen Organisation mit ihren 19.000 Beschäftigten hapert.

Auch die mitregierende FDP glaubt, dass es „Handlungsbedarf“ gibt. Besonders deutlich wird die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Ihr Landesvorsitzender Jörg Bruchmüller notiert: „Fortwährende Beschwerden und Unmutsäußerungen von Kolleginnen und Kollegen über eine dirigistische Führungskultur bis hin zu systematischen Mobbingvorwürfen“ seien „in einer Vielzahl von Fällen eindeutig zu belegen“. Das schreibt der Gewerkschaftschef in seiner Stellungnahme zu einer Landtags-Anhörung am nächsten Donnerstag. Dann berät der Innenausschuss über den Vorschlag der SPD, einen unabhängigen Polizeibeauftragten einzusetzen, der Beschwerden untersuchen soll.

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) findet in ihrer Stellungnahme klare Worte. „Vor allem der von der obersten Etage der hessischen Polizeiführung mitunter vorgelebte und auf die gesamte Organisation ausstrahlende Führungsstil muss verändert, konstruktiv-kritische Geister müssen wieder zugelassen werden“, schreibt DPolG-Landeschef Heini Schmitt. Während er sich für einen unabhängigen Polizeibeauftragten ausspricht, hält Kollege Bruchmüller ihn nicht für erforderlich. Ein unabhängiger Beauftragter sei entbehrlich, wenn der gewählte Personalrat gut ausgestattet sei und es „eine gelebte demokratische Führungskultur“ gebe. Seilschaften installiert Schon mehrfach hat sich der Innenausschuss des Landtags auch mit Vorwürfen über den Führungsstil der früheren Frankfurter Polizei-Vizepräsidentin und heutigen Chefin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, befasst.

Für Unruhe bei den Abgeordneten sorgt nun ein anonymes Schreiben, das Anfang Oktober im Landtag einging. Darin wirft die Absenderin, die sich als Polizistin des LKA bezeichnet, ihrer neuen Chefin Thurau vor, „Seilschaften“ im Amt zu installieren. „In Wiesbaden versucht sie nun, die gleichen Methoden anzuwenden, die sie bereits in Frankfurt an den Tag gelegt hat“, heißt es in dem Brief. In den ersten sechs Monaten ihrer Amtszeit habe sich in der Wiesbadener Behörde „das Arbeitsklima deutlich verschlechtert“.

Die Amtschefin wolle „eine willige Truppe um sich scharen“, behauptet die Briefschreiberin. Sie entschuldigt sich dafür, dass sie ihren Namen verschweigt. Zur Begründung schreibt die Absenderin, sie habe „ansonsten mit Nachteilen zu rechnen“.

Artikel URL:

 http://www.fr-online.de/frankfurt/unmut-in-der-polizei/-/1472798/4783370/-/index.html

Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau“.

Der Artikel findet sich auch auf http://www.webnews.de/810104/polizeigewerkschaften-skandal#Kommentare . Das hört sich doch etwas anders an als die heile Welt, die der CDU-Innenminister Boris Rhein verbeiten will.

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/18/hessen-hat-mobbing-ansprechpartner-fur-polizisten-benannt-henning-moller/

 http://www.webnews.de/810104/polizeigewerkschaften-skandal#Kommentare

Gezieltes Mobbing und eine unfähiges Arbeitsrecht!

20. Oktober 2009
Aufschrei im Land der Arbeit

Aufschrei im Land der Arbeit

Politiker leiden sehr oft an den neuen Krankheiten, „soziale Schizophrenie“ und an der bekannten „Ich-Guido-Krankheit“. Dies hat zur Folge, dass sie gesellschaftliche Entwicklungen nicht mehr erkennen. Die SPD Genossen haben dafür ihren Denkzettel bekommen, an dem sie heute noch leiden. Die FDP hat sich selbst überflüssig gemacht, für unser Land kein Verlust.

Und so hat „maru64s“ seinem Blog, „Meine Meinung“ zu recht das Thema 50 Plus und somit reif für gezieltes Mobbing aufgeriffen. Anhand eines TAZ-Artikels in dem der Kreislauf, „über 50, gezieltes Mobbing, Kündigung, Arbeitslos und dann Hartz IV“ beschrieben wird, kann man feststellen,dass auch das „AGG“ daran nichts geändert hat. Allenfalls im Mobbing unterliegen Arbeitnehmer über 50 einem „Allgemeinen Gleichheits Gesetz“, dem des gezielten Mobbings.

Einer fehlt!

Einer fehlt!

„Der nackte Schreibtisch macht ihn wütend. Und traurig. Martin Schmidt schlägt die Zeitung auf, überfliegt Überschriften, blättert vor, dann wieder zurück. Auf die Texte konzentrieren kann er sich nicht; denn draußen auf dem Gang hört Schmidt die hektischen Schritte seiner jungen Arbeitskollegen. In seinem Büro ist es unerträglich still. Der 54-Jährige greift in seine Umhängetasche und legt mehrere Kugelschreiber vor sich auf den Tisch. Die Kulis hat er von zu Hause mitgebracht. Würde er welche bei der Firma anfordern, käme die Frage, wofür er die denn brauche. Schmidt reiht einen Kugelschreiber an den anderen, exakt 90 Grad zur Tischkante. 10 Uhr 30. Noch mindestens eine Stunde bis zur Mittagspause. An den Nachmittag will er gar nicht denken“. (1)

Prècaire.

Prècaire.

So etwas geschieht in unserem Land Tag für Tag tausend- bis hunderttausendfach, ohne dass sich eine Gewerbeaufsicht, Betriebs- oder Personalräte oder ein Ordnungsamt darum kümmert. Und wer nicht kündigt, der wird dann eben wegen einer „Bagatelle“ wie dem Verzehr von Maultaschen“ vor Gericht fertig gemacht. So ist das im Land von Köhler und Merkel, wo man die Grund-oder Verfassungsrechte in der Arbeitswelt der Genration 50 Plus vergelblich sucht.

„Schmidt ist kein Einzelfall: Jeder fünfte über 50-Jährige fühlte sich im Jahr 2008 laut einer Studie des Instituts für Markt- und Sozialforschung (IFAK) in Deutschland Schikanen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Das gezielte Mobbing gegenüber den über 50-Jährigen hat wirtschaftliche Gründe: 50- bis 65-Jährige verdienen hierzulande durchschnittlich rund 70 Prozent mehr als 25- bis 30-Jährige, das ergab eine Studie des Personaldienstleisters Adecco. Darin steckt Sparpotenzial: Warum die alten, teuren Mitarbeiter behalten, wenn ein junger Kollege die gleiche Arbeit für weniger Geld erledigt? Weil aber Mitarbeiter vor einer ungerechtfertigten Kündigung gesetzlich geschützt sind, versuchen Unternehmen, Mitarbeiter mit nicht nachweisbaren Mobbingattacken zur freiwilligen Kündigung zu bewegen – eine Methode, die Personalführungskräfte in diversen Seminaren und Workshops sogar trainieren können“. (1)

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

>>Arbeiten will sie nie wieder: „Mobbing ist wie ein Brandmal, die Attacken brennen sich tief in die Seele ein, sie sind wie Narben im Selbstwertgefühl.“ Seit sie aufgehört hat zu arbeiten, sind die gesundheitlichen Beschwerden fast vollständig verschwunden<< (1)

Hartz IV als Gesundheitsreform gegen eine asoziale „Arbeitswelt“? Sicherlich keine Lösung in einem Land, in dem Politiker sagen, Rente erst mit 67 und die Staatsverschuldung bei 1,7 Billionen Euro liegt.

Letzte Änderung am 01.01.2015

1)http://meinemeinung.blog.de/2009/08/14/hartz-iv-aeltere-arbeitslosigkeit-gruendlich-gemobbt-6723676/