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Cyber-Mobber meldet sich zum Suizid eines Mobbing-Opfers am OHG

24. Februar 2012

Mobbingerlebnis

Zu jedem Artikel über die erschreckenden Zustände am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Springe schreibt meiner Ansicht nach ein Mobber regelmäßig seine Kommentare. Dabei hält er wenig von der Würde des Menschen, die auch dem 14-jährigen Suizidopfer gebührt, noch liegt ihm so die deutsche Sprache. (1)

Ich veröffentliche daher diesen Kommentar ohne Korrektur und überlasse es dem Leser sich einen Reim dauf zu machen. „Anonym (schreibt):

 What the hell?

Als ich diesen Artikel las dacht ich mir leute eh der suzid und die schlägerei hatten nichts miteinander zutun!! Ganz ehrlich dieser Artikel könnte auch OHG wird in den Dreck gezogen heißen, denn als Reporter sollte man sich eigentlich gründlich darüber informieren was man schreibt und sich nicht auf leute beziehen die gar nicht dabei waren oder die das von anderen gehört haben und die ebenfalls zudem sollte man auch seine Informationen so drehen das es irgendwie passt sondern ehrlich und gewissenhaft damit umgehen!!!

Die Bürger wollen die Wahrheit wissen und nicht irgend son stuss!!! Außerdem geht es keinen absolut gar keinen was an wo der Schüler der Suizid begangen hat gefunden wurde das idt ziemlich unmoralisch und ich könnte ihnen jetzt noch mehr schreiben aber dafür würden selbst hundert seiten nicht reichen“. (2)

Doch damit nicht Genug, auch auf dem nächsten Artikel, „Redeverbot am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe“ hat der Cyber-Mobber sich ausgelassen. Auch hier die Kopie ohne Korrektur, man soll ja das Abitur achten, gerade wenn we am OHG in Springe gemacht wird. (3)

„Anonym sagt:
Eey nur weil n schüler sagt das es mobbing am ohg gibt heißt es nicht das das alltag ist ich mein das ist doch an allen schulen so, oder?? Und wenn wer gmobbt wird dann wird zum Klassenlehrer oder zu besagtem Herrn Enzweiler gegangen und die Sache wird geklärt“. (3)

Leider unterlässt es der anonyme Schreiber auf die tatsächlichen Begebenheiten am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe einzugehen, dies hat jedoch ein Vater einer ehemaligen 11-jährigen Schülerin gemacht. Sehr interessant was er uns zur Mobbing-Anstalt OHG mitteilt, wird natürlich auch veröffentlicht.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/16/14-jahriger-schuler-am-oh-gymnasium-springe-nimmt-sich-nach-mobbing-das-leben/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/16/14-jahriger-schuler-am-oh-gymnasium-springe-nimmt-sich-nach-mobbing-das-leben/

3)http://wp.me/puNcW-26X

Zivilcourage am Otto-Hahn-Gymnasium

22. Juli 2010

Die Ereignisse um die Karnap Hauptschule in Essen (1) zeigt einmal mehr, wie wichtig Zivilcourage gerade der Schulleitung ist. In Böblingen hat man aus dem Fall Tim gelernt, dort haben Schüler sich aufgerafft, um gegen die moderne Krankheiten oder das „große Dilemma zum Thema „Faulheit und Besessenheit zum Computer bei Kindern und Jugendlichen“ anzugehen, wie es Niklas Knezević, Kl. 8 b beschreibt.(2)

Jugendliche oder Schüler haben dort einen „Film zum Thema „Mobbing + Weggeschaut = Mitgemacht“  gedreht“ und damit gleichzeitig an einem Wettbewerb teilgenommen. Der „Einzelhandelsverband Baden-Württemberg  in Kooperation mit dem Kultusministerium, Innenministerium, Städte- und Gemeindetag sowie der Polizei Baden-Württemberg“ hatten zu diesem  landesweiten Präventionswettbewerb aufgerufen. (2)

„Durch das Projekt haben sich die Schüler näher mit dem oft verschwiegenen, aber doch immer wieder aktuellen Thema Mobbing befasst und einige Facetten des Mobbings aufgedeckt und sich intervenierende Schritte überlegt. So wurden sie für das Thema sensibilisiert und waren bereit möglichen Opfern Lösungswege für den eigenen Schutz aufzuzeigen. Um die Vielseitigkeit des Problemthemas zu erfassen, hat sich das Team mit (non-) verbalen destruktiven Verhaltensmustern sowie auch mit physischen Handlungen befasst, die entweder über den direkten Kontakt (Schlägerei/Drohung mit einem Baseballschläger) oder über elektronische Kommunikationsmittel (Cyber-Mobbing) den Betroffenen erreichen und psychisch verletzen“.(2)

Man kann nur hoffen, dass eine der beiden großen Sendeanstalten in diesem land, ARD oder ZDF sowie deren Töchter Phönix oder Arte mal ein Festival der „Mobbing-Filme“ durchführen und die vielen Projektfilme dort mal zeigen sowie die jungen Talente vorstellen. Abgefrackte und vollgekokste Filmdivas haben wir ja nun bis zum Abwinken gesehen, und auch Herrn Fischer von den GRÜNEN mit seiner Gattin wollen wir nicht mehr sehen, wenn sie über den roten Teppich irgend eines Filmevents stolpern , genug ist genug.

„Als Preis winkt ihnen ein ganzer Tag im Europapark. Zu betonen ist aber auch, dass die Gruppe unter den ersten 10 von etwa 100 Projektteilnehmern ist und der Film in der Rangliste vorne dran ist. Am 15. Juli 2010 wird das Projektteam den Innenminister Rech höchst persönlich kennen lernen und von ihm den Preis verliehen bekommen, die prämierten Projekte besichtigen und einen Tag vom Unterricht befreit werden“. (2)

Und nun fehlt die nächste Stufe, solche Beiträge müssten einfach in einen bundes- und später europaweiten Wettbewerb kommen, denn gerade Schülermobbing ist heute vom Norden bis zum Süden ein Über wie die Pest im Mittelalter. Auch die veilen Theaterstücke müssten endlich mal bundesweit erfasst und gezeigt werden, zu viel Bolly- und Germanwoods haben wir schon hinter uns, wir wollen Theater aus der Mitte der Gesellschaft sehen.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/07/21/hauptschule-karnap-in-essen-rassistisch-bedingtes-mobbing/

2)http://ohg-boeblingen.de/18.html?&tx_ttnews[backPid]=12&tx_ttnews[tt_news]=258&cHash=c791ce68414e4e8d9e1ea1d9a4b8232c