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Mobbing, Handgreiflichkeiten, Einschüchterung und Bespitzelung bei Cinemaxx

7. Januar 2010

Und das heute auch Handgreiflichkeiten zum Repertoire von Tätern und Mobbern gehört, belegt der Fall des Cinemaxx-Mitarbeiter Timo Maler nachweislich. Wie immer fängt ein Tag für das Opfer harmlos an.

Gegen 13.30 Uhr, erzählt der langjährige Service-Mitarbeiter des Cinemaxx-Kinocenters in Hannover, sei er in die obere Etage gegangen, um im Theaterleiter-Büro das Wechselgeld für seine Schicht am Tresen in Empfang zu nehmen. Ein Vorgesetzter habe ihn dabei begleitet“.(1)

Der Täter und Vorgesetzte verfolgt schon eine ganze bestimmte asoziale Strategie. „Ohne Vorwarnung habe der Manager gesagt: >>Herr Maler braucht manchmal einen auf den Hinterkopf<< und ihm im gleichen Augenblick einen Schlag versetzt – was eine Kollegin, die den Vorfall beobachtet hat, in einer eidesstattlichen Erklärung bezeugt. >>Ich kann das bis heute nicht fassen<<, sagt Maler, der nicht wirklich so heißt, aber seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte“.(1)

Auch das gehört zu Deutschland 2009 und 2010, man darf sich nicht mal mehr unter eigenem Namen gegen Gewalt und Mobbing wehren, ohne dass man neuen Repressalien ausgesetzt ist, armes Deutschland.

Und welche Strategie hat der Täter und Vorgesetzte verfolgt? Man wollte Timo los werden wegen der Kohle, jenem Stoff aus dem Neid und Hass geformt wird. „Das Kopfstück war für Timo Maler der traurige Höhepunkt seiner Arbeit bei Cinemaxx. Schon vier Jahre zuvor habe der damalige Personalleiter ihm und weiteren langjährigen Mitarbeitern ohne Begründung mitgeteilt, dass sie im Unternehmen nicht mehr erwünscht seien und sich eine neue Stelle suchen sollten, erzählt er. Für Maler war schon damals klar, warum: Die Theaterleitung wollte mich loswerden, weil ich schon lange dabei war und eine hohe Gehaltsstufe hatte„.(1)

Und wenn es sich um das Geld dreht, dann kennen Deutsche keine Gnade und keine Scheu, im Notfall wird dann auch schon mal zur Gewalt gegriffen. Und unsere Politiker, die schauen weg und spielen Steuerverschenkungsonkelchen a la Guido für Stundenhotelbesucher, die brauchen nur noch den halben Mehrwertsteuersatz bezahlen. 

Aber nicht nur Timo wurde fertig gemacht, sondern auch der ehemalige Cinemaxx-Mitarbeiter Sukret Arslanovski, der sagt, „sie haben mich beruflich getötet. Als ein Opfer dieser Entwicklung sieht sich auch der ehemalige Cinemaxx-Mitarbeiter Sukret Arslanovski. Wir treffen ihn an einem verregneten Wintertag in einem Café in Hannover. Der eigentlich kräftige Mann sitzt mit herunterhängenden Schultern auf der Bank und rührt bedächtig in einer Tasse Früchtetee. >>16 Jahre habe ich für das Unternehmen gearbeitet<<, sagt er mit leiser Stimme, >>dann haben sie mich beruflich getötet<<. Und nach einer Pause erzählt der 40-Jährige, wie er Karriere gemacht habe bei Cinemaxx, es vom Kartenabreißer bis zum Assistenten der Kinoleitung geschafft habe. Alles schien gut zu laufen, >>bis mir vor drei Jahren ohne Begründung mitgeteilt wurde, dass ich bei Cinemaxx nicht länger erwünscht bin<<„. (1)

Und diese Geschichten sind so alltäglich wie das Brot zum Frühstück. Mobben ist heute schon klängst in den Personalabteilungen zum Alltag geworden. Die Mitarbeiter verlieren fast immer, denn ihnen fehlt oft das nötige Geld, die Unabhängigkeit der Arbeitsrichter und ein Mobbingverbot wie in Österreich um isch zu wehren.  

1) http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/86/497392/text/print.html

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/86/497392/text/

Mobbingverbot für Richter und Staatsanwälte

20. Dezember 2009

Mobbingverbot für Richter und Staatsanwälte

 

Bei unseren Nachbarn aus Österreich hat man sehr schnell gelernt, welche Berufsgruppen man speziell im Fall von Mobbing mit einem selbigen Verbot besonders belegen muss. Da sind zum Beispiel die Richter und Staatsanwälte, eine Gruppe, die immer gerne meint, sie genieße besondere Rechte. Und diese Rechte nutzen nicht nur in Österreich die Staatsanwälte und Richter gerne zu Mobbingattacken.  

Mit der 2. Dienstrechts-Novelle 2009 hat nun Österreich ein vorbildliches Mobbingverbot für Richter uns Staatsanwälte. Man kann nur hoffen, dass das Mobbingverbot sich schnell auf alle Bereiche der Gesellschaft ausgedehnt wird, also auch für den privaten Sektor.  

Das Mobbingverbot für die „Götter in Schwarz“: „Achtungsvoller Umgang (Mobbingverbot) § 57a. 
 Achtungsvoller Umgang (Mobbingverbot) § 57a.Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ihren Vorgesetzten sowie einander mit Achtung zu begegnen und zu einem guten Funktionieren der dienstlichen Zusammenarbeitbeizutragen. Sie haben im Umgang mit ihren Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verhaltensweisen oder das Schaffen von Arbeitsbedingungen zu unterlassen, die derenmenschliche Würde verletzen oder dies bezwecken oder sonst diskriminierend sind“.
 

  

 
Richterinnen, Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte haben als Vorgesetzte ihren 3. § 69 Abs. 1 lautet:
 

  

„(1) Für die Richterinnen und Richter im Bereich einer Dienstbehörde erster Instanz ist ein Personalverzeichnis zu führen und den Richterinnen und Richtern, den Mitgliedern der Personalsenate sowie den ständig mit Personalangelegenheiten der Richter befassten Bediensteten möglichst in elektronischer Form zur Einsicht zur Verfügung zu stellen.“ (1)
 
Man kann Österreich und seinen Parlamentariern nur ein frohes und mobbingfreies Weihnachtsfest und ein gesundes und aktives neues Jahr 2010 wünschen und dass sie auch im EU-Parlament gegen Mobbing aktiv werden. Wir deutschen Mobbingopfern sind stolz auf unsere Nachbarn in Wien, insbesondere auch die Abgeordneten im österreichischen Parlament, von unsere Bundestagsabgeordneten kann man das nichts sagen. Man muss sich für ihr Nichts tun  und  Wegschauen im Fall von Mobbing einfach schämen.  
http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/I/I_00488/fname_172363.pdf 
Die  englische Übersetzung, jetzt immer auf der aktuellen Antimobbingrundschau:

  

 

Täter in Schwarz

 

Our neighbors in Austria we have learned very quickly that you have to document special occupational groups in the case of bullying by a ban on that very special. There are, for example, the judges and prosecutors, a group that says the always happy, they enjoy special privileges. And these rights to benefit not only in Austria, the prosecutors and judges like to harassment attacks. 

With the 2nd Dienstrechts novella 2009 has now Austria is an exemplary Ban bullying prosecutors to judges us. One can only hope that the bullying prohibition is rapidly extended to all sectors of society, including the private sector. 

The prohibition of harassment for the „Gods in Black“: „Respectful treatment (bullying prohibition), § 57a.
 
Judges, magistrates, state attorneys and prosecutors have as their superiors 3. § 69 paragraph 1 reads: 
 

  

„(1) For the judges in a service authority of first instance is a list of staff and lead to the judges and magistrates, the members of the Senate and the staff constantly with personnel matters of the judges involved staff as possible in electronic form to make it at the disposal. „ 
 
One can only hope to Austria and its parliamentarians mobbingfreies Christmas and a Happy and a healthy and active year in 2010 and that they are also in the EU Parliament against bullying become active. German victims of bullying, we are proud of our neighbors in Vienna, in particular, the deputies in the Austrian Parliament, from our members of the Bundestag, one can say nothing. You have to un Nichtstund for turning a blind eye in the case of bullying simply ashamed. 
http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/I/I_00488/fname_172363.pdf 

 

1)http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/I/I_00488/fname_172363.pdf
 

  

  

Offener Brief für ein Mobbingverbot an Frau Andrea Nahles

19. Dezember 2009

Der offene Brief an Frau Nahles (SPD) soll alle Opfer und Gegner von Mobbinganregen, einen solchen Brief ebenfalls an ihre/ihren Abgeordnten zu schicken.

Harry Gambler, Herausgeber der https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/

19.12.09

 An

MdB, SPD, Generalsekretärin, Frau Andrea Nahles

Frau Andrea Nahles

MdB, SPD

Generalsekretärin der SPD

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

 Betrifft: Antimobbinggesetz

Sehr geehrte Frau Andrea Nahles,

In Österreich wurde nun endlich ein Antimobbinggesetz verabschiedet, wenn bisher auch nur für den öffentlichen Dienst. Als Mitglied der SPD im Bundestag und deren Generalsekretärin bitte ich Sie nun, endlich gegen Mobbing aktiv zu werden.

Bringen Sie bitte endlich im Bundestag ein Antimobbinggesetz ein, das sowohl nach dem Muster aus Österreich in das Betriebsverfassungsgesetz als auch in das Arbeiterecht aufgenommen wird. Weiterhin ist es Zeit, dass ein Antimobbingartikel in unser GG aufgenommen wird.

Mobbing ist ein Angriff auf die Würde des Menschen

Hier bitte das Muster aus Österreich und der Link dazu:

„Achtungsvoller Umgang (Mobbingverbot)

§ 43a. Beamtinnen und Beamte haben als Vorgesetzte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ihren Vorgesetzten sowie einander mit Achtung zu begegnen und zu einem guten Funktionieren der dienstlichen Zusammenarbeit beizutragen. Sie haben im Umgang mit ihren Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Verhaltensweisen oder das Schaffen von Arbeitsbedingungen zu unterlassen, die deren menschliche Würde verletzen oder dies bezwecken oder sonst diskriminierend sind.“

http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/I/I_00488/fname_172363.pdf

Und:

Achtungsvoller Umgang (Mobbingverbot)

§ 57a. Richterinnen, Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte haben als Vorgesetzte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ihren Vorgesetzten sowie einander mit Achtung zu begegnen und zu einem guten Funktionieren der dienstlichen Zusammenarbeit beizutragen. Sie haben im Umgang mit ihren Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern Verhaltensweisen oder das Schaffen von Arbeitsbedingungen zu unterlassen, die deren menschliche Würde verletzen oder dies bezwecken oder sonst diskriminierend sind.“

3. § 69 Abs. 1 lautet:

„(1) Für die Richterinnen und Richter im Bereich einer Dienstbehörde erster Instanz ist ein Personalverzeichnis zu führen und den Richterinnen und Richtern, den Mitgliedern der Personalsenate sowie den ständig mit Personalangelegenheiten der Richter befassten Bediensteten möglichst in elektronischer Form zur Einsicht zur Verfügung zu stellen.“

http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/I/I_00488/fname_172363.pdf

Bitte setzen Sie sich für die Interesse der Bürger und Arbeitnehmer in diesem Land und eine Arbeitswelt ohne Mobbing vehement ein.

Ein mobbingfreies und festliches Weihnachtsfest

Viel Erfolg und Gesundheit für das neue Jahr

 MfG

Harry Gambler