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Neue Eskalation und Rundumschläge einer Ministerin im Mobbing-Skandal am Staatstheater Darmstadt

21. Dezember 2011

Was seit Wochen oder Monate am Staatstheater Darmstadt stattfindet, nennt man wohl ein Theaterstück „Mobbing ohne Ende“, nur dass jetzt auch die hessische Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) mitmischt.

Begonnen hat alles damit, dass der Intendanten John Dew die  „Sopranistin Alexandra Lubchansky  (und) Lebensgefährtin des Generalmusikdirektors Constantin Trinks“ sich vorgeknöpft hat. Diese nahm sich dann zur Verteidigiung den „früheren Intendanten am Staatstheater Darmstadt und Anwalt Ulrich Schwab. (2) RA Schwab drohte mit einer einstweilige(n) Verfügung, worauf hin die Theaterleitung die Streichung zurückgenommen (hat). (1)

Dann griff die Frau Ministerin ein. „Intern konnten der Mobbing-Verdacht nicht geklärt werden, also meinte die Politik sie könne das klären und es schaltete sich Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) ein. Ergebnis, sie ist gescheitert“. (2)

Um die Öffentlichkeit wohl zu beruhigen, hat die Frau Ministerin Hilfe bei der Partei geholt. „Nun also des Dramas nächster Akt. Mit dem Düsseldorfer Ex-Staatssekretär Hans Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) gewann sie einen Theaterkenner, der aufklären soll, was wirklich passiert ist. Dew und Trinks hätten zu erkennen gegeben, dass sie bleiben wollen“. (2)

Dann tauchte eine Meldung auf, die etwas überraschte. „Geisterte gestern noch die Meldung des Deutschen  Bühnenverein (4) durchs Internet, man solle nun endlich ein Ende des Mobbing-Streits am Staatstheater Darmstadt  machen, so sieht heute die Welt schon wieder ganz anders aus“. (3)

p1020174Es folgte nun die Kündigung des Generalmusikdirektor Constantin Trinks zum „Ende der Spielzeit“ und des Dramas nächster Akt. „Die Ministerin jedoch akzeptiert die Kündigung offensichtlich nicht, und so wird nun ein weiterer Akt im Drama „Mobbing am Staatstheater Darmstadt“ folgen, es dürfte dann der fünfte sein. Ministerium reicht Bühnenschutzklage ein“. (3)

Und weil die Frau Ministerin die Weihnachtsbotschaft nicht so ganz verstanden hat, legt sie jetzt kurz vor Heilig Abend noch einen drauf. „Neue Wende im Streit an der Spitze des Staatstheaters Darmstadt: Die hessische Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) stellte Generalmusikdirektor Constantin Trinks bis auf weiteres frei“ (5)

Der GMD Trinks muss jedoch keinen Hunger leiden, denn seine „Bezüge werden weiter gezahlt, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. Eine Entscheidung über eine mögliche Wiederaufnahme der Tätigkeit werde sie im Januar treffen, sagte Kühne-Hörmann. Dann sollen die Ergebnisse einer Untersuchung der Konflikte am Staatstheater vorliegen“. (5)

Offenbar ist der Rachefeldzug der Frau Ministerin schon so etwas wie die Bekanntgabe der Tendenz des Ergebnisses der Untersuchung. Zur Klärung auf jeden Fall hat die „Freistellung“ nichts beigetragen, außer dass man das Gefühl hat, GMD Trinks ist unschuldig, so dass er seine Bezüge sonst einklagen könnte.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/11/20/wird-am-staatstheater-darmstadt-gemobbt/

2)http://wp.me/puNcW-203

3)http://wp.me/puNcW-20L

4)http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/weltweit/weltweit-detailansicht/nItem/staatstheater-darmstadt-buehnenverein-fordert-schluss-mit-mobbing.html

5)http://nachrichten.t-online.de/mobbing-skandal-am-staatstheater-darmstadt-nimmt-neue-wende/id_52546896/index?news

Sonderaufklärer Hans Heinrich Grosse-Brockhoff wegen Mobbing am Theater

9. Dezember 2011

Einer fehlt!

Am Theater in Darmstadt liegen wohl die Nerven blank, nicht wegen einer neuen Uraufführung, sondern wegen Mobbing. „Kein gesellschaftlicher Bereich, in dem nicht gemobbt wird. Seit Tagen nun steht das Staatstheater Darmstadt unter Mobbing-Verdacht. Zwischen dem Intendanten John Dew und dem Generalmusikdirektors Constantin Trinks gab es Zoff“. (1)

Intern konnten der Mobbing-Verdacht nicht geklärt werden, also meinte die Politik sie könne das klären und es schaltete sich Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) ein. Ergebnis, sie ist gescheitert.(2)

Nun also des Dramas nächster Akt. „Mit dem Düsseldorfer Ex-Staatssekretär Hans Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) gewann sie einen Theaterkenner, der aufklären soll, was wirklich passiert ist. Dew und Trinks hätten zu erkennen gegeben, dass sie bleiben wollen“. (2)

Ob nun ein Parteifreund der Ministerin für Kunst  die Vorwürfe von „Mobbing, Einschüchterung, Repressalien und ganz persönliche Querelen“ aufklären kann bleibt fraglich, denn auch die Mediation stellt an den Mediator bestimmte Ansprüche, wie etwa Ausbildung, Unabhänigkeit und Erfahrung, doch da darf man bei Hans Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU)* so seine Zweifel haben, denn hier hat das Parteibuch bestimmt und nicht der Sachverhalt. (2)

„….. Es gebe auch Grenzen, wenn vertragliche Verfehlungen zutage treten, die wir nicht mehr tolerieren können“, so laut Presse  Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). (2) Offenbar will die CDU sich nicht zum System Mobbing in Hessen äußern, dass nun auch die Theaterwelt erreicht hat und die Grünen sehen sich mal wieder nicht in der Lage Politik für Opfer zu machen. Das Mobbing-TheaterstückIntendant versus GMD“ geht nun schon in den dritten Akt, Titel: Mediation.

* Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/11/20/wird-am-staatstheater-darmstadt-gemobbt/

2)http://www.hna.de/nachrichten/hessen/sonderaufklaerer-soll-mobbing-vorwuerfe-theater-pruefen-1519551.html

Wird am Staatstheater Darmstadt gemobbt?

20. November 2011

Kein gesellschaftlicher Bereich, in dem nicht gemobbt wird. Seit Tagen nun steht das Staatstheater Darmstadt unter Mobbing-Verdacht. Zwischen dem Intendanten John Dew und dem Generalmusikdirektors Constantin Trinks gab es Zoff. „So habe Trinks einen dem Intendanten nahe stehenden Sänger aufgrund qualitativer Bedenken bei der aktuellen Inszenierung von Richard Wagners >Der Ring des Nibelungen< nicht berücksichtigt. Daraufhin sei es zu dem Streit gekommen“. (1)

Und nun hat  der Intendanten John Dew wohl zurückgeschlagen und hat sich sinnigweise die „Sopranistin Alexandra Lubchansky – … Lebensgefährtin des Generalmusikdirektors Constantin Trinks“ herausgegriffen. Sie flog von der Besetzungslist von „Donizettis Oper Lucia: di Lammermoor„. (1)    

Die Sopranistin nahm sich daraufhin den früheren Intendanten am Staatstheater Darmstadt und Anwalt Ulrich Schwab. (2) RA Schwab drohte mit einer „einstweilige(n) Verfügung„, worauf hin „die Theaterleitung die Streichung zurückgenommen (hat). Dafür sei Lubchansky aber immer wieder von den Proben ausgeschlossen worden. Kurz vor der Premiere seien ihr dann seitenweise neue Anweisungen zugestellt worden, die sie nicht mehr habe umsetzen können. Ihr Anwalt Ulrich Schwab, früher selbst Intendant, habe noch einmal einschreiten müssen, damit die Premiere habe stattfinden können.“ (2)

Doch damit nicht genug. „Mittlerweile liegt der Theaterleitung eine außerordentliche Kündigung Lubchanskys vor. Man habe auf die Forderung, die im Rahmen des Streits erteilte Abmahnung zurückzunehmen, nicht reagiert“. (1)

 Und RA Schwab als Insider hat sich an „die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann“ gewandt, die will erst mal nur „Schweigen“, was wir als Mobbing-Geschädigte kennen. (2)

Nun sollen endlich in der kommenden Woche Gespräche geführt werden, man darf gespannt sein, wie sich Frau Kühne-Hörmann und die  Intendanz des Staatstheaters die Zukunft von Frau Alexandra Lubchansky vorstellen. (2)

1)  http://aktuell.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=8998&nachricht=Mobbing%20am%20Staatstheater%20Darmstadt%3F

2) http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5980&key=standard_document_43146464