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Mobberin und Präsidentin des hessischen Landeskriminalamts, Sabine Thurau muss gehen

15. Juni 2011

Mich schockiert es jedes mal, wenn ich im Zusammenhang mit einer Mobbing-Täterin oder einem -Täter lese, wieviel Mitleid die Presse für solche Menschen hat*. Im Fall der Opfer wird nie nach ihrem Lebensweg, Familienstand, finanzielle und gesundheitliche Situation oder Zukunft gefragt. Mich erinnert das immer an die These: Deutschland ist ein Paradies für Täter!

Frau Thurau wurde im Fall des Frankfurter Leiters der Fahndungsabteilung der Kriminalpolizei, Joachim Z. bekannt, den sie als  Polizei-Vizepräsidentin vor versammelte Mannschaft fertig gemacht hat, dass selbst zum ersten Mal in der deutschen Rechtssprechung Richter eine Mobbing-Attacke als genug ansahen und nicht in Beweismittelorgien verfielen. (1)

Konkret wird der Nochpräsidentin des hessischen LKA´s vorgehalten, dass sie „vor (den) versammelten Kollegen meinte .., er sei in schwerste kriminelle Machenschaften verwickelt und bedeutete den Anwesenden, sie werde quasi persönlich dafür sorgen, dass er nie wieder in den Dienst zurückkehre“. (1)

Und dabei hat die Berufsbeamtin ja nun Glück gehabt, dass bei uns Täter geschützt werden, sie muss den Schaden nicht bezahlen, noch muss sie mit einem Gerichtsverfahren rechnen, allenfalls muss sie beim Friseur Acht geben, dass er ihre Haare nicht flasch färbt. (2)

Nun aber sollten wir nicht vergessen, Frau Thaurau war nur ein Bauer, sorry Bäuerin im Archipel Gulag von Hessen, also dem System Mobbing in Hessen und somit bleibt abzuwarten, ob nicht bald andere Stühle frei werden auf denen noch viel schlimmere Mobbing-Täter sitzen wie etwa der Leugner und Mobbing-TäterVittoria , der noch immer Mobbing gegen die Steuerfahnder abstreitet. Das sind dann die Typen oberhalb von Frau Thurau, grausam aber wahr.(3)

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/03/17/was-haben-wir-durch-den-mobbing-prozess-von-frankfurt-gewonnen/

2)http://www.fr-online.de/rhein-main/endgueltiges-aus-fuer-thurau/-/1472796/8558372/-/index.html

3)http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/vittoria-streitet-mobbing-gegen-steuerfahnder-ab_rmn01.c.8934418.de.html

 

*Polizeiaffäre: Thurau bleibt ohne Beistand ,Ermittlungsverfahren gegen Thurau: LKA-Chefin von Aufgaben entbunden, Staatsanwaltschaft ermittelt gegen LKA-Chefin: Top-Polizistin unter Verdacht, Polizeiaffäre: Was passiert mit Sabine Thurau? , Urteil zum Mobbingprozess: Schwere Vorwürfe gegen LKA-Chefin, Verfahren gegen LKA-Chefin: Thurau vor dem Aus

 
 

 

Was haben wir durch den Mobbing-Prozess von Frankfurt gewonnen?

17. März 2011

Es wird immer so sein, dass der aufrechte Gang in Deutschland etwas deutschfeindliches sein wird.

Mobbing-Opfer kennen die sozialfaschistischen Sprüche der Täter nur zu gut, angefangen von „Nestbeschmutzer“* bis zur Ausgrenzung mit den Worten, er ist nicht von hier, oder er war immer schon schwierig. Auch wird man gerne „als Verräter, Nestbeschmutzer, Kameradenschwein(.) und Königsmörder bezeichnet, weil (man es) es gewagt … (hat), Kritik an Vorgesetzten zu üben“.(1)

Auch der Polizeibeamte aus Frankfurt musste das erfahren, nach dem er wohl so etwas wie einen Meilenstein in der Mobbing-Rechtssprechung erreicht hat. Bis dahin haben sich Richter generell immer mit mangelnder Beweislage oder der Definition von Professor Heinz Leymann, Lernpsychologe und Arbeitswissenschaftler aus einem sachlichen Urteil herausgemogelt. Das ist nun zu Ende. (2)

Im Prozess des Frankfurter Landgericht im Fall des gemobbten, ehemaligen Leiter der Fahndungsabteilung der Kriminalpolizei, Joachim Z. hat nun der Richter Neuland betreten, ob er sich darüber im klaren war, sollte man einfach mal voraussetzen.(3) Joachim Z, hat den Prozess gewonnen, weil er eine Mobbing-Situation mit Zeugen belegen konnte. „Das Bemerkenswerteste: Der Schadensersatz beruht auf einer einzigen Ansprache seiner ehemaligen Chefin. Die ist niemand anders als die ehemalige Frankfurter Polizei-Vizepräsidentin Sabine Thurau.

Vor etwas über vier Jahren hatte sie den betroffenen Polizisten ziemlich bloßgestellt. Vor versammelten Kollegen meinte sie, er sei in schwerste kriminelle Machenschaften verwickelt und bedeutete den Anwesenden, sie werde quasi persönlich dafür sorgen, dass er nie wieder in den Dienst zurückkehre“. (4) Und damit hat das Mobbing-Opfer gewonnen, wobei die Summe des Schadensersatzes hinsichtlich der Mobbing-Attacke mir nicht als angemessen erscheint, was auch so eine deutsche Krankheit in der Rechtssprechung ist.

 Für uns Mobbing-Opfer bedeutet dies jedoch in Zukunft, wir können uns auf dieses Urteil berufen und brauchen dann mit Beweisen, Zeugen oder Zeuge nur noch eine Mobbing-Attacken nachzuweisen, vorbei also die Zeit der Beweisorgien.

Wolf Reuter ist einer der wenigen, der das politische Erdbebeben begriffen hat, denn nun gilt eben nicht mehr die Zeitfolge und Häufigkeit von Mobbing-Handlungen als Richtschnur zur Definition von Mobbing, wie es etwa das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 28.10. 2010 erneut festgelegt hat.(4) „Das BAG (28.10.2010, 8 AZR 546/09) definiert Mobbing so: …wenn unerwünschte Verhaltensweisen bezwecken oder bewirken, dass die Würde des Arbeitnehmers verletzt und ein durch Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird. Dies entspricht der in § 3 Abs. 3 AGG erfolgten Definition des Begriffes Belästigung, die eine Benachteiligung iSd. § 1 AGG darstellt. Da ein Umfeld grundsätzlich nicht durch ein einmaliges, sondern durch ein fortdauerndes Verhalten geschaffen wird, sind alle Handlungen bzw. Verhaltensweisen, die dem systematischen Prozess der Schaffung eines bestimmten Umfeldes zuzuordnen sind, in die Betrachtung mit einzubeziehen.“ (5)

In Zukunft wird Mobbing rechtlich folgend definiert, „eine einzige Handlung wie etwa eine einzigen Ansprache einer Chefin zum Beispiel, die zu mindestens von einem Dritten bestätigt werden muss“.

Unfug dabei ist die Ausführung von Wolf Reuter, „der Beamte ist seinem Dienstherrn schließlich noch intensiver ausgeliefert – den Rat, einfach zu kündigen, kann er meist nicht befolgen: Altersvorsorge weg, Ausbildung nur bei Staat verwertbar“.(3)

Generell sollte ein Mobbing-Opfer nie kündigen, denn es verliert somit seinen Anspruch auf Schadensersatz. Viele Mobbing-Opfer konnten aufgrund eines fehlenden oder miesen Zeugnisses ihren Beruf nicht mehr ausüben und innenbetriebliche Altersvorsorgemodelle gingen ebenfalls verloren.

Abgesehen von den „Terrormaßnahmen im Modell Hartz IV, das für Beamte nicht gilt. Vielmehr gilt der Rechtsgrundsatz der „Gleichheit vor dem Gesetz“ und hier liegt in Deutschland der Hund begraben, dass man immer wieder versucht, Bürger aus diesem Gleichheitsgrundsatz heraus zu lösen und eine Art Klassenjustiz 2000 Plus zu schaffen.

Dem sollten wir entgegen wirken, in dem wir mehr und mehr versuchen müssen, Prozesse wegen Mobbing vor dem EU-Gerichtshof zu führen. Denn dann können unsere Richter sich nicht mehr in Begriffsdefinition flüchten, sondern sind endlich Handlungsgebunden. Und wir werden dann auch den Rechtsgrundsatz, im Zweifelfall immer für das Opfer endlich in die deutsche Rechtssprechung einbringen können, genauso wie das Restitutionsverfahren, nach § 582 der ZPO, das wir der EU zu verdanken haben wie das AGG.

Die „Restitutionsklage findet gemäß § 580 ZPO statt“ (6) und damit kann man eine Verjährung aufheben. Deutsche Richter hassen die Restitutionsklage wie der Teufel das Weihwasser, denn damit ist ihre Allmacht gebrochen. „Die Restitutionsklage im deutschen Zivilprozess ist eine Unterart der Wiederaufnahmeklage, die andere Unterart ist die Nichtigkeitsklage. Die Wiederaufnahme bezweckt, ein rechtskräftiges Urteil zu beseitigen und eine neue Entscheidung herbeizuführen“. (6)

1) http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E7891AF58703C40A19A714DAD6306E93D~ATpl~Ecommon~Scontent.html 2) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/02/09/was-ist-mobbing-alle-reden-daruber-manche-schreiben-daruber/ 3) http://wwwbehoerdenstressde.blogspot.com/2011_03_07_archive.html 4) http://www.reuter-arbeitsrecht.de/alltag-im-arbeitsrecht/mobbing-blutig-durch-einzeltat.html 5)http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=en&sid=adf5fd236cefc3910040a82a71853756&nr=15009&pos=0&anz=14 6) http://de.wikipedia.org/wiki/Restitutionsklage * Mit Nest meinen die Täter immer das Rattennest

Richter Hefter, 4. Zivilkammer verweigert Mobbing-Opfer den Zeugen

1. Dezember 2010

Innerhalb unseres Rechtssystem ist etwas aus den Rudern gelaufen. Während man von den Opfern, insbesondere den Mobbing-Opfern laufend Zeugen und Beweise fordert, missachten Richter einfach die Vernehmung von Schlüsselzeugen. Und es fällt auf, dass der Zeuge im Mobbing-Prozess des seit 3 Jahren vom Dienst suspendierten  Kriminalhauptkommissars mit seinem Dienstrang als Frankfurter Polizeipräsident sehr hoch in der Hierachie des Systems Mobbing in Hessen angesiedelt ist.(1)

Dann darf man sich nicht wundern, dass am 27.11.2010 dieser Polizeipräsident namens Achim Thiel laut Echo Online für den 30.11.2009 als Zeuge aufgerufen worden ist, aber am Tag des Prozesses Vorsitzende Richter Christoph Hefter überraschender Weise auf die Zeugenaussage verzichtet hat, obwohl  Thiel „bereits rund eine Stunde auf dem Gerichtsflur auf seine Vernehmung gewartet hatte“. (2)

Beweise

Seltsam diese Handlunsgweise wenn man bedenkt, wie schnell der Polizeipräsident von Frankfurt in einem in einem Interview „mit der »Bild«- Zeitung (dem Mobbing-Opfer) zu Unrecht kriminelle Machenschaften unterstellt, die schließlich zu seiner Suspendierung vom Dienst geführt hätten“. (1)

Dabei sist der „Kläger …  nach Informationen der Frankfurter Neuen Presse (FNP/Samstag) zu Unrecht vom Dienst suspendiert worden. Das gehe aus einem als geheim eingestuften Bericht einer disziplinarischen Untersuchungskommission hervor, den Thiel unter Verschluss halte, schreibt die »FNP«“. (1)

Vom Dienst raszgemobbt wurde der Kommissar von der Vorgängerin Thiels. „Die von ihrem Amt als Chefin des Landeskriminalamtes entbundene Sabine Thurau hatte in dem Prozess zuletzt als Zeugin ausgesagt. Der Kläger wirft seiner ehemaligen Vorgesetzten Vorverurteilung vor – Thurau war zuvor Polizeivizepräsidentin in Frankfurt.

France Tèlècom Mitarbeiter

Dabei ging es um eine Durchsuchung seines Schreibtisches und die anschließende Bemerkung von Thurau, sie wolle dafür sorgen, dass der Beamte nie wieder zur Polizei zurückkehre. Vor Gericht hatte Thurau diese Ausspruch relativiert. Bei den Vorwürfen gegen den Beamten ging es unter anderem um die private Nutzung von Dienstwagen.

Mittlerweile ist er wieder im Dienst, allerdings nicht mehr in Frankfurt sondern in Offenbach.Die von ihrem Amt als Chefin des Landeskriminalamtes entbundene Sabine Thurau hatte in dem Prozess zuletzt als Zeugin ausgesagt.  (1)

Ein Fall der es in sich hat, wenn man weiß, dass bei der gesamten Polizei  in Frankfurt die Rede vom System Mobbing des ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch und seiner rechten Hand des jetzigen hessischen Ministerpräsidenten und Ex-Innenministers Volker Bouffier ist. kaum zu verstehen, dass dann ein Richter die Vernehmung eines der wichtigsten Zeugen außer Acht lässt. Ach Clearing Stelle, oh Clearing Stelle, ich sehe die schweizer Drähte schon  glühen.(3)

Und Thiel hat von höchster Seite gleich im Gerichtssaal zusätzlich Schutz bekommen, ein „Beamter der Staatsschutzabteilung sagte“ nämlich im Verfahren aus, „Thiel habe eine Vorverurteilung ausdrücklich abgelehnt und nur allgemein darauf hingewiesen, er werde bei Verfehlungen von Beamten rigoros vorgehen. Allerdings habe er der Zeitung auch ein Ermittlungsverfahren gegen den 53-jährigen Kläger indirekt bestätigt“. (2)

„Zudem soll Thiel noch gesagt haben, es sei eine Sauerei, dass einzelne Beamte sich so gegenüber Kollegen verhalten. Der 54 Jahre alte Zeuge meinte, dies habe Thiel allgemein und nicht auf den konkreten Fall bezogen gesagt. Die Ermittlungen gegen den Kläger waren aufgrund von anonymen Briefen ins Rollen gekommen“. (2) Wie günstig, dass diese anonymen Schreiben doch sind, und das im Polizeidienst, bisher kenne ich das nur von der Deutschen Post AG her und ihren ehemaligen Stasimitarbeitern in Brandenburg.

Das Mobbing-Opfer fordert nun im Prozess 30 000 Euro Schadensersatz vom Land Hessen, das Gericht oder die Kammer „will am 24. Januar 2011 ihre Entscheidung verkünden“. (2) Bei dem Richter hat der Kläger wohl schlechte Karten, denn er legt sich mit dem System Mobbing an.

1)http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Mobbing-Affaere-Polizeipraesident-als-Zeuge;art7943,1406386

2)http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20101130_mmm0000000913590.html

3)http://www.projektwerkstatt.de/bouffier/