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Religiös, rassistisch bedingtes Mobbing gegen 11-jährigen Schüler

11. Mai 2010

Mobbing-Opfer Antonios (11)

Egal auf welchem Kontinent im globalen Dorf man lebt, Mobbing ist die soziale Pest die unseren Alltag zerstört und brutalisiert. Mal ist es ein Kopftuch (1), mal soll ein 11-jähriger Schwul sein (2) und dann ist es wieder Mobbing aus, ja aus was nur?(3)

Oft haben Täter nicht mal ein Motiv, sondern nur eine pathologische Freude an Gewalt und Terror.

In Sydney kam es zu einem Vorfall, der zeigt, es ist egal, welcher Religion oder in welchem Land Du lebst, Opfer kannst du schon werden, weil da das ist, was du magst oder was deine Mutter dir auf das Sandwich gelegt hat.

Zum Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime kam es an einer Schule in Sydney zu Mobbing-Attacken gegen ein 11-Jährigen Schüler. Grund, ganz einfach, angeblich hatte er Salami aus „Schweinefleisch“ auf seinem Sandwich, und als das essen wollte wurde er von einer Gruppe muslimischer Mitschüler gejagt. Er und ein Mitschüler haben sich darauf hin für eine Stunde in der Bibliothek einschließen müssen. (4)

Mobbing-Opfer Muslima

Es kam auch dann später zur körperlichen Gewalt gegen den 11-jährigen Schüler Antonios, mit griechischem Migrations Hintergrund. Er wurde auch mit Schlägen traktiert, seine Augen wurden grün und blau geschlagen und man hat ihn mit Füßen getreten, berichtete der Vater der Familie Grigoriou. (5)

Die Familie nahm daraufhin beide Kinder von der Schule und der Anführer des Mobs wurde umgehend von der Schule verwiesen, etwas was bei uns in Deutschland nie geschieht. In Australien gibt es keinerlei Toleranz oder Duldung von Mobbing-Tätern. „The Department of Education and Training has said it has a zero tolerance policy towards racism”. (5)

Nachdem sich noch mehr Eltern über Mobbing-Attacken gegen ihre Kinder an der Schule beschwerten hat man von der Schulleitung begonnen, noch mehr Maßnahmen einzuleiten und betreibt verstärkt Aufklärung, da die Schüler oder deren Eltern aus unterschiedlichen Länder kommen. „The department said that the school had „ongoing cultural and interfaith awareness programs to improve understanding among students of events like Ramadan and Christmas“.(5)

Der Fall Antonios zeigt einmal mehr, mit welcher Brutlität und Menschenverachtung Mobbing-Täter zu Werke gehen, gerade wenn sie jung sind. Schülermobbing ins nur eine Form der sozialen Pest Mobbing und man versteht es dann nicht, warum es Länder gibt, die kein Mobbing-Verbot haben.

1) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/15/turkische-schuler-und-schulerinnen-mobben-aylin/

2) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/04/07/cyber-%e2%80%93-und-schulmobbingopfer-phoebe-prince-15-jahre-beging-selbstmord/

3) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/22/mobbingopfer-angezundet-und-ins-internet-gestellt/

4) http://www.dailytelegraph.com.au/news/nsw-act/muslim-kids-bullied-my-son-over-salami-sandwich-during-ramadan-family-claims/story-e6freuzi-1225797184694

5) http://news.oneindia.in/2009/11/13/ozmuslim-students-bully-11-year-old-kid-for-eating-asa.hthttp://www.uws.edu.au/equity_diversity/equity_and_diversity/tools_and_resources/conference_documents/views_from_the_muslim_youth_summits_localinternational_studentsml

http://www.couriermail.com.au/news/national/schoolboy-bullied-by-muslims-over-salami-sandwich/story-e6freooo-1225797188551

Türkische Schüler und Schülerinnen mobben Aylin

15. Dezember 2009

Mobbing-Opfer Aylin

Wenn Aylin, eine junge türkisch-stämmige Schülerin zur Schule geht, dann stehen ihr die Haare zu berge. Sie will kein Kopftuch tragen, das Sysmbol streng gläubiger Muslime. Doch da bei uns in Deutschland ist das „Kopftuch“ schon längst zum Kriegschauplatz Nummer Eins dank der Haßprediger auf der einen wie der anderen Seite stigmatisiert worden und zwischen diesen Mühlensteinen werden die Freiheitsrechte und die Würde des Menschen  beerdigt.

Für die 14-jährige Aylin heißt das, „willst Du aussehen wie eine Deutsche?“; oder „das Kopftuch ist unsere Ehre – hast Du keine?“ Warum sollte Aylin keine Ehre haben, sie hat die vom GG geschützte „Würde des Menschen“, und das ist mehr wert als so was fragwürdiges wie eine Ehre von Mobbern.(1)  Die kopftuchtregenden Mobberinnen und jene Mobber ohne Namen haben keine Ehre und Würde, denn sie predigen Hass und bedienen sich der untersten Form menschlicher Umgangsformen, dem Mobbing.

Und da Aylins Mutter feststellen muß, dass „die Zahl der Kopftuchträgerinnen an Aylins Schule stetig steige und ihre Tochter sich schon einmal über dumme Bemerkungen beklagt habe“, scheint hier die Schulbehörde wie die Lehrerschaft zu versagen. Mit einem Mobbing-Verbot würde man hier schon längst mit dem Staastanwalt gegen die Täter vorgehen können. Doch unsere Politiker wollen ja kein Mobbing-Verbot, warum wohl?

Und die Hassprediger im Fall von Aylin könne nur deshalb ihr Unwesen treiben, weil Lehrer, also Beamte nicht bereit sind, das GG an ihrer Schule zu verteidigen, die Täter zu isolieren und die Staatsanwaltschft einzuschalten, denn Mobbing ist bekanntlich auch in Deutschland ein Straftatbestand, wenn man die Würde des Menschen beachtet, doch welcher Staatsanwalt macht das schon in Deutschland?

Im Fall Aylin kam es zum Fastenmonat dann zur Eskalation. >>“Deinen Eltern ist es wohl egal, wie über Dich geredet wird.“ Solche Mobbuingattacken und Hassangriffe sind heute Gang und Gebe. Die darauf angesprochene Aylin jedoch kämpfte mit den Tränen und sagte schließlich: „Es wird immer schlimmer. Und seit ich neulich im Ramadan mein Schulbrot ausgepackt habe, ist es ganz aus. Die Kopftuch-Mädels mobben mich total.“<< (1) Und hier ist nun die Frage erneut zu stellen, was machen die Lehrer an dieser Schule den ganzen Tag eigentlich? Haben wir eigentlich Staatsanwälte in Deutschland?

1)http://www.kybeline.com/2009/10/19/kopftuchloses-madchen-in-deutschland-von-turken-gemobbt/#more-7988