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Siebtklässler in Augsburg mit 500 Einträgen im Net abgemobbt

14. Juni 2011

Cyber-Mobberin auf den Weg zum Gerichtssaal.

Die Augsburger Allgemeine ist dafür bekannt, dass sie sachlich und unfangreich über das Thema Mobbing berichtet. Es gibt kaum eine andere Zeitung in Deutschland die ihr das Wasser darin reichen kann. Nun hat sie sich dem Thema „Cyber-Mobbing“ verschrieben, und siehe da, was sie ans Tageslicht fördert ist schockierend.

“ .. 1500 Verfahren, die die Staatsanwaltschaft Augsburg pro Jahr wegen Internetkriminalität bearbeitet, dürften sich nicht einmal fünf Prozent mit „Cyber-Mobbing“ befassen. Zu Verurteilungen kommt es schätzungsweise nur in 20 oder 30 Fällen“. (1)

Und darunter sind Fälle wie der des Siebtklässler, den man über Monate im „Dauerbeschuss“ hatte. „Es ging los mit Ausdrücken wie fette Sau und endete mit der Aussage, es wäre besser, wenn er nicht auf der Welt wäre. 500 Einträge sammelten sich über Monate auf einer Internetseite, die Mitschüler angelegt hatten, um den Buben zu mobben. Am Schluss saß der Junge bei der Polizei und fragte den Beamten selber, ob es nicht besser wäre, wenn er nicht auf der Welt wäre“. Und hierin liegt die Gefahr zum Suizid, gerade Heranwachsende entwicklen kein Selbstbewusstsein mehr.(1)

Cyber-Mobbing-Krieg, CMK

Unverständlich ist bis heute, warum Lehrer von solchen Attacken nichts mitbekommen. Die Polizei und das Amt für Kinder, Jugend und Familie führen wenigstens Veranstaltungen zum Problem Cyber-Mobbing durch, zu den hunderte von Eltern und Lehrern kommen. Dies wird aber nicht helfen, so lange Richter den Tätern helfen, wenn man sie mal erwischt. (2) Und solange durch ein strafgesetzgesetzliche Regelung Cyber-Mobbing nicht geahntet wird, müssen wir auch mit „500 und mehr Attacken rechnen, die ein Mobbing-Opfer wegstecken soll?   (3)

Wenigstens steckt in Augsburg die Presse und Polizei nicht den Sand in den Kopf, sondern versuchen mit dem Wenigen was sie haben, sich gegen die Hetzkampagnen im Internet zu wehren. Wo geschieht dies sonst noch? In Stuttgart wohl kaum, da hilft man aus Mitleid lieber den Tätern. (2)

1)http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Hetzjagd-im-Internet-id15487771.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/06/14/richter-schutzen-cyber-mobberin/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/06/03/petition-fur-strafrechlichen-definition-von-mobbing-abgelehnt/

Augsburg Youth and Students Calendar 2010, anti-bullying tips

7. Februar 2010

Bullying victims Stefan K

In order to mobilize against the mob, so the perpetrators in the public sphere at all levels, the „city of Augsburg in 2010,“ a calendar „be distributed in an edition of 30,000 units in the schools.“

The calendar „gives advice and lists the agencies can be contacted in children and adolescents, if they need help. Bullying is slowly creeping back, says Gerhard Bachmann of Augsburg Office for Children, Youth and Family. Dear someone is looking for a contact too soon than too late, „he advises young people.“ (1)

And psychologist at the counseling Schluter Angelika diaconal work of the Augsburg know from their work: For many mental disorders is in the background a bullying happening. „(1) A knowledge that is gaining more and more slowly in the society.

She also knows from experience that „quickly become of the victims and perpetrators (). Schluter is therefore calling on all students not just ignoring it – our politicians and jurists, especially judges, this basic democratic virtue, still a stranger – „if they mitbekämen that individual would deliberately excluded. Help is just as important by the classmates, as knowing where to get professional help. „(1)

One can only hope that, in respect of the federal government comes in the workplace and the Universities of 2011, a similar action. For we know that bullying costs our society in the meantime, already over 100 billion euros, money that we do not have and should not have.

1) http://www.epv.de/node/5069

Augsburger Jugend- und Schülerkalender 2010 gibt Antimobbingtipps

4. Februar 2010

Mobbingopfer Stefan K.

Der Kalender „gibt Ratschläge und listet die Stellen auf, an die sich Kinder und Jugendliche wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Mobbing schleiche sich langsam ein, erklärt Gerhard Bachmann vom Augsburger Amt für Kinder, Jugend und Familie. Lieber jemand sucht sich zu früh einen Ansprechpartner, als zu spät“, rät er Jugendlichen“.(1)

Und „die Diplompsychologin Angelika Schlüter von der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Augsburg weiß aus ihrer Tätigkeit: Bei vielen psychischen Störungen steht im Hintergrund ein Mobbing-Geschehen“.(1) Eine Erkenntnis, die sich langsam mehr und mehr in der Gesellschaft durchsetzt.

Außerdem weiß sie aus Erfahrung, dass „schnell  aus Opfern auch Täter werden (können). Schlüter appelliert daher an jeden Schüler nicht einfach wegzuschauen“ – unseren Politikern und Juristen, insbesondere Richter ist diese demokratische Grundtugend immer noch fremd -, “wenn sie mitbekämen, dass einzelne bewusst ausgegrenzt würden. Hilfe sei von den Klassenkameraden genauso wichtig, wie zu wissen, wo man professionelle Hilfe bekommt“.(1)

Man kann nur hoffen, das aus der Bundesregierung bezüglich der Arbeitswelt und den Universitäten 2011 eine ähnliche Aktion kommt. Denn bekanntlich kostet Mobbing unsere Gesellschaft in der Zwischenzeit schon über 100 Milliarden Euro, Geld, das wir nicht haben und auch nicht haben sollten.

1) http://www.epv.de/node/5069