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Cyber-Mobbing-Krieg (CMK) in Berlin fordert immer mehr Opfer

25. März 2011

Ein Grundsatz in der Demokartie heißt „Information„. Ohne Information kann sich der Bürger kein Bild machen oder eine Meinung bilden, die dem Thema sachgerecht wird. So was nennt man auch „Aufgabe der öffentlich, rechtlichen Medien“, dafür bezahlen wir Bürger übrigens unsere GEZ-Gebühren.

In Berlin schein der „rot-rote Senat, dem auch der Genosse  Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung angehört, schon länger vom „Cyber-Mobbing-Krieg“ an Berliner Schulen gewusst zu haben. Gemacht hat weder Zöllner und seine „Schlafwagenabteilung von der Schulbehörde“ noch Wowereit und sein rot-roter Senat aus Linker und SPD etwas. Was haben eigentlich Linke und Sozialdemokraten für ein Menschenbild?

Und informiert haben sie uns auch nicht. Wozu brauchen wir dann diese „Medien“ und wofür bezahlen wir GEZ-Gebühren?

Der Cyber-Mobbing-Krieg um die Internetplattform Isharegossip.com hat wohl schon länger zu Opfern unter der Lehrerschaft geführt. Heute meldet uns der Tagesspiegel, „manche Lehrkräfte sind infolge des Cybermobbings krankgeschrieben“ und „man fühlt sich wie eine Aussätzige, sagte eine Lehrerin, die als Folge des Internetmobbing inzwischen krankgeschrieben ist“. (1)

Dann handelt es sich doch hier bei um „Körperverletzung“ und Schulleitungen und der Senator für Bildung hätten schon längst Strafanzeige* erstatten müssen und nicht immer nach Medienkompetenz der Schüler zu rufen. Kaum zu glauben, wie hier Beamte und Politiker mit dem höchsten Gut eines Menschen, in dem Falle Lehrer und Schüler umgehen, das auch durch den Artikel 2 des GG geschützt ist, nämlich die Gesundheit des Menschen.

Ich bin schon ziemlich geschockt, wenn ich Tag für Tag Neues vom Schlachtfeld „Cyber-Mobber-Krieg (CMK) in Berlin  lese und wie viele so lange zugeschaut und nichts gemacht haben, obwohl sie eine Fürsorgepflicht haben. Wie einfach man gegen Cyber-Mobber vorgeht, zeigen uns zum Beispiel die „Schweizer“(2): Kluge Schweizer ermitteln Cyber-Mobber (2) Warum kommt man in Berlin nicht auf solche Ideen, weil man sich schon längst an Mobbing als sozialen Wert gewöhnt hat?

Ich frage mich auch, wenn nach all dem, was bisher bekannt geworden ist, immer noch Journalisten leichtfertig Tipps geben, ohne sich mit dem Mobbing-Schlachtfeld Deutschland und dem Leiden der Millionen von Mobbing-Opfer beschäftigt zu haben. Da wird zum Beispiel vom Tagespiegel eine Leserdebatte zu:  „Wie gefährlich ist Cybermobbing?“  angeregt, was ja nicht verkehrt ist. (3) 

Doch mit keinem Wort wird erwähnt, was einem Vater passieren kann, wenn er sich gegen Mobbing an seinen drei Kindern zur Wehr setzt und Anzeige erstattet. Denn plötzlich erhält der Vater von den vier beschuldigten Lehrern einen Gegenanzeige, die der Staatsanwalt auch umgehend bearbeitet hat.(4)

„Die Mobbingvorwürfe eines Vaters gegen vier Lehrer der Kühbacher Schule haben nun doch ein gerichtliches Nachspiel: nicht für die Pädagogen, sondern für den Beschwerdeführer selbst. Der Vater und seine Frau sind angeklagt wegen Verleumdung„. (4)

Und ich frage mich angesichts des „Cyber-Mobbing-Krieges“ (CMK) in Berlin, ob alle wirklich begriffen haben, warum es geht und was eigentlich die Gewerkschaften wie GEW und ver.di machen, die den Betriebsfrieden schützen sollen? Die sind doch die Vertrter der Lehrer und müssten schon längst Anzeige für Anzeige gestellt haben. Was machen eigenlich diese „Superfunktionäre“ den ganzen lieben langen Tag so außer ihren roten Schal zu streicheln und Kaffee zu trinken?

Auch stellt sich die Frage an die fünf „Wegschauerparteien“ von SPD, Grünen, LINKE, CDU und FDP, wer soll bei der Polizei eigentlich ermitteln, wenn eine Schülerin sich meldet, sie sei als „größte Schlampe“ (3) bezeichnet worden? Etwa der bekannte Experte und „Frauengrapscher“ vom Dienst?(5)

Vielleicht sollte man sich mal im „Abgeordnetenhaus von Berlin“ ein oder zwei Tage Zeit nehmen und den ganzen „Mobbing-Sumpf“ in Berlin von Behörden, Arbeistgericht und  über die  Schulen hin zu den Finanzämtern und Polizierevieren aufarbeiten und dann ein „Anti-Mobbing-Gesetz“ erlassen. Riga ist die Haupstadt von Lettland und nicht Lybein, und das ist EU Mitglied, Lettland und bekommt von uns Hilfe über unsere Steuergelder, dann soll da ein Surfer in Riga auf dem ein Internetportal „Haß“ verbeitet, ein Problem sein? Das glaubt nicht einmal meine Uroma und die kannte den PC noch nicht und auch nicht das World Wide Web und ist schon lange tot.  

*(1) Alle Behörden des Bundes und der Länder leisten sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe. (GG)1)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/mobbing-im-netz-macht-auch-lehrer-krank/3982762.html

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/03/07/kluge-schweizer-ermitteln-cyber-mobbing/

3)http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/wie-gefaehrlich-ist-cybermobbing/3982776.html

4)http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Vater-nach-Anzeige-gegen-Lehrer-jetzt-selbst-angeklagt-id14224541.html

5)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/03/08/frauengrapscher-bei-der-berliner-polizei-befordert/

Videoüberwachung am Arbeitsplatz ist unerlaubt

27. Januar 2011

Bespitzeln

Schon seltsam, was man sich im Jahr 2011 oder schon 2010, 2009 oder 2008 so alles als Arbeitnehmer bieten lassen muss oder musste. Das Urteil auf jeden Fall macht Hoffnung.

Es wäre nun Aufgabe der Gewerkschaften und Arbeitnehmerparteien nachzuforschen, wo es überall Videoüberwachung am Arbeitsplatz gibt und diese Fälle vor Gericht zu bringen. Außerdem müssten wir eine demokratische und Bürger nahe Partei haben, die im Parlament im Betriebsverfassunggesetz, AGG, StGB, Arbeitsschutzgesetz usw. Videoüberwachung als Verbot einbringt. Doch bei den Schlafmützen die wir in den fünf Parlamentsparteien haben, dürfte das Jahrzehnte dauern.  

„Arbeitnehmer, die rechtswidrig von einer Videokamera überwacht werden, können einen Entschädigungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber haben“. (1)

Hut ab vor der Zivilcourage der  24-jährige Frau, „die ..  in einer hessischen Niederlassung eines bundesweit tätigen Unternehmens (arbeitet). (1)

„Das LAG wertete die Kamera als schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung. Auch wenn sie angeblich nicht immer eingeschaltet war, sei die Mitarbeiterin allein wegen der möglichen Aufzeichnungen einem ständigen Anpassungs- und Überwachungsdruck ausgesetzt gewesen. Eine solche Verletzung der Würde und Ehre des Menschen dürfe für den Arbeitgeber nicht ohne Folgen bleiben“. (1)

Schade, dass wir das Unternehmen nicht kennen und was der Betriebsrat unternommen hat, doch das Überwachen nimmt in Deutschland wieder rapide zu, gerade im Rahmen der Ossifizierung der Bundesrepublik, von der Politik scheinbar gewollt.(2)

Bei der Deutsche Post AG ist es in einigen Niederlassungen gang und gebe, dass in den Briefverteilzentren Videoüberwachung mit Unterstützung des „Ver.di-Betriebsrates“ Kollegen illegal überwacht worden sind. Weder hat diese Gewerkschaft im Land Brandenburg, noch in Berlin deshalb eine Klage eingereicht. Und mit welchem Recht Bundesbeamte Mitarbeiter beschnüffeln, das wäre auch mal von Interesse zu erfahren.

1)http://www.n24.de/news/newsitem_6617636.html

2)http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E268B034D9E5745B48131BFF63261828A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton

Eine Polizeiärztin packt diesmal zu den Mobbingvorwürfen aus

24. November 2010

No Mobbing

Einen wichtigen Hinwies haben wir von „Behördenstress“ bekommen, diesmal packt eine Insiderin aus. Danke für den Tipp.

„Dienstag, 23. November 2010 Polizeimobbing, eine Polizeiärztin packt aus? Einzelfälle?
Heute am Mittwoch, den 24.11.2010 erscheint im HR Radio und Hessenschau der nächste Skandal bei der Hessischen Polizei! Eine Polizeiärztin packt diesmal zu den Mobbingvorwürfen bei der Polizei in Hessen aus?
Nach diesem Bericht müsste auch dem letzten in Hessen klar sein, das es sich nicht um Einzelfälle handelt und das hinter dem ganzen ein System stecken muss?
Die Zeit des Schweigens durch alle Instanzen der Polizei muss endgültig beendet werden? Es wird auch langsam Zeit alle Betroffene und Mitwisser und Mithelfer knallhart zu Belangen und nicht wieder auf einen anderen Posten bei gleicher Bezahlung zu versetzen?
Wie man an diesem Bericht erkennen wird, entscheiden andere welche Wege man gehen muss?
Es kann auch nicht wirklich sein, das niemand irgend etwas mitbekommen haben, will aus der Führungstruktur der Hessischen Polizei?
Dafür liegen der Presse genügend Beweise vor, die das Gegenteil zeigen!
Nach der Berichterstattung durch den HR, werden weitere Skandale folgen und veröffentlicht werden?
Es kann nicht sein das bis heute nach der grossen Aufklärungsankündigung durch das HMDI noch nicht wirklich etwas passiert ist für die Geschädigten und Betroffenen?
Das Wort “ Einzelfälle “ kann endlich aus dem immer folgenden Sprachschatz bei der hessischen Polizei gestrichen werden?
Was nun, reichen die ganzen Vorfälle immer noch nicht um ein gängiges Sytem zu erkennen?
Auch für die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte wird es langsam Zeit etwas zu tun und nicht nur nach Entscheidungen einen Kommentar abzugeben?

Gruss
Team Behoerdenstress“

Wie sollen sich Mobbing-Opfer an Ermittler bei der Polizei wenden, wenn die Ermittler selber gemobbt werden. Da beißt sich die Katze doch in den eigenen Schwanz, oder?

Die Artikel der Woche auf der aAMR.

24. November 2010

 

Top-Suchen

phoebe prince, bettenwelt homberg, mobbing, megan meier, fachtagung mobbing 2009 dr. monika stolz

Leider wird immer noch nicht von den Politikern in Deutschland eine entscheidende Gesetzgrundlage im Bundestag erörtert, viel lieber spielt man Hexenjagd auf angebliche „islamitische Attentäter“, traurig aber wahr. Vom Psychoterror Mobbing sprechend diese Damen und Herren seltsamer Weise nie.

Suizid-Opfer Megan Gillan

Unter den meistgelsenen Artikel fällt diese Woche insbesondere das grße Interesse an der France Tèlècom auf. Von daher nochmals der Hinweis, dass alle drei Filme auf ARTE in der Zeit vom 26.11.2010 bis 30.10.2010 nochmals zu sehen sind.Ich hoffe ARTE wird auch ein Manuskript zu den Beiträgen herausgeben, insbesondere zu der „Traurigkeitskurve“, in der Mobbing-Tätern ducrh Bearter klar gemacht wird, in welche Persönliche Krise sie ihr Opfer mobben können und wollen.

Top Posts (die vergangene Woche)

Cyber – und Schulmobbingopfer Phoebe Prince (15) Jahre beging Selbstmord. 61 Besuche

Selbstmorde, France Tèlècom, Traurigkeitskurve und der Mobbing-Alltag 48 Besuche

Firma Bettenwelt GmbH & Co.KG kündigt vier Betriebsräten 22 Besuche

Sind wir Mobbing-Opfer wirklich selber schuld? 18 Besuche

Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei weggeschaut 11 Besuche

System Mobbing bei der hessischen Polizei 11 Besuche

Mode- und Lifestyleunternehmen Breuninger mobbt und kündigt Ver.di-Betriebsrätin 10 Besuche

Chefarzt Reiner Körfer vom Herzzentrum Essen ein Mobber. 8 Besuche

Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei weggeschaut

18. November 2010

„Behördenstress“ hat zu dem System Mobbing bei der hessischen Polizei einen bemerkenswerten klaren und offenen Artikel geschrieben. Und er fragt sich indirekt, was bringt die Ernennung von Henning MöllerHessen zum Mobbing-Ansprechpartner bei der hessischen Polizei, wenn er sich nicht einmal so nennt und aus dem Personalrat kommt, der so lange weggeschaut hat?

Hier der Artikel ungekürzt, weil er so wertvoll ist:

„Polizeigewerkschaften – Skandal?

Dienstag, 16. November 2010 So sehen die Tatsachen aus??? Versuchen die Gewerkschaften sich in ein besseres Bild zu setzen??? Sie wollen von den Vorfällen nichts mit bekommen haben??? Warum haben die Gewerkschaften, Personalräte, Beauftragte bei der Polizei alle Betroffene und Geschädigte nicht unterstützt???

Nun stellen sich die Gewerkschaften hin als ob Sie hinter Ihren Mitgliedern stehen??? Warum sind alle Betroffene und Geschädigte aus der Gewerkschaft ausgetreten??? Sind nicht die selben Seilschaften in der Gewerkschaft wie bei der Polizei??? Warum haben alle Gewerkschaften immer nur abgenickt wenn die Führung etwas entschieden hat??? Weshalb haben fast alle Gewerkschafter hohe Dienstränge??? Warum wurden Polizeikritische Beamten nicht in den Gewerkschaften??? Wie kann es sein das viele Betroffene und Geschädigte keinen gewerkschaftlichen Rechtschutz erhalten haben??? Warum vollziehen die Gewerkschaften so einen Wandel zum Thema Mobbing??? Haben nicht doch auch Gewerkschafter von den Missständen gewußt??? Warum wurde ein ehemaliger Personalratsvorsitzende der GDP – Hessen zum Polizeibeauftragten ernannt??? Im Hessischen Innenministerium (HMdI) brennt der Baum 04/10 Das Schweigen der „drei Affen-Gewerkschaften„! trend Online-Zeitungvon Ralf Hering (…)

„Dutzende solcher Fälle seien an sie herangetragen worden, sagte sie im Gespräch mit dem ECHO. Die meisten anonym, weil die Bediensteten Angst um ihre berufliche Zukunft hätten. Erbost zeigte sich Faeser, weil Beamte aus Nordhessen, die ihr öffentlich einige Fälle schilderten, später mit Disziplinarmaßnahmen überzogen wurden. Deshalb geht sie heute nur noch mit Beamten vor die Presse, die Mitglieder im Personalrat sind. ,,Die genießen wenigstens einen gewissen Schutz.“(…) Nancy Faeser, Landtagsabgeordnete der SPD In der Hessischen Polizei herrscht große Unruhe:

Mobbing, Bouffiers Personalquerelen,Führungskritik/-schwäche, schlechtes Betriebsklima, ungerechtfertigte Disziplinarverfahren; und jetzt auch noch Vorwürfe wegen rechtsradikaler Tendenzen und Denunziantentum im LKA Hessen. Innenminister Bouffier ist angezählt. Die Berufsvertretungen DPolG und BDK hüllen sich in Schweigen. Wie die Frankfurter Rundschau (FR) am 18.03.10 in ihrem Hessenteil berichtet gibt es Ärger um die neue Hess. LKA-Chefin Sabine Thurau. LKA-Führungskräfte berichten über Denunziantentum und rechtsradikale Tendenzen in der Behörde.

Mit einem „Brandbrief“ haben sich mehrere Beamte an Innenminister Bouffier gewandt. Zuvor hatten die Medien über Mobbing und fragwürdige Personalentscheidungen (Hermann Josef Klüber u. Hans Langecker) in der Führung der Hess. Polizei berichtet; vor einigen Tagen nahm sich ein Beamter im Polizeipräsidium Frankfurt a.M. das Leben. Es ist kein Zufall, dass es gerade jetzt so massiert über Innenminister Bouffier hereinbricht, hat er sich doch wegen seiner (Personal)Politik in Hessen recht unbeliebt gemacht. Ministerpräsident Koch hält aber vorerst an seinem Parteifreund fest.

Die Hess. Polizei kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus. Und was machen die Landesverbände der „Schweigegewerkschaften“ DPolG und BDK? Das was sie am besten können…nichts sehen, nichts hören und nichts sagen…wie die drei Affen. Die GdP Hessen hat sich zwar bei den o.a. Reitzthemen auch nicht sehr engagiert gezeigt; zumindest bei der Personalie Hermann Josef Klüber meldete sich die Berufsvertretung kritisch zu Wort. Und: Die Gewerkschaft räumt auch ein „belastetes Betriebsklima“ in der Hess. Polizei ein (siehe Pressemitt. gdp.de/Hessen).

Es bleibt nur zu hoffen, dass die GdP Hessen innerhalb der geplanten künftigen Zusammenarbeit mit den“Schweigegewerkschaften“ BDK und DpolG nicht ihr letztes Fünkchen Kritik verliert! Ein Gutes hat die gegenwärtige Krise in der Hess. Polizei: Eine“konstruktive Unruhe“ innerhalb der Beamtenschaft wie sie nun eingetreten ist sowie die öffentliche Diskussion hierüber kann dazu beitragen die verkrusteten Strukturen, den Umgang der Mitarbeiter/innen untereinander, positiv zu beeinflussen. Gewerkschaftsmeinung November 2010 ??? Laut Gewerkschaften gab es bis zu diesem Artikel kein systematisches Mobbing in der hessischen Polizei??? Und jetzt auf einmal doch???

Versuchen die Gewerkschaften ihren A…….. zu retten??? Gerade die Gewerkschaften, Personalräte haben auch in den letzten Jahren versagt??? Warum sind die ganzen Mobbingopfer nicht mehr in der Gewerkschaft??? Gerade die Gewerkschaften haben doch nicht unternommen??? Gewerkschaften Unmut in der Polizei Von Pitt von Bebenburg Die hessische Polizei steht derzeit gewaltig unter Druck. Nicht nur die Opposition sieht Anzeichen dafür, dass es an der „Führungskultur“ in der großen Organisation mit ihren 19.000 Beschäftigten hapert.

Auch die mitregierende FDP glaubt, dass es „Handlungsbedarf“ gibt. Besonders deutlich wird die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Ihr Landesvorsitzender Jörg Bruchmüller notiert: „Fortwährende Beschwerden und Unmutsäußerungen von Kolleginnen und Kollegen über eine dirigistische Führungskultur bis hin zu systematischen Mobbingvorwürfen“ seien „in einer Vielzahl von Fällen eindeutig zu belegen“. Das schreibt der Gewerkschaftschef in seiner Stellungnahme zu einer Landtags-Anhörung am nächsten Donnerstag. Dann berät der Innenausschuss über den Vorschlag der SPD, einen unabhängigen Polizeibeauftragten einzusetzen, der Beschwerden untersuchen soll.

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) findet in ihrer Stellungnahme klare Worte. „Vor allem der von der obersten Etage der hessischen Polizeiführung mitunter vorgelebte und auf die gesamte Organisation ausstrahlende Führungsstil muss verändert, konstruktiv-kritische Geister müssen wieder zugelassen werden“, schreibt DPolG-Landeschef Heini Schmitt. Während er sich für einen unabhängigen Polizeibeauftragten ausspricht, hält Kollege Bruchmüller ihn nicht für erforderlich. Ein unabhängiger Beauftragter sei entbehrlich, wenn der gewählte Personalrat gut ausgestattet sei und es „eine gelebte demokratische Führungskultur“ gebe. Seilschaften installiert Schon mehrfach hat sich der Innenausschuss des Landtags auch mit Vorwürfen über den Führungsstil der früheren Frankfurter Polizei-Vizepräsidentin und heutigen Chefin des Landeskriminalamts, Sabine Thurau, befasst.

Für Unruhe bei den Abgeordneten sorgt nun ein anonymes Schreiben, das Anfang Oktober im Landtag einging. Darin wirft die Absenderin, die sich als Polizistin des LKA bezeichnet, ihrer neuen Chefin Thurau vor, „Seilschaften“ im Amt zu installieren. „In Wiesbaden versucht sie nun, die gleichen Methoden anzuwenden, die sie bereits in Frankfurt an den Tag gelegt hat“, heißt es in dem Brief. In den ersten sechs Monaten ihrer Amtszeit habe sich in der Wiesbadener Behörde „das Arbeitsklima deutlich verschlechtert“.

Die Amtschefin wolle „eine willige Truppe um sich scharen“, behauptet die Briefschreiberin. Sie entschuldigt sich dafür, dass sie ihren Namen verschweigt. Zur Begründung schreibt die Absenderin, sie habe „ansonsten mit Nachteilen zu rechnen“.

Artikel URL:

 http://www.fr-online.de/frankfurt/unmut-in-der-polizei/-/1472798/4783370/-/index.html

Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau“.

Der Artikel findet sich auch auf http://www.webnews.de/810104/polizeigewerkschaften-skandal#Kommentare . Das hört sich doch etwas anders an als die heile Welt, die der CDU-Innenminister Boris Rhein verbeiten will.

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/11/18/hessen-hat-mobbing-ansprechpartner-fur-polizisten-benannt-henning-moller/

 http://www.webnews.de/810104/polizeigewerkschaften-skandal#Kommentare

Selbstmordeserie bei der France Télécom geht weiter

29. September 2010

Täter entschuldigt sich, aber nur in China

Trotz des strafrechtlichen Verbots von Mobbing und den seit Jahren angeprangerten Selbstmorden bei der France Tèlèkom geht der Horror weiter. Man hat wohl in Frankreich den Vorstandsvorsitzenden der Telekom abgesetzt, doch in der Unternehmenskultur aht sich nicht geändert.

„Ein Anfang des Jahres veröffentlichter Untersuchungsbericht erhob schwere Vorwürfe gegen die mittlerweile abgelöste Konzernspitze. Darin ist unter anderem von Mobbing die Rede. Auf Warnungen von Gewerkschaften, Betriebsärzten und Krankenkassen sei völlig unzureichend reagiert worden“. (1)

„Fünf Selbstmorde innerhalb von zwei Wochen. „Zwei der Angestellten aus der Region Rennes, ein weiterer Beschäftigter stammte aus dem Norden Frankreichs. Ein weiterer Mitarbeiter arbeitete in der Region Toulouse, der letzte im Großraum Paris. Vier der fünf waren direkt bei France Télécom angestellt, einer bei der Tochtergesellschaft Equant“ (1)

Dennoch versucht man die fünf neuen Suizide nicht primär mit der Unternehmenskultur der FT in Verbindung zu bringen. „Bislang sei allerdings unklar, ob diese Fälle mit den Arbeitsbedingungen in dem Unternehmen zu tun haben, berichtete die Zeitung „Le Parisien“(1)

1)http://www.welt.de/wirtschaft/article9587540/Fuenf-neue-Selbstmorde-erschuettern-France-Telecom.html

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/09/29/wieder-ein-selbstmord-bei-der-france-telecom/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/10/06/ard-tagestehmen-greifen-selbstmorde-bei-der-telekom-auf/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/05/31/suizide-bei-foxconn-schocken-die-globale-offentlichkeit/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/07/06/schwarze-serie-der-france-telekom-geht-weiter/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/12/14/mit-dem-mobbing-verbot-naht-hilfe-fur-die-opfer/

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,648671,00.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article4924107/Mit-diesen-Fragen-wird-das-Suizid-Risiko-getestet.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/selbstmordserie-erschuettert-france-telecom;2456553

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/07/27/ein-fall-von-mobbing-wahrend-der-schwangerschaft/

France Telekom Chef Stephane Richard erkennt Suizid als Arbeitsunfall an

18. Juli 2010

Mit dieser nachträglich Anerkennung des Suizid eines Mobbing-Opfers gesteht zum ersten Mal ein Boß eines großen Unternehmen ein, bei uns wird bis zur physischen Vernichtung gemobbt.

„In seinem Abschiedsbrief nannte er (das Mobbing-Opfer) die Arbeitsbedingungen bei France Telecom als Grund für den Suizid. Mit der Entscheidung, den Selbstmord als Arbeitsunfall anzuerkennen, widersprach der seit dem Frühjahr amtierende Richard der Einschätzung der Aufsichtsbehörde IGAS und einer internen Untersuchungskommission“. (1)

Damit übernimmt France Telekom die Entschädigung für die Angehörigen in vorbildlicher Art und Weise. Frnace Telekom hat bisher über 60 solcher Suizide zu verantworten, Chef Stephane Richard hat seinen Part übernommen, doch was ist mit den anderen Wegschauern?

„Auf Warnungen von Gewerkschaften, Betriebsärzten und Krankenkassen sei völlig unzureichend reagiert worden“, das kann man wohl treffender nicht formulieren.

1)http://newsaktuell.info/topstories/telecom-france7330-072010.html