Posts Tagged ‘Gemeinde Schlangenbad’

Ich glaub wir habbe gesiegt.

8. Februar 2013

von F. W.

Mit diesen Worten des Schlangenbader Bürgermeisters, die er während einer Sitzung von sich gab, leiten wir die Fortsetzung der „Unendlichen Geschichte der Manuela Damm-Pick“ ein.
Zur Erinnerung: Der KiTa-Leiterin, Frau Damm-Pick, wurde am 14. Aug. 2009 durch eine „Außerordentliche Änderungskündigung“ gekündigt, wonach sie als einfache Erzieherin bei gleichem Einkommen in einer anderen KiTa der Gemeinde künftig arbeiten sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Frau Damm-Pick genau 22 Jahre als Erzieherin in der gleichen Einrichtung beschäftigt und außerdem ordentlich nicht kündbar.

Am 03. Dez. 2009 wurde die Kündigung vom AG Wiesbaden als unwirksam erklärt. Die Gemeinde ging in Berufung. Das LAG in Frankfurt bestätigte am 29. Okt. 2010 das erstinstanzliche Urteil und ließ eine Revision nicht zu. Die Gemeinde Schlangenbad legte gegen die „Nichtzulassung der Revision“ Beschwerde ein. Am 07. Jul. 2011 lehnte das BAG die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ab, als kurz darauf die schriftliche Begründung einging, stand nach fast 2 Jahren rechtskräftig fest: Frau Damm-Pick hatte ihren Arbeitsplatz als Leiterin der KiTa Schlangenbad-Hausen wieder.

Nachdem sie kurz darauf arbeitsfähig geschrieben worden war, kündigte sie schriftlich für den 01. Aug. 2011 die Wiederaufnahme ihrer Arbeit als Leiterin an. Um 7:30 Uhr stand sie in Begleitung zweier Zeugen vor der Tür der Einrichtung, um ihre Arbeit aufzunehmen. Die beiden völlig ahnungslosen Erzieherinnen waren total verunsichert und mit der Situation völlig überfordert, sodass Frau Damm-Pick beschloss, mit den Zeugen zum Rathaus zu fahren. Der Bürgermeister war jedoch noch nicht anwesend. Sein zunächst ratlos wirkender Personalchef auf Anraten des Personalratsvorsitzenden, mit dem Rathauschef telefonisch in Verbindung und bekam von ihm die Weisung, Frau Damm-Pick nach Hause zu schicken.

Gleichzeitig ließ er mitteilen, er würde sich im Laufe des Tages bei Ihr melden. Am Nachmittag kam besagter Personalamtchef persönlich vorbei und überreichte ihr erneut eine Kündigung, diesmal eine sogenannte „betriebsbedingte Druckkündigung, fristlos und hilfsweise mit sozialer Auslaufsfrist von 7 Monaten zum Monatsende“, weil man den betreffenden Arbeitsplatz nach Übergabe der KiTa-Trägerschaft an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) nicht mehr zur Verfügung habe.
HB6YxpJA_Pxgen_r_Ax169Dazu muss man wissen, dass die Gemeinde Schlangenbad am 10. Nov. 2010 mit dem ASB einen Vertrag abgeschlossen hatte, wonach die drei gemeindeeigenen KiTas ab 01. Jan. 2011 vom ASB übernommen werden sollten. Nach § 5 dieses Vertrages, sollte „jeder betroffene Beschäftigte nach Vertragsabschluss eine Kopie des Personalgestellungsvertrages“ erhalten. Frau Damm-Pick bekam mit Datum vom 07. Februar 2011 ein persönliches Schreiben, in dem es unter anderem hieß, „Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist dies“, nämlich die Zusendung des Personalgestellungsvertrages, „versehentlich bisher nicht geschehen. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen. Sie erhalten in der Anlage nunmehr diesen Personalgestellungsvertrag in der unterzeichneten Form. (Gez. Schlepper, Bürgermeister).

Frau Damm-Pick reichte nun zum zweiten Mal Kündigungsschutzklage ein und verlangte gleichzeitig die Weiterzahlung ihres Gehaltes seit dem 01. Aug. 2011, da ja inzwischen in drei Arbeitsgerichtsinstanzen festgestellt wurde, dass sie ihren Arbeitsplatz als Leiterin in der KiTa Hausen wieder habe. Die Gemeinde teilte ihr stattdessen mit, das Gehalt stehe ihr nicht zu, da sie nach Auffassung der Gemeinde gekündigt sei. Kurz darauf, am 26. Aug. 2011, bot die Gemeinde Schlangenbad Frau Damm-Pick eine sogenannte „Prozessbeschäftigung“ in der KiTa Georgenborn als einfache Erzieherin an, ein Nichtannehmen würde als Böswilligkeit bewertet werden. Frau Damm-Pick akzeptierte dieses Angebot, allerdings nur für die KiTa Hausen, da ihr dieser Arbeitsplatz erst vor kurzem durch drei arbeitsgerichtliche Instanzen bestätigt worden wäre.
Bei der Hauptverhandlung ihrer Kündigungsschutzklage stellte das AG Wiesbaden am 27. Okt. 2012 fest, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien durch die Kündigung der Beklagten vom 1. Aug. 2011 nicht aufgehoben sei. Die Gemeinde Schlangenbad legte Berufung gegen dieses Urteil ein. Das Berufungsverfahren fand dann am 06. Nov. 2012 am LAG Frankfurt statt. Dort wurde „Auf die Berufung der Beklagten (Gemeinde Schlangenbad) das Urteil des AG Wiesbaden vom 27. Okt. 2011 abgeändert und die Klage abgewiesen.“ Die Klägerin, Frau Damm-Pick, die gerade einen Antrag auf Leistungen zu Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II (ALG 2/ Hartz IV) gestellt hatte, hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen.

Das Hess. Landesarbeitsgericht begründet sein Urteil auf 23 Seiten damit, dass die Übertragung der drei gemeindeeigenen KiTa’s zum 01. Jan. 2011 an den ASB ein Betriebsübergang nach § 613a BGB gewesen sei und somit Frau Damm-Pick zum 01.01.2011 als Leiterin der KiTa Hausen an den ASB überstellt worden wäre, weshalb ihr die Gemeinde Schlangenbad zum 01. Aug. 2011 nicht hätte kündigen können und dürfen. Der Betreibervertrag und Personalgestellungsvertrag zwischen der Gemeinde und dem ASB, wonach das Arbeitsverhältnis bei der Gemeinde verbleibe und die Arbeitnehmer dem ASB zur Arbeitsleistung gestellt werden, weiche zugunsten der Arbeitnehmer von § 613a BGB ab. – Wenn dieses Urteil Bestand hat, sind alle Erzieherinnen, die bisher keinen Arbeitsvertrag mit dem ASB eingegangen waren, genau wie Frau Damm-Pick seit dem 01.01.2011 beim ASB angestellt!

Auch stellt sich die Frage, ob der Vertrag zur Übertragung der KiTas im Nachhinein wegen Nichtigkeit aufgehoben werden kann? – Gegenüber der Frau Damm-Pick und dem Schlangenbader Personalratsvorsitzenden behauptete der ASB-Geschäftsführer in einem Gespräch, sie sei nicht an den ASB überstellt. Die Gemeinde hingegen hat nie ein entsprechendes Gespräch mit ihr darüber geführt. Trotzdem stellte das LAG Frankfurt fest: Da die Klägerin (Damm-Pick) mangels Ausübung des Widerspruchsrecht in einem Arbeitsverhältnis steht, ist die Klage, (nämlich die Kündigungsschutzklage) unbegründet und somit lief ihre Klage gegen die Kündigung vom 1. Aug. 2012 ins Leere! Der Bürgermeister der Gemeinde Schlangenbad, ein Volljurist, soll wohl nach dem „Studium“ des Urteils in einer Sitzung bezüglich des Ausgangs der Verhandlung gesagt haben: „Ich glaub wir habbe gesiegt“. (sic.!)
Doch der Krimi geht weiter! Frau Damm-Pick forderte nun nach Zustellung der schriftlichen Urteilsbegründung den ASB auf, das ihr noch zustehendende Gehalt von 18,5 Monaten plus Zinsen (56.610 Euro) zu zahlen. Dabei  wurde die Abfindung ihres Urlaubsanspruches von drei Jahren, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der tarifliche Bonus zum 25jährigen Dienstjubiläum noch nicht berücksichtigt. Darauf konterte der ASB: Frau Damm-Pick habe die Prozessbeschäftigung vom August 2011 abgelehnt und sich bis jetzt nicht beim ASB ordnungsgemäß zur Aufnahme ihrer Arbeit gemeldet. Zur Erinnerung: Frau Damm-Pick hatte die sogenannte Prozessbeschäftigung nicht abgelehnt, sondern wollte sie an dem ihr gerade in drei Instanzen bestätigten Arbeitsplatz in der KiTa Hausen annehmen. Im Übrigen hätte die Gemeinde Schlangenbad ihr laut LAG im August 2011 nicht kündigen und ihr damit auch keine Prozessbeschäftigung anbieten dürfen.

Das muss den Anwälten des ASB’ auch aufgefallen sein, denn am 22. Dez. fand Frau Damm-Pick einen Briefumschlag ohne Postzustellung in ihrem Briefkasten vor, wonach der ASB „das zwischen Ihnen und uns bestehende Arbeitsverhältnis außerordentlich (fristlos), hilfsweise fristgerecht zum 31. 07.2013, ansonsten zum nächsten rechtlich zulässigen Termin (kündigt). Höchst hilfsweise kündigen wir Ihnen außerordentlich mit einer sozialen Auslauffrist von 7 Monaten zum 31. Juli 2013. (Unterschriften Landesgeschäftsführer u. Leiter Personalwesen)“. Die Kündigung erfolge vorsorglich für den Fall, dass das Arbeitverhältnis auf den ASB übergegangen sei, auch sei der Betriebsrat (des ASB) ordnungsgemäß gehört worden, die Abschrift seiner Stellungnahme sei beigefügt und ihre Arbeitspapiere erhalte sie durch die Dienststelle des ASB-Regionalverbandes. Per Einschreiben bekam sie das gleiche Schreiben mit gleichem Inhalt und gleichen Unterschriften zwei Tage später am „Heiligen Abend“ noch ein Mal. Bisher hat Frau Damm-Pick weder eine Stellungnahme, noch ihre Arbeitpapier erhalten. Wie denn auch? Nach Aussage der Schlangenbader Personalverwaltung befinden sich Ihre Arbeitspapiere in der persönlichen Obhut des Bürgermeisters, wohl, weil er bis zur Urteilsverkündung in Frankfurt der Meinung war, dass Frau Damm-Pick ihm noch unterstellt sei.
Inzwischen hat Frau Damm-Pick die Nase von dem arbeitsrechtlichen „Tohuwabohu“ nachhaltig voll und hat Revision beim BAG in Erfurt eingelegt. Doch wenn Erfurt das Urteil von Frankfurt „kippt“, ist das ursprüngliche Urteil rechtskräftig und Frau Damm-Pick muss die anfallenden Gerichtskosten nicht bezahlen. Dafür ist dann die Kündigungsschutzklage gegen den ASB ins „Leere gelaufen“; mit anderen Worten, Frau Damm-Pick hat so oder so den “Schwarzen Peter“.

Advertisements

Menschenjagd, die Bibel, Bürgermeister Schlepper und die Erzieherin Manuela Damm-Pick

16. August 2011

Ferdi Weckmüller hat zum Mobbingfall der Erzieherin Manuela Damm-Pick durch den FDP-Bürgermeister Schlepper einen Artikel aus Sicht der katholischen Wertlehre erstellt, der sich durch eine hohe Sachkenntnis und das Wissen um religiöse Zusammenhänge auszeichnet, die eine gesonderte Veröffentlichung wohl als angemessen erscheinen lassen. Zur Erinnerung, 22. September 2011 kommt der Papst nach Berlin und wird dann vom öffentlich sich zur Homosexualität bekennenden Bürgermeister Klaus Wowereit empfangen werden. (1)

Mal gespannt, ob 4 Tage nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin sich der Papst öffentlich zu Mobbing, Diskirminierung, Migrantenproblematik und Homosexualität äußert, genauso wie zu der hohen Anzahl von sexuellem Missbrauch von Kindern durch Mitarbeiter der Kirche, ob nun evangelisch oder katholisch.

Unser mobbender Bürgermeister Schlepper von der FDP – in Berlin wird wohl die FDP nach dem 18.09.2011 nicht mehr im Parlament sein – jedenfalls äußert sich wohl seit 2008 zu Persönlichkeiten der Kirche sehr ausführlich, was Ferdi Weckmüller zu einer umfassenden Betrachtung im Zusammenhang mit der “ inzwischen jahrelangen Menschenjagd gegenüber der Erzieherin Manuela Damm-Pick“ veranlasst hat.

„Wer ist am stärksten?

Seit vielen Jahren bringt die Gemeinde Schlangenbad monatlich ein Gemeindeblättchen heraus, die „Schlangenbader Nachrichten“. Traditionell hat auf Seite 2 „Der Bürgermeister … das Wort“. In der August-Ausgabe des Jahres 2008 bekennt Bürgermeister Schlepper, dass ihm die Schriften des „Franz von Assisi“ sowie „die Selbstbetrachtungen“ des letzten der sogenannten Adoptivkaiser, Marc Aurel, zu den Büchern gehören, die ihm „liebgeworden“ sind. Im Zusammenhang mit seiner inzwischen jahrelangen „Menschenjagd“ gegenüber der Erzieherin Manuela Damm-Pick, erscheint diese seine Aussage heuchlerisch. Obwohl er beim Heiligen Franz pauschal nur dessen Schriften nennt. Neben den zahlreichen überlieferten Episteln, Gebetstexte, Ermahnungen, Briefe, Lieder, Meditationen usw., gehören ja wohl auch die „Fioretti di San Francesco“ (Blümlein des Hl. Franziskus) dazu.
Viele Persönlichkeiten wurden wegen der Überspanntheit, der Exzentrizität des Franz von Assisi angeregt, sich mit seiner Person zu beschäftigen. Dabei haben nicht nur religiöse Menschen sich von seinem Leben inspirieren lassen, sondern auch viele Künstler und Schriftsteller. So z. B. H. Hesse: „Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es auf jeden Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.“, der flämische Schriftsteller und Maler F. Timmermans, der italienischer Journalist und Schriftsteller R. Bacchelli, die dem Linkskatholizismus angehörende Luise Rinser, der französische Schriftsteller mit amerikanischer Staatsbürgerschaft Julien Green: „Ich bin Katholik und ich bin Schriftsteller. Ich bin kein katholischer Schriftsteller.“ Die hier genannten haben sich in ihrem Leben und ihren Werken mit dem sozialen Miteinander, der Menschlichkeit, dem Moralkodex auseinandergesetzt, dagegen wird Michal Schlepper auf der Homepage der FDP zitiert: „Die Straßen, Kanäle und Kindergärten sind nicht rot oder schwarz, die kommunalen Probleme sind auch nicht grün oder blau-gelb.“ Vor dem Landesarbeitsgericht hörte sich das aus Schleppers Mund so an: „ … Die Frau Damm-Pick ist stellvertretende Vorsitzende der Schlangenbader SPD und hat massiv den Gegenkandidaten unterstützt, aber ich bin Bürgermeister geworden. …“ Auf der oben genannten FDP-Seite sagte er noch weiter auf die Frage, Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe als Bürgermeister? „Die Zukunft mit den Bürger/innen gestalten zu können. Umsetzung eines ehrlichen, sachorientierten Politikstils.“ Man müsste dazu einmal die Meinung der Schlangenbader Bürger einholen, besonders bezüglich der Zukunft. Manuela Damm-Pick spürt tagtäglich psychisch, finanziell und was ihre „verlorene Ehre“ betrifft, bezogen auch auf die Belastung ihrer Familie, insbesondere ihrer über achzigjährigen Eltern, was ein „ehrlicher, sachorientierter Politikstil“ ist.
Für den bekennenden Katholiken Schlepper dürften andere Zitate wichtiger sein, so hat Papst Johannes Paul II am 12.3.2000 im Wechsel mit anderen hochrangigen Vertretern des Vatikan in Rom, das von Kardinal Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI. verfasste so genannten „Schuldbekenntnisses“ aufgrund der Verbrechen der Kirche im Laufe der Zeiten, das „Mea Culpa“, öffentlich vorgetragen: [Gott …] „Lass jeden von uns zur Einsicht gelangen, dass auch Menschen der Kirche im Namen des Glaubens und der Moral in ihrem notwendigen Einsatz zum Schutz der Wahrheit mitunter auf Methoden zurückgegriffen haben, die dem Evangelium nicht entsprechen.“ Ein Katholik wie Schlepper, kann sich da bestätigt fühlen, wenn er Rote (der Antichrist schlechthin) mit allen Mitteln verfolgt. Insbesondere Frauen mussten in der patriarchalisch-maskulin strukturierten Kirche zwangsläufig noch schlimmer als die ketzerischen Männer bestraft werden. (Prof. Dr. H. Mynarek: Die neue Inquisition).

Im Jahre 2000 war Josef Kardinal Ratzinger, der Verfasser der „Mea Culpa“, der dritte Präfekt der „Kongregation für die Glaubenslehre“ (doctrina fidei). Diese Kongregation löste 1965 auf Veranlassung von Pabst Paul VI., die 1908 unter Pabst Pius X. umbenannte „Römische Inquisition“ in „Sacra congregatio Romanae et universalis Inquisitionis seu Sancti Officii“, kurz „Sanctum Officium“ ab. Damit wird klar, warum sich die Katholische Kirche so schwer tut, sich bei den unzähligen Opfern, insbesondere von Frauen und deren Leiden und unbeschreiblichen Folterqualen zu entschuldigen. Anders dagegen: „Deutsche Dominikaner waren nicht nur in die Inquisition verstrickt, sondern haben sich aktiv und umfangreich an ihr beteiligt. … Unabhängig von den vielleicht manchmal nachvollziehbaren historischen Gründen für die Mitwirkung erkennen wir heute die verheerenden Folgen dieses Tuns unserer Brüder. Wir empfinden dies als ein dunkles und bedrückendes Kapitel unserer Geschichte. … Folter, Verstümmelung und Tötung haben unendliches Leid über zahllose Menschen gebracht; deutsche Dominikaner haben dazu, neben anderen, die Voraussetzung geschaffen. Die Geschichte dieser Opfer – namenlos und vergessen – können wir nicht ungeschehen machen. Wiedergutmachung ist unmöglich. Uns bleibt die Verpflichtung zur Erinnerung. Wir wissen, dass der Geist von Inquisition und Hexenverfolgung – Diskriminierung, Ausgrenzung und Vernichtung Andersdenkender – auch heute latent oder offen in Kirche und Gesellschaft, unter Christen und Nicht-Christen lebendig ist. …“

Da wird wohl auch das Gebet des Heiligen Franciskus nichts helfen: „Oh Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens! Wo Hass ist, lass mich Liebe säen; wo Unrecht, Verzeihung; wo Zweifel, Glaube; wo Verzweiflung, Hoffnung; wo Finsternis, Licht und wo Trauer, Freude.“ Nach meiner Überzeugung wird Schlepper unbelehrbar weiter machen. Nicht der Kampf gegen eine „Ketzerin“ treibt in an, sondern verletzte Eitelkeit und Machtdünken. „Dünkt sich jemand klüger als alle seine Mitmenschen und verkündet laut und anmaßend, nur ihm allein sei die rechte Vernunft verliehen, um ein Urteil zu fällen, so verlangt er nichts weiter, als dass er allein und niemand außer ihm bestimmen soll.“ (Th. Hobbes) Wie man hört, habe Schlepper inzwischen beantragt, alle Webseiten löschen zu lassen, in denen sein Name vorkommt. Warum? Weil, wer einerseits Macht demonstriert, andrerseits seine Ohnmacht offenbart?

Zum Schluss zur Überschrift: In einer bekannten Allegorie (in mehreren Versionen erzählt) fragt ein Kind immer wieder Sonne, Wolke, Regen, Erde, Gras: Bist du stärker als alle anderen? Worauf es jedes mal zur Antwort bekam: „Wäre ich wirklich so stark, mein Kind, wie könnte mich dann …? Zum Schluss wendet sich das Kind zum Gras, das die Erde durchbricht: „Liebes Gras, bist du stärker als alle?“ – „Wäre ich stärker als alle, wie könnte mich dann das Schaf fressen?“ „Hurrah, rief da das Schaf, ich bin das Stärkste auf der Welt, stärker als die Sonne, die Wolken, der Regen, die Bürgermeister …!“ ..von Ferdi Weckmüller“. (1)

Offenbar hat auch Ferdi Weckmüller eine sehr nachvollziehbare Begründung für das jahrelange Mobbing des Herrn Schlepper gegenüber Frau Damm-Pick erkannt, „nach meiner Überzeugung wird Schlepper unbelehrbar weiter machen. Nicht der Kampf gegen eine „Ketzerin“ treibt in an, sondern verletzte Eitelkeit und Machtdünken“. Bei Egozentrikern muss man im Umgang beachten, dass sie als dumm (2)  angesehen werden in der Wissenschaft und Dummheit kann sehr gefährlich werden wenn sie Macht erhält.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/08/11/unfassbar-oder-die-impertinenz-des-burgermeister-schleppers-im-fall-manuela-damm-pick/

2)http://www.thilo-baum.de/lounge/alltagsphilosophie/egozentriker/

Wutbürger nimmt Bezug auf einen Zeitungsartikel im „AAR-BOTE“ vom 02.08.2011

7. August 2011

Nach dem das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt die Beschwerde der Gemeinde Schlangenbad abgelehnt hatte, wie man im Wiesbadener Tagblatt* lesen konnte, war die Kündigungsschutzklage der Frau Damm-Pick nach mehr als zwei Jahren endlich rechtskräftig geworden. Drei arbeitsgerichtliche Instanzen haben ihr ihren Arbeitsplatz in der Kita Hausen als Leiterin bestätigt. Als nun Frau Damm-Pick, die längere Zeit wegen Mobbing erkrankt war, am 1. August arbeitsfähig geschrieben ihre Arbeit wieder aufnehmen wollte, bekam sie erneut eine Kündigung. Mit anderen Worten, die Gemeinde Schlangenbad und ihr Bürgermeister widersetzen sich gewollt dem Rechtsspruch zweier verfassungsmäßiger Gerichte; Hess. Landes- und Bundesarbeitsgericht. (Artikel 92 Grundgesetz: Die rechtsprechende Gewalt ist den Richtern anvertraut; sie wird durch das Bundesverfassungsgericht, durch die in diesem Grundgesetze vorgesehenen Bundesgerichte und durch die Gerichte der Länder ausgeübt.) Laut Wiesbadener Tagblatt hat der Gemeindevorstand die erneute Kündigung beschlossen, lange Zeit bevor der endgültige Rechtsspruch aus Erfurt eingetroffen war. Damit ist der ungeheuerliche Rechtsbruch auch noch vorsätzlich verübt worden. Eine einmalige Situation in einem demokratischen Rechtsstaat. Dazu passt natürlich auch, dass der Gemeindevorstand von Schlangenbad das einstimmige Votum des gewählten Personalrates ignoriert. Die Frage ist, wann diesem rechtwidrigen Treiben in Schlangenbad durch die kommunale Dienstaufsicht, Landrat, ein Ende gesetzt wird? Wie mir ein mir bekannter Jurist mitgeteilt hat, muss der verlorene Rechtsstreit die Gemeinde wesentlich mehr als 3000,- EURO (Tagblatt) gekostet haben, wohl eher das vier- bis Fünffache. Zahlen dies die Vorstandsmitglieder und Bürgermeister aus eigener Tasche? Oder zahlen das die Bürger über höhere Gebühren und Abgaben? Da kann man ja ein gleiches Verfahren erneut durchführen. Wie das Tagblatt berichtet, erklärte der Bürgermeister, hätten die fünf Beschäftigten in der Kita Hausen angekündigt, ihrerseits zu kündigen, wenn Frau Damm-Pick zurück käme. Andererseits sagt der gleiche Bürgermeister man habe der Frau Damm-Pick betriebsbedingt gekündigt, „weil man den betreffenden Arbeitsplatz nach Übergabe der Kita-Trägerschaft an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) nicht mehr zur Verfügung habe.“ Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Frau Damm-Pick hat ihren Arbeitsplatz verloren, weil dieser in die Trägerschaft des ASB übergegangen ist, gleichzeitig muss der besagte Bürgermeister Beschäftigte schützen, die von der Gemeinde zum ASB überstellt wurden.
Herr Schlepper stellt sich laut Zeitungsartikel schützend vor Mitarbeiterinnen des ASB, und wer beschützt Frau Damm-Pick, die noch immer Mitarbeiterin der Gemeinde Schlangenbad ist, wenn auch wieder einmal mehr gerade gekündigt ist? Warum lässt der ASB ein solches Verhalten durchgehen? Hat es damit zu tun, dass der Geschäftsführer des ABS, Herr Arno Brandscheid, auch in der FDP ist?
In meinen Augen geht es Herrn Schlepper gar nicht mehr darum, Frau Damm-Pick aus beruflichen oder politischen Gründen los zu werden, für Ihn geht es nur noch darum, (Un-)Recht zu bekommen. Wie bei einem kleinen trotzigen Kind, dem man die Schaufel im Sandkasten weggenommen hat. Wird man diesem Kind 2013, bei der nächsten Bürgermeisterwahl, den Sandkasten weg nehmen? Wird Frau Damm-Pick bis dahin noch überleben können?
Übrigens, Herr Bürgermeister, Streitigkeiten in Kita’s sind nichts Außergewöhnliches und kommen oft vor, wo es „menschelt“, sie gehören aber nicht in die Öffentlichkeit! Sie haben für alle Mitarbeiter eine Fürsorgepflicht und dafür zu sorgen, dass das Betriebsklima stimmt.

Hier eine kleine Übersicht was der FDP Bürgermeister Michael Schlepper unter Fürsorge versteht:

Der Bürgermeister Michael Schlepper hat nichts unversucht gelassen um Frau Damm-Pick Fehlverhalten und Missachtungen zu unterstellen. Die Klage einer Mutter wurde abgewiesen, die Manuela Damm-Pick beschuldigt hatte, ihr im Streit das Handgelenk verstaucht zu haben (Strafantrag wegen Körperverletzung). Zudem, kam hinzu, dass die CDU öffentlich die Entlassung von Frau Damm-Pick (durch Presseartikel und Flyer) forderte. Im Rückblick auf die gesamten Urteile kann man von einer Rufmordkampagne der Schlangenbader CDU sprechen. Anstatt die Urteile zum Anlass zu nehmen, um über einen Neuanfang nach zu denken, wurden die „parteipolitischen Spielchen“ weiterhin vor Gericht ausgetragen.

Der Bürgermeister Schlepper ging sogar noch einen Schritt weiter und verletze die Privatsphäre von Frau Damm-Pick. Er fordere von einem großen Versandhaus die privaten Rechnungen von Frau Damm-Pick der letzen fünf Jahre an. Wo würden wir denn hin kommen wenn der Arbeitergeber z. B von jedem Mitarbeiter die privaten Rechnungen kontrollieren lies? Zum Glück wußten die Mitarbeiter des Versandhauses mit der Anfrage umzugehen, und handelten im Gegensatz zum Bürgermeister korrekt.
Es wäre an der Zeit von Seiten der Gemeindevertretung endlich dieser Provinzposse ein Ende zu setzen. Man sollte bedenken das nicht nur der Ruf aller Beteiligten beschädigt ist, sondern auch der Ruf der Gemeinde Schlangenbad, von Wütender Bürger

PS. Mit Frau Manuela Damm-Pick könne sich auch über Facebook KOntakt aufnehmen. http://www.facebook.com/profile.php?id=100002668778124

*http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/schlangenbad/11009497.htm