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Mobbing bei älteren Arbeitnehmer hat schon Tradition

14. Oktober 2009
Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Eine der Gruppe von Arbeitnehmern, die am häufigsten und sytematisch gemobbt werden, sind die Gruppe der über 50 Jährigen. Erinnert sei hier nochmals im Zusammenhang an den „Maultaschenfall„(1),  Frikadellenfall (2) und an  Emmely (3), aber auch an den Fall der Altenpflegerin Brigitte H. (4), den Familienvater und Sicherheitsingeneur Jörg Hensel  (5)usw. Eine erschreckende Bilanz, die sich über den Zeitgeist in Deutschkland auf tut.

Im Fall des schwerbehinderten Daniel Bäcker hat die geschäftsleitung alle Tbus einer zivilisierten und humanen Gesellschaft gebrochen. „Der unbequeme Mitarbeiter wurde von seiner Abteilungs- und der Geschäftsleitung (6)systematisch fast ein Jahr lang gemobbt. >>Ich war quasi unkündbar: Ich gehe auf die 60 zu, bin schwerbehindert und war Betriebsratsvorsitzender<<, sagt er. >>Nun habe ich kapituliert und selbst die Kündigung eingereicht.<<

Rentner 2010

Rentner 2010

Alleine sein Alter zeigt auf, wie schwer es Mitarbeiter heute noch haben, an die Nähe der Rentengrenze von 65 zu kommen und unsere Politiker ohne Scham von Rente mit 67 sprechen. Hier klaffen zwischen Anpsruch und Wirklichkeit Welten auf. Daniel Bäcker ist in dieser Welt untergegangen, leider,  „ich war fix und fertig, hatte Schweißausbrüche, Kopf- und Rückenschmerzen, litt unter Schlaflosigkeit und zweifelte langsam selbst an meinem Leistungsvermögen.“

Und bezahlen darf diesen Pschokrieg die Solidargemeinschaft, so wie jetzt, wo die Krankenversicherungsbeiträge von Schwarz-Gelb wieder erhöht werden. Für die möglichen Opfer natürlich und nicht die Täter. „Das Fatale: Die Kosten für die krank gemobbten Mitarbeiter tragen die Krankenkassen. Es gibt allerdings keine genauen Zahlen. >>Mobbing ist keine Diagnose<<, sagt Martin Kordt von der Pressestelle der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). >>Deshalb können wir das nicht erfassen<<.(6)

Armut made in Germany

Armut made in Germany

Doch Schwarz-Gelb hat dazu keinen Mut, den Kündigungsschutz für ältere Mitarbeiter zu gewährleisten und eine klare und strafrechtlich einwandfreie Gesdetzgebung zu sorgen. Darin liegt das Über unserer Zeit. Nicht die Täter müssen geschützt werden, sondern die Opfer, doch wem sagt man das bei der FDP?

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=644

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/10/07/der-erneute-fall-einer-asozialer-kundigung/

3)http://www.onlinezeitung24.de/article/1450

4)http://www.onlinezeitung24.de/article/1660

5)http://www.onlinezeitung24.de/article/1923

6)http://www.westdeutsche-zeitung.de/sro.php?redid=495398

7)http://dernichtwaehler.wordpress.com/2009/10/13/nach-der-wahl-kommt-das-ubel/

http://www.westdeutsche-zeitung.de/sro.php?redid=495398

Asoziale Kündigungen und die „neuen Haßprediger“.

9. Oktober 2009
Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Mein Büro, oder wenn man am Arbeitsplatz bespitzelt wird

Was zu vermuten war, wird immer mehr deutlicher und klarer. Wir bekommen eine neue „Welle der Bagatell- oder asozialen Kündigungen“. Im Zusammenhang mit den „Maultaschen- und der Frikadellenorgie“ haben die meisten  Tageszeitungen das Thema aufgegriffen und warnen in übereinstimmenden Kommentaren vor den möglichen Ursachen für Bagatellkündigungen, gerade für jene Mitarbeiter über 50 Plus, die als bevorzugte Gruppe nun im Mittelpunkt der Mobbingtäter stehen.

So widmet selbst der Tagesspiegel, die neue Hauspostille der Bundesbeamten den „asozialen Kündigungen“ eine ganze Seite, obwohl viele dieser Fälle schon Wochen und Monate zurückliegen. Warum wohl?

Prècaire

Prècaire

Interessant ist nicht nur der Titel des Kommentar von Jost Müller-Neuhoff im Tagespiegel „Kündigungsrepublik Deutschland„, sondern auch der Hinweis auf die im Umfeld der schwarz-gelben Koaltion diskutierten Lockerung des Kündigungsschutzes. Wobei Müller-Neuhoff wie viele seiner „Papiertiger“ aus der Printpresse übersieht, der Kündinungsschutz ist seit Jahren schon längst zum Sonderfall geworden, wie hundertausende Klagen von Mobbingopfer belegen. Das Zauberwort für die Täterrepublik Deutschland heißt „Vergleich“, und ist eines der asozialsten Instrumente der Rechtsprechung seit dem Ende des 3. Reiches und dem Fall der Berliner Mauer.(1)

Ohne Worte

Ohne Worte

In seiner Printausgabe lässt der Tagesspiegel dann die Lobbyisten der Mobbingtäter zu Wort kommen und da wird dann klar, wohin es geht. Diebstahl ist Diebstahl. Im Volksmund besser bekannt als „die Kleinen hängt man auf, die Großen lässt man laufen“. Und so wird es kommen in unserem Land. Von daher kann man nur hoffen, dass bald einer dieser „“asozialen Kündigungsfälle vor den EU-Gerichtshof kommt. Leider dauert dieser Weg sehr lange und bis dahin müssen wir leider solange mit dieser „asozialen Strategie“ der Täter leben.

Und noch ein guter Rat zum Schluss, achten sie als Arbeitnehmer darauf, wie viele Blätter sie in in Zukunft von einer Toilettenpapierrolle nehmen, auch das kann Diebstahl sein. Am Besten ist, sie liefern das gebrauchte Toilettenpapaier bei einer der zahllosen Lobbyisten der Unternehmensverbände ab, dann entgehen sie einer Kündigung wegen Diebstahl von Hygieneartikel.

1)http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Arbeitsrecht-Kuendigung-Emmely;art15890,2918757