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Am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe sollen Mobbing-Opfer gehen

9. März 2012

Aus der Arbeitswelt wissen wir, wenn Vorgesetzte Kommunikationprobleme haben, häufen sich die Fälle von Schikanen unter Mitarbeitern. Konkret kann man es auch so auf einen Punkt bringen, wo Vorgesetzte Kommunikationsschwächen haben, können sie ihre Fürsorgepflicht nicht wahrnehmen, weil sie nicht in der Lage dazu sind oder einfach unfähig.(1)

Aus dem OHG in Springe wissen wir, dort wird auf Teufel komm raus eine Kultur des Mobbings gepflegt, angefangen, wie eine Mutter eines Opfer beschreibt, mit teilweise „rassistischen, gewaltbereite, feigen und explizit antisemitischen“ Motiven. (2)

 Seit Jahren beobachtet Dr.Prf.E.Vadevizi die Lage dort vor Ort und kommt zu der verheerenden Einschätzung, dass dort die Schulleitung die Lage oder Brisanz von Mobbing „unterschätzt“ oder einfach ignoriert, also wegschaut. (2)

Eine Sichtweise die auch ein ehemaliger Beschäftigter am OHG bestätigt. „Es wurde dort schon immer gemobbt. Genau wie an den anderen Schulen im Springer Umkreis. Die Lehrer machen gar nichts. Einer Bekannt wurde nahegelegt, ihren Sohn aus der Schule zu nehmen, wenn er sich nicht wehren könne…“ (2)

Noch schlimmer ist die Benennung der Ursache für dieses Verhalten von Vorgesetzten zu ihrem destruktivem Handeln. „Das OHG ist mehr auf seinen Ruf bemüht, als auf das Wohlfühlen der Schüler„. (2)

Diese Einstellung von „man muss ja gut dastehen„, egal wie, ist typisch für die Leitungsebene in Deutschland, sie wurde über Jahrzehnte nicht nur im öffentlichen Dienst praktiziert und eben durch die nächst höhere Ebene in der Führungshierachie erwartet. Und im Schuldienst sind das eben unsere Politiker aus den Bildungsministerien.

Und zu Springe gehört dazu nun mal auch ein “Kultusminister“ namnes  „Dr. Bernd Althusmann„, der seinen Titel schon unredlich erworben hat. Eben wiederum nach dem Motto, „man juss ja gut dastehen, egal wie“. Diese krankhafte Sucht nach Erfolg um jeden Preis und Ignoranz bei Problemen ist in Niedersachsen bis zur Person des Ex-Bundespräsidenten Wulff nach zu vollziehen. Der Junge Schüler, der sich am 19. Januar 2012 das Leben genommen hat, ist ein Opfer dieser inhumanen Politik, die mehr und mehr unser Land von Innen heraus zerstört.

We send out an SOS to Lady Gaga 

1)http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-03/22941941-mobbing-als-fuehrungsproblem-wo-der-chef-kommunikationsschwaechen-hat-haeufen-sich-schikanen-unter-kollegen-007.htm

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/26/mutter-meldet-neuen-schweren-mobbing-fall-am-otto-hahn-gymnasium-ohg-in-springe/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/16/14-jahriger-schuler-am-oh-gymnasium-springe-nimmt-sich-nach-mobbing-das-leben/

Gemobbte Schüler berichten aus dem Cyber-Mobbing-Krieg Berlin

28. März 2011

Man kann sich nur  noch die Augen reiben, wenn man die Aussagen der Schüler liest, die im CMK (Cyber-Mobbing-Krieg) belästigt und beleidgt wurden und  wohl jetzt auch noch vermehrt angeriffen werden, denn viele Eltern haben Anzeige erstattet. Doch bei der Arbeitsmethode der Berliner Staatsanwälte brauchen die Täter keine Angst zu haben, die Akten werden 6 Monate auf Eis gelegt und dann wird das Vefahren mit einem Satz wie „kein öffentliches Interesse“ oder die „Täter konnten nicht ermittelt“ werden eingestellt.

Die Berliner Polizei wird auch nicht ermitteln, das System Mobbing bei ihnenist  nicht unbekannt, alleine 2010 gab es dort zwei Suizide. Also was wird wohl der „Innenausschuß des Abgeordnetenhauses“ uns heute mitteilen?Man wird sich auf die „Medienkompetenz der Schüler stürzen“ und damit haben dann auch wieder die Opfer den schwarzen Peter. So einfach macht man sich das in der Hauptstadt, von den klugen Schweizer will man ja nicht lernen, die wissen wie man Täter erwischt, Polizei, Eltern, Lehrer und Mobbing-Opfer müssen einfach mal zusammenarbeiten, Schule für Schule und schon hat man das Problem gelöst. Doch wer will das schon in Deutschland?

Nun erschien am 26.März.2011 ein Artikel, in dem Schüler über die Erfahrungen und Beleidigungen  mit dem Hetz-Internetportal Isharegossip.com berichten und das leist sich ganz anders, als was uns die Medien bisher berichtet haben:

„Sie schrieben, dass ich einen Büffelarsch habe und doof bin.“

„Viele Mädchen behaupten, ich habe eine Krankheit im Genitalbereich“

„Typen, die solche Gerüchte verbreiten, sind total feige“

„Sie hetzten über meine Hautfarbe und beschimpften mich als Neger“

– „Ich kann Einträge über mich nicht löschen. Die Seite muss abgeschaltet werden.“ (1)

Zu Recht fordert “ Marc (15)“, der ein „Gymnasium in Charlottenburg“ besucht, die Möglichkeit, dass er die Einträge löschen kann. Und hier müsste nun mal den Datenschutzbeauftragte von Berlin mit seinem Kollgen in Schweden reden und das Problem lösen. Doch merkwürdigerweise will uns der Genosse Berliner Datenschutzbeauftragte Dix einreden, in Schweden sei man da „liberaler“. Er hat sich bisher nicht einmal die Mühe gemacht Kontakt auzunehmen.

Aber er behauptet in einem Interview folgendes „die Frage ist aber, was man nach schwedischem Recht konkret unternehmen kann. Meines Wissens ist der Umgang mit freier Meinungsäußerung dort ähnlich liberal wie in den USA, was eine Strafverfolgung erschwert„. (2) Freie Meinungsäußerung ja, aber nicht Beleidgungen und Mobbing, das ist nur bei uns erlaubt, Genosse Dix von der SPD.Schweden hat eine der besten Anti-Mobbing-Bestimmungen in Europa, davon dürfen wir in Deutschland nur träumen. Ich habe das Original beigefügt, liegt nur in Englisch leider vor, sorry.  Offenbar sollte Herr Dix sich zuerst mal informieren, bevor er Gerüchte in Umlauf setzt. Man muss aber mal den Begriff Mobbing erwähnen und nicht Litauen mit Lettland verwechseln, Genosse Alexander Dix.  

Schweden gegen Mobbing

1)http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/wir-werden-auf-der-hass-seite-gemobbt-article1149685.html

2)http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/alle-moeglichkeiten-gegen-isharegossip-ausschoepfen/3990258.html