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Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) und die Mobbersprache

3. Oktober 2011

Rechtzeitig zum Tag der „Backe, backe Kuchengeneration und raus bist Du“ liefert der Schattenmann von Merkel,  Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) dem Einheistpublikum ein Lehrstück  was Mobbing verbal bedeutet. Seit dem Fall Henning G. (1)wissen wir, dass Beamte ein Sprachproblem haben. So werden Polizisten von Vorgesetzten als „Stück Scheiße … bezeichnet“(2).

Doch solche Umgangsformen mit der „Fäkalsprache deutscher Beamter“ ist heute schon längst Alltag geworden. Das neuste Beispiel liefert der „Schattenmann von Merkel“, auch Kanzleramtsminister genannt, Herr Ronald Pofalla (CDU). Ursache für seine verbalen Mobbingattacken, die einen Einblick in das Menschenbild in der CDU geben dürfte die Überforderung eines Langzeitstudenten zur „Banken- und Finanzkrise“ sein.

Nach dem Pofall von 1975 bis 1987 durchgehend Schul- und Hörsaalbänke gedrückt hat, also quasi 24 Semester für seinen beruflichen Abschluss brauchte, überfordert ihn das Thema „Krise des Euros“ als Juristen komplett. Seine Gönner,  der „Unternehmer Bernhard Josef Schönmackers“  hat ihn wohl „mehrere Jahre mit 1200 bis 1300 DM monatlich unterstützt“, aber vergessen, ihm ökonomische Grundlagen und Anstandsregeln zu vermitteln.

Den Euroschirmskepitiker und MdB Wolfgang Bosbach, CDU hat er wohl mit folgenden Äußerungen angegangen. „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören.“[5] Einen Verweis Bosbachs auf das Grundgesetz bürstete Pofalla ab mit der Bemerkung: Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe. (3/4)

Natürlich liefen daraufhin die „unsichtbaren Drähte“ der modernen Buschtrommeln warm. Zum Tag des „Friede, Freude und Eierkuchentags“ hat sich wohl Pofalla bei Bosbach entschuldigt. (5) Während Frau Ursula von der Leyen noch am 02.10.2011 bestritt, dass es die verbalen Mobbing-Attacken auf Bosbach geben habe. Frage, warum entschuldigt sich dann Herr Pofalla bei Parteifreund Bosbach?

Eine Frage, die Frau von der Leyen überfordern dürfte, dafür hattte sie dann beim neuen „ARD-Schwachmatiker und Talkshow-Langweiler“ Jauch die Rentner und die Generation 50 Plus attackiert, mit Halbweisheiten und Leerworthülsen, ein Markenzeichen ihrer politischen Bildung.

Nein, vielmehr wird Mobbing langsam in der  Politik zum Alltag und Medienspektakel, mit der Hoffnung, von den Problemen der Banken- und Finanzkrise abzulenken. So hat etwa der FDP-Chef von Frankfurt, Dirk Pfeil, den „Wähler“ als „einfach zu dumm“ bezeichnet und ihm jede politische Bildung abgesprochen. (7)

Das mag ja sein, bei dem Bildungssystem, das CDU und FDP Jahrzehnte mit ihren Parteimitgliedern aufgebaut haben, das da „politische Bildung“ fehlt, wenn man die Sprachebene von Herrn Pofalla als Maß aller Dinge nimmt. Denn viel Zeit und Geld hatten diese  Politiker für Bürgerinteresse nie, dafür jedoch für den Besuch zum Beispiel beim Papst schon. Frau Schwan als Bundesbildungsministerin fliegt zum Beispiel für 150 000 Euro nach Rom, da wundert einem dann nichts mehr, wenn für die „politische Bildung“ der Bürger kein Geld mehr da ist.(8) 

Und wenn Herr Pofalla nach 12 Jahren oder 24 Semester Studienzeit immer noch nicht weiß, was Anstand ist, dann liegt es vielleicht an unseren Politikern, Strukturen der Parteien und der Moral. Mobben und „Scheiße“ sagen kann jeder, dazu brauchen wir keine Politfreaks wie Herrn Pofalla, peinlich wird es nur dann, wenn sie das Grundgesetz beschmutzen, insbesondere wenn sie Beamte sind.

1)http://wp.me/puNcW-1O0 

2)http://wp.me/puNcW-1Ox

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Pofalla

4)http://www.focus.de/politik/deutschland/wut-auf-euro-abweichler-pofallas-vulgaere-verbalattacke-gegen-bosbach_aid_670885.html

5)http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Bosbach-Pofalla-hat-sich-bei-mir-entschuldigt-id16957561.html

6)http://www.dradio.de/nachrichten/201110030100/4

7)http://wp.me/puNcW-1Qx

8)http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,789430,00.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13638311/Als-Pofalla-Bosbachs-Fr-nicht-mehr-sehen-konnte.html