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Mutter meldet neuen, schweren Mobbing-Fall am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Springe

26. Februar 2012

Mobbing Improvisation 3

Nicht nur Cyber-Mobber melden sich aus dem OHG, wie nun wieder „sgztfdst oder Loopi“ oder wie immer er sich nennt, sondern auch immer mehr Eltern und Betroffene.  „Ernsthaft? Schönes BILD-Niveau. Unsere Schule ist wie alle anderen Schulen auch, nicht perfekt, aber trotzdem toll“, (1) so Loopi oder Herbi, er wechselt seine Namen und Emailanschriften wie seine Moral.

Was er toll findet und warum sich ein Junge umgebracht hat und eine anderes Mobbing-Opfer zum brutalen Schläger wurde, sagt er jedoch nicht. Und wenn die Schule so toll wäre, warum dürfen dann die Schüler nicht ohne Genehmigung mit Journalisten oder Reporter sprechen?

Niemand stellt außer Frage, dass es am OHG auch Schüler gibt die Mobbing ablehnen und Lehrer, die einen guten Unterricht machen. Doch trifft das auf alle zu?

Wenn ich die Aussage einer Mutter, Name ist uns bekannt, ihre Tochter oder Sohn wegen „Mobbing“ mit „rassistischem, gewaltbereitem, feigen und explizit antisemitischem“ Hintergrund von der Schule wegen einer „Selbstmordandrohung“ nehmen musste, dann sagt das wohl alles. Alter und Geschlecht sind uns bekannt, doch zum Schutz des damaligen Mobbing-Opfers verzichten wir auf eine Veröffentlichung.

Stalker und Cybermobber wie „Loopi oder Anonym“ kennen oft leider keine Grenze. Die Mutter hat uns folgendes geschrieben:

 „Phantastisch! Hätte ich gewusst das es so eine Anti Mobbing-Page gibt,wäre die Selbstmordandrohung meiner (meines) damals … jährigen ,(ex OHG Schülerin oder Schüler) Tochter (oder Sohnes) überflüßig gewesen, und wir Eltern hätten sie schon viel früher von diesem rassistischem, gewaltbereitem, feigen und explizit antisemitischem ”Gymnasium”genommen. Weiter so! Kann ich irgendwie helfen?

Viele wirklich hochachtungsvolle Grüße, es folgt der Name:

Offenbar sind viele Schülerinnen und Schüler am OHG in Springe solchem extremem Mobbing ausgesetzt, dass sie an Selbstmord denken. Und der Suizid des 14-jährígen Schülers Mitte Januar 2012 belegt diese Aussage auf grausame Art und Weise. (2)

1) „Zur Sicherheit der Eltern und auf Wunsch des Vaters habe ich alle Nachweise aus den Artikeln und dem Impressum gelöscht, die etwaige Nachstellungen und Cyber-Mobbing-Attacken gegenüber dem Mobbing-Opfer ermöglichen könnten. Es zeigt aber auch, wie grausam und mit welcher Ausdauer am OHG und in der Freizeit im Internet gemobbt wird. Dann versteht man jedoch auch besser, warum ein 14-Jähriger förmlichausgerastet ist, als er einen 13-jährigen Mobber brutal in der Öffentlichekit krankenhausreif  verprügelt hat. Am Otto-Hahn-Gymnasium in Springe scheint wohl die Höhle los zu sein.“ (Harry Gambler)

2)http://wp.me/puNcW-26I

Cyber-Mobber meldet sich zum Suizid eines Mobbing-Opfers am OHG

24. Februar 2012

Mobbingerlebnis

Zu jedem Artikel über die erschreckenden Zustände am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Springe schreibt meiner Ansicht nach ein Mobber regelmäßig seine Kommentare. Dabei hält er wenig von der Würde des Menschen, die auch dem 14-jährigen Suizidopfer gebührt, noch liegt ihm so die deutsche Sprache. (1)

Ich veröffentliche daher diesen Kommentar ohne Korrektur und überlasse es dem Leser sich einen Reim dauf zu machen. „Anonym (schreibt):

 What the hell?

Als ich diesen Artikel las dacht ich mir leute eh der suzid und die schlägerei hatten nichts miteinander zutun!! Ganz ehrlich dieser Artikel könnte auch OHG wird in den Dreck gezogen heißen, denn als Reporter sollte man sich eigentlich gründlich darüber informieren was man schreibt und sich nicht auf leute beziehen die gar nicht dabei waren oder die das von anderen gehört haben und die ebenfalls zudem sollte man auch seine Informationen so drehen das es irgendwie passt sondern ehrlich und gewissenhaft damit umgehen!!!

Die Bürger wollen die Wahrheit wissen und nicht irgend son stuss!!! Außerdem geht es keinen absolut gar keinen was an wo der Schüler der Suizid begangen hat gefunden wurde das idt ziemlich unmoralisch und ich könnte ihnen jetzt noch mehr schreiben aber dafür würden selbst hundert seiten nicht reichen“. (2)

Doch damit nicht Genug, auch auf dem nächsten Artikel, „Redeverbot am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe“ hat der Cyber-Mobber sich ausgelassen. Auch hier die Kopie ohne Korrektur, man soll ja das Abitur achten, gerade wenn we am OHG in Springe gemacht wird. (3)

„Anonym sagt:
Eey nur weil n schüler sagt das es mobbing am ohg gibt heißt es nicht das das alltag ist ich mein das ist doch an allen schulen so, oder?? Und wenn wer gmobbt wird dann wird zum Klassenlehrer oder zu besagtem Herrn Enzweiler gegangen und die Sache wird geklärt“. (3)

Leider unterlässt es der anonyme Schreiber auf die tatsächlichen Begebenheiten am Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Springe einzugehen, dies hat jedoch ein Vater einer ehemaligen 11-jährigen Schülerin gemacht. Sehr interessant was er uns zur Mobbing-Anstalt OHG mitteilt, wird natürlich auch veröffentlicht.

1)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/16/14-jahriger-schuler-am-oh-gymnasium-springe-nimmt-sich-nach-mobbing-das-leben/

2)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2012/02/16/14-jahriger-schuler-am-oh-gymnasium-springe-nimmt-sich-nach-mobbing-das-leben/

3)http://wp.me/puNcW-26X

Cyber-Mobbing mit Kinderpornografie leicht gemacht

14. Februar 2012

Generation Plattenspieler und Piraterie

Kaum zu glauben, was wir in Deutschland für ein Rechtswesen haben. Nicht einmal ein Anti-Mobbing-Gesetz hat die Bundesregierung oder einer der 16 Bundesländer in den letzten 20 Jahre zustande gebracht. Und so will also die Generation Plattenspieler mit den neuen Möglichkeiten der Telekommunikation und dem Internet umgehen.

Der Fall des wohl noch immer völlig geschockten 26-jährigen Mann aus der Eifel zeigt, wie einfach man heute in Deutschland und wohl in vielen Ländern die Würde und den Ruf eines Bürgers zerstören kann und das wahrscheinlich ein Leben lang. Und keine Ermittlungsbehörde oder gar ein Gericht kann ihn schützen. Cyber-Mobber und Täter freut euch, in Deutschland habt ihr ein Paradies gefunden für euer schmutziges Handwerk. Wozu haben wir eigentlich ein GG, damit wir wissen was uns nicht zusteht?

Und so einfach geht das. Besorgt euch die Handynummer des Opfers, verschickt über einen „spezielle Dienste zum Versenden von SMS“ über das Internet eurer „widerliches Zeug“ und wenn der Empfänger nicht schnell genug reagiert, laufen die Ermittler zum Beispiel ins Leere. Sie haben dann nur die Handynummer und dann nehmen sie einfach das Opfer auseinander.

„Es sei nicht eindeutig feststellbar, wie die Bilder in den Speicher des Empfänger gelangt sind. Protokolle dazu lagen nicht vor – und im Nachhinein sind keine Daten mehr von Netzbetreiber oder Dienstanbietern zu erhalten, da der Zeitraum zu weit in der Vergangenheit liegt“. (2)

Zumindest hatte das Opfer in dem Falle noch Glück, dass sein Handy eindeutig technisch nicht in der Lage war, und da mussten auch Richter und Staatsanwalt der Generation Plattenspieler erkennen, hier wird Cyber-Mobbing betrieben. „Er kann die Fotos gar nicht versendet haben, weil er kein MMS-fähiges Handy besitzt.“(2)

„Der Polizist hatte aber klar gemacht, dass die MMS nicht von einem Handy stammen muss, sondern über Internetdienste vom Computer aus verschickt worden sein kann. Beim Einrichten eines E-Mail-Kontos etwa werde Nutzern auch angeboten, eine Telefonnummer anzugeben, die angezeigt wird, wenn dann über das Netz eine SMS oder MMS verschickt wird, führte der Polizist aus. Zudem gibt  es spezielle Dienste zum Versenden von SMS. Dabei könne irgendeine Mobilfunknummer eingeben werden“. (2)

Doch was wäre gewesen wenn das Handy einer neuen Generation angehört hätte, also mit „MMS (Multimedia Messaging Service)“ und das Ganze über einen PC im Internetcafe oder Kopieshop gelaufen wäre, wie stehe da das Opfer da?

Vom Fall des Ex-Piraten Jörg Tauss wissen wir, dass man sehr schnell vom freiwilligen Ermittler oder Nachforscher zum Opfer werden kann. Nur was machen jetzt unsere Politiker, Piraten, Ermittler, Richter und Staatsanwälte? Schweigen, frustriert sein und hoffen?

1)http://wp.me/puNcW-26k

2)http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Zu-Unrecht-unter-Kinderporno-Verdacht-wegen-Flirt-SMS-im-Videotext-_arid,378391.html

Cyber-Mobber vor dem Dachauer Amtsgericht

14. Juli 2011

Werte

Seit Anfang Juli 2011 läuft vor dem Amtsgericht Dachau ein Prozess gegen einen Cyber-Mobber. Er, der 27 Jährige Täter muss sich wegen üblen Nachrede nach dem StGB verantworten.

Was war geschehen? Der junge Mann hat sich ein Ehepaar vorgeknöpft und diese, obwohl die nicht in einem sozialen Netzwerk angemeldet waren, diffamiert. Dazu hat der Cyber-Mobber ein Foto mit längeren Textpassagen ins Internet gestellt.

„Von Bekannten sei sie angesprochen worden, dass ich mit Foto im Internet stehe, …. Als sie gemeinsam mit ihrem Mann zu Hause die genannten Internetseiten aufrief, war sie entsetzt. In längeren Textpassagen stand zu lesen, das türkische Ehepaar hänge der Scharia an, würde eine alleinerziehende Mutter wegen ihres alevitischen Glaubens drangsalieren und politisch missionieren. Mit Straftaten wie Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Stalking bringen die Texte die Eheleute in Verbindung. Angesichts der massiven Vorwürfe hatte ich wahnsinnige Angst, schildert die Zeugin ihre Reaktion. Zumal öffentlich zugänglich für jedermann auch Name, Wohnadresse, Autokennzeichen und sogar Fotos des vermeintlich gewalttätigen Paars veröffentlicht wurden“. (1)

Interessant ist jedoch auch die Vorgeschichte des Falls zur Motivforschung, da der Ehemann des Cyber-Mobber-Opfers mal eine Beziehung zu der Mutter des Täters hatte, wollte der angehende Wirtschaftsinformatiker mit seinen Internetkenntnissen wohl so was wie Rache oder Unterstützung für seine Mutter durchführen. Für die Polizei war dieser Zusammenhang jedoch der Weg zum Täter und Cyber-Mobber, der Prozess wird fortgesetzt und das Urteil ist von großem Interesse, insbesondere die Begründung des Richters.

1) http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/amtsgericht-dachau-mobbing-im-weltweiten-netz-1.1116392