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Jay Corey Jones, 17 Jahre alt, Mobbing-Opfer und homosexuell wählte den Freitod

11. Mai 2012

Eine dieser Geschichten die einem nur das Fürchten lehren kann. Jay Corey war gerade mal 17 Iahre alt und schon ist sein Leben zu Ende, vorbei und Aus.

Mit 16 hat Corey sich  bei seinem Vater geoutet und war seitdem um „einiges Glücklicher als zuvor“.(1) “Ich sah den Unterschied als ich ihn Lächeln sah, und nicht mehr deprimiert war, so Jay Strader „der Vater. „Für mich und ihn war dies eine Erleichterung, obwohl es für mich schwierig war.”(1)

Doch Jay Corey hat nicht mit dem Mob gerechnet. „Nach seinem Coming Out war Corey jedoch ständig Mobbing in der Schule ausgesetzt, er bekam eine „Depression ….  und er begann sich zu distanzieren“, meint sich zurückzuziehen in sich selbst.(1)

Jay'Corey Jones , 17 Jahre

Jay’Corey Jones , 17 Jahre

„The bullying they endure from their peers at school and in cyberspace is only exacerbated by the bullying they see from adults in the news and on the Internet.  Bullying directed specifically at the LGBT community“. (2)

Und Jay Corey war ein ideales Opfer, denn er hatte sogar eine Facebook-Seite. „Corey war Mitglied der Hochschul-Homosexuellen-Heterosexuellen Vereinigung. Auf dem Titel-Foto seiner Facebook-Seite stand Homosexuell & Stolz.”(3)

Sonntagnacht dann konnte Jay Corey dem letzten Gedanken so vieler Mobbing-Opfer nicht mehr entfliehen, die eine junge Koreanerin so beschrieb: Ich möchte das alles ein Ende hat. Jay Corey sprang von einer Brücke in der Nähe seiner Schule in den Tod.

„Bullying because of his sexual orientation played “a big part” in the suicide of a 17-year-old Century High School student on Sunday, according to the boy’s father“. (3)

Anmerkung: Es wundert einen nicht, wenn man dann erfährt, dass der Republican presidential candidate Romney als Lord of the Flies in seiner Schüler- und Studentenzeit Mitschüler wegen angeblicher Homosexualität schikaniert und gemobbt hat. Schließlich hat sich nur Barak Obama für die volle Gleichberechtigung der lesbischen und schwulen Bügerinnen und Bürger in den USA ausgesprochen. (4)

„The interview came on the heels of a Washington Post report that detailed Romney’s behavior as a student at the Cranbrook School, a prestigious institution in Bloomfield Hills, Mich. In the article’s most explosive revelation, multiple classmates of Romney’s recall how he led a group of students that forcibly cut the hair of John Lauber, a student who was thought to be gay„. (4) 

1)http://news.de.pride-out.net/?p=977

2)http://ronkemp.blogspot.de/2012/05/his-friends-called-him-corey-jaycorey.html

3)http://www.postbulletin.com/news/stories/display.php?id=1496001

4)http://www.huffingtonpost.com/2012/05/10/mitt-romney-bullying-lord-of-the-flies_n_1507757.html

Wolfgang Bosbach, CDU weiß jetzt, was Mobbing ist

14. November 2011

Einer fehlt!

In einem äußerst interessanten Artikel meldet sich der Wertkonservative Abgeordnete und  Euro-Rettungsschirm-Gegner Walter Bosbach, CDU (1) auf Forum, einem Internetblog zu Wort. Zu lesen ist da,  „jetzt weiß der erfahrene Politiker aus erster Hand, was Mobbing ist, denn plötzlich gehörte er nicht mehr dazu, wurde ausgegrenzt, gar beschimpft“. (2)

Mit dieser überraschenden Selbsterkenntnis eines Hardliners der CDU jedoch nicht genug, in seiner Betrachtung über den Politiker und sein Gewissen beruft sich Walter Bosbach auf Hildegard Hamm-Brücher, die große Liberale und das bekennende Mobbing-Opfer. „Sie wurde wegen ihrer Gewissenentscheidung gegen das „Giermachtduo Genscher/Kohl“ vier Jahre lang dem „liberalen Strafvollzug“ ausgesetzt. (3)

Leider unterlässt Walter Bosbach jedoch ein wichtiges Bekenntnis zur Demokratie: Wo etwas nicht stimmt, muss was verändert werden, dazu ist Politik da. Und bei Mobbing heißt das, wir brauchen ein „Anti-Mobbing-Gesetz„. Und wer kann das verabschieden? Unter anderem Sie, Herr Bosbach, oder in den Worten von Barak Obama: We can!

1)http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Bosbach

2)http://www.magazin-forum.de/der-euro-und-die-gewissensfreiheit-des-abgeordneten/

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2011/10/05/mobbing-opfer-hildegard-hamm-brucher-wurde-vier-jahre-lang-im-bundestag-fertig-gemacht/

Mobbt Barak Obama Stasiopfer(?) or good bye Mr. Präsident.

3. November 2009
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Der war zu DDR-Zeiten nie im Westen.

Für uns Stasiopfer West und wahrscheinlich auch Ost war der Auftritt von einer Frau namens Angela Merkel vor den beiden Häusern des amerikanischen Volkes und der Politik, Kongress und Senat also so etwas wie der „schwarze Freitag“ der Demokratie 2009. (1)

Es ist auch unverständlich, dass Barak Obama Frau Merkel persönlich eingeladen hat. Ihren Pesonalausweis hat er bestimmt nicht gesehen und was ihm der CIA oder die NSA flüsterte werden wir wohl auch nie erfahren. Doch zur Person hätte sich der amerikanische Präsident  vorher informieren können. Und er hätte dann folgendes sogar ganz einfach aus dem Internet über die derzeitige Bundeskanzlerin erfahren können.

1. Frau Merkel ist jemand, der eine sehr erfolgreiche DDR-Biografie hinter sich hat, die sie nicht mit 90 % der DDR-Bürger gleich stellt.

Merkel im FDJ Rausch

Psssttt, Erich hält einen Physikvortrag. 😉

2. Frau Merkel durfte schon zu DDR-Zeiten in den verhassten Westen der DDR-SED-FDJ-Hierachie reisen. „Merkel reist bereits vor der Wende in den goldenen Westen“ (2), ein Privileg, dass kaum 99 % der DDR Bürgern in Anspruch nehmen durften. Und von daher muten Sätze wie die vor dem Kongreß schon als Schlag ins Gesicht von Stasiopfern an. “ Ungewohnt persönlich schilderte Merkel ihre Zeit in der DDR, in der sie von den USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten geträumt habe. Mit dem Fall der Berliner Mauer und der Einheit sei auch sie aufgebrochen, sagte Merkel, deren persönlicher Aufstieg von einer ostdeutschen Physikerin zur ersten deutschen Kanzlerin zahlreiche US-Politiker begeistert“.(1) Wohin ist Frau Kasner, alias Merkel denn aufgebrochen? Ins Paradies von Hartz IV?

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Das war es dann wohl, time to go

3. Mit keinem Wort hat die Kanzlerin ihre sehr erfolgreiche Politikerkarriere in der DDR erwähnt, sie war da mehr FDJ-Politikerin als Physikerin, denn über ihre Arbeit als Physikerin ist bsi heute nichts erschienen. Dagegen zur ihrer Rolle als Frau Kasner schon. „Die Verflechtung mit dem DDR-Regime von Angela Dorothea Kasner, die mit ihrer ersten Ehe den Namen Merkel annahm und ihn nach Eingehung der zweiten Ehe behielt, hängt eng mit ihrem familiären Umfeld und ihren persönlichen und politischen Freunden zusammen, die fast ohne Ausnahme mit der Stasi verbandelt waren. Dabei spielen herausragende Rollen ihr Vater Horst Kasner, ihr mehrjähriger Lebensgefährte Michael Schindhelm, Clemence de Maizière sowie dessen Nachkommen Lothar de Maizière und Thomas de Maizière, Wolfgang Schnur, Manfred Stolpe, Klaus Gysi und Günther Krause – mit Ausnahme von Thomas de Maizière sämtlich Vollblutstasis, wenn nicht streng bewiesen, dann aber verdächtig…“(3)

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So hoch war der Zaun bei Robert Havemann.

4. Und es gibt noch mehr Quellen im World Wide Web, die einem Demokraten viele Fragen aufgeben, die jedoch von Frau Merkel, alias Kasner, verheiratete Sauer, geschiedene Merkel nicht beantwortet werden. Warum bitte? Und zu recht wird sie deshalb im Stern als „die Frau, die aus der Kälte kam“ bezeichnet. „Dass die harte CDU-Vorsitzende, nun auf dem Sprung ins Kanzleramt, als junge Frau durch den Kaukasus trampte bis nach Tiflis und Baku. Anders, weil sie bis zu jenem Tag im November tunlichst vermied, ihre politischen Botschaften mit ihrem Leben zu verknüpfen. Manche in ihrer Umgebung sagen, sie verberge alles, ihren Mann, jeden privaten Kontakt, sie könne nicht einmal ohne Arg die Frage beantworten, wie es ihr heute gehe. Sie sei gefühlskalt und ohne Beziehung zu diesem Deutschland der Einheit, in dem sie doch nun schon seit 15 Jahren lebt. Manche sagen das. Es sind nicht einmal wenige“.(4)

5) Wem will man bitte erklären, das so jemand  „Gefühle verstehen kann“, der Opfer der Stasi war und dies wäre eigentlich das Thema zum 3. November 2009 im US Senat und Kongress gewesen. Aber kein Opfer der DDR-Diktatur noch der Stasi war anwesend, warum Herr Barak Obama? Ich kann mich noch an den Sommer 2008 erinnern, als ein Kandidat der Demokraten namens Barak Obama zu den Berliner sprechen wollte. Zuerst sollte es auf dem kleinen und verwinkelten Gendarmenmarkt stattfinden. Doch es gab Widerstand in den hohen Zirkeln der Macht in Deutschland, oder noch einfacher gesagt, man hatte Angst vor einem Barak Obama. Und zu recht, denn er hat bekanntlich über 250 000 Bürger auf die Beine gebracht, als es auf dem 17. Juni seine wohl berühmteste Rede gehalten hat.

Heute haben wir die andere Seite von Barak Obama kennengelernt. Die Seite eines Mannes, der vor Macht und Kalkül nicht mehr den Wind der Demokratie und Freiheit spürt, der ihm im Sommer 2008 am Brandenburger Tor zu einem besonderen Politiker im globalen Dorf machte. Einem Politiker der Brücken bauen wollte und uns heute zeigt, dass ihm die Freiheit des gemeinen Volks auf der Straße nicht mehr wichtig ist und Mauern auch schützen, wenn man eben Macht hat. Doch das wissen wir selber, deshalb wollten wir Opfer nie hinter Mauern leben, wenn wir sie auch akzeptieren mussten und wohl auch wieder müssen. Good Bye Mr. Prasident, good bye Barak Obama, wir werden weiter als Gutmenschen und Opfer den Traum von Demokratie und der Würde des menschen nicht aufgeben. Wir haben heute nur mal wieder eine in die „Fresse“ bekommen, leider dieses mal von einem Freund, wie leider so oft.

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Ohne Worte

Der 3. November 2009 war für alle deutschen Demokraten  ein ganz schwarzer Tag und ich werde das Gefühl nicht los, dass wir Opfer von Mobbing und Stasi einen Traum verloren haben. Am 9. November 2009 werden wir dann den nächsten verlieren. Warum achten eigentlich Politiker, die sich Demokraten nennen, die Opfer von Hass, Mobbing, Diktatur und Mauer so wenig. Heute haben wir als Opfer mal wieder die Würde verloren, nicht mehr oder weniger ist an diesem Tag geschehen, und Millionen von Zuschauern und Politiker im US Senat und Kongress haben mal wieder weggeschaut, wie immer, wenn Opfer gedemütigt werden.

Und wenn Sie mal wieder in der Stadt sind Mr. Präsident, dann wird es für uns nur ein stinknormaler Tag sein, an dem es Verkehrsstaus, dumpfe Berieselung aus allen Medien und hoffentlich viel Regen gibt, denn nach dem Regen kommt die Sonne und die genießen wir nur gerne mit Freunden.

Letzte Änderung am 20.10.2015

1)http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE5A20LH20091103

2)http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Angela_Merkel

3)http://www.webnews.de/http://www.homepagefriedhof.de/?p=341

4)http://www.stern.de/politik/deutschland/angela-merkel-die-frau-die-aus-der-kaelte-kam-541071.html

4)http://drchaos.eu/archives/2008/06/05/angela-merkel-im-erika.html