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Mobbt ein Beamter des Eichamtes Münster Handwerker mit System?

14. September 2010

Der Fall des Bäckermeisters Jürgen Jankord, Chef von 43 Mitarbeitern in sieben Filialen und einer Backstube ist wohl kein Einzelfall. Nur er war der erste, der sich nicht aus Angst vor Repressalien einschüchtern lassen hat.(1)

Das System Bürgermobbing scheint beim Eichamt Münster wohl gang und gäbe* zu sein. Darüber weiß der „Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster“ ein Lied zu singen, denn „dass ein Kontrolleur des Eichamtes am Ende seiner Arbeit nicht bezahlte Ware mitgenommen haben soll“ ist dort seit Jahren bekannt. Beamte essen eben gerne, besonders wenn sie nicht bezahlen müssen, oder wie soll man das sonst verstehen?(2)

„Aus Angst vor Repressalien sei aber bisher kein Innungsmitglied der Bäcker-Gilde bereit gewesen, Fakten zu nennen, so Bernd Pawelzik, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster“. (2) Wer sich wehrt wird gemobbt und fertig gemacht, notfalls mit Hilfe des Gerichtes, sagt Bernd Pohlmeyer, Ehrenobermeister der Bäcker-Gilde und selbst Handwerksmeister.

„Er stand mit dem Eichamt bereits zwei Mal vor Gericht. Ein Urteil des Verwaltungsgerichtes im letzten Rechtsstreit zwischen ihm und dem Eichamt steht aber noch aus“. Das nennt man dann Beamtenhilfe, oder wie soll man diesen Deal Gericht und Beamte Eichamt verstehen, oder gibt es mehr als einen Deal?

„Bernd Pohlmeyer mochte damals eine Gebührenrechnung des Eichamtes nicht hinnehmen wie eine Strafe Gottes. Er klagte. Es ging um das Abwiegen von Broten. Das war im Jahre 2008. Der Kontrolleur, der jetzt ins Kreuzfeuer geraten sei, so Pohlmeyer, sei bekannt. Bei einem Kollegen habe er, während für ihn extra ein Kaffee geholt wurde, einen Teil einer Plätzchenbestellung einfach aufgegessen“. (2) Man nennt das auch Diebstahl und hier dann noch erschwerend, Missbrauch seiner macht im Amt zur persönlichen Bereicherung sagt man im Strafgesetzbuch dazu, oder?

Darf man sich denn nun fragen, was macht eigentlich der Beamte? Etwa wie man Handwerksmeister beklauen kann ohne Strafe? Oder wird hier ein System Bürgermobbing geeicht, dass sich ein Beamter einfallen lassen hat, der wohl an Fressgier leidet. Zum Glück ist er nicht Putzfrau(3) und hat bei 30° Durst, denn sonst würde er fliegen, sorry, Beamte kann man ja nicht kündigen, nur in Pension schicken, Vorruhestand genannt, wie clever.

Ich denke, die Bäckermeister und ihre Innung haben in Münster endlich einen Fall aufgegriffen und sich gewehrt, der zeigt, bei uns herrschen die Beamten schon wie kleine Napoleons. Und wer sich wehrt, der wird gemobbt, irgendwas gibt es ja immer am Eichrad zu verstellen, wenn Sie verstehen was ich meine. Und ich glaube aus Erfahrung, Bäckermeister Jürgen Jankord wird nie eine Antwort erhalten, doch er hat Zivilcourage gezeigt, ein Wert der in unserer Gesellschaft schon seit 1989 verloren gegangen ist. (1)

1) http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/08/07/beamter-des-eichamtes-bestiehlt-backer/

*http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/gang_und_gebe.shtml

2)http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1366047_Angst_vor_Repressalien.html

3)https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/08/10/putzfrau-wegen-schluck-orangensaft-gekundigt/

https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/08/10/offener-brief-an-richter-hartmut-maier-arbg-karlsruhe/

Offener Brief an Richter Hartmut Maier, ArbG Karlsruhe

10. August 2010

Mit Kanonen schießt an nicht auf Spatzen.

Harry Gambler …….  10.08.2010

An das

Arbeitsgericht Karlsruhe

Z. H. Herrn Richter Hartmut Maier

Ritterstraße 12

76133 Karlsruhe

Betrifft: „Putzfrau verliert Job wegen O-Saft“*

Sehr geehrter Herr Richter Hartmut Maier,

mein Name ist Harry Gambler, also ein Kunstname. Diesen Namen habe ich gewählt, nach dem ich 8 Jahre Mobbing-Attacken hinter mir habe und im Internet mehrfach gemobbt worden bin, „man wollte mich Netzbeschmutzer umbringen oder aufhängen“. Nun kann man einen Nickname und Bewohner des Internets nicht umbringen oder beleidigen, denn dazu haben wir die Möglichkeit des Bloggens erfunden.

Doch trotz meinem „fiktiven Internetleben“ beteilige ich mich als Bürger an der Aufklärung vom Mobbing- und Korruptions-Fällen – im Falle der Korruption und Unterstützung von Whistleblower habe ich den Namen „Der Detektiv mit der Sonnenbrille gewählt“, wir haben ja sonst in Deutschland wenig zu lachen, oder(?) – ,wie sie unschwer beim Googlen herausfinden können. (1)

So bin ich auch am 10.08.2010 auf den Fall der Putzfrau mit dem Orangensaft gestoßen, nachdem ich am 07.08.2010 auf den Fall des Bäckermeisters Jürgen Jankord, Chef von 43 Mitarbeitern in sieben Filialen und einer Backstube gestoßen bin. (2)

Herr Jankord musste erleben wie ein Beamter des Eichamtes Köln bei ihm ohne seine Zustimmung Brötchen in eine Tüte einpackte und diese natürlich ohne Bezahlung einfach mitnahm. Normale Bürger bezeichnen so was als Diebstahl, oder sind Sie da bitte andere Auffassung?

Bis heute wartet nun der Bäckermeister und seine Innung auf eine Antwort von der Landesbehörde Köln.

Nun ist der Bäckermeisters Jürgen Jankord ein fürsorglicher Chef, er will weder ein Disziplinarverfahren noch eine Entfernung aus dem Beamtendienst, er will nur eine Entschuldigung. Hut ab vor seinem einem Unternehmer und Gratulation an die 43 Mitarbeiter, dass sie so einen Chef haben.

Denn hatte die durstige Putzfrau wohl nicht obwohl das DRK nie eine Kündigung wollte, so jedenfalls die Presseinformationen, wurde sie gleich von ihrem Chef Maß genommen. Kennt dieser Unternehmer eigentlich Grundsätze wie Fürsorgepflicht oder man soll nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen?

Außerdem gibt es doch die Beweispflicht und das ist bei Diebstahl bekanntlich ein Polizeiprotokoll als Minimum, oder darf ich jetzt auch behaupten: Sie haben geklaut, weil sie Akten mit Aktenumschlag und Büroklammern mitnehmen? Schließlich ist das doch Eigentum von uns Bürgern, dafür bezahlen wir doch Steuern.

Ich würde mich freuen, wo Sie den Unterschied zwischen einem Beamten sehen der seine Amtspflicht missbraucht, einem Bäckermeister sein Eigentum wegnimmt ohne zu fragen und ohne dafür einen Dienstauftrag zu haben? Sie könne mir das bitte an meinen Blog: „Die aktuelle Antimobbingrundschau“ mitteilen.

Insbesondere hat der Beamte des Eichamtes den Diebstahl noch während einer Dienstreise begonnen und somit diese Diebestour als Dienstreise teilweise zu Lasten der Steuerzahler abgerechnet.

Und was ist nun bitte der Unterschied zwischen dem Diebstahl einer Flasche Orangensaft und der einer Tüte voller Brötchen? Setzen wir mal voraus und behaupten einfach die Putzfrau hätte diese Flasche geklaut, ohne dass wir Anzeige bei der Polizei, die eigentlich bei Diebstahl üblich ist, erstattet haben.

Und was ist, wenn die Putzfrau nur einen Schluck Orangensaft genommen hat weil sie auch mal in diesem Jahrhundert Sommer Durst hatte und die Flasche schon von einem Beamten auf Kontrolle beim DRK die Flasche geöffnet hat?

Gibt es nicht den Rechtsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit, den sie als Richter beachten müssten?

Eine Kopie meiner Fragen schicke ich an die Innung des Bäckermeisters, an die Zeitung, aus der ich die Brötchenklaugeschichte habe und an die Internetzeitung, die Ihren Fall der „durstigen Putzfrau“ aufgegriffen hat, sowie an das DRK.

Ich freue auf ihren mutigen Diskussionsbeitrag, egal wann er kommt, in diesem Jahr oder in 100 Jahren, wichtig ist nur, haben Sie die Zivilcourage, die man von uns Mobbing-Opfern verlangt?

Viel Gesundheit und ein Mobbing freies Arbeitsleben wünsche ich Ihnen, und denken Sie bitte an die „Büroklammern und Kugelschreiber“. 😉

Harry Gambler, der, der nur im Internet leben darf.

Letzte Änderung am 10.08.2015

Quelle: *http://www.news.de/gesellschaft/855068094/putzfrau-verliert-job-wegen-o-saft/1/

1) https://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/08/10/putzfrau-wegen-schluck-orangensaft-gekundigt/

2) http://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/08/07/beamter-des-eichamtes-bestiehlt-backer/